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Veröffentlicht am 23.04.2018

Garantiert keine Enttäuschung

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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INHALT
Es gibt die Martialen und die Kundigen und es gibt große Unterschiede zwischen ihnen: Die Kundigen waren ein gebildetes Volk, bis die kämperischen Martialen sie sich unterworfen haben. Und die schlimmsten ...

INHALT
Es gibt die Martialen und die Kundigen und es gibt große Unterschiede zwischen ihnen: Die Kundigen waren ein gebildetes Volk, bis die kämperischen Martialen sie sich unterworfen haben. Und die schlimmsten unter ihnen sind die Masken.
Eine von ihnen hat Laias Eltern ermordet und danach musste Laia jahrelang unter ihrer Herrschaft leben - bis ihr auch der Rest ihrer Familie genommen wurde. Sie schließt sich dem Widerstand an und tarnt sich als Sklavin der Kommandantion von Schwarzkliff, in der Hoffnung, ihren Bruder retten zu können ...
Elias hingegen gehört den Martialen an und wird zur Maske ausgebildet. Seit Jahren erträgt er die Qualen von Schwarzkliff und die Brutalität der Kommandantin und wartet auf den Tag seines Abschlusses - um zu desertieren. Doch es kommt alles anders als geplant ...

MEINUNG
Cover
Also dieses Cover ist nicht so schön. Mir gefällt aber die Idee, die Maske abzubilden und die Stadt unten auf dem Cover finde ich auch interessant. Sie wirkt alt und antik durch dieses Amphitheater-Gebilde. Das englische Cover wirkt schlichter, weil der Titel einen großen Teil einnimmt. Es gefllt mir besser, durch die hohen Gebäude, die irgendwie mächtig und einschüchternder wirken und die Figuren die man sieht.

Protagonisten Beide waren mir total sympathisch, teils aus ähnlichen aber auch aus verschiedenen Gründen.
Es ist wirklich gelungen, zwei großartige, beeindruckende und starke Protagonisten zu erschaffen, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Elias mochte ich, weil er sich nicht zu den Masken zählte. Diese waren ja grausam, aggressiv und zum größten Teil einfach nur abstoßend. Schrecklich, wie die waren. Da war Elias ein Lichtblick, denn selbst die, die Probleme mit diesem extremen System und den Regeln hatten, waren viel unauffälliger. Er weigert sich und kämpft so dagegen an, aber es geht alles nicht. Auch mag ich an ihm seine Entschlossenheit, und seine Menschlichkeit, verglichen mit allen anderen Martialen in Schwarzkliff. Vor allem diese schreckliche Kommandanin!

Auch an Laia gefiel mir ihre Entschlossenheit, ihren Bruder zu retten. Nichts kann sie aufhalten - auch wenn sie viel durchmachen muss: Ihre Famlie, ihre Vergangenheit und dann ihre Gegenwart in Schwarzkliff, als Sklavin von der brutalsten und aggressivsten, aber auch verrücktesten - im negativsten Sinne - Person dieses Buches. Also hat sie mir auch sehr leidgetan!

Also, mir gefiel sehr, dass es zwischen den beiden nicht direkt gefunkt hat, sondern dass es sich entwickelt hat. Denn Laia hasst die Masken, da wäre es einfach nur widerlich gewesen, wenn sie plötzlich all ihre Prinzipien und ihre Vergangenheit für ihn vergessen würde. Und Elias nimmt sie zunächst einfach als Sklavenmädchen wahr, dass misshandelt wird und dem er helfen möchte. Das mochte ich auch an ihm.

