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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2018

Mein Jahreshighlight

Teach me Love: ONCE & TWICE
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Mit diesem Band hat mir Jasmin wieder einmal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Gerade der gemeinsame Skiausflug bringt einiges an Licht ins Dunkel. Man erfährt viel privates über den Wolf, aber auch ...

Mit diesem Band hat mir Jasmin wieder einmal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Gerade der gemeinsame Skiausflug bringt einiges an Licht ins Dunkel. Man erfährt viel privates über den Wolf, aber auch kleine Einblicke in das wahre Wesen des Einhorns. Und wer sich jetzt immer noch fragt, was ich da erzähle, der sollte unbedingt die Reihe anfangen, denn noch nie war die Kombination aus Erotik, Humor und Aww-Momenten so spannend verknüpft, wie in diesen beiden Büchern.

Apropos Verknüpfung (Achtung Spoiler!). Ich finde es sehr geil, dass hier ein paar altbekannte Charaktere wieder aufgetaucht sind. Das war ein bisschen wie nach Hause kommen, nur in lustig. (Spoiler Ende!)

Neben ein paar Überraschungen steht dann ja noch der Abschied an. Und ich hasse Abschiede mindestens genauso sehr, wie Mel. Ich mag ihre lockere, leichte Art, die Dinge im Leben zu sehen und zu nehmen. Und werde nie wieder Mozzarella essen können, ohne an den Wolf zu denken. Toll gemacht Jasmin.

Nichts desto trotz ist es wieder eine sehr gelungene Geschichte, die diesen typischen Jasmincharm versprüht. Für mich ist es eben genau die Mischung aus witzigen Sprüchen, tiefgründigen Storys, erotischem Knistern und herzzerreißenden Momenten voller Liebe, die dieses Buch, nein eigentlich beide Bücher, zu meinem Highlight gemacht haben.

Danke Jasmin für die tollen Lesestunden und dafür, dass ich dank dir meine Lachmuskeln in regelmäßigen Abständen trainieren kann.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Schwache Protagonistin, starke Geschichte

Silberschwingen 1: Erbin des Lichts
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Da ich das Buch auf so unzähligen Blogs gesehen habe, musste ich es ebenfalls unbedingt lesen, denn Klappentext und Cover haben mich sehr neugierig gemacht.

Thorn ist Staffelläuferin an ihrer Schule, ...

Da ich das Buch auf so unzähligen Blogs gesehen habe, musste ich es ebenfalls unbedingt lesen, denn Klappentext und Cover haben mich sehr neugierig gemacht.

Thorn ist Staffelläuferin an ihrer Schule, ein relativ beliebtes Mädchen, zielstrebig und auf ihre Art und Weise stark. Doch vor ihrem 16. Geburtstag passieren auf einmal seltsame Dinge. Ihr Rücken schmerzt und sie bricht fast zusammen. Riley, einer ihrer Klassenkameraden entführt sie und erklärt ihr, was es mit ihren Schmerzen auf sich hat. Gleichzeitig wird sie in eine Welt entführt, in der nichts mehr so ist, wie es scheint. Denn sie erfährt von der Existenz der Silberschwingen…

Der Einstieg in das Buch war grandios. Der Prolog hat mich umgehauen und umso mehr habe ich mich auf den weiteren Verlauf gefreut. Leider hatte gerade diese so viele Stellen, die mich gestört haben. Eine davon ist Thorn.

Thron ist für mich gerade zu Beginn ein sehr schwacher Charakter. Nachdem Riley ihr eigentlich erklären will, was mit ihr los ist und wer er eigentlich ist, wird sie viel zu hysterisch. Immer wieder driftete ihr gegebener Charakter ab und ich hatte oftmals das Gefühl, als ob dieser sich im Buch selbst erst formen musste. Und so war es dann auch. Sie hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Von einer Protagonistin, die mich in den Wahnsinn getrieben hat, zu einer sehr starken, liebenden und für ihre Freunde und Familie kämpfenden jungen Frau.

