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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2018

Das ganz große Glück

The way to find love
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Das war also mein erstes Non-Fantasybuch von Carolin Emrich und was soll ich sagen? Ich finde es genial. Ihren Leichten Schreibstil hat sie behalten, aber eine völlig andere Situation geschaffen, für zwei ...

Das war also mein erstes Non-Fantasybuch von Carolin Emrich und was soll ich sagen? Ich finde es genial. Ihren Leichten Schreibstil hat sie behalten, aber eine völlig andere Situation geschaffen, für zwei Charaktere, die mich einfach nur mitreißen konnten.

Dem realen Leben direkt entstiegen, treffen wir auf Mareike, die nicht sonderlich hübsch oder schlank ist und deren Leben durch einen Hirntumor immer wieder geprägt und stark beeinflusst wurde. Sie hat nicht viele Freunde und ist dennoch eine sehr aufgeweckte, intelligente, witzige und sehr sympathische junge Frau.
Protagonist Nummer zwei ist Sebastian, der sich Mareike gegenüber als Basti vorstellt. Basti ist eher verschlossen, hat in seiner Kindheit viel Traumatisches erlebt und lebt in einer Wohngemeinschaft mit anderen Jugendlichen, in ähnlichen Situationen.

Die Liebe zwischen Basti und Mareike kam ganz plötzlich und man spürte diese tiefe Verbundenheit der beiden mit jeder Seite mehr. Und obwohl ihre Liebe so tief und rein war, wussten sie beide fast nichts übereinander. Jeder hat seine Geheimnisse und Lügen, die er dem jeweils anderen nicht erzählt. Die Entwicklung, die diese beiden innerhalb der Story durchmachen, ist beeindruckend und sehr angenehm zu verfolgen.

Die Geschichte ist ein kleiner gesellschaftlicher Fingerzeig. Zum einen sagt sie aus, dass man in einer Beziehung immer ehrlich zueinander sein sollte, zum anderen aber auch, dass man nicht immer alles über den Partner wissen muss, um ihn zu lieben und schlussendlich, dass man sein Gegenüber genau so lieben soll, wie er ist.

Um das Glück zu finden, sollte jeder seinen Weg dazu finden und gehen. Einen dieser Wege hat die Autorin hier gezeigt. Ganz große Empfehlung!

Veröffentlicht am 11.07.2018

Absolutes Herzensbuch!

Wie die Stille unter Wasser
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Nachdem Maggie im Alter von 6 Jahren mit ihrem Vater im Haus ihrer neuen Familie einzieht, lernt sie unter anderem auch Brooks kennen, den besten Freund ihres neuen Bruders. Da sie im neuen Haus nicht ...

Nachdem Maggie im Alter von 6 Jahren mit ihrem Vater im Haus ihrer neuen Familie einzieht, lernt sie unter anderem auch Brooks kennen, den besten Freund ihres neuen Bruders. Da sie im neuen Haus nicht schlafen kann, schenkt er ihr ein Nachtlicht in Form einer Rakete und ab da ist für Maggie klar: Sie beide gehören zusammen.

Maggie habe ich ab genau diesem Moment so unheimlich schnell in mein Herz schließen können. Ihre offene Art faszinierte mich und auch Brooks konnte ihrem Charm nicht lange wiederstehen. Bis eines Tages ein schwerer Schicksalsschlag alles zerstört und Maggie so traumatisiert ist, dass sie das Haus nicht mehr verlassen kann und ihr kein Wort mehr über die Lippen kommen will. Doch Brooks versteht sie auch ohne große Worte.
Die ganze Geschichte wurde so dermaßen erschreckend real und mitreißend erzählt, dass ich Emotionen greifen - nein – fühlen konnte. Diese so in mein Innerstes zu platzieren ist eine große Kunst, für die ich die Autorin bewundere. Auch noch nach dem Lesen bin ich noch immer sehr bewegt von der Story und hänge ihr in Gedanken noch lange nach. Ich habe mich Maggie gelitten, gelacht, geweint, geliebt, aber vor allem gefiebert, ob sie es schafft, ihre Stimme wieder zu erlangen.