Andere Charaktere Also die Kommandantin ist einfach nur krank. Sadistisch, grausam, brutal, ekelhaft. Eine sehr überzeugende Antagonistin.
Ich mochte dafür Helena, ein Mädchen, das zur Maske ausgebildet wird. Was selten ist, denn es gibt nur ein Mädchen pro Jahrgang und nicht alle Schüler überleben. Sie ist eine Freundin von Elias und man merkt, dass es mehr sein könnte als das.
Die Mitglieder des Widerstands haben auch starke Macken, ohne konkret werden zu müssen. Man merkt es sofort und der Eindruck verstärkt sich mit jedem Auftritt. Als Laia sie zum ersten Mal trifft, nehmen sie sie nicht gerade auf. Nein, warum sollte man auch eine starke, entschlossene Person aufnehmen? Ach, tun wir es doch und geben ihr die mieseste Aufgabe, die von uns ja keiner haben will. Ja, so bekommt man mehr Anhänger und wird stärker, gute Strategie, ja.

Handlung
Es war wirklich ziemlich spannend. Am Anfang nicht soo überraschend , aber nicht so voraussehbar, dass ich mich gelangweilt hätte. Das habe ich eigentlich nie.
Die magische Welt fand ich sehr interessant, wenn auch teilweise etwas spärlich erklärt. Am Anfang war noch fast nichts von der Magie zu spüren, aber vor allem am Ende wurde sie wichtig und auch überall. Ich hoffe, auch im nächsten Buch erfährt man mehr darüber.

Schreibstil
Es ist flüssig zu lesen und auch spannungaaufbauend geschrieben.
Das die Kapitel abwechselnd aus Elias' und Laias Sicht sind, ist sowieso gut, etwas anderes hätte auch nicht funktioniert bei dieser Handlung.Es hätte etwas gefehlt und man hätte die Charaktere der zwei verschiedenen Welten nicht so gut kennengelernt.

FAZIT
"Elias und Laia" hat mir ziemlich gut gefallen, ich wurde nicht enttäuscht und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 23.04.2018

Leider unsympathische und oberflächliche Charaktere

Between the Lines: Wilde Gefühle
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INHALT
Nach vielen unbedeutenden Rollen ist jetzt eine Hauptrolle in Sicht: Das wird Emmas großer Durchbruch! Und an ihrer Seite ist dabei niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander! ...

INHALT
Nach vielen unbedeutenden Rollen ist jetzt eine Hauptrolle in Sicht: Das wird Emmas großer Durchbruch! Und an ihrer Seite ist dabei niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander! Auch Emma kann seinem Charme nicht widerstehen… Doch dann ist da auch noch Graham, der ganz anders ist als Reid, auf seine eigene Art anziehend. Wie wird Emma sich entscheiden?
Reid ist gut aussehend, erfolgreich und beliebt. Als er Emma trifft, will er sie erobern. Aber nicht nur Graham ist ihm im Weg, sondern auch Brooke, die auch in diesem Film mitspielt und niemand geringeres ist als seine Ex-Freundin!

MEINUNG
Protagonisten
Emma ist Schauspielerin, aber alles andere als berühmt. Aber sie will eigentlich auch normal sein, also Zeit mit ihrer besten Freundin verbringen, aufs College gehen und eine normale Familie. Dafür hat sie aber ihre nervige Stiefmutter und ihren Vater, die wollen, dass sie berühmt wird. Schon während der Dreharbeiten wird ihr der sich anbahnende Ruhm manchmal etwas zu viel. Auch wenn das ihre erste große Rolle ist muss sie doch so an der Schwelle zur Welt der Reichen und Schönen zumindest ahnen, wie es sich mit Ruhm lebt. Man wird auch mal belästigt oder beleidigt. Das Liebesdreieck hat mich etwas gestört. Sie fühlt sich zu Graham hingezogen, aber zwischen ihr und Reid „stimmt die Chemie“, wie immer wieder erwähnt wird. Sie findet ihn heiß und verbringt auch gern Zeit mit ihm, denkt dann aber an Graham…
Reid ist echt schlimm, fast unerträglich. Er ist schon seit einer Weile in der Branche und benimmt sich wie ein verzogenes Kind. Er glaubt, dass er alles kriegt, was er haben will und meistens ist das auch so. Und jetzt will er Emma. Aber er schläft auch gerne mit Frauen und die jungfräuliche Emma macht es ihm in dieser Hinsicht echt schwer. Abgesehen von Ruhm und Emma ist ihm alles irgendwie egal. Seine Mutter ist ihm wichtig, aber der Umgang mit ihr ist schwierig, da sie Alkoholikerin ist und auf eine heile Familie hofft, was aber mit Reids Vater auch nicht klappt.
Graham ist quasi das Gegenstück zu Reid. Er ist mitfühlend, nicht so arrogant, intelligent und insgesamt einfach viel netter und besser. Er ist eher so wie Emma, bescheiden und eher normal als ein Filmstar.
Gestört hat mich ein wenig, wie jung die Charaktere sind. Emma ist siebzehn, Reid achtzehn und Graham glaub ich zwanzig. Nicht, dass ihr Verhalten nicht zu ihrem Alter gepasst hätte. Aber „Hollywoods heißester Bad Boy“ muss meiner Meinung nach kein 18-Jähriger sein.

