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Veröffentlicht am 10.11.2021

Die Familiengeschichte der Adlons

Adlon
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Der Name Adlon ist den meisten Menschen durch den Filmdreiteiler des ZDF bekannt. Zwar kannte ich den Namen durch die Hoteleröffnung Ende der 90er Jahre schon aber richtig mit der Hotelgeschichte und der ...

Der Name Adlon ist den meisten Menschen durch den Filmdreiteiler des ZDF bekannt. Zwar kannte ich den Namen durch die Hoteleröffnung Ende der 90er Jahre schon aber richtig mit der Hotelgeschichte und der der Besitzer habe ich mich nie auseinandergesetzt.
Dieses Buch hier hatte mich dann doch neugierig gemacht, eben auch da ich mich für die deutsche Geschichte immer wieder gerne lese und interessiere.
Hier wird die gesamte Familiengeschichte der Familie Adlon erzählt. Es beginnt in Mainz wo die Familie Adlon ansässig war über die Niederlande bis nach Berlin wo Lorenz Adlon sich den Traum von einem Grandhotel erfüllt hat.
Die Familiengeschichte empfinde ich als sehr gut erzählt und dargestellt, gerade auch wie es nach dem Krieg weitergegangen ist bzw. wie sich die Familie aus dem Schatten des Hotels herausbewegt hat.
Als ich mit dem Lesen begann haben mich die vielen Namen der Mitglieder der Familie Adlon etwas durcheinander gebracht, doch durch den Stammbaum im vorderen Einband des Buches wurde es dann besser da man da alles nachschauen kann was wirklich hilfreich ist.
Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass die Filme so gar nichts mit der wahren Geschichte zu tun hatten.
Es war auch interessant zu lesen wie die Familie durch den 1. Weltkrieg kam und die Weltwirtschaftskrise überstanden hat und selbst der 2. Weltkrieg war sehr gut erzählt.
Man erfährt auch wie es nach 45 bis in die heutige Zeit weiterging und wie es zum neuen Adlon kam auch wenn dies mit der Familie nichts zu tun hatte.
Die Bilder, Zeitungsausschnitte und Briefe haben die ganze Familiengeschichte noch interessanter gemacht da es Zeitzeugen sind.
Für mich war dieses Buch ein abtauchen in eine Familiengeschichte die auch Teile der deutschen Geschichte geprägt hat.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 06.11.2021

Weihnachten mal anders

BlueChristMess
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Lex Bennett wird für einige Wochen nach Carol Bay versetzt, allerdings genau in der Weihnachtszeit und diese Zeit des Jahres hasst er. Carol Bay ist aber auch das absolute Weihnachtsparadies.
Ivy lebt ...

Lex Bennett wird für einige Wochen nach Carol Bay versetzt, allerdings genau in der Weihnachtszeit und diese Zeit des Jahres hasst er. Carol Bay ist aber auch das absolute Weihnachtsparadies.
Ivy lebt schon fast ihr ganzes Leben in Carol Bay und liebt auch ihren Beruf als Polizistin sehr. Als ihr Nebenberuf auffliegt hat Lex sie auf dem Kieker. Ivy merkt dann schnell, dass Weihnachten nicht so Lex Ding ist und arbeitet eine Liste aus um ihm Weihnachten schmackhaft zu machen.
Ganz langsam kommen sich Ivy und Lex näher, nur Lex ist ja nicht lange in Carol Bay.

Weihnachtsromane lese ich immer wieder gerne und hier bei diesem Roman hatte ich der Klappentext neugierig gemacht.
Wie es beim Genre Liebesromane üblich ist war auch hier von Anfang an klar das es ein Happy End geben wird und es bis dahin einige Missverständnisse geben wird.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch nicht ganz so leicht gefallen und ich hatte bis zum Schluss meine Probleme richtig in die Geschichte reinzukommen.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als nicht so angenehm zu lesen, was mich aber richtig im Lesefluss gestört hat waren die wilden Wechsel zwischen den Erzählperspektiven von Ivy und Lex.
Manches an der Handlung war mich auch zu ausführlich erzählt so das es mich beim Lesen gelangweilt hat, auch habe ich gemerkt wie ich viele Pausen während des Lesens gemacht habe nur um nicht weiterlesen zu müssen.
Leider hatte ich auch Probleme die im Verlauf des Romans getroffenen Entscheidungen zu verstehen, da für mich manches einfach nicht Nachvollziehbar war.
Die Figuren des Romans waren alle anschaulich beschrieben, so konnte ich sie mir während des Lesens recht gut vorstellen.
So richtig anfreunden konnte ich mich mit keiner Figur.
Auch die Handlungsorte waren gut beschrieben, ich konnte sie mir vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem konnte mich dieser weihnachtliche Roman nicht so richtig überzeugen und ich habe mich wirklich sehr schwer getan mit der Lektüre.
Nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

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Veröffentlicht am 03.11.2021

Die Töchter vom Lindenhof

Töchter der Hoffnung
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Die Schwestern Helena, Katharina und Lilly wachsen im beschaulichen Meersburg am Bodensee auf. Der Lindenhof ist ein Gasthaus direkt am Ufer des Sees.
Nun im Jahr 1917 liegen schon drei Jahren Krieg hinter ...

