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Veröffentlicht am 25.03.2022

Magische Aufgaben, keine Antworten und kaum Spannung

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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Harper wird eingeladen, den Diamonds beizutreten, eine der vier exklusivsten Studentenverbindungen Oxfords. Die ehemaligen Mitglieder haben nach ihrem Abschluss unglaubliche Dinge erreicht und Harper kann ...

Harper wird eingeladen, den Diamonds beizutreten, eine der vier exklusivsten Studentenverbindungen Oxfords. Die ehemaligen Mitglieder haben nach ihrem Abschluss unglaubliche Dinge erreicht und Harper kann kaum glauben, dass sie dort eingeladen wurde - vor allem, da sie sich dort nicht einmal beworben hat. Und sie erhält mysteriöse Nachrichten, die ihr noch mehr versprechen. Sie nimmt sich vor herauszufinden, was hinter den "Vier Farben" steckt, aber als sie ankommt, trifft sie Finley, der ihr das Herz brach, und das macht die Sache noch komplizierter ...

Die Geschichte war mir viel zu oberflächlich. Es ist scheinbar alles so mysteriös, aber eigentlich ist es eher sinnlos. Harper und Finley bekommen als neue Mitglieder der Vier Farben magische Kräfte und danach geht es nur noch darum, dass die älteren Schüler, die ihre Ansprechpersonen sind, ihnen verschiedene Aufgaben geben, um ihre Kräfte zu trainieren und ihre Loyalität zu testen. Zwar wollen die Protagonisten scheinbar herausfinden, was es mit den Vier Farben auf sich hat, aber dieser Plan beschränkt sich in diesem Buch eigentlich nur darauf, mitzuspielen, bis sie mehr erfahren können.

Und weil die auch von sich auch nichts verraten, erfährt auch der Leser nichts. Wie werden die Mitglieder ausgesucht und den Vier Farben zugeordnet? Wo kommen die Gaben her und wieso werden sie so verschenkt? Was passierte mit Finleys Bruder, der angeblich an einer Überdosis starb? Wer schreibt Harper die geheimnisvollen Nachrichten? Es gibt viele Mysterien und gar keine Antworten. Mir fehlte daher die Spannung die es durch Enthüllungen geben würde. Da mich auch das ganze Konzept der Vier Farben nicht überzeugt hat und auch die Aufgaben eher sinnlos waren, da wir da im Hinblick auf unsere Fragen keinen Schritt weitergekommen sind, fand ich die Geschichte einfach nicht spannend. Die kleinen Challenges sind ja ganz nett, aber mehr auch nicht.

Dann ist da noch die Liebesgeschichte. Natürlich dürfen Finley und Harper nicht zusammen sein. Am Anfang will Harper das auch gar nicht, weil sie immer noch wütend und verletzt ist, aber das legen sie sehr schnell ab und dann ist ihnen die Regel auch nicht mehr so wichtig. Schließlich kann man sich überall in dunklen Ecken verstecken und die sooo einflussreichen Vier Farben finden das nicht heraus - auch das hat der Organisation seine Glaubwürdigkeit genommen und sie weniger bedrohlich gemacht.

Fazit
"Four Houses of Oxford - Brich die Regeln" fand ich leider eher enttäuschend, weil mich die Vier Farben und alles, was damit zu tun hat, nicht überzeugen konnten. Es gab so viele Mysterien, die diese magischen Studentenverbindungen interessant machen sollten, aber durch die fehlenden Antworten kam bei mir kaum Spannung an. Schade!

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Veröffentlicht am 25.03.2022

YouTube, Skandale und Liebe auf den ersten Blick

Worlds Collide
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Fiona ist als Beauty-YouTuberin erfolgreich und jetzt hat sie endlich ihre eigene Make-Up-Linie, aber dann macht ihr ein Skandal einen Strich durch die Rechnung: Enthüllungs-Youtuber Demian hat aufgedeckt, ...

Fiona ist als Beauty-YouTuberin erfolgreich und jetzt hat sie endlich ihre eigene Make-Up-Linie, aber dann macht ihr ein Skandal einen Strich durch die Rechnung: Enthüllungs-Youtuber Demian hat aufgedeckt, dass bei einem Spendenevent mehrere Tausend Pfund unterschlagen - und Fiona soll mitverantwortlich sein.