Handlung
Im Mittelpunkt stehen die Nachteile der Filmwelt, das Liebesdreieck und die Problemchen der Stars. Lieber Erfolg mit Blockbustern oder weniger Bedeutung in Hollywood, dafür aber bedeutsamere Filme? Dann sind da überall diese Fans und Medien, die Reid genießt, mit denen Emma aber nicht klarkommt. Was den Ruhm angeht, haben die beiden völlig verschiedene Meinungen, das zeigt auch wie unterschiedlich ihre Charaktere sind.
Reid und Emma haben Probleme mit ihren Eltern, aber das ist eher ihre Hintergrundgeschichte, die immer wieder erwähnt wird, aber für die Handlung nicht von Bedeutung ist.
Und das Liebesdreieck war etwas nervig. Es war ziemlich klar, wohin es führte. Es war etwas oberflächlich gestaltet. Und obwohl Emma sich nicht entscheiden konnte, traf nicht unbedingt sie die Entscheidungen sondern ließ sich von den beiden Jungs leiten.

Schreibstil
Die Perspektive wechselt zwischen Emma und Reid ab. Würde man nur Emmas Perspektive sehen, könnte man Reid eventuell sogar mögen, indem man andere Motive oder Emotionen in seine Handlungen hineininterpretiert. Aber durch seine Sicht auf die Dinge ist das leider nicht möglich. Er ist tatsächlich arrogant und verzogen, es sei denn, er will sich benehmen, dann macht er das auch tatsächlich.

FAZIT
Die Hauptcharaktere Reid und Emma haben sich oft sehr oberflächlich verhalten und konnten mich auch mit den kleinen Ausnahmen nicht überzeugen. Die Handlung und die Liebesgeschichte waren nicht gerade originell, aber „Between the Lines – Wilde Gefühle“ ließ sich insgesamt leicht lesen und war auch nicht völlig langweilig.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Sweet Filthy Boy

Sweet Filthy Boy - Weil du mir gehörst
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INHALT
Endlich hat Mia Holland ihren College-Abschluss. Nun fährt sie mit ihren zwei besten Freundinnen Lola und Harlow übers Wochenende nach Las Vegas bevor im Herbst ihr Studium beginnt.
Dort lernt ...

INHALT
Endlich hat Mia Holland ihren College-Abschluss. Nun fährt sie mit ihren zwei besten Freundinnen Lola und Harlow übers Wochenende nach Las Vegas bevor im Herbst ihr Studium beginnt.
Dort lernt sie den supersexy Franzosen Ansel Guillaume kennen, der sie nicht mehr gehen lassen möchte und sie dazu bringt, ihn nach Frankreich zu begleiten …

MEINUNG
Cover
Das Cover finde ich in Ordnung. Es ähnelt von der Idee mit der schwarz-weißen Männerfigur den anderen Christina Lauren Büchern, und nach meinen Erfahrungen deuten Männerkörper – auch angezogene – nicht selten auf einen Erotikroman hin.

