„Furzipups der Knatterdrache“ von Kai Lüftner ist der erste Band einer inzwischen sehr beliebten Kinderbuch-Reihe. Auch wenn unser Kind aus dem Alter eigentlich schon raus ist, stoßen die Bücher dieser ...
„Furzipups der Knatterdrache“ von Kai Lüftner ist der erste Band einer inzwischen sehr beliebten Kinderbuch-Reihe. Auch wenn unser Kind aus dem Alter eigentlich schon raus ist, stoßen die Bücher dieser Reihe (bei uns allen, zugegebenermaßen) auf große Begeisterung. Zum Glück könenn wir sie nun mit den kleinen Nichten und Neffen in der Familie lesen.
Das Buch begeistert zum einen durch die lustigen und perfekt gemachten Reime, aber das größte Highlight sind für uns die schönen, lustigen, großartigen Illustrationen von Wiebke Rauers!
Ein witziges Extra ist natürlich der Button auf der Vorderseite des Buchs, der Pups-Geräusche macht, wenn man draufdrückt – das sorgt natürlich immer wieder für Lacher bei Klein und Groß!
„Furzipups und Rüdiger Rülpsrüssel“ von Kai Lüftner ist der dritte Band aus der beliebten Kinderbuch-Reihe um Furzipusps, den Knatterdrachen. Auch wenn mein Kind aus dem Alter eigentlich schon raus ist, ...
„Furzipups und Rüdiger Rülpsrüssel“ von Kai Lüftner ist der dritte Band aus der beliebten Kinderbuch-Reihe um Furzipusps, den Knatterdrachen. Auch wenn mein Kind aus dem Alter eigentlich schon raus ist, stoßen die Bücher dieser Reihe (bei uns allen, zugegebenermaßen) auf große Begeisterung. Zum Glück könenn wir sie nun mit den kleinen Nichten und Neffen in der Familie lesen.
Das Buch begeistert zum einen durch die lustigen und perfekt gemachten Reime, zum Beispiel:
„Oh, welch Ruhe, hört doch mal!
Da vor uns das Drachental
liegt im frühen Dämmerlicht.
Es furzt, es hickst und hämmert nicht.
So wie es die Alten wollen.
Doch! Von Ferne naht ein Grollen …“
Das größte Highlight sind für uns alle aber die unfassbar schönen, lustigen, großartigen Illustrationen von Wiebke Rauers – soooo schön!
Ein witziges Extra ist natürlich der Button auf der Vorderseite des Buchs, der sehr lustige (verschiedene) Geräusche macht, wenn man draufdrückt – das sorgt immer wieder für Lacher bei Klein und Groß!
Wir würden alle Bücher aus dieser Reihe ganz klar weiterempfehlen!
„Furzipups und Hicksi Huhn“ von Kai Lüftner ist der zweite Band aus der beliebten Kinderbuch-Reihe um Furzipusps, den Knatterdrachen. Auch wenn mein Kind eigentlich aus dem Alter schon fast heraus ist, ...
„Furzipups und Hicksi Huhn“ von Kai Lüftner ist der zweite Band aus der beliebten Kinderbuch-Reihe um Furzipusps, den Knatterdrachen. Auch wenn mein Kind eigentlich aus dem Alter schon fast heraus ist, stoßen die Bücher (bei uns allen, ehrlich gesagt) auf große Begeisterung. Praktischerweise könenn wir sie nun mit den kleinen Nichten und Neffen in der Familie lesen.
Das Buch begeistert zum einen durch die lustigen und perfekt gemachten Reime, zum Beispiel:
"Furzipups, der Knatterdrachen,
wachte auf von einem Krachen,
was ihn ungemein erschreckte,
als er schließlich das entdeckte…
Hicks! Hick-HICKS!“
Das noch größere Highlight für uns sind allerdings die unfassbar schönen, lustigen, beeindruckenden Illustrationen von Wiebke Rauers – soooo toll!
Ein nettes Gadget ist natürlich der Button auf der Vorderseite des Buchs, der sehr lustige (verschiedene) Geräusche macht, wenn man draufdrückt – das sorgt immer wieder für Lacher bei Klein und Groß!
Daher würden wir alle Bücher aus dieser Reihe unbedingt weiterempfehlen!
