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Veröffentlicht am 23.04.2018

Nicht mein Ding ...

Süße Sünden
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Inhalt
Maya, die ein Café besitzt, das ihr alles bedeutet. beobachtet gern Max, der im gegenüberliegenden Sportgeschäft arbeitet, aber sie traut sich nicht ihn anzusprechen. Schließlich ist da diese Frau, ...

Inhalt
Maya, die ein Café besitzt, das ihr alles bedeutet. beobachtet gern Max, der im gegenüberliegenden Sportgeschäft arbeitet, aber sie traut sich nicht ihn anzusprechen. Schließlich ist da diese Frau, die immer wieder ihre Kinder bei ihm abgibt - das können doch nur seine eigenen sein!
Ihre Freundinnen Sabine und Jo sind der Meinung, dass sie Hilfe braucht - im Flirten! Sie schaffen es, Maya zu einem Flirtkurs zu bringen, und begleiten sie sogar, obwohl eine von ihnen vergeben und die andere lesbisch ist. Es stellt sich bald heraus, dass sie nicht die Einzige ist, die Unterricht in der Liebe braucht ...

Meinung
Das Cover passt hervorragend zum Titel, es ist bunt und das Gesicht sieht so aus, als wäre es zum Sünden bereit.
Maya, der ihr Café sehr wichtig ist, hat außer dieser Leidenschaft eigentlich nichts. Keine Hobbys, kein Liebesleben und ihre Mutter macht sich darüber lustig und ist sich sicher, dass ihre Tochter Freitagsabends immer Zuhause ist. Die ersten hundert Seiten waren einfach nur da, um zu zeigen, wie schlecht ihre Lage ist und wie sehr sie eine Veränderung braucht.
Ihre Freundin Sabine hat zwar eine Beziehung, dafür aber eine ganz schlechte, die sich eigentlich nur hält, weil sie sich nicht traut, sich von ihrem Freund zu trennen. Sie liebt ihn nicht, ist sehr unglücklich, er respektiert sie nicht und behandelt sie auch nicht nett. Dadurch war Sabine für mich ein dummes Mädchen, noch dümmer als Maya, wirklich. Dafür sind Beziehungen ja da, man kann sich trennen, wenn man merkt, dass es nicht klappt. Wären sie verheiratet, könnte ich das Problem schon eher verstehen.
Und Jo ... war einfach da. Sie war irgendwie dabei und present, aber nicht wirklich wichtig.
Die Autorin war sehr damit beschäftigt, möglichst viele Charaktere vorszustellen, zum Beispiel ganz viele Leute, die in der Nähe von Mayas Café arbeiten und nicht weiter wichtig sind, aber viele Seiten füllten. Dabei wurden die Hauptcharaktere vernachlässigt. Bei ihnen stand nur das Liebesleben im Mittelpunkt, und sonst wurde eigentlich nichts erwähnt.
Es war teilweise schon witzig, dafür wirkten so viele Szenen so unecht wie in schlechten Komödien. Zum Beispiel an dieser Flirtschule besteht die Gruppe der Freundinnen aus flachen Stereotypen, der Macho, der Fette, der Freak, das schüchterne Mäuschen ...
Die Story fand ich auch ein wenig langweilig. Frau traut sich nicht, Mann anzusprechen, weil er sich mit einer anderen Frau trifft, aber eigentlich sieht man keine romantische Beziehung? Na ja ... Fast zu eindeutig.
Die Flirtschule, die der Hauptteil sein müsste, wenn es nach dem Klappentext geht, handelt hauptsächlich von Sabine, denn jeder Unterricht hat sie im Mittelpunkt. Erst im letzten Teil kümmert sich die Autorin dann um Mayas Liebesleben, auch wenn es die ganze Zeit present ist. Und diese Teile sind dann schon wieder viel zu lustig, sodass sie lächerlich wirken.

Fazit
Insgesamt ist das buch nett für zwischendurch gewesen, aber das war dann auch schon alles. Es war komisch, aber nicht romantisch oder besonders gut.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Die Reihe geht spannend weiter ...