Auch Brooks hat sich schnell in mein Herz schleichen können. Er ist kein Badboy, sondern eher sanfter Natur. Nur wenn er Musik macht, lebt er wirklich und das spürt man auch. Die Musik ist es letztendlich, die ihn und Maggie immer wieder verbindet.
Die Geschichte hat mich einfach von Anfang an berührt und deutliche Spuren hinterlassen. Voller Romantik und herzzerreißenden Momenten, gespickt mit traurigen und dramatischen Phasen, war es die perfekte Lektüre für mich.

Wer tief gehende Storys mag und ausreichend Taschentücher zur Hand hat, dem kann ich diese Reihe wirklich nur wärmstens empfehlen. Gerade dieser Band hat mich aber besonders begeistern können.

Veröffentlicht am 09.07.2018

Unglaublich fesselnd

Warrior & Peace
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Unerwartet schnell kam ich in die Geschichte von Warrior rein, was nicht zu guter Letzt an den wirklich angenehmen Schreibstil der Autorin liegt. Aber gerade zu Beginn wurde mir noch zu viel geschwafelt ...

Unerwartet schnell kam ich in die Geschichte von Warrior rein, was nicht zu guter Letzt an den wirklich angenehmen Schreibstil der Autorin liegt. Aber gerade zu Beginn wurde mir noch zu viel geschwafelt und die inneren Monologe der Protagonistin zogen sich so manches mal auch dahin.

Nach knapp 100 Seiten war es dann endlich soweit. Warrior hatte mich gefangen. Zum einen, weil ich ihren Bruder Mad einfach so unheimlich sympatisch finde, zum Anderen, weil auch das Verhalten der Götter so "normal" dargestellt wurde und Warrior immer mal wieder begann, aus ihrem Schneckenhaus heraus zu brechen.

Warrior fing an mich zu faszinieren. Sie zeigte immer öfter ihre sarkastische Seite und einen Dickschädel, der seinesgleichen sucht. Sie braucht sich in ihrem Verhalten auch nicht zu verstellen, sondern bleibt einfach echt und genau das hat auf mich gewirkt.

Und dann ist da noch Peace. Im Gegensatz zu Warriors Bruder Mad, wollte ich ihm am liebsten so manches mal den Hals umdrehen. Ähnlich ging es ihr ja auch. Aber schnell bemerkt man dieses Besondere zwischen den Beiden und man spürt einfach, dass man ihm näher kommt. Allerdings tut er im nächsten Moment dann wieder etwas, wofür man ihm am Liebsten die Krallen in den Hals rammen möchte.

Fazit: Das Buch konnte mich mit seinem lockeren Stil und gut verpackten Humor begeistern. Aber auch die Tiefe der einzelnen Charaktere, der Verlauf der Story und insbesondere das Thema waren es, die mich auf Dauer fesseln konnten. Gerade der Schlussteil spitzt sich bei der Handlung immer mehr zu und dann steht man völlig überrumpelt vor dem Ende. Viele Fragen sind noch offen und natürlich möchte ich wissen, wie es weitergeht. Band zwei wird somit definitiv bei mir einziehen.

Veröffentlicht am 09.07.2018

Starker dritter Band

How to be happy 3: Vergissmeinnicht
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Nachdem mir der zweite Band der How to be Happy Reihe eher nicht so zugesagt hatte, war ich gerade was den dritten anbelangt sehr skeptisch, ob dieser denn etwas für mich ist.

Und ich kann mit bestem ...

Nachdem mir der zweite Band der How to be Happy Reihe eher nicht so zugesagt hatte, war ich gerade was den dritten anbelangt sehr skeptisch, ob dieser denn etwas für mich ist.

Und ich kann mit bestem Gewissen sagen: Ich liebe Vergissmeinnicht!

