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Veröffentlicht am 27.01.2025

Michela Murgia in der Callcenter-Hölle

Camilla im Callcenterland
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„Camilla im Callcenterland“ erzählt vom Leben der Autorin Michela Murgia, das sie führte, bevor sie eine erfolgreiche Romanautorin wurde. Damals verdiente sie ihr Geld in einem Callcenter, wo sie am Telefon ...

„Camilla im Callcenterland“ erzählt vom Leben der Autorin Michela Murgia, das sie führte, bevor sie eine erfolgreiche Romanautorin wurde. Damals verdiente sie ihr Geld in einem Callcenter, wo sie am Telefon ahnungslosen Hausfrauen den „Kirby-Staubsauger“ verkaufen sollte. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen zeigt sie hier auf, wie die stereotypen Verkaufssätze, die Werbestrategien und Hierarchien in Callcentern funktionieren.
Ihr Buch sei aus der Wut über diese unwürdigen Arbeitsverhältnisse entstanden, sagte Michela Murgia. Dass die Arbeit in einem Callcenter unmenschlich und prekär ist, sollte hinlängst bekannt sein. Michela Murgia schafft es aber, ein an sich ernstes Thema so amüsant und auf den Punkt treffend darzubieten, dass das Lesen die reineste Freude ist!
Das Buch ist anders als ihre anderen Bücher, das muss man ganz ehrlich dazu sagen. Dennoch ist auch hier ihr Schreibstil einfach grandios. Das Buch kommt locker-flockig und oft sehr amüsant daher, doch es ist auch gesellschaftskritisch und meiner Meinung nach sehr lesenswert.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Das letzte große Meisterwerk von Michela Murgia

Drei Schalen
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Michela Murgia war nicht nur eine großartige Autorin, sondern auch Aktivistin gegen die italienische Rechte. Sie stand für Toleranz, Queerness und soziale Gerechtigkeit ein. Im Frühling 2023 machte sie ...

Michela Murgia war nicht nur eine großartige Autorin, sondern auch Aktivistin gegen die italienische Rechte. Sie stand für Toleranz, Queerness und soziale Gerechtigkeit ein. Im Frühling 2023 machte sie ihre schwere Krankheit öffentlich. Kurz nachdem ihr Erzählband „Drei Schalen“ in Italien erschien, verstarb sie im Alter von nur 51 Jahren im August 2023, viel zu früh!

Die Menschen in Michela Murgias 12 Kurzgeschichten erleben alle auf unterschiedliche Art und Weise einen radikalen Umbruch. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen erzählt Michela Murgia in zwölf miteinander verflochtenen Geschichten von Krankheit und Tod, Trauer, Abschied, neuer Liebe und vom Weiterleben, von Krisen und Neuanfängen. Die meisten Geschichten sind sehr kurz und zeigen nur eine kurze Episode im Leben der jeweiligen Person, aber dank des großen Talents von Michela Murgia braucht es gar nicht mehr Worte, um es genau auf den Punkt zu bringen.

Ich finde es einfach grandios, wie Michela Murgia die 12 Geschichten ineinander verwebt. Am Ende schließt sich der Kreis mit der letzten Geschichte ... unfassbar gut gelungen!
Trotz der allesamt eher „unangenehmen“ und traurigen Themen ist es meiner Meinung nach doch auch ein Buch, das Hoffnung macht, Mut macht.
Michela Murgias Schreibstil spricht schon immer für sich und ihre Protagonisten sind alle sehr authentisch und gut getroffen. Das ist ganz große Kunst!
Das ist eine Autorin, die ich ganz schmerzlich vermissen werde! Ruhe in Frieden, Michela Murgia!

"Wer nicht weiß, wo er hingeht, kann überall ankommen."

"Unsere Geheimnisse entstehen unter den Blicken der anderen."

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Das letzte große Meisterwerk von Michela Murgia

Drei Schalen
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Michela Murgia war nicht nur eine großartige Autorin, sondern auch Aktivistin gegen die italienische Rechte. Sie stand für Toleranz, Queerness und soziale Gerechtigkeit ein. Im Frühling 2023 machte sie ...

Michela Murgia war nicht nur eine großartige Autorin, sondern auch Aktivistin gegen die italienische Rechte. Sie stand für Toleranz, Queerness und soziale Gerechtigkeit ein. Im Frühling 2023 machte sie ihre schwere Krankheit öffentlich. Kurz nachdem ihr Erzählband „Drei Schalen“ in Italien erschien, verstarb sie im Alter von nur 51 Jahren im August 2023, viel zu früh!

Die Menschen in Michela Murgias 12 Kurzgeschichten erleben alle auf unterschiedliche Art und Weise einen radikalen Umbruch. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen erzählt Michela Murgia in zwölf miteinander verflochtenen Geschichten von Krankheit und Tod, Trauer, Abschied, neuer Liebe und vom Weiterleben, von Krisen und Neuanfängen. Die meisten Geschichten sind sehr kurz und zeigen nur eine kurze Episode im Leben der jeweiligen Person, aber dank des großen Talents von Michela Murgia braucht es gar nicht mehr Worte, um es genau auf den Punkt zu bringen.

Ich finde es einfach grandios, wie Michela Murgia die 12 Geschichten ineinander verwebt. Am Ende schließt sich der Kreis mit der letzten Geschichte ... unfassbar gut gelungen!
Trotz der allesamt eher „unangenehmen“ und traurigen Themen ist es meiner Meinung nach doch auch ein Buch, das Hoffnung macht, Mut macht.
Michela Murgias Schreibstil spricht schon immer für sich und ihre Protagonisten sind alle sehr authentisch und gut getroffen. Das ist ganz große Kunst!
Das ist eine Autorin, die ich ganz schmerzlich vermissen werde! Ruhe in Frieden, Michela Murgia!