Natürlich würde Fiona so etwas niemals tun, schließlich kommt sie selbst aus schwierigen Verhältnissen, aber sie kann ihre Unschuld auch nicht beweisen. Sie kann nicht so weitermachen wie bisher, manche Sponsoren springen ab und auch einige Fans reagieren ziemlich negativ. Der Skandal könnte ihre Karriere und ihre Träume zerstören, und dann ist da noch Fionas Mutter, die sich sehr auf Fionas finanzielle Unterstützung verlässt und auch überhaupt nicht zufrieden ist, dass diese abreißen könnte. Die Mutter ist schon eine der unsympathischsten Charaktere in diesem Buch, denn sie sticht mit ihrem Egoismus und ihrer Hinterhältigkeit aus einer Masse von fehlgeleiteten oder geldgierigen Menschen hervor.

Demian hat sich damit einen Namen gemacht, dass er eben Lügen und Skandale aufdeckt und seine Thesen mit Fakten stützt, die die Schuld der Influencer beweisen. Auch wenn ihm das eine gewisse Genugtuung verschafft, schließlich haben sie das Vertrauen ihrer Fans missbraucht, ist es nicht seine wahre Leidenschaft. Er interessiert sich für Astronomie, aber er wurde auf seiner Wunschuniversität nicht zugelassen und sein YouTube-Kanal zu dem Thema läuft nicht annähernd so gut wie der über Skandale. Er hofft zwar, mit dem erfolgreichen Kanal den anderen auch bewerben zu können, aber sein Management hält ihn eher hin und befeuert lieber das Thema um die unterschlagenen Spendengelder. Ich konnte Demians Problem schon sehr gut verstehen, sowohl als frustrierter Arbeitnehmer, weil er sich seine Inhalte ja vom Management vorschreiben lässt, als auch wegen der Themen, die sich viel klicken lassen, während die bildenden Inhalte nicht die gleiche Faszination auf die breiten Massen ausüben.

Die Liebesgeschichte der beiden hat mich nicht so ganz überzeugt, besonders der Anfang nicht. Demian, der bekannt wird, weil er das Fehlverhalten anderer Influencer aufdeckt, begegnet ständig Youtubern, die ihn umstimmen möchten, aber er ist sehr überzeugt von seiner Arbeit und vertraut den Beweisen, die er hat. Ich fand ihn da schon ziemlich arrogant und engstirnig, aber konnte auch verstehen, warum er auch Fiona keinen Glauben schenken möchte, als diese ihn verzweifelt kontaktiert. Aber als er ihr begegnet, ist er irgendwie doch direkt von ihr verzaubert und erkennt an ihrem Blick, dass sie aufrichtig ist und möchte ihr dann doch helfen. Dieser Meinungsumschwung war mir einfach zu sehr Liebe-auf-den-ersten-Blick und ich war schon etwas enttäuscht von Demian. Wenn er doch angeblich so gründlich arbeitet, warum lässt er sich dann doch so leicht umstimmen?

Ansonsten hat mir die Geschichte um Influencer, Skandale und Liebe schon gut gefallen. Auch wenn ich den Anfang der Liebesgeschichte nicht gelungen fand, gefiel sie mir mit der Zeit besser, weil ich die Protagonisten, ihre Wünsche und Ängste nachvollziehbar fand und sie mir auch sympathisch waren. Ich fand die Geschichte an sich zwar vorhersehbar, aber durch die Probleme der Protagonisten war es eigentlich trotzdem durchgehend spannend.

Fazit
In "Worlds Collide" konnte mich die Liebe auf den ersten Blick nicht überzeugen, aber abgesehen davon fand ich die Skandale, Enthüllungen und sonstigen Probleme spannend und die Protagonisten sympathisch.

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Veröffentlicht am 24.03.2022

Sympathische Protagonisten und süße Fake-Dating-Romance

Viele Träume führen ans Ziel
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Leni hat gerade die Schule beendet, aber während ihre nun ehemaligen Mitschüler schon genau zu wissen scheinen, wie es weitergeht, ob Studium, Ausbildung oder andere Pläne, weiß Leni nicht, was sie tun ...