Die Schwestern Helena, Katharina und Lilly wachsen im beschaulichen Meersburg am Bodensee auf. Der Lindenhof ist ein Gasthaus direkt am Ufer des Sees.
Nun im Jahr 1917 liegen schon drei Jahren Krieg hinter dem Lindenhof und seinen Bewohnern was deutliche Spuren hinterlassen aht.
Helena hat immer noch den großen Traum den Lindenhof zu einem Grandhotel zu machen, doch zuerst muss der Krieg überstanden werden.
Dann steht plötzlich ein adeliger Russe vor der Tür und mietet sich im Lindenhof ein. Seine Vergangenheit hat nicht nur auf seiner Seele sondern auch auf seinem Gesicht und Körper Narben hinterlassen.
Helena und Maxim fühlen sich stark zueinander hingezogen aber auch Helenas Vergangenheit wirft ihre Schatten über sie.

Da ich schon die Schokoladenvilla Trilogie sehr gerne gelesen habe, war ich auf diesen Auftaktband zur neuen Bodensee Sage wirklich sehr gespannt.
Hier geht es nun um Helena der ältesten Tochter den Lindenwirts und man lernt aber auch die anderen Familienmitglieder kenne. Es ist gerade keine einfache Zeit für den Lindenhof, denn der Krieg und die dadurch ausbleibenden Gäste machen es den Bewohnern nicht leicht das Gasthaus richtig zu pflegen. Auch Privat oder besser familiär ist in der Lindner Familie einiges los.
Maxim hat bei der Revolution in Russland alles verloren und geht in den Westen zum einen als Schutz für sein Leben und um jene zu finden die ihm und seiner Familie das unsägliche angetan haben. Seine Nachforschungen bringen ihn zum Lindenhof nach Meersburg wo er dann auf Helena trifft.
Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich sehr leicht gefallen und nachdem ich die verschiedenen Figuren kennengelernt habe war ich auch schnell vollständig in die Geschichte eingetaucht.
Insgesamt gab es an die 10 Erzählstränge und ja dies hat mich teilweise etwas im Lesefluss gehindert, wobei aber der meiste Teil der Geschichte aus der Sicht von Helena und Maxim erzählt wurde.
Den Erzählstil an sich empfand ich aber von Anfang an als sehr angenehm und hat mich als Leserin auch gleich abgeholt.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer folgen und wenn man bedenkt zu welcher Zeit der Roman spielt, ist es mir auch leicht gefallen alle Entscheidungen oder besser fast alle nachzuvollziehen und zu verstehen.
Auch die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt, so wurde es nie langweilig oder langatmig beim Lesen. Es gab auch manches was ich so gar nicht erwartet hätte.
Es gibt eine Kleinigkeit die mich etwas stört, aber nicht nur hier sonder bei manchen Historischen Romanen. Seit 1874 ist es in Deutschland bindend standesamtlich zu Heiraten damit die Hochzeit rechtsgültig ist, die kirchliche Trauung ist eben das sakrale und das schöne Element der Hochzeit. Wenn ich nun hier lese, eine Trauung durch einen Pater/Pfarrer wäre gültig so stimmt das nur bedingt, vor Gott und der Kirche ja aber nicht vor dem Gesetz. Auch muss eine Standesamtliche Trauung in geschlossenen Räumen oder wenigstens mit einem Dach stattfinden bei der kirchlichen ist dies nicht so. Auch müsste es hier sowieso eine Ökumenische Trauung sein da ich nicht denke das die eine Person Katholisch oder Evangelisch ist.
Die Figuren des Romans waren alle mit viel Leibe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vorstellen konnte.
Helena und einige Figuren mehr waren mich gleich sehr sympathisch, andere Figuren wie Elisabeth dagegen konnte ich bis zum Schluss nicht so richtig Leiden.
Obwohl ich schon lange nicht mehr am Bodensee war, waren doch alle Handlungsorte sehr anschaulich beschrieben und so konnte ich mir diese problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen.
Der Roman hat mir gut gefallen und ich habe wirklich sehr unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht nun freue ich mich auf die Fortsetzung die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
Gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Olivias und Jacks Geschichte

Winterzauber - Weihnachten auf Stonebridge Island
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Olivia hat das Gestüt ihrer Familie von ihren Eltern übernommen und leitet es nun ganz alleine.
Jack Campell ist ihr Gestütsverwalter und lebt auch alleine auf dem Gestüt in einem Cottage. Olivias Kinder ...