Riley gefiel mir von Anfang an sehr. Er war sehr geduldig mit Thorn, hilfsbereit und hat ein großes Herz. Seine Entwicklung hat mir nicht ganz so gefallen, dass lag aber eher an der dramatischen Geschichte, die er im Buch durchleben musste. Von ihm hatte ich einfach mehr Stärke erwartet.

Lucien war wiederum das Gegenteil. Recht düster und verschwiegen, konnte ich ihn nicht so recht einschätzen und lernte ihn erst gemeinsam mit Thorn kennen und dann auch lieben. Sein Herz sitzt am rechten Fleck, nur leider lässt er sich zu sehr von anderen Beeinflussen.

Das Buch ist sowohl aus der Sicht von Thorn, als auch von Lucien geschrieben, was einem sehr hilft, die beiden Seiten zu verstehen, die hier vertreten werden. Durch ihren sehr einprägsamen, leichten und dennoch mitreißenden Schreibstil, hat die Autorin eine einzigartige Kulisse geschaffen.

Fazit: Das besondere Setting, sowie die Idee haben mich überzeugt. Emotionen waren greifbar und die Story so spannend, dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue. Gerade Protagonistin Thorn schwächelte zu Beginn und am Ende ein wenig, aber dennoch war der Auftakt der Dilogie beachtenswert, sodass ich es gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Nicht so ganz mein Fall

Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)
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Lange habe ich darauf gewartet, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es war überall im Netz zu sehen und ich habe viel Positives zum Buch gelesen. Dementsprechend waren meine Erwartungen.

Schon beim Einstieg ...

Lange habe ich darauf gewartet, dieses Buch zur Hand zu nehmen. Es war überall im Netz zu sehen und ich habe viel Positives zum Buch gelesen. Dementsprechend waren meine Erwartungen.

Schon beim Einstieg in das Buch war klar: Diese Erwartungen wird die Autorin hier nie erfüllen können. Es war von Beginn an sehr holprig, ich konnte mit keinem der Charaktere so recht warm werden und mich haben sich auch bei viele Dingen ein paar Fragen gestellt, weil das Verhalten einfach alles andere als logisch erschien. Die Geschichte an sich wirkt einfach nicht richtig rund.

Ab der Hälfte wird es etwas besser. Man hat sich mittlerweile an den Schreibstil gewöhnt, es wird endlich spannend und auch der ein oder andere Charakter bekommt ein paar Ecken und Kannten. Natürlich hat die Autorin die Balance zwischen dem Klassiker und ihrem Werk gut herüber gebracht, keine Frage, aber der eigentliche Prozess der Liebe ging mir irgendwie viel zu flott. Gut fand ich auch den Aufbau der Kapitel in Akte, wie es beim Originaltitel im Theater der Fall ist.

Fazit: Ich denke, dass diese Geschichte eher etwas für die jüngeren Leser ist. Mir ging alles zu schnell, die Charaktere waren blass und gaben mir so keine Möglichkeit, die Emotionen zu spüren. Für mich war es leider nichts. Daher werde ich den zweiten Band nicht mehr lesen.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Interessanter Start

Fallen
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Auf ihrer täglichen Joggingrunde findet Amely einen Fremden am Strand und nimmt ihn kurzerhand bei sich auf. ER, der sein Gedächtnis allerdings verloren hat, weiß im Grunde aber, dass er alles andere, ...

Auf ihrer täglichen Joggingrunde findet Amely einen Fremden am Strand und nimmt ihn kurzerhand bei sich auf. ER, der sein Gedächtnis allerdings verloren hat, weiß im Grunde aber, dass er alles andere, als ein "normaler" Mann ist. Dies zeigen ihm zumindest seine Kenntnisse im Umgang mit Waffen und der Fähigkeit, sich gezielt verteidigen zu können, sowie das Blut, welches sich an seinem Körper befindet und definitiv nicht seines ist.

