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Veröffentlicht am 18.01.2024

Das Pensionat an der Mosel

Töchter des Aufbruchs
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Im Reichsland Elsass-Lothringen im Jahr 1910, führt Pauline Martin in Diedenhofen ein Mädchenpensionat. In der Mischung von Deutschen und Franzosen die diesen Landstrich nun gemeinsam bewohnen ist nicht ...

Im Reichsland Elsass-Lothringen im Jahr 1910, führt Pauline Martin in Diedenhofen ein Mädchenpensionat. In der Mischung von Deutschen und Franzosen die diesen Landstrich nun gemeinsam bewohnen ist nicht alles einfach und Pauline hat alle Hände voll zu tun ihre Schützlingen im Zaum zu halten. Suzette trifft sich mit einem deutschen Soldaten und verschwindet kurz darauf, aus diesem Grund muss Pauline den preußischen Hauptmann Erich von Pliesnitz um Hilfe bitten. Aber als ob dies nicht schon genug Ärger wäre hat ihr neuer Gärtner Vincent ein Geheimnis und alles zusammen raubt Pauline alle Kraft um doch noch alles in Ordnung zu bringen.

Bei diesem historischen Roman hatte mich die Region in der der Roman spielt genauso angesprochen wie die Handlung in einem Mädchenpensionat.
Der Name der Autorin hat mich ehrlich wenig gesagt bis es sich dann im Nachwort geklärt hat und man wusste, dass es sich um das Pseudonym einer bekannten Autorin handelt.
Wenn man den Klappentext liest denkt man an einen historischen Roman, ich persönlich würde ihn als historischen Kriminalroman beschreiben, da doch einiges passiert ist was in diese Richtung geht.
Wenn ich es mit eigenen Worten beschreiben sollte dann würde ich es so beschreiben: Rund um das Pensionat von Pauline Martin passiert manches was nicht zu einem Pensionat passt. Nicht alles ist Positiv und sie muss gewaltig um den Ruf ihres Instituts fürchten bis es dann zum Knall kommt und sich fast alles aufklärt.
Ich muss gestehen, der Einstieg ins Buch ist mir sehr schwer gefallen und irgendwie wurde ich nie vollständig warm mit der Geschichte auch wenn es eins meiner Lieblingsgenre ist, was aber nicht heißt dass mich die Geschichte nicht angesprochen hat nur der Funke ist irgendwie nicht so richtig übergesprungen.
Was mich wirklich extrem durcheinandergebracht hat waren die fünf Handlungsstränge die zwar innerhalb eines Kapitels durch Absätze gekennzeichnet waren aber man wusste nie so richtig wenn man an einen neuen Absatz kam aus wessen Sicht er denn nun erzählt wird. Zusammengenommen wird aber durch die Handlungsstränge die Geschichte richtig rund und stimmig.
Auch ist es mir wirklich scher gefallen dem Handlungsverlauf gerade nach einer Pause zu folgen, wobei ich einige aber wirklich nicht alle Entscheidungen die getroffen wurden nachvollziehen auch wenn ich die damalige Zeit miteinbeziehe.
Für mich war der Spannungsbogen auch immer gut gespannt und so war ich mir nie Sicher wie es weitergeht, auch Längen gab es für mich nicht beim Lesen.
Mit den französisch sprachigen Einschüben hatte ich ab und zu etwas Probleme diese zu Übersetzen, da ich das Buch als Ebook gelesen habe konnte ich auch nicht nachschlagen, jedenfalls klicke ich mich nicht so gerne durch wenn ich am Reader lese. Auch hat mich dies dann auch immer etwas im Lesefluss behindert, wobei es natürlich völlig zur Handlung gepasst hat.
Für mich waren alle Handlungsorte sehr bildlich beschrieben, manches habe ich auch im Internet nachgeschlagen um mich besser Orientieren zu können.
Alle Figuren empfand ich während des Lesens als so anschaulich beschrieben, dass ich sie mir sehr gut bei der Lektüre vorstellen konnte.
Wie üblich waren mir manche Figuren sympathischer als andere wie z.B. Louise und Pauline, mit Suzette konnte ich gar nichts anfangen.
Die Lesezeit mit dem Buch empfand ich als unterhaltsam auch wenn ich länger für den Roman gebraucht habe als gedacht.
Nachdem ich das gelesene sacken gelassen habe, habe ich mich dazu entschlossen vier Sterne für das Buch zu vergeben.

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Veröffentlicht am 12.01.2024

Wie sich das Leben ändern kann

Ocean View Avenue – Wo deine Träume wahr werden
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Harper lebt zusammen mit ihrer Schwester und deren Tochter ganz bescheiden. Ihren Job als Assistentin vom Blake Marshall macht sie zwar gerne und doch hat sie dadurch viel zu wenig Zeit für Familie und ...