Protagonisten
Mia war durch ihren strengen, sehr strengen Vater so verstört und hatte überhaupt kein Selbstvertrauen. Sie war ziemlich unsicher, vor allem was ihre Zukunft betrifft. Sie hat tatsächlich vor, genau das zu tun, was er ihr sagt. Immerhin will sie es nicht und zweifelt daran. Das ganze Buch über. Ihre Unsicherheit betrifft auch ihr Liebesleben. Sie weiß nicht, was Ansel von ihr will, oder was sie von ihm. Neben dem erotisch-romantischen Schwerpunkt handelt das Buch von Mias Unsicherheit, die der Leser, der Ansels nicht gerade verborgene Gefühle erkennt, für etwas blöd halten kann.
Ansel ist der supersexy Franzose. Punkt. Na gut, ein supersexy Franzose, der sehr viel arbeitet, Mia sehr gern hat und sie deshalb bei sich haben will. Er sieht gut aus, ist verständnisvoll, zuvorkommend und auch alles andere, was der heiße Protagonist so ist.

Andere Charaktere
Es gab recht viele andere Charaktere, dadurch dass die Handlung an drei verschiedenen Orten stattfindet; Las Vegas, Paris und San Diego – nur Las Vegas hat keine ortsspezifischen Charaktere.
Da sind Mias Freundinnen Harlow und Lola, die ihr sehr wichtig sind und die Protagonisten der nächsten Bücher sein werden. Sie tauchen eigentlich nur am Anfang und am Ende auf, da der Hauptteil in Frankreich stattfindet, aber man hört immer wieder Anekdoten und es gibt genug Telefongespräche, um die beiden kennenzulernen – und auch ihr Liebesleben, vorbereitend auf die nächsten Bücher. Musste das sein? Na ja, es macht schon neugierig darauf, also eigentlich recht geschickt eigefädelt ;)
Mit Oliver und Finn, Ansels Freunden, verhält es sich ähnlich. Sie werden meist zusammen mit Harlow und Lola genannt, tauchen selbst nur am Anfang auf und da Mia sie kaum kennt, erfährt man nicht viel über sie. Aber auch sie stehen ja bald im Mittelpunkt :D
Dann gibt es noch Eltern und ziemlich unwichtige Charaktere aus Frankreich, von den ich nichtmal mehr die Namen weiß. Aber da Ansel und Mias Freunde nicht in Frankreich sind, musste es ja Lückenfüller geben.

Handlung
Ich habe mich echt anstrengen müssen, eine spoilerfreie Inhaltsangabe zu schreiben, denn der Klappentext gibt schon den größten Teil der Handlung her. Daher war es nicht gerade spannend, wirklich nicht. Insgesamt ist es ziemlich voraussehbar, wenn es auch eine unerwartete Überraschung gibt. Ohne die wäre es zwar langweilig gewesen, aber es wäre auch ohne gegangen. Damit meine ich nicht, es soll langweilig sein, aber man gewöhnt sich an das ruhige, wie Mia einfach ihre Fragen im Kopf hat. Und dann ist da plötzlich diese Überraschung die so wirkte, als wäre sie eine Notlösung, um ein bisschen Spannung in die mittlerweile echt eintönige Handlung bringen.

Schreibstil
Wäre da nicht der Schreibstil, fände ich das Buch wohl langweilig… Ich weiß wirklich nicht, was mir an diesem Buch gefallen hat, konkret meine ich. Eigentlich mag ich es nicht sehr, wenn tausendmal das gleiche durchgekaut wird, in diesem Fall Mias Gedanken über die Zukunft. Aber die Autorinnen schaffen es, die erotische Stimmung wunderbar einzufangen und fesseln eben mit diesen heißen Gefühlen an die Seiten.