Leni hat gerade die Schule beendet, aber während ihre nun ehemaligen Mitschüler schon genau zu wissen scheinen, wie es weitergeht, ob Studium, Ausbildung oder andere Pläne, weiß Leni nicht, was sie tun will. Ihre Eltern möchten, dass sie Jura studiert, aber Leni weiß zumindest schonmal, dass das nicht ihr Traum ist. Sie ergattert zufällig ein Praktikum an einem Filmset und gewinnt dadurch Zeit, um sich etwas zu überlegen und sammelt dabei auch noch neue Erfahrungen.

Sie begegnet dort auch direkt zwei Problemen, denn sie erwischt den Freund ihrer besten Freundin beim Fremdgehen, der natürlich nicht möchte, dass Leni sein Geheimnis verrät und schon bald ist es Leni selbst, die sich in einer schwierigen Lage wiederfindet.

Ihr zweites Problem ist dieser arrogante Schauspieler Jonas, der aber auch eine Lösung für ihr erstes Problem bietet, denn Jonas könnte auch Hilfe gebrauchen. Er ist schon ewig in dieser Serie, die sowohl inhaltlich als auch schauspielerisch anspruchslos ist und er wünscht sich, endlich mal in anderen Projekten arbeiten zu dürfen. Doch sein Vater ist sein Manager und möchte, dass er bei dieser Serie bleibt, außerdem kommt Jonas nicht aus diesem Vertrag raus. Die einzige Option: gefeuert werden. Was soll er tun, denn unzuverlässig zu sein fällt ihm schwer. Bleibt nur die Keine-Freundin-Klausel.

Ich habe mich schon gefreut, dass es eine Fake-Dating-Liebesgeschichte ist, weil ich diese wirklich sehr gerne mag und Jonas und Leni sind auch ein wirklich unterhaltsames Paar. Leni versucht noch herauszufinden, was sie vom Leben will und versucht nach der Schule ihre Freundschaften zu erhalten, während Jonas genau weiß, in welche Richtung er gehen möchte, doch sind ihm die Hände gebunden. Ich fand beide sympathisch und konnte ihre Wünsche und Entwicklung während des Buches auch gut nachvollziehen.

Fazit
"Viele Träume führen ans Ziel" konnte mit sympathischen Protagonisten, die neue Wege einschlagen, und einer spannenden Fake-Dating-Geschichte überzeugen und hat mich sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Trotz allem nur durchschnittlich

Blue Seoul Nights
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Der Tod ihres Vaters, nach dem er lange gegen seine Krankheit gekämpft hat, war traumatisch für Jade und sie braucht dringend einen Neuanfang. Sie spricht kein Wort Koreanisch, flieht aber nach Südkorea ...

Der Tod ihres Vaters, nach dem er lange gegen seine Krankheit gekämpft hat, war traumatisch für Jade und sie braucht dringend einen Neuanfang. Sie spricht kein Wort Koreanisch, flieht aber nach Südkorea und nimmt dort an einem Programm teil, bei dem Muttersprachler in Grundschulen Englisch unterrichten.

Jade hat in der letzten Zeit die Lust an vielen Dingen verloren und kaum noch ihr eigenes Leben gelebt. Sie muss ständig an ihren Vater und den schmerzlichen Verlust denken, und auch daran, wie schwer diese Zeit für sie war. Nun ist sie so ziemlich auf sich alleine gestellt und nimmt sich vor, sich wieder ihren Träumen zu widmen, aber es fällt ihr schon etwas schwer, die Leidenschaft dafür aufzubringen. Als sie Hyun-Joon kennenlernt, fühlt sie sich ihm nah und beginnt dann langsam wieder aufzutauen. Obwohl ich vor nicht allzu langer Zeit in einer ähnlichen, wenn auch nicht ganz so traurigen Lage war, fiel es mir wirklich schwer, mich in Lage zu versetzen. Vielleicht lag es auch gerade an meiner persönlichen Nähe zu dem Thema, dass mich ihr Schicksal nicht wirklich berühren konnte, aber andererseits habe ich das Problem bei anderen Büchern mit ähnlichen Themen auch nicht.