Innerhalb kürzester Zeit hat mich die Geschichte berühren können und mich an meine eigene Jugend erinnert. Dieses besondere Gefühl, wenn man zum ersten mal verliebt ist, ist einfach allgegenwärtig gewesen und hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen.

Liz und Toby sind einfach nur echt und es hat unheimlich Spaß gemacht, die beiden, insbesondere Liz, zu begleiten. Das Liz auch noch YouTube-Star ist, hat diesen besonderen Reiz nochmal um eine Spur erhöht und dadurch natürlich auch viele kritische Themen angesprochen, wie Magersucht, Cybermobbing, Alkohol- und Drogenkonsum usw. Es ist vielschichtig und gerade das war es, was mich letztendlich so begeistern konnte. Das es nicht einfach nur immer um Liz' und Tobys Gefühle ging, sondern allen familiären Dingen drumherum. Ich habe mich einfach als ein Teil des Ganzen gefühlt. Das macht die Geschichte sehr tiefgründig und stimmte mich im nachhinein auch nachdenklich.

Als Leser begleitet man die beiden Teenager beim Erwachsen werden und erlebt das tägliche Miteinander, aber auch das Durcheinander hautnah. Eine Geschichte, die das Leben nicht besser schreiben könnte.
Wieder einmal ist How to be Happy hier wunderbar als Thema mit eingearbeitet wurden. Für mich bekommt Vergissmeinnicht eine ganz große Empfehlung für Fans von Liebesromanen.

Veröffentlicht am 09.07.2018

Tolles Setting, grandiose Charaktere

Der Kuss des Wandlers
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Da ich Geschichten um Gestaltenwandler liebe, war es für mich irgendwann Pflicht, auch die Wandler zu lesen. Und nach nur wenigen Seiten war ich bereits an dem Punkt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus ...

Da ich Geschichten um Gestaltenwandler liebe, war es für mich irgendwann Pflicht, auch die Wandler zu lesen. Und nach nur wenigen Seiten war ich bereits an dem Punkt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Der Schreibstil war sehr angenehm und man konnte sich direkt in das Geschehen hineinversetzen. Besonders viel Energie und vor allem Herz hat die Autorin hier in ihre Charaktere hineinfließen lassen. Sie wirken einfach so echt und greifbar, dass man durchaus glauben könnte, sie wären der realen Welt entsprungen.

Protagonistin Kiara ist der Meinung, dass ihr von den Eltern angedichtetes Talent, für das Spielen der Geige, nicht ansatzweise so gut, höchstens mittelmäßig, ist. Dennoch bekommt sie eine Einladung für eine Akademie, an der Kinder mit besonderen künstlerischen Fähigkeiten teilnehmen dürfen. Nachdem sich ihr Geigenlehrer vor ihren Augen in einen Vogel verwandelt, erfährt Kiara, dass auch sie eine Wandlerin ist und für eine Mission in Prag ausgewählt wurde. Da sich die Wandlerfamilien in Schlangen und Skorpione unterteilen, soll sie in die Akademie in Prag eingeschleust werden, und als Spionin für die Schlangen bei den Feinden, den Skorpionen, agieren. In der Akademie findet sie schnell anklang und dann passiert das unvermeidliche: Sie verliebt sich in ihren Erzfeind.

Die Liebesgeschichte hat mich einfach nur mitgerissen. Emotionen waren greifbar und auch die vielen Örtlichkeiten in Prag wurden gut herübergebracht, sodass ich mir ein gutes Bild machen konnte. Die Spannung steigt mit jedem Kapitel immer weiter an und hat ein richtig gutes Ende.

Fazit: Authentische Charaktere, gepaart mit einem detaillierten Setting und einer packenden Story, die mich regelrecht umgehauen hat.
Voller Liebe, Intrigen und diesem gewissen Etwas, was einem das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt, ist der Kuss des Wandlers ein fantastischer Reihenauftakt, den ich sehr gerne empfehle und dessen Folgebände ich definitiv lesen muss.