FAZIT
Mir gefiel das romantisch-erotische Gefühlspaket, Spannung hab ich zum Glück nicht erwartet, darum wurde ich da auch nicht enttäuscht. Nur das ewige Was-mach-ich –mit-meiner-Zukunft hat mich ziemlich genervt, auch wenn das natürlich wichtige Gedanken sind. Es war einfach zu viel davon.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Dämonenasche

Dämonenasche
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INHALT
Ihre Schwester Jasmine verschwindet, kurz darauf sterben auch noch ihre Eltern bei einem Autounfall, und dann sind da noch diese seltsamen Visionen, die sie immer verfolgen - Ivys Leben ist gerade ...

INHALT
Ihre Schwester Jasmine verschwindet, kurz darauf sterben auch noch ihre Eltern bei einem Autounfall, und dann sind da noch diese seltsamen Visionen, die sie immer verfolgen - Ivys Leben ist gerade alles andere als leicht und sie kann gerade auch an nichts anderes denken, als daran ihre Schwester zu finden.
Doch plötzlich taucht dieser verdammt gutaussehende Kerl in ihrer Wohnung auf, rettet sie vor - was auch immer - und entführt sie dann. Kurz darauf erfährt sie endlich die Wahrheit: Eine dämonische Parallelwelt existiert, und ihre Schwester ist genau dort, und Ivy hat ein besonderes Schicksal ... In dem auch der mysteriöse Adrian eine Rolle zu spielen scheint, die er nicht preisgeben möchte.
Gemeinsam mit Adrian macht sie sich auf die Suche nach einem alten Relikt, dass ihr ermöglichen soll, ihre Schwester zu retten ...

MEINUNG
Protagonisten
Ivy ist stark, selbstbewusst und, nach allem, was sie erlebt hat, durch nichts aus der Fassung u bringen. Denkt sie. Die Wahrheit über ihre Visionen und das ihr neu offenbarte Schicksal sind nicht leicht zu verkraften, aber sie hat keine Zeit, sich langsam daran zu gewöhnen, schließlich ist ihre Schwester in Gefahr. Sie stellt sich mutig und entschlossen ihrem Schicksal und stellt sich dabei gar nicht so schlecht an. Sie ist zwar neu in dieser Realität, aber mit Adrians Hilfe findet sie sich gut zurecht.
Apropos Adrian: Erst einmal der Name – ich liebe diesen Namen und bisher auch dazugehörige Buchcharaktere, auch dieser Adrian gehört dazu. Mysteriös, gut aussehen und eine geheimnisvolle dunkle Seite – was will man mehr? Am Anfang ist er sehr schwer zu durchschauen – soll heißen: gar nicht. Je mehr man aber über ihn und seine dunkle Vergangenheit erfahren hat, desto besser konnte man seine Handlungen nachvollziehen. Gleichzeitig mochte man ihn auch immer mehr.

Liebeskonzeption
Im Klappentext steht zwar, dass Adrian auf der gegnerischen Seite kämpfen soll, aber dem kann ich nicht ganz zustimmen, widersprechen aber auch nicht wirklich – es ist kompliziert. Dementsprechend kompliziert ist auch die Beziehung zwischen ihm und Ivy. Die sexuelle Spannung ist schon bei ihrer ersten Begegnung zu spüren und verschwindet auch nicht wieder, aber Adrian hält sich zurück und ist distanziert, also tut Ivy das ebenfalls. Natürlich ahnt man trotzdem, dass sie sich noch näher kommen werden.

Andere Charaktere
Den Engel Zach, der den beiden gelegentlich zur Seite steht, mochte ich auch. Er ist eben ein Engel. Nur nicht sehr verlässlich, denn Zach hat keine eigene Meinung: Er tut immer genau das, was er von oben gesagt bekommt. Und das ist anscheinend meist nichts. Oder zumindest „nicht eingreifen“.