"Wer nicht weiß, wo er hingeht, kann überall ankommen."

"Unsere Geheimnisse entstehen unter den Blicken der anderen."

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Why we matter: Unterdrückung sichtbar machen

Why We Matter
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In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, ...

In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, in den Medien, im Gerichtssaal, im Beruf, im Gesundheitssystem und in der Justiz. Dazu gibt sie viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben, geht sehr ins Persönliche; gleichzeitig sind es Themen, die viele Menschen betreffen und uns alle angehen sollten. Es werden auch viele unbewusste Diskriminierungsmuster aufgezeigt und kann bzw. sollte verändern, wie wir die Welt wahrnehmen.
Das Buch ist ein Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung ALLER
Das Buch hat mich total begeistert! Emilia Roig schreibt sehr gut und klug, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - unbedingt lesen!
Die vielfältigen Themen wie (Alltags-)Rassismus, Benachteiligung von Frauen, Flüchtlingen und Minderheiten gehen uns ALLE an! Das Buch sollte Pflichtlektüre werden!

"Warum fällt es uns heute so schwer, die Menschheit als eine kollektive Entität zu betrachten? Warum halten wir an der Idee fest, dass jeder von uns vom Rest der Menschheit abtrennbar ist? Jeder von uns ist derdie andere. Jede Seele ist die Widerspiegelung von anderen Seelen."

"Das weibliche Schönheitsideal ist die gesellschaftlich konstruierte Vorstellung, das körperliche Attraktivität eines der wichtigsten Vermögen der Frauen ist, und etwas, dass alle Frauen anstreben und erhalten sollten."

"In einer Gesellschaft, die uns ständig sagt, dass wir nicht "genug" sind, ist uns selbst zu lieben revolutionär. Jede r- Einzelne von uns wurde genauso geboren, wie sie*er sollte. Wir sind alle perfekt, genug und liebenswert, wie wir sind. Wenn wir verstehen, dass unser Wert nicht von außen definiert werden kann, sind wir auf dem Weg der Heilung. Uns selbst zu definieren in einer Welt, die darauf besteht, uns in vorgefasste Rollen zu pressen, ist an sich subversiv. Selbstliebe braucht Zeit, Hingabe und Arbeit, und sie ist unsere größte Stärke und Waffe gegen Unterdrückung, denn wenn wir erkennen, was in uns liebenswert ist, erkennen wir die Liebe in der Menschheit als Ganzes und können unsere Verbindung mit anderen auf der Welt vertiefen."

"Alles ist eine Frage der Perspektive. Ein kollektiver Bewusstseinswandel ist möglich, hin zu mehr Verbindung, mehr Einheit, mehr Empathie und schließlich mehr Liebe."

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Why we matter: Unterdrückung sichtbar machen

Why We Matter
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In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, ...

In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, in den Medien, im Gerichtssaal, im Beruf, im Gesundheitssystem und in der Justiz. Dazu gibt sie viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben, geht sehr ins Persönliche; gleichzeitig sind es Themen, die viele Menschen betreffen und uns alle angehen sollten. Es werden auch viele unbewusste Diskriminierungsmuster aufgezeigt und kann bzw. sollte verändern, wie wir die Welt wahrnehmen.
Das Buch ist ein Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung ALLER
Das Buch hat mich total begeistert! Emilia Roig schreibt sehr gut und klug, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - unbedingt lesen!
Die vielfältigen Themen wie (Alltags-)Rassismus, Benachteiligung von Frauen, Flüchtlingen und Minderheiten gehen uns ALLE an! Das Buch sollte Pflichtlektüre werden!

"Warum fällt es uns heute so schwer, die Menschheit als eine kollektive Entität zu betrachten? Warum halten wir an der Idee fest, dass jeder von uns vom Rest der Menschheit abtrennbar ist? Jeder von uns ist derdie andere. Jede Seele ist die Widerspiegelung von anderen Seelen."

"Das weibliche Schönheitsideal ist die gesellschaftlich konstruierte Vorstellung, das körperliche Attraktivität eines der wichtigsten Vermögen der Frauen ist, und etwas, dass alle Frauen anstreben und erhalten sollten."

"In einer Gesellschaft, die uns ständig sagt, dass wir nicht "genug" sind, ist uns selbst zu lieben revolutionär. Jede r- Einzelne von uns wurde genauso geboren, wie sie*er sollte. Wir sind alle perfekt, genug und liebenswert, wie wir sind. Wenn wir verstehen, dass unser Wert nicht von außen definiert werden kann, sind wir auf dem Weg der Heilung. Uns selbst zu definieren in einer Welt, die darauf besteht, uns in vorgefasste Rollen zu pressen, ist an sich subversiv. Selbstliebe braucht Zeit, Hingabe und Arbeit, und sie ist unsere größte Stärke und Waffe gegen Unterdrückung, denn wenn wir erkennen, was in uns liebenswert ist, erkennen wir die Liebe in der Menschheit als Ganzes und können unsere Verbindung mit anderen auf der Welt vertiefen."

"Alles ist eine Frage der Perspektive. Ein kollektiver Bewusstseinswandel ist möglich, hin zu mehr Verbindung, mehr Einheit, mehr Empathie und schließlich mehr Liebe."

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