Eve und Hendrik, deren Elternsein nur „so halbwegs“ geplant war, müssen feststellen, dass der Alltag als Familie schwieriger als gedacht ist. Henrik ist beruflich in seinem Verlag stark eingespannt, so ...
Eve und Hendrik, deren Elternsein nur „so halbwegs“ geplant war, müssen feststellen, dass der Alltag als Familie schwieriger als gedacht ist. Henrik ist beruflich in seinem Verlag stark eingespannt, so dass vor allem Eve überfordert ist mit den Anforderungen als Mutter.
„Als Hendrik nach zwei Wochen wieder zurück in den Verlag ging, gab Eve sich Mühe, sich ihren Schock nicht anmerken zu lassen. [...] Die Überforderung kam in den nächsten Wochen schleichend, breitete sich wie ein dunkler Nebel langsam in der Wohnung aus. Zwar schlief das Baby viel, sah dann verquollen aus, friedlich und roh. War es aber wach, trank es aus Eve in tiefen, gierigen Schlucken, halbstündig, manchmal ununterbrochen, Tag und Nacht, wollte nicht allein liegen, lag stattdessen auf ihrem Brustkorb, ihren Oberschenkeln, ihrem weichen, leeren Bauch. Die Unmöglichkeit, auch nur für einen kurzen Augenblick allein, ganz bei sich selbst zu sein, traf Eve wie eine Ohrfeige.
[...]
Sie irrte durch die immer chaotischer werdende Wohnung, kam nicht klar auf ihren müden, blutenden Post-partum-Körper, sehnte sich nach grundlegenden Dingen: Kontrolle, Kraft, dem Gefühl, auf zwei Füßen fest auf dem Boden zu stehen, nach einer Dusche, danach, alleine pinkeln zu gehen, innezuhalten, ohne einzuschlafen.“
Um der Erschöpfung entgegenzuwirken und sich als Paar nicht zu verlieren, nehmen sie Juna, ein Au-Pair aus Südamerika, auf. Junas Anwesenheit erleichtert den Alltag, weckt aber auch ungeahte Gefühle in Eve ...
Es dauerte ungefähr zwei Kapitel, dann war ich voll in der Geschichte drin. Dass hier aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, ist eine der Stärken des Romans. Der Schreibstil von Angie Volk gefällt mir sehr gut. Ich konnte mich in alle Frauenfiguren sehr gut hinenversetzen.
In Zeitsprüngen lesen wir von Eve und Hendrik als Eltern der kleinen Mia, aus Junas Perspektive und aus Sicht von Eves Mutter Gabriele, auch die inzwischen erwachsene Mia kommt zu Wort.
Besonders Juna hat mir als Charakter sehr gut gefallen, aber auch Eve und Mia fand ich sehr gut dargestellt.
Dass auch die Nebencharaktere eine eigene Geschichte bekamen (Juna auf der Suche nach ihrer Mutter, die sie als Kind verließ bzw. Gabriele, die an ihre Zeit als Mutter zurückdenkt), fand ich ebenfalls sehr gelungen.
Insgesamt ein starker Roman über Muttersein, Schwangerschaft, Geburt (und Fehlgeburt), aber auch über Begehren und Befreiung aus vorgegebenen Konventionen.
„Die Kategorien sind zu klein und zu groß,
sie sind brüchig wie Plastik,
wir passen längst nicht mehr in sie hinein,
lasst sie uns sprengen,
lasst sie uns füllen mit allem, was wir auch sind,
Körper in Bewegung,
über alle Ränder tretend,
lasst uns die werden,
die wir bereits sind,
lasst uns einander genügen,
auch wenn das,
was uns geboten wird,
längst nicht genug ist.“
Vielen Dank an den Leykam Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!
„Ein Mädchen verließ das Zimmer“ von Ulrikka S. Gernes ist ein Buch, dessen Inhalt einen noch lange nicht loslässt nach dem Ende. Besonders wenn man selbst Kinder hat, stellt man sich dieselbe Frage wie ...
„Ein Mädchen verließ das Zimmer“ von Ulrikka S. Gernes ist ein Buch, dessen Inhalt einen noch lange nicht loslässt nach dem Ende. Besonders wenn man selbst Kinder hat, stellt man sich dieselbe Frage wie die Ich-Protagonistin Tanja, die sich als Erwachsene rückblickend fragt: Warum hat damals niemand sie beschützt?