Handlung/ Spannung
Am Anfang fand ich es nicht so originell. Dämonen, Engel, entführte Familienmitglieder, Hilfe von einem gutsaussehenden Fremden, der einem anscheinend gar nicht helfen will – Alles keine neuen Ideen. Das Wichtige ist, wie man diese Ideen umsetzt und kombiniert und das ist meiner Meinung nach recht gut gelungen.
Spannung wurde durch viele aktionsreiche Kämpfe, gefährliche Situationen und durch Geheimnisse, die nach und nach gelüftet wurden, aufgebaut. Und zwischendurch diese Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten. Also gab es eigentlich keine Spannungslücken, daher habe ich auch echt nicht lange gebraucht, das Buch zu lesen: In einem durch in wenigen Stunden. Musste es nicht zur Seite legen.

FAZIT
Insgesamt hat mir "Broken Destiny - Dämonenasche" gut gefallen. Es war spannend und unterhaltsam, sodass ich es in wenigen Stunden beendet habe. Ich hoffe, die Fortsetzung lässt nicht lange auf sich warten!

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ira Redman lässt sie wie Puppen tanzen

Unrivaled - Gewinnen ist alles
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Ira Redman, der Besitzer der Unrivaled-Clubs, veranstaltet einen Wettbewerb: Jugendliche sollen seine Clubs in Hollywood promoten und haben dadurch die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn.
Layla ...

Ira Redman, der Besitzer der Unrivaled-Clubs, veranstaltet einen Wettbewerb: Jugendliche sollen seine Clubs in Hollywood promoten und haben dadurch die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn.
Layla lästert auf ihrem Gossip-Blog über die Promis, ist aber überhaupt nicht zufrieden mit ihrer Lage. Sie möchte eine richtige Journalistin werden und sieht in dem Promoterjob eine Möglichkeit, sich einen Namen zu machen und außerdem ihr Studium zu finanzieren. Nur leider ist ihr Freund überhaupt nicht einverstanden.
Aster ist zwar reich, doch ihre traditionellen Eltern verbieten ihr fast alles, was sie für ihren Weg als Schauspielerin braucht. Um berühmt zu werden beschließt sie, dem Wettbewerb beizutreten, aber ihre Eltern dürfen nichts davon erfahren…
Tommy hat alles geschmissen und ist nach Hollywood gekommen, um als Musiker berühmt zu werden und um seinen leiblichen Vater kennenzulernen. Doch es läuft nicht wie geplant und er nimmt am Unrivaled-Wettbewerb teil, um seinem Vater Ira Redman zu beweisen, dass er ein Gewinner ist.
Madison Brooks ist einer der heißesten Stars Hollywoods und wurde von Ira Redman als zukünftiger Besucher seiner Clubs auserwählt, also versuchen die Promoter, sie in ihre Clubs zu locken…

Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut! Es ist schlicht, aber doch interessant doch die goldenen Elemente, die wohl auf den Glanz der Promi-Welt hinweisen. Die herzförmige Erdbeere finde ich als Motiv ganz hübsch, auch wenn mir jetzt kein Bezug zum Inhalt einfällt. Dass sie halb in Gold eingetaucht ist gefällt mir optisch trotzdem sehr.