Die Geschichte startete für mich etwas holprig. Zunächst ging es mir im Grunde genauso wie Amely und ich wollte unbedingt mehr von ihm erfahren. Das sie ihm helfen wollte, ist zwar schön und gut, alle weitere Vorgehensweise jedoch nicht selbstverständlich. Und dann lässt sie sich auch noch auf das Abenteuer mit ihm ein, was mega heiß war.

Ab der Hälfte nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Es wird actionreicher, es gibt viele erotische Szenen, die gut geschrieben sind und auch die vielen Fragen, die sich einem beim Lesen auftun, sorgen für die nötige Spannung.

Auch, wenn ich Amelys Handlungen nicht so recht nachvollziehen konnte, machen sie im Nachhinein sogar irgendwo Sinn. Zumindest einige. ER ist allerdings mein größeres Problem. Zuerst war er der Meinung, Amely müsse sich von ihm fernhalten, da er gefährlich sei und sagt es ihr auch, im nächsten Moment landen beide in der Kiste und es wird gefühlsduselig. Das fand ich irgendwie zu schnell.

Trotz der kleinen Schwächen und der anfänglichen Probleme, wurde ich hier gut unterhalten, bin neugierig, wie es nun weiter geht und empfehle Fallen weiter, insofern ihr Dark Romance mögt. Denn die Charaktere haben eine explizite Sprache und sind eher düster.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Grandiose Stimmung

In Blut geschrieben
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In einer Welt, ähnlich der unseren, leben die Menschen und 'die Anderen' nebeneinander her. Die Menschen werden von den Anderen eher als Beute gesehen. Von ihnen akzeptiert, da sie von der Technologie ...

In einer Welt, ähnlich der unseren, leben die Menschen und 'die Anderen' nebeneinander her. Die Menschen werden von den Anderen eher als Beute gesehen. Von ihnen akzeptiert, da sie von der Technologie der Menschen und deren praktischen Nutzen begeistert sind. Es ist für die Anderen nicht notwendig, diesen ganzen technischen Schnickschnack zu nutzen und sobald sie der Menschen überdrüssig werden, scheuen sie nicht davor, diese zu töten.

Dies spürt man gerade zu Beginn im Buch mehr als deutlich. Die Anderen sind den Menschen weit überlegen und das zeigen sie sehr deutlich. Die Anderen sind Wesen, wie Werwölfe, Vampire und andere Geschöpfe, mit eigenen Gesetzen und Kulturen, fernab von denen der Menschen.

Die einzelnen Charaktere waren wirklich wunderbar durchdacht und ausgearbeitet. Besonders hat es mir der kleine Wolf Sam angetan, der mein Herz, während dieser bedrückenden Stimmung beim Lesen, erweichen konnte. Dennoch stehen hier mal nicht eine Beziehung zischen Mensch und Übernatürlichem im Vordergrund, sondern die Missverständnisse und Probleme zwischen den Menschen und der Anderen, sowie deren tägliches Miteinander.

Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn ein wenig Probleme hatte, mit dem Schreibstil klar zu kommen. Aber es wird einfach dauerhaft so viel Spannung durch neue Rätsel, neue Charaktere und auch der Entwicklung der Protagonistin Meg erzeugt, dass diese schnell vergessen waren.

In dem Buch werden viele verschiedene Sichtweisen aufgegriffen, die einem schnell helfen, das ganze System dieser Welt zu verstehen. Meg war sehr offen für alles. Sie hat sich weder vor den anstehenden Aufgaben, noch vor den Anderen gescheut. Durch ihre besondere Gabe wird sie schnell im Kreis der Anderen aufgenommen und akzeptiert.

Im Laufe der Geschichte baut sich stetig die Spannung auf, um sich dann zum Ende hin in eine Art Kampf zu entladen. Ich bin neugierig geworden und habe lange einer kleinen Romanze entgegen gefiebert, die jedoch ausblieb. Dies empfand ich aber nicht als negativ, denn jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es zwischen Meg und Werwolf Simon, sowie um dem kleinen Sam weitergeht und empfehle den ersten Band sehr gerne weiter.