Vollendet – Die Rache
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Inhalt
Lev und Connor sind unterwegs – sie hoffen Sonia, die Frau von Janson Rheinschild zu finden, um herauszufinden, was das Geheimnis ist, das das Proaktive Bürgerforum um jeden Preis bewahren will.
Camus ...

Inhalt
Lev und Connor sind unterwegs – sie hoffen Sonia, die Frau von Janson Rheinschild zu finden, um herauszufinden, was das Geheimnis ist, das das Proaktive Bürgerforum um jeden Preis bewahren will.
Camus Comprix‘ Leben ist so kompliziert wie zuvor – eine Mischung aus vielen Menschen, aber ist er ein Mensch und hat er eine Seele? Er ist ein Projekt des Proaktiven Bürgerforums und die Menschen sind geteilter Meinung wenn es um ihn geht …
Risa ist dem Proaktiven Bürgerforum entkommen und ist nun auf der Flucht. Sie hofft, bald wieder mit Connor vereint zu sein.
Starkey ist der Retter der Storche. Er und die meisten seiner Gruppe haben den Flugzeugabsturz überlebt und wollen nun noch mehr unternehmen, um alle Storche zu befreien …

Meinung
Dieses Buch hat irgendwie zahlreiche Protagonisten, es kommen von Buch zu Buch immer mehr dazu und ich werde doch versuchen, mich auf die wichtigsten Charaktere zu beschränken. Die drei Hauptcharaktere Risa, Lev und Connor standen diesmal nicht so stark im Mittelpunkt. Sie haben wieder so einiges erlebt, aber um Risa herum war es eher ruhig, Cam und Lev waren meist gemeinsam unterwegs und da war zwar einiges los, aber im Vergleich zu den anderen Büchern ... ;) Sie haben eigentlich die Entwicklungen aus den Vorgängern fortgesetzt, sie werden immer reifer und immer weiter abgehärtet ... Man kann eigentlich mit all diesen Jugendlichen Mitleid haben, da braucht man gar nicht die einzelnen Fälle aufzählen.
Starkey ist eingebildet, machthungrig und hält sich selbst für den größten Helden. Hierzu eine Textstelle, die dem Autor wirklich gelungen ist: Auf „Wahre Helden glauben nie, dass sie welche sind“ folgt im nächsten Kapitel, das von Starkey handelt: „Mason Starkey weiß, dass er ein Held ist, und zwar ohne den geringsten Zweifel.“ Das beschreibt dann auch, was er für ein Typ ist, mehr brauch ich da auch nicht zu sagen.
Camus ist wohl der interessanteste Charakter und auch die umstrittenste Figur dieses Buches. Damit meine ich, dass man viel philosophieren kann, was ihn angeht. Der arme Junge hat ganz schreckliche Selbstzweifel, ausgelöst durch andere Menschen, aber auch durch das Proaktive Bürgerforum. Er fragt sich ob er eine Seele hat, wer er ist, ob er überhaupt jemand ist … und man kann es auch wirklich nicht richtig beantworten. Ich habe auch Mitleid mit ihm, mehr als mit allen Umwandlungsopfern. Es ist auch schwierig zu sagen, ob er selbst entscheidet was er denkt, denn es gibt immer wieder Anzeichen dafür, dass es seine Einzelteile sind, die ihn beeinflussen …
Das Thema ist ja wirklich ziemlich ernst und das gibt dem Buch direkt die Tiefe mit. Die Umwandlung finde ich nach wie vor grausam. Auch, wie die Masse damit umgeht. So viele finden es normal, und das schockiert mich ganz schrecklich.
Das Buch hat immer wieder Zwischendurch „Anzeigen“, so wie Werbeplakate oder so ähnlich. Sie fordern beispielsweise die Leute auf, sich für Aktionen einzusetzen, um neue Gesetze zu verfassen, die die Umwandlung betreffen. Andere sind Werbung für Implantate, wie neue Muskelgewebe.
Reiche Leute kaufen sich so etwas zum Spaß oder als Erleichterung des Alltags. Nein, die Kinder lernen kein neues Instrument, sie kriegen die Hände eines umgewandelten Musikers und am Gehirn wird auch was verändert …
Die Umwandlung ist schrecklich alltäglich. Die Leute missbrauchen sie für Kleinigkeiten, und je zahlreicher diese Kleinigkeiten werden, desto mehr Leute müssen umgewandelt werden, und selbst wenn gemeint wird, die Leute würden nicht sterben, haben sie kein eigenes Leben mehr.