Ich fand Jade als Charakter einfach nicht richtig überzeugend. Ich verstehe schon, dass es eben darum geht, wie sie sich durch das Leben treiben lässt, bis sie wieder Lebensfreude findet, aber ich fand es einfach langweilig. Hyun-Joon sieht gut aus, hat Familienprobleme und ist Koreaner, und die Liebesgeschichte mit ihm fand ich ganz süß, aber mehr auch nicht. Ich werde die Fortsetzung lesen, weil ich bei Cliffhangern selten widerstehen kann und doch gespannt bin, wie es nach diesem Ende weitergeht. Außerdem hoffe ich auch, dass sich die Charaktere im nächsten Buch so weit entwickeln, dass ich sie sympathischer finde.

Ich hatte mir auch etwas mehr vom Südkorea-Setting erhofft. Am Anfang ist Jade noch ziemlich egal, wohin sie flieht, aber am Ende gefällt es ihr gut, dazwischen hat mir aber die Entwicklung gefehlt, denn natürlich hätte ich gerne die Seiten von Seoul gesehen, die ihr so gut gefallen, aber das waren eigentlich nur ein paar Personen und ein bisschen Essen.

Fazit
"Blue Seoul Nights" konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Die Protagonistin war mir letztendlich eher gleichgültig, aus dem Südkorea-Setting hätte man mehr machen können und ich fand auch die Liebesgeschichte eher durchschnittlich.

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Veröffentlicht am 21.03.2022

Familie, Liebe & Religion

Wie ein leuchtender Stern
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Nach außen hin ist Shadi die perfekte junge Muslima, höflich und hübsch, aber innerlich leidet sie. Sie muss regelmäßig willkürliche rassistische Angriffe über sich ergehen lassen, weil sie noch ein Kopftuch ...

Nach außen hin ist Shadi die perfekte junge Muslima, höflich und hübsch, aber innerlich leidet sie. Sie muss regelmäßig willkürliche rassistische Angriffe über sich ergehen lassen, weil sie noch ein Kopftuch trägt, während Andere sogar ihre Namen ändern, um ihre Religion zu verstecken. Sie versucht einfach, gute Noten zu schreiben, aber in ihrem Kopf ist zu viel anderes los.

Ich hätte hier irgendwie erwartet, dass Rassismus und die Zeit nach dem 11. September eine größere Rolle spielt, auch weil das Buch nur zwei Jahre später spielt. Aber das meiste hier passiert innerhalb der muslimisch-persischen Gemeinde, sogar innerhalb von Shadis Familie und der ihrer ehemals besten Freundin Zahra. Mir fiel es schon schwer, die Freundschaft der beiden nachzuvollziehen, weil Zahra ständig eifersüchtig ist und ausrastet, als sie glaubt, dass Shadi Interesse an ihren Bruder Ali haben könnte. Aber Shadi bedeutet Zahras Meinung viel, daher - und nur zweitrangig wegen der Regeln und Verbote ihrer Religion - versucht Shadi, sich von Ali fernzuhalten und ihre Gefühle zu ignorieren.

Seit dem Unfalltod ihres eigenen Bruders ist auch Shadis Familie nicht mehr wie früher. Ihre Eltern und ihre Schwester haben sich verändert und Shadi wünscht sich oft woanders hin. Ich konnte Shadis Gefühle schon gut nachvollziehen, ihre Unsicherheiten und wie sie alles in sich hineinfrisst, weil sie sich niemandem anvertrauen kann. Wenn sie Höflichkeiten austauscht oder über ihre Lage philosophiert, drückt sie sich oft gewählt aus und hat manchmal auch eine spitze Zunge, wenn sie sich gerade traut, aber sie stammelt oft und da merkt man dann, wie unsicher und verzweifelt sie eigentlich ist.

Bei der Kürze des Buchs hatte ich zum Schluss schon das Gefühl, dass noch etwas gefehlt hat. Das Ende kam schon etwas plötzlich, auch wenn alle Themen mehr oder weniger abgeschlossen wurden. Ich hätte aber auch gern noch hundert weitere Seiten über Shadi gelesen.

Fazit
In "Wie ein leuchtender Stern" hätte ich mehr zum Thema Rassismus erwartet, aber mir gefiel die Geschichte der jungen Muslima, die zwischen Religion, Liebe und Familie hin und hergerissen ist und sich unglaublich einsam fühlt.

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