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Veröffentlicht am 15.09.2022

Magische Artefakte, andere Welten, Freiheit und Liebe

Dark Sigils – Was die Magie verlangt
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Rayne möchte nur gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lily aus den Fängen ihres grausamen Vormunds entkommen, dafür nimmt sie an gefährlichen Magie-Wettkämpfen teil. Den Teilnehmern wird etwas Magie in ...

Rayne möchte nur gemeinsam mit ihrer besten Freundin Lily aus den Fängen ihres grausamen Vormunds entkommen, dafür nimmt sie an gefährlichen Magie-Wettkämpfen teil. Den Teilnehmern wird etwas Magie in Form von Sigils bereitgestellt und diesmal erwischt Rayne ein Sigil, das sie verändert und ihre Magie gerät außer Kontrolle. Denn Rayne ist zur Nutzung eines mächtigen Dark Sigils bestimmt, von denen es nur sieben Stück gibt und diese nutzen die Oberen, die Bewohner des mysteriösen Mirror, der im Himmel über den Großstädten schwebt.

Rayne hatte eine sehr schwierige Kindheit; ihr Vormund Lazarus schickt sie und die anderen Waisenkinder auf viele gefährliche Missionen und Rayne sehnt sich schon lange nach etwas Freiheit. Die magischen Kämpfe liegen ihr und mit dem Preisgeld aus einem Turnier in der Profiliga möchte sie endlich fliehen. Aber natürlich läuft nichts wie geplant und Rayne findet sich als bedeutsames Rädchen einer alten magischen Maschinerie wieder. Auch wenn sich ihr Leben von Grund auf ändert, ist sie immer noch nicht frei, denn hier erwarten sie neue Pflichten und viel Verantwortung.

Wir lernen Rayne als Kämpferin kennen und ich hatte mich auf ihre spannenden Kämpfe gefreut, wenn ihr mehr Magie zur Verfügung steht und sowohl Gegner als auch Verbündete stärker werden, aber sie spielt trotz ihrer Träume und Ziele eine eher passive Rolle und schaut eher zu, wie die anderen kämpfen und agieren, während sie noch bemüht ist, die Welt zu verstehen. Andererseits fand ich es aber auch gut, dass sie mit ihrem Eintritt in diese Welt auch nicht direkt eine Überfliegerin ist.

Mir hat das Fantasy-Abenteuer schon ganz gut gefallen, es gibt magische Artefakte, eine magische Spiegelwelt mit einer nur etwas anderen Kultur und einer Geschichte, die sich über Generationen erstreckt. Obwohl viel erklärt wird, hat es mir noch ein bisschen an Tiefe gefehlt. Ich mochte aber die verschiedenen Eigenschaften der Artefakte und fand das Abenteuer mit all den Parteien und ihren Konflikten um Macht und Magie auch ziemlich spannend.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Backen, Reality-TV und eine verbotene Liebe

Worlds Apart
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Kaycee ist ein großer Fan von der Reality-Back-Show "Bake That Cake!" und träumt zwar von einer eigenen Konditorei, würde sich aber nicht trauen, an der Show teilzunehmen. Selbst als ihre Schwester sie ...

Kaycee ist ein großer Fan von der Reality-Back-Show "Bake That Cake!" und träumt zwar von einer eigenen Konditorei, würde sich aber nicht trauen, an der Show teilzunehmen. Selbst als ihre Schwester sie anmeldet und Kaycee tatsächlich zur Teilnahme ausgewählt wird, weiß Kaycee nicht, ob sie ihre Familie allein lassen kann, weil sie Zuhause die größte Verantwortung trägt.

Aber letztendlich entscheidet sie sich dazu, zu der Show zu gehen, auch wenn sie sich dort neben den vielen talentierten Konditoren etwas fehl am Platz fühlt, da auch ihr Selbstbewusstsein nicht besonders groß ist. Das Backen macht ihr Spaß, aber die Show ist hinter den Kulissen manchmal schon etwas anders, als sie es sich vorgestellt hat.