Fazit
Der Autor schafft es, dem Leser das Thema nahe zu bringen, indem er es möglichst extrem darstellt. Das Ende hielt Enthüllungen bereit, die den Leser foltern, so spannend ist es und der Cliffhanger ist ganz böse! Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung ^^

Veröffentlicht am 23.04.2018

Sympathisch dank Rückblenden

Zur Hölle mit Bridget
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Inhalt
Wie ihr Vater ist auch Bridget berühmt - wenn auch nur an ihrer Schule. Sie nutzt ihre Macht und bekommt immer, was sie will. Sie ärgert ihre Lehrer, mobbt ihre Mitschüler und behandelt ihre Stiefmutter ...

Inhalt
Wie ihr Vater ist auch Bridget berühmt - wenn auch nur an ihrer Schule. Sie nutzt ihre Macht und bekommt immer, was sie will. Sie ärgert ihre Lehrer, mobbt ihre Mitschüler und behandelt ihre Stiefmutter schlecht.
Doch dann taucht Anna Judge auf - und ist auf Anhieb beliebt. Bridget fühlt sich durch sie bedroht, denn plötzlich scheint keiner mehr auf sie zu hören.
Völlig irritiert baut Bridget einen Unfall - und stirbt dabei nicht, sondern trifft auf Anna, die ihr zeigt, was sie alles angestellt hat ...


Fazit
Das Cover finde ich zwar irgendwie witzig, und es sieht sehr nach Jugendbuch aus, aber es passt nicht wirklich zum Inhalt. Bridget wirkt zwar kompliziert, weil sie sich so ekelhaft verhält, aber wenn man die Hintergründe und ihre Vergangenheit kennt, dann merkt man, dass sie eigentlich ein relativ normales Mädchen ist. Das Buch ist voller Rückblenden, vor allem die letzte Hälfte, aber das hat eigentlich nicht gestört, weil es Bridgets Verhalten erklärt hat, so konnte man sie viel besser verstehen, warum sie jeden so herablassend und arrogant behandelt. Sie hat in ihrer Kindheit viel erlebt, und das so verarbeitet und interpretiert, dass sie die Mächtigste sein muss, um kein Leid zu erfahren. Das konnte ich wirklich gut nachvollziehen, und es wirkte somit authentisch. Die dezente Liebesgeschichte zwischen ihr und Liam fand ich ganz nett, denn sie wird nicht unnötig oft erwähnt, ist nicht oberflächlich und passt auch sonst zum Buch. Liam ist wirklich wichtig für Bridget, weil sie bei ihm sie selbst sein kann. Seltsamerweise war mir Bridgets Freundin Jillian, die ständig hinter Klatsch und Tratsch her ist, unsympathischer als die mächtige Bridget, die auch wirklich Sachen anstellt. Denn bei ihr ist es dann nicht so, dass man ihre Entschuldigungen für ihre Taten kannte, also war ihr neugieriger Charakter wirklich nervig. Die Handlung gefiel mir ganz gut, auch wenn die Idee stark an Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte erinnert. Eine arrogante Person, die vor Augen geführt bekommt, was für ein schlechter Mensch er ist? Ja, da sind schon starke Ähnlichkeiten ;) Der Schreibstil war auch sehr angenehm, die Autorin hat es geschafft, die komplizierte Bridget dem Leser – oder zumindest mir – sympathisch zu machen, indem sie einem tiefe Einblicke in deren Gefühlswelt und schwierige Kindheit gewährt. Ich hatte teilweise richtig Mitleid mit Bridget und konnte manchmal sogar ihre eigentlich unerklärlichen Handlungen nachvollziehen.
Bewertung
Also, ich fand es gar nicht mal so schlecht. Es bestand zwar zu großen Teilen aus Rückblenden, aber diese haben stark dazu beigetragen, Bridget zu verstehen, waren also eher positiv als negativ und die Autorin hat es geschafft, die komplizierte Bridget sympathisch erscheinen zu lassen.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Wunderschön!

