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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2017

Tolles Finale

Rebell
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Nach dem überraschenden Ende von Band zwei war ich natürlich neugierig, wie die Geschichte um Willow und Bo weiter und vor allem aus geht.

Wie auch in den Bänden zuvor wird aus Willows Sicht erzählt, ...

Nach dem überraschenden Ende von Band zwei war ich natürlich neugierig, wie die Geschichte um Willow und Bo weiter und vor allem aus geht.

Wie auch in den Bänden zuvor wird aus Willows Sicht erzählt, aber: Zwischen den einzelnen Kapiteln wurden immer entweder ein Kapitel aus den Kronenschriften oder ein Tagebucheintrag gesetzt, welche nochmal ein paar kleine, nicht ganz unwichtige Informationen enthalten, die man sonst nicht so in dem Buch bekommt. Nicht immer helfen diese einem jedoch sofort weiter. Man muss schon weiter lesen, um das große Ganze um die beiden Welten zu verstehen.

Ich konnte diesen Band ebenso in einem Rutsch lesen, wie seine beiden Vorgänger. Man hat viele spannende Rätsel, die gelöst werden wollen und hin und wieder auch ein paar Herzklopfmomente zwischen Willow und Bo.

Das große Finale fällt nochmal besonders raffiniert aus und ich bin überrascht, wie gut die Autorin dieses Geheimnis gelöst hat. Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese Reihe zurück, die sich mit jedem Band merklich verbessert hat und mittlerweile zu meinen Lieblingen zählt. Daher empfehle ich sie gern weiter.

Veröffentlicht am 08.10.2017

Klasse Debüt

Kuno Kopfgeldjäger: Erster Band
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Lange habe ich auf den Moment gewartet, an dem ich endlich dieses Werk in den Händen halten durfte. Allein das Cover verspricht schon eine besondere Geschichte.

Aber nun zum Inhalt…

Bereits zu Beginn ...

Lange habe ich auf den Moment gewartet, an dem ich endlich dieses Werk in den Händen halten durfte. Allein das Cover verspricht schon eine besondere Geschichte.

Aber nun zum Inhalt…

Bereits zu Beginn lernt man als Leser das besondere Temperament von Kuno Kopfgeldjäger kennen. Er ist sehr launisch und ebenso sehr mit sich selbst beschäftigt, was mich wahnsinnig fasziniert hat.

Der Autor hat einen sehr angenehmen Stil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Situationen, Personen und Handlungen werden sehr bildhaft beschrieben, sodass ich ohne Probleme in die Story des Kopfgeldjägers abtauchen konnte. Gerade die Kapitellänge empfand ich als besonders angenehm und die Überschriften, sowie das schlichte Design sehr passend.

Vor lauter Spannung (und ein wenig eingenommen von Kuno’s Temperament) vergas ich so manches mal auch die Zeit.

Kuno selbst hat mich mit seinen vielen Facetten und seiner schroffen, aber doch eigenbrötlerischen Art sehr fasziniert. Auch Azig habe ich schnell ins Herz geschlossen. Viele Namen und Begriffe waren zwar sehr ungewöhlich, passten aber hervorragend in die vom Autor hervorgebrachte Umgebung.

Fazit: Ich bin begeistert von der erschaffenen Welt und vor allem von dem Charakter des Kuno. Für mich war diese Reise in die Welt der Fantasy etwas ganz besonderes und Band eins hat schon eine tolle Grundlage gelegt. Jetzt heißt es allerdings auf Band zwei warten. Dieser erste bekommt eine Empfehlung von mir für alle Fans von reiner Fantasy, die sich gewaschen hat.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Gelungener Auftakt

Gestohlene Vergangenheit (Die Immergrün Saga 1)
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Da ich bisher von der Autorin nur Raven’s Blood gelesen habe, wollte ich natürlich auch ihr Debüt kennen lernen.

Gleich zu Beginn ist wieder einmal klar: Auch die Immergrün-Saga passt in keine der Schubladen, ...

Da ich bisher von der Autorin nur Raven’s Blood gelesen habe, wollte ich natürlich auch ihr Debüt kennen lernen.

Gleich zu Beginn ist wieder einmal klar: Auch die Immergrün-Saga passt in keine der Schubladen, in die sie gesteckt wird, denn hier greifen sehr viele Genre ineinander, was durchaus funktioniert. Verschiedene Wesen, die man auch aus anderen Büchern kennt, bekommen hier ihren Platz und schaffen eine gute Grundlage.

Der Schreibstil ist sehr Ausdrucksstark und passt somit hervorragend zur Handlung. Diese wird aus den Sichtweisen von Alisha und David erzählt und gerade letzterer konnte mich sehr überzeugen. Er wirkt zunächst sehr mysteriös und dennoch ist klar, dass bei ihm der Schein trügt und er einige wirklich sympatische Charakterzüge aufweist. Er hat einfach viele Ecken und Kanten, mit denen man als Leser sehr gut mitfühlen kann. Mit Alisha musste ich erst warm werden, aber dennoch fand ich es erstaunlich, wie sie mit all den neuen Wendungen in ihrem Leben klar kommt.