Harper lebt zusammen mit ihrer Schwester und deren Tochter ganz bescheiden. Ihren Job als Assistentin vom Blake Marshall macht sie zwar gerne und doch hat sie dadurch viel zu wenig Zeit für Familie und Freunde.
Als sie Blake ein Arbeitswochenende verweigert steht dieser ungefragt vor ihrer Tür in Jamestown und versucht alles um sie umzustimmen, bis er ihr einen Vorschlag macht mit dem Harper nie gerechnet hätte und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Für mich ist dies schon die dritte Buchreihe die ich von Ella Thompson, das ja ein Pseudonym ist, lese da mir die zwei vorherigen sehr gut gefallen haben war ich auf diese hier schon sehr gespannt und konnte es gar nicht abwarten diese zu lesen.
Wenn man wie ich Liebesromane sehr gerne liest, wird man auch diesen Roman sehr gerne lesen da er einfach etwas fürs ist wozu ich immer wieder gerne greife.
Hier geht es um Harper und Blake. Harper arbeitet sein eineinhalb Jahren sehr eng mit Blake zusammen und doch ist sie sehr darauf bedacht nicht ihr privates Gesicht zu zeigen sondern alles professionell zu halten. Dies klappt auch sehr gut bis zu dem Tag als sie nicht das tut was Blake erwartet. Seine Reaktion überrascht sie aber dann doch, auch weil er nun einen Blick auf die wahre Harper erhascht aht verändert sich alles zwischen ihnen.
Mir ist der Einstieg ins Buch wirklich sehr leicht gefallen und ich war auch gleich richtig in die Geschichte eingetaucht so hatte ich das Buch viel zu schnell gelesen gehabt.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als sehr angenehm und man konnte sich in die Hauptfiguren sehr gut eindenken und auch einfühlen. Da die Handlung aus der Sicht von Harper und Blake erzählt war, war es auch nie zu einseitig erzählt sondern wurde für mich zu einer richtig runden Geschichte.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen und die Entscheidungen welche im Laufe der Zeit getroffen wurden konnte ich wirklich immer nachvollziehen und verstehen.
Auch der Spannungsbogen war immer stramm gespannt, selbst wenn man weiß es gibt ein Happy End so gab es nie Längen beim Lesen und ich war mir so ganz Sicher wie es weitergehen wird.
Für mich waren wirklich alle Figuren des Romans so liebevoll und detailliert beschreiben, so ist es mir sehr leicht gefallen mir alle während des Lesens vorzustellen.
Harper, ihre Schwester und auch die Nichte hatte ich gleich in mein Leseherz geschlossen gehabt. Bei Blake war ich mir zuerst nicht so ganz Sicher was ich von ihm halten soll, aber dann habe ich ihn auch in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Ich muss gestehen, dass ich zuerst das Internet bemühen musste um zu sehen wo Rhode Island liegt, von Newport kannte ich nur die Bootsparade das war es auch schon. Die verschiedenen Handlungsorte waren aber alle sehr anschaulich und bildlich beschrieben, so konnte ich mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Die Lesezeit die ich mit dem Roman verbracht habe empfand ich als sehr angenehm und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil der Reihe.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Ein schöner Familieroman um die Familie Kölln

Das Haus Kölln. Glänzende Zeiten
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Elmshorn 1886. Charlotte Kölln hat ihren Mann viel zu früh durch einen Arbeitsunfall verloren. Charlotte kann zwar erst mal die Geschäfte mit ihrem Vorarbeiter am laufen halten, doch da sie weder Kredite ...

Elmshorn 1886. Charlotte Kölln hat ihren Mann viel zu früh durch einen Arbeitsunfall verloren. Charlotte kann zwar erst mal die Geschäfte mit ihrem Vorarbeiter am laufen halten, doch da sie weder Kredite noch offiziell die Geschäfte führen darf muss Sohn Peter schnell sein Studium beenden.
Als Peter dann aber gegen den Willen von Charlotte seine Freundin Bertha heiratet ist sie nicht so glücklich darüber und macht ihr das Leben ganz schön schwer aber auch in das Leben ihrer anderen Kinder mischt sie sich gerne ein.
Bertha muss sehr kämpfen um einen Platz im Haushalt der Familie Kölln zu erhalten.