Sie ist erst 14 Jahre alt, als sie auf einer Vernissage den faszinierenden Schriftsteller Eg kennenlernt, einen Freund ihrer Eltern, von dem ihre Mutter sagt: „Er ist jemand, in den man sich leicht verlieben kann.“ Und genau das passiert, Tanja verliebt sich in Eg, denn er macht ihr Komplimente und behandelt sie nicht wie ein Kind. Zwischen den beiden entsteht eine sehr emotionale Brieffreundschaft. Ihre Eltern sind zwar nicht begeistert davon, denken sich aber nichts dabei. Doch Tanja ist neugierig und genießt die erste, intensive Verliebtheit. Sie geht eine se*uelle Beziehung mit Eg ein, die von niemandem verhindert wird, auch nicht von ihren Eltern. Die Erlebnisse werden ihr gesamtes weiteres Leben beeinflussen.
„Plötzlich erscheint es mir einleuchtend, dass ich zu einer Kinderpsychiaterin gehe; denn meine Probleme haben wahrscheinlich etwas mit meiner Kindheit zu tun. Es wäre gut, dieses Kind zu reparieren.“
Der Inhalt des Romans schockiert mich: Wie konnte das sein? Es war kein Geheimnis, dass der fast 50jährige Mann eine Beziehung mit einem 14jährigen Mädchen hat; er hat sich offen mit Tanja gezeigt; sogar Tanjas Eltern wussten irgendwann davon: „‘Sie ist doch verdammt noch mal viel zu jung für ihn.‘ - ‚Dagegen lässt sich schwer etwas sagen‘, entgegnete Tom [....]. ‚Ihre Eltern sind beide darüber im Bilde.‘“ - Wieso hat niemand eingegriffen und sie beschützt?
„Das Problem war, dass ich nichts war, keine Form hatte, oder einen Inhalt, oder eigene Kraft, dass ich keine Worte hatte, dass ich niemand war, nicht existierte. Ich wollte mein Leben zurückhaben, obwohl es leer war, denn ich hatte es gar nicht gelebt. In meinem Leben gab es kein Davor, zu dem ich zurückkehren konnte. Ein Mädchen verließ mit vierzehn das Zimmer und wurde nicht mehr gesehen. Ein weißer Fleck auf der Karte. Ein nasser Fleck auf dem Laken. Eine leere Puppe.
Ein Loch in der Welt.“
Erst als Tanja erwachsen und selbst Mutter ist, versteht sie, dass es damals keine gleichberechtigte Beziehung war, dass es ein Verbrechen war, mit dem sie sich auseinandersetzen muss, auch wenn der Täter nie vor Gericht stehen wird.
„Meine Verweigerung ist enorm.
Dabei weiß ich genau, dass es nur noch schlimmer wird, wenn ich es nicht ausspreche.
Die Geschichte existiert genau da, in dieser Kiste. Und in mir. Auch wenn ich sie nicht erzähle.
Ich habe sie jahrelang mit mir herumgeschleppt, es wäre eine Erleichterung, sie loszuwerden.
Es ist, als würde mir die Sprache fehlen. Als würde sich auch die Sprache weigern. Es auszusprechen. Der Sprache fehlen die Worte. Vielleicht muss ich zu anderen Mitteln greifen.
Ich gieße Gips in die Erinnerungslücken, muss herausfinden, was sie enthalten. Die Form eines knapp fünfzehnjährigen weiblichen Körpers kommt zum Vorschein, das Mädchen liegt zusammengekauert da, die eine Hand auf der Wange. Schläft es, ist es tot?
Alles ist schon geschehen. Das Mädchen gleicht einer Wolke, die über einen Bergrücken hinwegfliegt. Der weiße Abguss eines schwarzen Lochs.“
„Ein Mädchen verließ das Zimmer“ ist ein lange nachhallender, intensiver Roman über Missbrauch, Manipulation und Macht.
„Ich bin an der Stelle, wo die Erzählung zerbricht. In meinem Haus gibt es keine tragenden Wände. Ich bin ein Verbrechen, das durch die Gegend irrt und nach seinem Tatort sucht.“
Vielen Dank an den Gutkind Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!