Nach etwa 100 Seiten haben sich bereits so viele Fragen aufgetan, die sich dem Leser dann nach und nach beantworten, um ausreichend Spannung für das eigentliche Geschehen aufzubauen.

Fazit: Der Reihenauftakt hat es in sich und wirkt einfach echt auf mich. Es wurde nicht eine Sekunde langweilig und hat sogar noch ein Ende eingebaut, welches mich nun mehr als neugierig auf Band 2 macht. Eine ganz klare Empfehlung meinerseits.

Veröffentlicht am 05.10.2017

Noch spannender als Band 1

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie
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Die Geschichte um die sympatische Red setzt genau da wieder an, wo Band 1 aufgehört hat. Es werden weiterhin Hexen für den Krieg gegen Jasemins Kämpfer gesucht und auch die Suche nach dem verlorenen Kind ...

Die Geschichte um die sympatische Red setzt genau da wieder an, wo Band 1 aufgehört hat. Es werden weiterhin Hexen für den Krieg gegen Jasemins Kämpfer gesucht und auch die Suche nach dem verlorenen Kind gestaltet sich zusehends als schwierig.

Noch dazu kommen die vielen Probleme, die Reds Gefühlswelt mit sich bringt. Sollte sie tatsächlich zwei Happy Ends haben? Sie ist sich sicher, dass Ever ihre wahre Liebe ist, aber warum reagiert sie dann immer noch so sehr auf Jaz‘ Nähe?

Ich empfand den zweiten Band sogar noch witziger als den ersten und auch romantischer. Wieder einmal wurden verschiedene Märchen und Stilmittel miteinander kombiniert. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und auch die vielen überraschenden Wendungen, sowie dieser fiese Cliffhanger tragen durchaus ihren Teil dazu bei, dass ich mich kaum von dem Buch lösen konnte.

Es gibt neue Charaktere, wie Gretel, die ihren Teil zum großen Ganzen beitragen, neue Möglichkeiten für Shipping (Pan + Cinder, yaaaay) und die Wahl für einen Mr. Right für Red(#TeamEver).

Fazit: Band zwei der Hipster-Märchen-Reihe ist noch witziger, noch sarkastischer, noch aufregender als der erste und zieht den Leser erneut in die wirr kombinierte Welt der Märchen zurück, nur um einem zum Ende mit zahlreichen Fragen und dem Wunsch nach Band 3 zurück zu lassen. Für mich eine ganz klare Empfehlung für Fans von Märchen-Adaptionen.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Sehr bewegend

Fuchsnacht
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In Fuchsnacht begleitet man Emil durch seinen tristen Alltag als Ausgestoßener, als Opfer. Er muss sich nicht nur gegen Mobber in der Schule, sondern auch seinen Onkel und seiner Tante gegenüber verteidigen. ...

In Fuchsnacht begleitet man Emil durch seinen tristen Alltag als Ausgestoßener, als Opfer. Er muss sich nicht nur gegen Mobber in der Schule, sondern auch seinen Onkel und seiner Tante gegenüber verteidigen. Sein bisheriges Leben verlief alles andere als rosig und dann passiert ein alles verändernder Unfall.

**Achtung, ab hier könntet ihr gespoilert werden! Es ist echt schwer hier spoilerfrei zu bleiben, verzeiht*

Emil muss mit den Tücken, die dieser Unfall mit sich bringt völlig alleine klar kommen und lernt auf diesem Weg die Truppe um Timon kennen. Als die beiden sich immer mehr annähern, dachte ich bereits, dass ich schon eine Ahnung habe, in welche Richtung sich die ganze Geschichte entwickelt, aber weit gefehlt.

*Spoilergefahr vorbei**

Die Autorin versteht es durchaus, durch verschiedene Plottwists, die Handlung immer wieder aufs neue in eine Richtung zu lenken, die sehr faszinierend ist. Sie beschreibt Emils innere Gedanken, seine Zerrissenheit mit sich selbst und auch die Situationen so bildhaft, dass ich beim Lesen ein eher bedrückendes Gefühl hatte. Was gut war. Denn hier wurde nichts beschönigt, sondern das Leben so dargestellt, wie es nun mal sein kann. Auch mit Fantasyaspekt. Hier werden Themen, wie Homosexualität, Mobbing und Gewalt in der Familie stark aufgegriffen und so vermittelt, dass man das Bedürfnis hat, Emil einfach mal unter die Arme greifen zu können.

"Wenn ich ganz fest meine Augen schließe, kann ich die Welt sehen, wie sie sein sollte. Voller Gnade, voller Zuneigung und ohne den Hass, der wie Teer unsere Venen verstopft."

Trotz dieser vielen eher negativen Aspekte, kommen natürlich auch die Liebe und Freude nicht zu kurz. Emil wächst nach und nach über sich hinaus und schafft es, sich immer wieder seinen neu gegeben Situationen anzupassen. Er ist ein faszinierender Charakter.

Einziges Manko: Ich hätte mir am Ende gewünscht, dass die beklemmende Stimmung, die die ganze Zeit im Buch herrscht, hier aufgelöst wird. Der Abschluss war dennoch klasse, sodass ich es immer wieder gerne weiter empfehle.