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Veröffentlicht am 13.03.2025

Von Liebe und Verlust: Berührender Roman, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte

dreimeterdreißig
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"Bevor mein Leben zu einem Davor und einem Danach wurde und deines endete."

Ich kenne Jaqueline Scheiber schon von ihren Büchern "Offenheit" und "Ungeschönt", die ich beide sehr gut fand, außerdem auch ...

"Bevor mein Leben zu einem Davor und einem Danach wurde und deines endete."

Ich kenne Jaqueline Scheiber schon von ihren Büchern "Offenheit" und "Ungeschönt", die ich beide sehr gut fand, außerdem auch durch ihre Texte auf Instagram und aus dem Internet.
Umso mehr war ich gespannt auf ihren ersten Roman. Wenn man ihre persönliche Lebensgeschichte kennt, fallen einem natürlich die Parallelen zum Inhalt des Buchs auf. Schon alleine deshalb wollte ich das Buch so gerne mögen – es ist mir leider nicht ganz gelungen.

Erzählt wird in zwei Zeitebenen die Geschichte von Klara und Balázs, die sich verlieben und in einer drei Meter dreißig hohen Altbauwohnung in Wien ein gemeinsames Leben aufbauen. Doch eines Nachts liegt Balázs plötzlich leblos im Bett …

Die Geschichte ist nicht einfach zu lesen, weder vom Thema noch vom Schreibstil her. Dieser ist sehr poetisch, wirkt aber stellenweise sehr konstruiert und hat mich nicht komplett angesprochen.
Die Kapitelüberschriftend fand ich sehr originell (das dazubehörige komplette Gedicht von Lydia Daher ist am Ende des Buchs zu finden), außerdem helfen sie, sich in den zwei Zeitebenen zurechtzufinden. In der Vergangenheit wird in Rückblenden die Beziehung von Klara und Balázs erzählt, in der Gegenwart ist Klara mit dem plötzlichen Verlust und den entsprechenden Auseinandersetzungen konfrontiert.

"Es war merkwürdig, wie leicht es ihr fiel, den Tod so nüchtern zu betrachten. Vielleicht lag es daran, dass sie ihn nie wirklich gefürchtet hatte. Nicht den Tod selbst, sondern das, was er mit den Menschen machte - die Panik, die ihr in ihnen auslöste "

Ich bin nach der Lektüre wirklich zwiegespalten. Die Protagonistin blieb für mich leider recht unnahbar und emotionslos, ich konnte ihre Gefühle nicht ganz nachempfinden. Erst gegen Ende des Buchs konnte es mich stärker berühren.
Das Thema Verlust und Tod ist natürlich nicht einfach, vor allem nicht für jemanden, der dies selbst erlebt hat - hierfür meinen großen Respekt an die Autorion, das Thema als Roman zu verarbeiten.

"Eine Lücke, die die Größe der Dinge erst bemerkbar machte, als wäre die Summe all der geringgeschätzten Handgriffe das, was ein Leben ausmachte. Oder ihr Fehlen."

"Sie wollte widersprechen, sich aufsetzen, laut werden. Sie wollte ihn anschreien und mit dem Finger in alle Richtungen des Raumes zeigen, ihn fragen, ob ihm nicht klarer sei, welche Überwindung sie das koste. Hier mit ihm. Doch Balász konnte nicht ahnen, wie viel Magie sie zugelassen hatte, um sie und ihn möglich zu machen. Wie viele innere Türen sie immer wieder aufschließen musste, um nur im Ansatz zu fühlen, was in seiner gesamten Größe nur im Rückblick verstanden werden konnte. Die Liebe. Nicht weniger."

Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch stellenweise durchaus sehr lesenswert und berührend ist und viel Stoff zum Nachdenken bietet, doch meine Erwartungen an das Buch wurden nicht ganz erfüllt. Der Funke zu meinem großen Bedauern leider einfach nicht übergesprungen. Ich vergebe daher 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Weder überzeugend noch langfristig umsetzbar

Frauen, Essen, und Hormone
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„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, ...