Historische Romane lese ich immer wieder gerne und da man ja die Kölln Haferflocken kennt und der Roman auch fast in meiner Heimatregion spielt war ich wirklich sehr neugierig auf die Geschichte der Familie Kölln.
Was mir allerdings nicht ganz so bewusst war, ist dass hier eigentlich mehr fiktives erzählt wurde als das was Real passiert ist was man dann auch meiner Meinung nach mit einer völlig fiktiven Familie besser erzählen hätte können.
Um ehrlich zu sein hat es wirklich sehr lange gedauert bis ich richtig in die Geschichte eingetaucht war. Irgendwann war ich dann so drin, dass ich auch recht zügig voran gekommen bin.
Der Roman war auf drei Handlungsstränge aufgebaut, es gab den Strang von Charlotte Kölln, dann den von Bertha und dann noch den von Luisa bei ihr wusste man zuerst nicht wie sie zur Kölln Familie wohl gehören wird.
Charlotte ist für mich eine Frau die ihre Nase etwas zu hoch trägt und sich auch für etwas besseres hält als die andere Bevölkerung von Elmshorn. Obwohl auch sie schlechte Zeiten erlebt hat möchte sie niemand aus der Arbeiterklasse in ihrer Familie haben und ja auch ihre Kinder sollten am besten das tun was sie will. Wie sie mit Luisa umgegangen ist finde ich wirklich schrecklich, nicht einmal hat sie überlegt ob das wohl stimmt was ihr Sohn ihr erzählt und wie sie sie behandelt finde ich einfach nur furchtbar.
Vieles was hier im Roman erzählt wurde kann ich mir auch vorstellen das es so passiert ist, doch habe ich auch immer wieder das Gefühl gehabt es wäre manches Mal einfach etwas zu übertrieben dargestellt.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen und auch wie manche aber eben nicht alle Entscheidungen getroffen wurden war für mich immer sehr gut nachvollziehbar.
Da auch der Spannungsbogen immer gut gespannt war gab es für mich keine Längen und ich wusste nie so genau wie es wohl weitergehen wird.
Für mich waren alle Figuren sehr gut beschrieben, so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen.
Charlotte war nur eine der Figuren die ich auch während der Zeit in der ich das Buch gelesen habe immer weniger Leiden konnte. Andere Figuren wie Luisa oder auch Bertha hatte ich dagegen recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Die verschiedenen Handlungsorte empfand ich alle als sehr anschaulich beschrieben und es ist mir leicht gefallen mir diese vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen.
Im ersten Teil hat man gut 12 Jahre die Familie Kölln begleitet und ich bin gespannt wie es im zweiten Teil weitergehen wird.
Da mich der Roman gerade zu Beginn ein paar Nerven gekostet hat bis ich richtig in der Handlung drin war vergebe ich vier Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 20.12.2023

Auf der Suche nach der Vergangenheit

Als wir glücklich waren
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Als Lenya von ihrem Vater gebeten wird ihn zur Beerdigung seiner ältesten Schwester zu begleiten bricht für sie eine Welt zusammen, denn bis zu diesem Tag wusste sie nicht von den Schwestern ihres Vaters.
Lenya ...

Als Lenya von ihrem Vater gebeten wird ihn zur Beerdigung seiner ältesten Schwester zu begleiten bricht für sie eine Welt zusammen, denn bis zu diesem Tag wusste sie nicht von den Schwestern ihres Vaters.
Lenya begleitet ihren Vater auf den Gutshof im Emsland, auch möchte sie nun endlich erfahren was die Familie damals entzweit hat. Durch ihre Tante Irma die den Gutshof betreibt erfährt sie so einiges und Lenya hat das Gefühl als würde die Zukunft des Guts in ihren Händen liegen.