Protagonisten
Ich fand alle Charaktere ein wenig verwirrend, denn sie haben sich zwischendurch ein wenig seltsam verhalten und das hat nicht zu den vorher gezeichneten Charakterzügen dieser Personen gepasst. Damit meine ich nicht, sie hätten sich weiterentwickelt, sondern eher zurück oder zur Seite. Das fand ich etwas verwirrend und auch ärgerlich, aber eigentlich auch nicht so schlimm, schließlich hat ein Mensch viele Gesichter. Wenn ein Buchcharakter einen gleichbleibenden Charakter hat, ist das unglaubwürdiger als dass er sich mal daneben benimmt :D
So ein Gossip-Blog, wie Layla ihn hat, find ich etwas schäbig. Sie ist zwar selbst auch unzufrieden mit ihrer Arbeit, aber letztendlich lästert sie ja trotzdem über die Promis. Ansonsten fand ich sie aber ganz in Ordnung, sie ist eigentlich schlau und zielstrebig, gerade deshalb war ich enttäuscht, dass sie sich zu dem Promiklatsch herablässt.
Von Aster hielt ich von Anfang an nicht viel, und das hat sich auch nicht geändert. Sie denkt echt immer an sich selbst und ihr ist eigentlich jedes Mittel recht. Einen Promi (Ryan) verführen, nur damit er in ihren Club kommt? Kein Problem. Gewissensbisse, weil sie ununterbrochen ihre Eltern belügt? Niemals. Schuldgefühle, weil Ryan eigentlich vergeben ist? Keine Spur.
Tommy war wohl derjenige, der einem Lieblingscharakter am nächsten kommt, aber auch er hatte seine Macken. Er wirkt gleichzeitig eingeschüchtert und selbstbewusst. Er will Ira die Stirn bieten, dabei hat er aber auch Angst vor ihm und will sich ja unbedingt beweisen. Also einerseits verachtet er ihn für seine Skrupellosigkeit, aber er bewundert seinen Vater auch. Geärgert hat mich ein wenig, dass er nicht besonders loyal ist. Anfangs ist er hin und weg von Layla, und diese Bewunderung verschwand irgendwann genau so plötzlich und unbegründet wie sie gekommen war.

Andere Charaktere
Ira Redman ist nicht nett. Das merkt man direkt bei seinem ersten Auftritt, denn er ist arrogant, überheblich, herablassend und was für negative Eigenschaften man bei skrupellosen reichen Menschen noch erwartet. Man merkt aber auch, dass er ein kluger Geschäftsmann ist. Das habe ich zwar selbst nicht bemerkt, aber die schlauen Protagonisten haben ihn tatsächlich zwischendurch mal ein wenig durchschaut – auch wenn das nicht immer was gebracht hat.
Madison Brooks fand ich auch verwirrend. Sie ist sehr arrogant und eigentlich durchgehend am schauspielern. Sie tut was sie will, solange es ihr dienlich ist und wie Aster ist ihr jedes Mittel recht. Die beiden sind recht ähnliche Zicken, keine Wunder, dass sie sich nicht besonders mögen hüstel. Madison benimmt sich immer, als stünde sie vor einer Kamera, nur die Kapitel aus ihrer Perspektive zeigen, wie sie wirklich tickt.

Handlung
Die Handlung fand ich eigentlich ziemlich spannend, daher auch die hohe Bewertung. Ira Redman will nicht nur einen einfachen Wettbewerb zwischen den jungen Leuten, er will vor allem seine Clubs promoten und nutzt die Kids aus. Dazu stachelt er sie auf und der Wettbewerb wird zunehmend interessanter.
Dazu kommt im Verlauf der Geschichte noch ein Ereignis, dass die Stimmung richtig aufheizt! Es wird zunehmend spannender und besser, auch wenn ich die Charaktere weiterhin etwas nervig fand.

Schreibstil
Ich weiß nicht, ob es am Verhalten der Charaktere lag oder an der Beschreibung dieser. Ich konnte ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken manchmal überhaupt nicht nachvollziehen und hab bei den Ausdrücken teilweise wirklich das Gesicht verzogen – zum Beispiel Tommy. Er ist eigentlich ganz cool drauf, aber wenn es um manche Mädchen geht, wird es in seinem Kopf rosarot. Lag das nun daran, dass er total blöde ist, was Schwärmereien und Liebe angeht, oder konnte man es einfach nicht besser beschreiben? Also ich wusste teilweise nicht was Absicht und was Unfähigkeit war, vielleicht war ja auch alles Absicht – fände ich auch seltsam.

Fazit
Die Charaktere, die manchmal unerwartet handeln und die Handlung dadurch voran treiben, Ira Redmans Pläne und Intrigen, sowie überraschende Wendungen haben „Unrivaled – Gewinnen ist alles“ trotz der Makel, die ich bei den Charakteren und beim Schreibstil sehe, zu einem guten Buch gemacht.