„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, da ich dachte, es wäre im Hinblick auf die Wechseljahre bzw. Prä-Menopause ein hilfreiches Buch, um in Puncto Ernährung hier etwas verbessern zu können. Allerdings hätte ich mehr mit einem „allgemeineren“ Ernährungsratgeber gerechnet, das Buch scheint jedoch rein auf eine Diät fixiert zu sein.
Ich muss also leider sagen, dass ich vielleicht andere bzw. falsche Erwartungen an dieses Buch hatte. Ich hätte mir einen Ratgeber mit mehr allgemeinen (und auch wirklich fundierten) Informationen gewünscht. Infos gab es zwar auch, aber mir persönlich hat zum einen der Schreibstil der Autorin nicht gefallen (doch das ist natürlich eine individuelle Sache). Den ersten Teil mit den Informationen (vor allem über die Hormone) fand ich teilweise gut und interessant, wenn auch etwas sehr ausschweifend und langatmig geschrieben; das hätte mal leichter lesbar und kürzer machen können.
Was den 4-Wochen-Plan angeht: ich bin eine absolute Gegnerin von Diäten, egal welcher Art. Eine Diät ist NIE gut, weil sie nicht dauerhaft eingehalten werden kann und immer mehr Schaden als Nutzen bringt. Meine Meinung. Von daher finde ich die Rezepte zwar teilweise interessant, wenn auch nicht unbedingt alle „alltagstauglich“ sind (vor allem, wenn man Familie hat) und mir teilweise zu speziell sind. Einiges davon werde ich sicher mitnehmen, aber eine Diät werde ich nicht machen. Die Fixierung auf die Ketodiät fand ich ebenfalls nicht so gut.
Für mich ist das definitiv nicht das richtige Buch; ich werde mich auf die Suche nach einer sinnvolleren und nachhaltigeren Alternative machen.
Von diesem Buch bin ich enttäuscht und würde es daher nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Weder überzeugend noch langfristig umsetzbar

Frauen, Essen, und Hormone
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„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, ...

„Frauen, Essen, und Hormone: Der 4-wöchige Plan, mit dem Sie Ihren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen, Gewicht verlieren und sich wieder wie Sie selbst fühlen“ von Sara Gottfried sprach mich an, da ich dachte, es wäre im Hinblick auf die Wechseljahre bzw. Prä-Menopause ein hilfreiches Buch, um in Puncto Ernährung hier etwas verbessern zu können. Allerdings hätte ich mehr mit einem „allgemeineren“ Ernährungsratgeber gerechnet, das Buch scheint jedoch rein auf eine Diät fixiert zu sein.
Ich muss also leider sagen, dass ich vielleicht andere bzw. falsche Erwartungen an dieses Buch hatte. Ich hätte mir einen Ratgeber mit mehr allgemeinen (und auch wirklich fundierten) Informationen gewünscht. Infos gab es zwar auch, aber mir persönlich hat zum einen der Schreibstil der Autorin nicht gefallen (doch das ist natürlich eine individuelle Sache). Den ersten Teil mit den Informationen (vor allem über die Hormone) fand ich teilweise gut und interessant, wenn auch etwas sehr ausschweifend und langatmig geschrieben; das hätte mal leichter lesbar und kürzer machen können.
Was den 4-Wochen-Plan angeht: ich bin eine absolute Gegnerin von Diäten, egal welcher Art. Eine Diät ist NIE gut, weil sie nicht dauerhaft eingehalten werden kann und immer mehr Schaden als Nutzen bringt. Meine Meinung. Von daher finde ich die Rezepte zwar teilweise interessant, wenn auch nicht unbedingt alle „alltagstauglich“ sind (vor allem, wenn man Familie hat) und mir teilweise zu speziell sind. Einiges davon werde ich sicher mitnehmen, aber eine Diät werde ich nicht machen. Die Fixierung auf die Ketodiät fand ich ebenfalls nicht so gut.
Für mich ist das definitiv nicht das richtige Buch; ich werde mich auf die Suche nach einer sinnvolleren und nachhaltigeren Alternative machen.
Von diesem Buch bin ich enttäuscht und würde es daher nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.03.2025

Sehr wertvoller, hilfreicher und praxisnaher Job-Ratgeber

Wie Arbeit glücklich macht
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„Wie Arbeit glücklich macht: und wann man darüber nachdenken sollte, den Job zu wechseln“ von Prof. Dr. Claas Lahmann ist ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle, die unzufrieden oder gar unglücklich ...