Olivia hat das Gestüt ihrer Familie von ihren Eltern übernommen und leitet es nun ganz alleine.
Jack Campell ist ihr Gestütsverwalter und lebt auch alleine auf dem Gestüt in einem Cottage. Olivias Kinder lieben Jack sehr und er kommt auch gut ihnen klar.
Olivia vertraut Jack sehr und doch wehrt sie sich gegen ihre Gefühle bis sie dann auf seine Hilfe angewiesen ist.

Auf dieses Ebook hatte ich mich schon etwas länger gefreut, denn die Stonebridge Island Reihe gefällt mir wirklich sehr gut.
Hier wird nun die Liebesgeschichte von Olivia und Jack erzählt, also im Prinzip wie alles begann mit der Familie Campell wo man schon zwei Töchter besser kennengelernt hat.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und ich war gleich richtig in die Geschichte eingetaucht, so hatte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen gehabt.
Die Handlung war auf die zwei Handlungsstränge von Olivia und Jack aufgebaut, so hat man die Gedanken und Gefühle von beiden Hauptfiguren mitbekommen und alles zusammen ergab dann ein völlig rundes Bild für mich als Leserin.
Die Handlung war wirklich sehr gut durchstrukturiert und mir ist es nicht schwer gefallen allem folgen zu können und auch die Entscheidungen die getroffene wurden waren für mich immer sehr gut nachvollziehbar.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt, so wurde es nie langatmig oder langweilig für mich beim Lesen.
Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir alle Figuren sehr gut während des Lesens vorstellen konnte.
Beide Hauptfiguren und auch die anderen wie den Kids hatte ich sofort in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Obwohl bestimmt viele Handlungsorte fiktiv sind war alles so anschaulich beschrieben und so hatte ich keinerlei Probleme mir alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Mir hat diese Geschichte zur Stonebridge Island Reihe wirklich sehr gut gefallen und nun schließt sich für mich auch der Kreis da man nun auch diese Liebesgeschichte erfahren hat. Nun freue ich mich noch mehr auf den nächsten Teil der Reihe.
Gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 31.10.2021

Neuanfang an der Ostsee

Winterdünenglück
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Lara hat sich spontan entschlossen ihr Leben in München hinter sich zu lassen und einen Neuanfang an der Ostsee zu wagen.
Die alte Kate die sie gekauft hat erweist sich als Bruchbude und Lara versucht ...

Lara hat sich spontan entschlossen ihr Leben in München hinter sich zu lassen und einen Neuanfang an der Ostsee zu wagen.
Die alte Kate die sie gekauft hat erweist sich als Bruchbude und Lara versucht die Arbeit alleine zu stemmen was sie nicht schaffen kann.
Ausgerechnet Janne mit dem sie keinen guten Start hatte versucht ihr zu helfen und ganz langsam merken sie wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen. Nur Jannes Vergangenheit könnte noch ein Problem werden.

Als ich den Klappentext gelesen habe hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut auch da ich von Frau Lindberg schon mehrere Romane gelesen habe.
Mir war von Anfang an klar, dass es hier wie es in diesem Genre üblich ist ein Happy End geben wird und der Weg dahin das richtig spannende ist.
Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen und es hat seine Zeit gedauert bis ich mit Lara so richtig warm geworden bin.
Der Roman wurde abwechselnd aus der Sicht von Lara und Janne erzählt,, leider war nicht immer gleich ersichtlich aus wessen Sicht gerade erzählt wird was ich persönlich etwas störend fand und mich auch im Lesefluss gestört hat.
Lara war für mich wirklich recht Naiv was ihren Hauskauf betrifft und wie sie meint alle Handwerker hätten nur auf sie gewartet. Aber auch Janne empfand ich nicht gleich als sehr sympathisch es hat wirklich sehr lange gedauert bis ich mit den Figuren richtig warm geworden bin.
Man konnte zwar dem Handlungsverlauf recht gut folgen, allerdings empfand ich vieles als zu überzogen dargestellt und so war es für mich auch nicht wirklich glaubhaft. Die getroffenen Entscheidungen empfand ich aber als nachvollziehbar.
Auch wenn der Spannungsbogen bis zum Schluss recht straff gespannt war, gab es doch einige Längen die etwas zäh zu lesen waren.
Diesmal waren mir sogar die Sexszenen zu viel, mir hätte auch eine Andeutung vollkommen gereicht.
Die verschiedenen Figuren des Romans waren alle recht anschaulich beschrieben, so konnte ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen.
Die Handlungsorte empfand ich auch als sehr gut beschrieben, ich konnte mich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem habe ich mich mit dem Roman etwas schwer getan und so richtig konnte er mich auch nicht überzeugen.
Nach wirklich längerer Überlegungszeit habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

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