Am Set lernt sie Juror und Schauspieler Leo kennen, der auch Probleme mit den Dingen hat, die den Zuschauern verborgen bleiben. Er muss auch außerhalb des Sets eine Rolle spielen, was ihm nicht besonders liegt, aber es ist sein eigentlicher Job, der ihm immer mehr belastet. Er sollte glücklich sein, schließlich ist er durch seine Rolle in der Serie berühmt geworden, aber er mag nicht, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln und wünscht sich auch, sein Potenzial als Schauspieler besser ausschöpfen zu können.

Die beiden finden sich sofort sympathisch, aber dass die Öffentlichkeit denkt, dass Leo mit seiner Serienpartnerin zusammen ist, ist das kleinere Problem. Denn solange er ein Juror bei einem Wettbewerb ist, bei dem Kaycee antritt, können sie ihren Gefühlen unmöglich nachgehen, weil es Kaycees Traum zerstören könnte.

Die Liebesgeschichte der beiden fand ich ganz nett, aber es waren vor allem die eigenen Geschichten der Protagonisten, die mich fesseln konnten, weil sie beide darum kämpfen, ihre Träume zu verwirklichen. Auch die Welt der Serien und Realityshows hat für viel Abwechslung gesorgt und konnte gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Mitbewohner, Freunde, Fake-Lover ...

Sweet Player
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Da keine der Kandidatinnen überzeugen konnte, entscheidet sich Molly dann doch für einen männlichen Mitbewohner - dem charmanten Declan und seinen Cupcakes kann man auch einfach nicht widerstehen. Sie ...

Da keine der Kandidatinnen überzeugen konnte, entscheidet sich Molly dann doch für einen männlichen Mitbewohner - dem charmanten Declan und seinen Cupcakes kann man auch einfach nicht widerstehen. Sie fühlt sich auch sehr wohl mit ihm und sie werden schnell Freunde, aber auch nicht mehr, denn beide sind an ihren Kollegen interessiert, auch wenn es da kaum Fortschritte gibt. Aber Konkurrenz und Eifersucht bringen dann etwas Schwung in die Sache.

Ich liebe Fake-Beziehungen und mochte es hier auch, dass Molly und Declan so tun, als hätten sie etwas miteinander, damit ihr jeweiliger Schwarm aufgrund der Konkurrenz stärker an ihnen interessiert ist. Sowohl Will als auch Julia springen sofort drauf an und beginnen, sich richtig ins Zeug zu legen. Aber es ist nicht so, dass Molly und Declan nur vor den Augen der anderen miteinander flirten, auch sonst sind sie gute Freunde, die auf einer Wellenlänge sind und sich in vielen Dingen unterstützen.

Wie fast immer fand ich den Schreibstil wieder sehr unterhaltsam und die Protagonisten sehr sympathisch. Es wurde auch etwas dramatisch, aber nicht so sehr, dass es mich zu Tränen gerührt hätte oder auch nur im geringsten genervt hätte, es hat die Geschichte nur noch etwas ernster gemacht. Abgesehen davon mochte ich die Liebesgeschichte, alles Vorgetäuschte und die echten Gefühle, die sich währenddessen entwickelt haben.

Es ist ein schöner und gemütlicher Roman mit einem sympathischen Paar und ihrer ungeplanten Liebesgeschichte, die auch sehr gut unterhalten kann.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Wie immer spannend, magisch und romantisch - und dazu ein Hauch von Tod

Magic Flame
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Beim Supernatural-Squad geht es etwas aufwärts, denn Emma konnte einige neue Bedingungen verhandeln. Doch sie wird noch nicht von allen Übernatürlichen wirklich ernst genommen, auch wenn viele neugierig ...