„Wie Arbeit glücklich macht: und wann man darüber nachdenken sollte, den Job zu wechseln“ von Prof. Dr. Claas Lahmann ist ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle, die unzufrieden oder gar unglücklich in ihrem Job sind. Oder auch für alle, die einfach mal ihre „aktuelle Lage“ bewerten wollen. Auch wenn man eigentlich zufrieden im Job ist, ist das Buch quasi zur Prävention empfehlenswert, damit die Arbeitssituation auch weiterhin gut bleibt.
Das Buch ist meiner Meinung nach ein wirklich guter Ratgeber, sehr praxisnah und einfühlsam geschrieben, wobei der Autor sehr sympathisch und empathisch wirkt. Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben.
Das Buch bietet zahlreiche Tipps, Praxisbeispiele und Fragestellungen, die einem helfen können bei der Entscheidung, ob man seinen Beruf bzw. die Arbeitsstelle wechseln möchte oder nicht.
Die Unterteilung in die drei Teile LOVE IT, CHANGE IT und LEAVE IT finde ich sehr gelungen.
Den größten Teil nimmt hierbei der Abschnitt CHANGE IT ein, was ich nachvollziehbar finde, da hier das größte Potential für mehr Zufriedenheit oder gar Glück im Job liegt.
Im Bereich LEAVE IT fand ich besonders gut die Betonung, dass es niemals gut ist, vorschnelle Entscheidungen zum Jobwechsel/Kündigen zu treffen. Es gibt hier viele hilfreiche Tipps und Fragestellungen, um hier gute Lösungen für sich zu finden.
Das Buch deckt vielfältige Themen ab, zum Beispiel Berufswahl und falsche Berufswahl, Krisen, Mobbing, Burnout, mangelnde Wertschätzung, schwierige Vorgesetzte, schlechtes Betriebsklima, Unter- und Überforderung, Sinnhaftigkeit, Gehalt, etc.
Das Buch ist ein wirklich gutes Tool, um herauszufinden, wo man aktuell steht, wo es ggf. hakt, wo man unzufrieden oder gar unglücklich ist. Sehr hilfreich finde ich hierbei auch den Fragebogen am Ende des Buchs. Auch die Praxisbeispiele im gesamten Buch empfand ich als sehr hilfreich, da sich viele Personen in den Beispielen wiederfinden können.
Insgesamt kann ich das Buch bedingungslos empfehlen. Ich werde es sicher noch öfter zur Hand nehmen und damit arbeiten. Es bietet viele Tipps und regt zum Nachdenken an.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

"Meinen großen wortlosen Schmerz...." - Heftiges Thema, Umsetzung konnte mich leider nicht berühren

Muskeln aus Plastik
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In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt ...

In „Muskeln aus Plastik“ von Selma Kay Matter geht es um Kay. Kay kämpft mit den Folgen von Long Covid, in der Kindheit gab es auch schon andere Krankheiten, unter anderem Magersucht, was auch bis jetzt noch das Leben beeinflusst. Außerdem ist Kay trans und queer. Und hat Schmerzen, fast schon das ganze Leben lang.

“Ich hätte lieber Schmerzen gehabt, die positive Aufmerksamkeit brachten; einen Knochenbruch, eine Platzwunde; stattdessen wurde ich früh mit den Stigmata langsamer Erkrankungen versehen; Neurodermitis, Depression, Migräne, Allergien.”

Das Buch beschäftigt sich mit chronischer Erkrankung und mit Transness/Queerness, und es geht auch um dier Art und Weise, wie unsere Gesellschaft über „gesunde“ Körper nachdenkt und spricht.

"Ich frage, ob es überhaupt etwas anderes gibt als die bloße Abwesenheit von Schmerzen. Ich meine eine Art Nicht-Schmerz, der mehr ist als ein Negativ."

Ich finde es einigermaßen schwer dieses Buch zu bewerten, da es offensichtlich autofiktional bzw. (großteils) autobiografisch ist.
Das Thema an sich ist heftig und das Buch sehr persönlich.
Die Umsetzung konnte mich jedoch leider nicht wirklich begeistern.
Ich fand das Buch sehr, sehr anstrengend zu lesen. Schon der Schreibstil an sich ist nicht einfach, dazu störte für mein persönliches Empfinden die Tatsache, dass ständig zwischen Deutsch und Englisch gewechselt wird, zwar meist mit Übersetzung; aber fast jede Seite enthielt zudem zahlreiche Fußnoten, die das Lesen sehr anstrengend machten.
Ich hatte mir das Buch wahrscheinlich anders vorgestellt bzw etwas anderes erwartet. So bleibt zu sagen, dass das eine heftige persönliche Lebensgeschichte ist, die mich als Roman jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Vielleicht ist es auch mehr als Essay zu betrachten. So oder so fiel es mir leider sehr schwer, Sympathien bzw. Nähe zurzum Autorin herzustellen.
Dennoch meine Hochachtung, dass trotz einer chronischen Erkrankung die Umsetzung dieses Buches möglich war.

"Dieser Text beziehungsweise der Umstand, dass er noch nicht fertig ist, gehört definitiv zu den Dingen, die mich in den besonders aussichtslosen Phasen meiner Erkrankung davon abgehalten haben, die Hoffnung komplett aufzugeben. Darauf, dass ich nicht doomed bin. Darauf, dass es irgendwo für mich eine Zukunft gibt, in der mein Leben okay ist."

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