Hope Forever
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Inhalt
Sky ist siebzehn Jahre alt und war noch keinen Tag in der Schule. Ihre Adoptivmutter Karen hat auch keinen Fernseher und kein Telefon.
Dieses Jahr soll Sky nun zum ersten Mal in die Highschool, ...

Inhalt
Sky ist siebzehn Jahre alt und war noch keinen Tag in der Schule. Ihre Adoptivmutter Karen hat auch keinen Fernseher und kein Telefon.
Dieses Jahr soll Sky nun zum ersten Mal in die Highschool, doch ihre Nachbarin und beste Freundin, die immer an ihrer Seite war, wenn sie Technik und Zucker brauchte, wird genau jetzt als Ausstauchschülerin nach Italien fliegen und nicht bei ihr sein können.
Schon bald trifft Sky auf Dean Holder, der sie Schmetterlinge im Bauch fühlen lässt, obwohl sie sonst nie etwas fühlte, wenn es um Jungen ging. Auch wenn sein Verhalten Sky manchmal verwirrt, weiß sie, dass sie verrückt nach ihm ist.
Sky ist glücklich - doch plötzlich holt die Vergangenheit sie ein und stellt alles auf den Kopf ...

Meinung
Das Cover finde ich in Ordnung, es ist ganz hübsch und so.
Sky ist wirklich liebenswert, denn sie ist ein nettes Mädchen und ich weiß nicht, wie man sie nicht mögen könnte. Es ist bei ihr nämlich nicht so, dass sie so übertrieben nett ist, dass es einen nach kurzer Zeit nervt, sondern angenehm nett, zu Mitschülern, Bekannten, dazu stellt sie nichts an und wirkt gut erzogen. Sie ist sie selbst und verstellt sich nicht - und sie ist nicht perfekt und akzeptiert das auch. An ihr ist mir rein gar nichts negatives aufgefallen, sie war ein mehr oder weniger normales Mädchen, das menschlich ist und sich nach einem normalen Leben sehnt.
Holder war ... unbeschreiblich. Es ist wirklich gelungen, einen undurchschaubaren Charakter zu erschaffen, muss schon sagen ^^ Wie bei Sky bin ich auch bei Holder der Meinung, dass man ihn einfach mag, mögen muss. Er wirkt wie ein schwieriger Kerl, hat so einiges angestellt, aber zu Sky ist er immer so süß und liebevoll, dass man seinen völlig weichen und sehr sympathischen Kern sieht. Mir gefiel an ihm auch, dass seine Gefühle für Sky nicht oberflächlich waren und wie anständig und romantisch er sich oft verhalten hat.
Abgesehen von den Charakteren gefiel mir auch die Geschichte sehr. Es beginnt mit einer etwas anderen Liebesgeschichte, die mich nicht selten zum Schmunzeln gebracht hat, und plötzlich ist da dieser Tiefsinn, diese starken Gefühle und natürlich eine ordentliche Portion Drama. Die war aber nicht so aufgesetzt, wie es mir bei "Weil ich Layken liebe“ vorkam, daher hat mich das auch ausnahmsweise nicht gestört. Es kam jedenfalls sehr unerwartet und hat eine überraschende Wendung in das Buch gebracht, als ich gerade dachte, jetzt könnte eigentlich (mitten im Buch) das Happy End kommen.
Wenn mir Parallelen zu "Weil ich Layken liebe" aufgefallen sind, dann waren das Folgende: Alles ist sehr emotional, fast übertrieben traurig, und hinter jeder Ecke lauert ein Problem oder ein trauriges Geheimnis. Ich weiß nicht genau, wie ich das finden soll. Es macht keine gute Laune, eher bedrückt es, wenn man von einem Problem nach dem anderen liest. Dazu ist es auch so, dass man die guten Hauptcharaktere einfach lieben muss.