Beim Supernatural-Squad geht es etwas aufwärts, denn Emma konnte einige neue Bedingungen verhandeln. Doch sie wird noch nicht von allen Übernatürlichen wirklich ernst genommen, auch wenn viele neugierig auf sie sind. Immerhin findet sie sich in ihrem Job schon ein bisschen besser zurecht, aber sie muss noch viel lernen, sowohl über die anderen Übernatürlichen als auch über sich selbst. Als es einen neuen Fall gibt, muss Emma wieder beweisen, dass sie mit vielen verschiedenen Wesen zusammenarbeiten kann und die Situation unter Kontrolle hat. Und sie versucht dabei, nicht zu oft zu sterben.

Es gibt wieder mysteriöse Todesfälle in der komplizierten Gemeinschaft der Übernatürlichen, über die wir zusammen mit Emma immer mehr lernen. Die Welt hat viele Details mit den vielen Wesen, ihren Eigenschaften und Hierarchien, aber man kann den Informationen sehr gut folgen, denn sie passen gut zu anderen bekannten Erzählungen, sodass es da wenige Überraschungen gibt. Auch den Fall kann man wieder sehr gut verstehen, es ist trotz einiger erwartbarer Details spannend und auch magisch.

Ich habe nicht besonders viel zu sagen, wer den Vorgänger mochte, wird auch hier wieder Spaß an den magischen Ermittlungen haben, denn die Bücher vermitteln immer ein ähnliches Gefühl. Die Charaktere entwickeln sich langsam weiter, die Welt wird erweitert, die Einsätze werden immer etwas höher und die Fälle gefährlicher. Auch in der Liebesgeschichte gibt es kleine Fortschritte, aber in der Hinsicht gibt die Autorin meiner Meinung nach immer ein kleines bisschen weniger als man gern hätte, sodass man sich immer noch etwas mehr wünscht.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Ein ungleiches Paar und Humor, der einfach nicht mein Fall war

Boyfriend Material
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Lucs Vater ist nicht sehr berühmt, aber berühmt genug, dass auch Lucs Taten in der Klatschpresse landen können - und leider ist Luc nicht perfekt. Als die Schlagzeilen seinen Job bedrohen, muss Luc zeigen, ...

Lucs Vater ist nicht sehr berühmt, aber berühmt genug, dass auch Lucs Taten in der Klatschpresse landen können - und leider ist Luc nicht perfekt. Als die Schlagzeilen seinen Job bedrohen, muss Luc zeigen, dass er ein "guter Schwuler" ist und dafür braucht er einen skandalfreien Vorzeigefreund: Oliver.

Lucs Komplexe, Ängste und Gefühle konnte ich schon verstehen, aber trotzdem hat mich sein Verhalten oft genervt. Er wurde schon ausgenutzt und steht im Schatten seines Vaters, aber das erklärt nicht unbedingt seinen ganzen Charakter, es sei denn, man will behaupten, dass er sich wegen seiner Komplexe von vornherein in allem blöd anstellt, damit er nicht noch scheitern kann, so als selbsterfüllende Prophezeiung.

Ich mochte aber Oliver und eigentlich auch die Liebesgeschichte der beiden, auch wenn sie oft ganz anders lief als erwartet. Es beginnt als Fake-Beziehung, aber dann wird auch noch ständig davon gesprochen und sie stellen sich auch nicht so gut dabei an, sodass es mich nicht so richtig packen konnte, obwohl Fake-Beziehungen zu meinen Lieblingshandlungen gehören. Die Unterschiede zwischen Luc und Oliver fand ich schon unterhaltsam, denn Luc ist sehr chaotisch, und das meine ich schon in jeder Hinsicht, Oliver hingegen verhält sich immer absolut korrekt und vorbildlich, gerät dabei aber auch sehr steif und humorlos.

Die Nebencharaktere fand ich meistens eher anstrengend, aber das hing oft mit dem Humor zusammen, der allgegenwärtig ist, aber leider einfach nicht meinen Geschmack treffen konnte. Besonders Lucs Freunde waren mir zu intensiv und wurden mir kaum sympathisch.

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