Bei diesem Roman hatte mich der Klappentext angesprochen, da ich sehr gerne solche Familiengeschichten lese war ich neugierig und habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Gerade zu Anfang hatte ich etwas Probleme mich in die Handlung einzulesen, aber mit jeder Seite die ich gelesen habe wurde es besser.
Lenya ist in der Gegenwart also im Jahr 2018 die Figur aus deren Sicht das meiste erzählt wird, aber auch Irma kommt hier zu Wort und macht so diesen Handlungsstrang runder. In der Vergangenheit wurde alles aus der Sicht von Irma erzählt und ja manchmal hätte ich mir gewünscht auch eine andere Figur wie Friedrich wäre noch zu Wort gekommen.
Man erfährt hier von zwei Generationen eine Lebensgeschichte auch Lenya hat eine nicht ganz so leichte Vergangenheit, aber das was ihr Vater und ihre Tanten im Krieg erlebt haben ist um einiges Schlimmer. Die Zeit auf dem Gut der Großmutter war auch nicht immer leicht, Irma hat versucht das Beste daraus zu machen und hat dabei auf einiges Verzichten müssen.
Von der Geschichte her kann ich sagen sie war wirklich sehr ansprechend erzählt und das was nach dem Krieg geschehen ist konnte ich nicht immer so ganz nachvollziehen wieso die Entscheidung genauso getroffen wurde.
Vom Handlungsverlauf her konnte ich allem immer sehr gut folgen und auch wenn ich nicht jede Entscheidung oder wie sie getroffen wurden gut geheißen habe so konnte ich sie doch sehr gut nachvollziehen.
Der Spannungsbogen war wirklich immer sehr straff gespannt und es war für mich nie zu langatmig allem zu folgen.
In dieser Region in der das Buch spielt war ich persönlich noch nie, aber da alles richtig bildlich beschrieben war ist es mir wirklich sehr leicht gefallen mir alles vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen.
Auch die Figuren des Romans empfand ich alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir alle völlig problemlos vorstellen konnte während des Lesens.
Lenya konnte ich gerade am Anfang nicht so richtig einordnen und es hat gebraucht bis ich sie richtig verstehen konnte. Irma erscheint auf den ersten Blick sehr resolut aber auch sie hat schon einiges erlebt und sich so eine Schutzmauer zugelegt.
Mit was ich wirklich ein Problem hatte war der Schluss, denn dieser hat mir nicht so wirklich gefallen aber das ist ja Geschmackssache und jeder empfindet dies anders.
Die Lesezeit mit dem Buch empfand ich in jedem Fall als sehr angenehm und ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen.
Nachdem ich das gelesene etwas sacken gelassen habe und nochmal darüber nachgedacht habe entscheide ich mich für alle fünf Sterne das es eine schöne Geschichte ist.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Ballsaison in Wien

Die Ballkönigin - Walzernächte in Wien
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Wien 1877: Die Komtessen de Conteville sollen möglichst einflussreich verheiratet werden, was vor allem bei Clea eine Herausforderung ist da sie sich nichts langweiligeres vorstellen kann als das Leben ...

Wien 1877: Die Komtessen de Conteville sollen möglichst einflussreich verheiratet werden, was vor allem bei Clea eine Herausforderung ist da sie sich nichts langweiligeres vorstellen kann als das Leben einer adeligen Ehefrau zu führen.
Beim ersten Wiener Opernball oder eher der Soiree trifft Clea auf den charmanten Nikolaj von dem sie annimmt er sein ein Bürgerlicher und tanzt auch mit ihm. Erst im Nachhinein erfährt sie, dass er der begehrteste Junggeselle der Saison ist und Clea beschließt ihm aus dem Weg zu gehen was aber gar nicht so einfach ist.

Da mir der Roman im letzten Jahr über Sisi und ihre Friseurin von der Autorin sehr gut gefallen aht war ich auch auf diesen hier sehr gespannt.
Hier bei diesem Roman mischt sich auch wieder Fiktion mit Wahrheit, die Umsetzung gefällt mir sehr gut und ich konnte mich auch gut in die Zeit eindenken.
Clea ist eine junge selbstbewusste Frau, vielleicht etwas zu selbstbewusst für die damalige Zeit aber das ist hier das spannende. Sie möchte nicht irgendjemand heiraten und dann ein unglückliches Leben führen, eher will sie entschieden was sie tut und ein glückliches Leben nach ihren Wünschen führen. Die Begegnung mit Nikolaj bringt Clea durcheinander und sie muss sich genau überlegen was und wen sie will.
Mir ist der Einstieg ins Buch leider nicht ganz leicht gefallen und es hat etwas gedauert bis ich mich richtig in die Geschichte eingedacht hatte.
Wie die Kapitel aufgebaut waren hat mir gut gefallen, nur ganz ehrlich mit der Schrift bei den Tagebuch-, Notizbucheinträgen hatte ich etwas Probleme sie zu lesen je nach Lichteinfall.
Die gesamte Geschichte des Romans wurde aus der Sicht von Clea erzählt, die anderen Figuren kamen in Gesprächen und Briefen am Ende des Kapitels zu Wort so wurde es für mich langsam zu einer stimmigen Geschichte.
Mir ist es immer sehr leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und auch die Entscheidungen und wie sie getroffen wurden konnte ich sehr gut nachvollziehen und verstehen.
Da der Spannungsbogen wirklich bis zum Schluss gespannt war gab es keine Längen und auch wenn man sich denken konnte wie es ausgeht war es nie langatmig zu Lesen.
Die Handlungsorte in Wien konnte ich mir alle sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen, auch wenn ich manches im Internet nachgeschaut habe von dem ich noch nie zuvor gehört hatte.
Alle Figuren des Romans waren sehr liebevoll und detailreich beschrieben, so konnte ich sie mir sehr gut während des Lesens vorstellen.
Clea und Nikolaj sowie auch Sophie hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Bei der Kaiserin Elisabeth bin ich mir allerdings nicht so ganz Sicher ob ich glauben kann wie sie hier beschrieben ist, man weiß ja inzwischen wie schwierig sie war.
Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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