Fazit
Insgesamt gefiel mir "Hope Forever" mehr als gut, und das wirklich in jeder Hinsicht: Die Charaktere, Haupt- sowie hier nicht erwähnte, aber dennoch liebenswerte Nebencharaktere, Handlung, Liebesgeschichte und Spannung, und auch der für mich persönlich wichtige Humor.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Countdown

Level 6 - Unsterbliche Liebe
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INHALT:
Kira erwacht in einem dunklen Raum und hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Doch sie ist nicht allein, denn auch Rogan ist in diesem Raum und er scheint mehr zu wissen als Kira.
Schon ...

INHALT:
Kira erwacht in einem dunklen Raum und hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Doch sie ist nicht allein, denn auch Rogan ist in diesem Raum und er scheint mehr zu wissen als Kira.
Schon bald erfährt auch sie, in welcher unglücklichen Lage sie sich befindet, denn die beiden sind nun Kandidaten bei Countdown.
Das bedeutet, sie nehmen an einem Spiel mit sechs Level teil, ob sie wollen oder nicht, und ein unglaublicher Preis wartet auf sie, wenn sie es schaffen. Doch bei jedem Level ist ihr Leben in Gefahr und Kira weiß nicht, wie sie das schaffen wollen.
Und was soll Kira von ihrem Partner halten? Rogan sieht gut aus, doch er wirkt gefährlich und ist angeblich ein Mörder ...

MEINUNG:
Ich finde, der Titel passt nicht ganz zu dem Buch, denn Countdown hat zwar sechs Level, aber es dreht sich nicht alles um das eine letzte. Der Untertitel war vollkommen überflüssig und noch dazu so eine ausgelutschte kombi aus zwei Worten, die inzwischen zahlreiche Cover zieren. Der englische Titel, der schlicht Countdown heißt, passt tausendmal besser und man hätte ihn einfach übernehmen sollen.
Was gefiel mir nicht an diesem Buch: Kira. Viele weibliche Protagonisten (so wie männliche auch) haben sehr ähnliche Charaktereigenschaften: Kira ist unwissend, verängstigt und impulsiv, wie nicht wenige andere Mädchen. Also hat sie von Anfang an so viel Ahnung von allem wie der Leser, natürlich dient das dazu, die Informationen an den Leser zu bringen, doch es ist einfach immer das gleiche! Die eine (Kira) weiß nichts, der andere (Rogan) weiß alles, und so entsteht der Eindruck, dass Kira nicht die hellste ist.
Wenig nachvollziehbar war auch die Liebegeschichte zwischen den beiden. Kira hat Angst vor ihm, weil sie ihn für einen Mörder hält, ABER da er ja so unglaublich gut aussieht, fühlt sie sich von ihm angezogen. Was braucht man schon für weitere Gründe? Rogan ist gefährlich und sexy, und somit auch ein Stereotyp.
An sich fand ich die Idee eigentlich gar nicht so übel, ich hätte gern noch ein wenig mehr über die dystopische Welt erfahren anstatt von Rogans tollem Aussehen zu hören. Man hat wirklich nur wenig über die Umgebung erfahren, aber die wenigen Details, die preisgegeben werden, fand ich sehr interessant.
Da Menschen dieses unerklärliche Interesse an Skandalen oder ähnlichem haben, ist die Idee mit der Show gar nicht so unglaubwürdig. Tausende Abonenten die Geld dafür zahlen, um Leute sterben zu sehen, das ist schon etwas extremer. Am Aufbau gefiel mir, dass nur nach und nach Informationen gegeben wurden und noch dazu einige Fehlinformationen, aber nicht die Art, die einfach nur verwirrte, sondern die Art, die Spannung aufbaute. Die Level waren ebenfalls sehr spannend gestaltet und es wurde natürlich, wie bei anderen spielen mit Lebeln auch, immer schwerer und gefährlicher und spannender und besser ;)

FAZIT:
Die Idee und dioe Handlung gefielen mir recht gut, die Protagonisten und deren Liebesgeschichte allerdings nicht so, und somit ist es nur eine gelbe Rose geworden.