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Veröffentlicht am 02.07.2021

Gelungener Abschluss für ein spannendes Abenteuer!

Im Schatten des Drachen
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Um das Leben all ihrer Freunde zu retten, hat Kitsune Yumeko ihre Aufgabe verraten. Genno, der Meister der Dämonen, hat eine starke Armee und steht kurz davor, in der ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Um das Leben all ihrer Freunde zu retten, hat Kitsune Yumeko ihre Aufgabe verraten. Genno, der Meister der Dämonen, hat eine starke Armee und steht kurz davor, in der wichtigsten Nacht der letzten tausend Jahre seinen Wunsch zu äußern und die Dämonen auf die Menschheit loszulassen. Yumeko muss das unbedingt noch verhindern, aber hier sind auch noch höhere Mächte im Spiel, die noch ganz andere Pläne haben.

Yumeko entwickelt sich beständig weiter, lernt ihre Fähigkeiten immer besser zu beherrschen und wird immer selbstbewusster, auch wenn sie zwischendurch mal scheitert. Ich habe sie wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet und bin begeistert von ihrer wunderbaren und überzeugenden Entwicklung im Laufe ihrer Abenteuer, sowohl als Kitsune als auch als junge Frau.

Einer meiner liebsten Punkte war, dass wir hier mehr von Tatsumi zu sehen bekommen! Seit er mit Hakaimono verschmolzen ist, hat er sich etwas verändert, ist weder der Dämonenjäger noch der Oni, und doch beide gleichzeitig. Er war schon immer gefährlich und clever, aber Hakaimonos Einfluss macht ihn noch etwas blutrünstiger. Dafür machen ihn seine offensichtlichen Gefühle für Yumeko weicher und seine Loyalität gegenüber der Kitsune und ihrem Plan, den Drachenwunsch zu vereiteln, ist einer seiner größten Antriebe.

Nicht nur bei Yumeko und Tatsumis Liebesgeschichte gibt es Fortschritte, auch Ronin Okame und Samurai Daisuke bekommen noch etwas Zeit für sich. Ich mochte die beiden wirklich sehr gerne, nicht nur wegen ihres süßen und unterhaltsamen Umgangs miteinander, sondern auch wegen ihrer Einstellung zum Leben und was Ehre betrifft.

Die Handlung war zum Ende hin eine richtige Achterbahnfahrt. Es ist ein Abenteuer mit vielen Gegnern und ebenso vielen Plänen, die nun alle zum Schluss kommen und deswegen überstürzen sich die Ereignisse. Da war plötzlich so viel los, dass es mich trotz all der Kämpfen und der damit verbundenen Spannung nicht wirklich packen konnte. Trotzdem fand ich das Ende schlüssig und es war auch ein gelungener und schöner Abschluss für die Reihe, der mich an manchen Stellen sogar zu Tränen rühren konnte.

Fazit
"Im Schatten des Drachen" bietet einen gelungenen Abschluss die Trilogie. Ich mochte Yumekos Entwicklung im Laufe der Zeit wirklich sehr und auch ihre Gefährten musste ich einfach ins Herz schließen. Ein schönes, spannendes Fantasy-Abenteuer mit japanischem Setting.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2021

Süße und kurzweilige Liebesgeschichte mit sympathischen Protagonisten

Wild Irish - Cillian
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Delaneys Schwester konnte ihre Bucket List nicht abarbeiten und hat vor ihrem Tod Delaney damit beauftragt, diese Abenteuer an ihrer Stelle zu erleben. Also reist diese nach Irland und landet nach einem ...

Delaneys Schwester konnte ihre Bucket List nicht abarbeiten und hat vor ihrem Tod Delaney damit beauftragt, diese Abenteuer an ihrer Stelle zu erleben. Also reist diese nach Irland und landet nach einem kleinen Autounfall bei Cillian, den sie nicht als irischen Rockstar erkennt. Cillian hat sich mit seiner Band und insbesondere mit seinem Bruder Owen zerstritten und vertraut niemandem mehr, aber als er der verzweifelten amerikanischen Touristin begegnet, kann er sie einfach nicht im Stich lassen. Beide haben ihre emotionalen Konflikte, Delaney mit ihren Schuldgefühlen gegenüber ihrer Schwester und Cillian mit seinen allgemeinen Vertrauensproblemen und der Erwartung, dass jeder ihn irgendwann hintergeht und verlässt.

Das Buch ist ziemlich kurz und obwohl es zum größten Teil sehr unterhaltsam und schön ist, überstürzen sich zum Schluss die Ereignisse und das hat mir leider die Geschichte etwas versaut. Man wollte dem Umfang einer ganzen, großen Liebesgeschichte auf die wenigen Seiten quetschen und das ging am Ende einfach zu schnell.

Abgesehen davon hat es mir aber eigentlich ziemlich gut gefallen. Trotz des geringen Seitenumfangs konnten die Charaktere absolut überzeugen, denn sie sind von Anfang an sympathisch, man versteht ihre Gefühle und Beweggründe und ihre Entwicklung im Laufe ihrer Geschichte ist nachvollziehbar. Darum fand ich es auch besonders schade, dass das Ende so übertrieben war, etwas weniger Drama und weniger Kitsch hätte ja auch ein schönes Happy End bieten können.

Ich hätte erwartet, dass sich die Geschichte mehr um Delaneys Liste dreht, aber so wie es gelöst wurde, fand ich es sogar noch schöner. Generell gab es einige schöne Momente, für die ich das Buch gerne besser bewertet hätte, aber dafür hat mich das Ende einfach zu sehr enttäuscht. Ich hätte auch gerne noch etwas mehr von den Rockstars gesehen, aber da kam leider auch nicht besonders viel zu, da Cillian sich ja auch mehr oder weniger von der Band getrennt hat und eher in Abgeschiedenheit lebt. Da das Buch als Rockstar-Romance bezeichnet wird, hätte ich da einfach ein bisschen mehr erwartet, aber es war auch kein so großes Problem.

Fazit
"Wild Irish - Cillian" hatte viele schöne Momente und ich mochte auch die sympathischen Protagonisten sehr gerne, aber das überstürzte Ende hat mich etwas enttäuscht. Trotzdem eine ganz gute und kurzweilige Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 29.06.2021

Wieder eine unterhaltsame und spannende Office-Romance

Mr. CEO
1

Ireland ist seit Jahren erfolgreich in ihrem Job beim Sender, aber ihrem sexistischen Boss war sie schon lange ein Dorn im Auge, darum entlässt er sie, sobald er einen Grund dafür gefunden hat. Betrunken ...

Ireland ist seit Jahren erfolgreich in ihrem Job beim Sender, aber ihrem sexistischen Boss war sie schon lange ein Dorn im Auge, darum entlässt er sie, sobald er einen Grund dafür gefunden hat. Betrunken schreibt Ireland dann dem Boss ihres Bosses ihres Bosses eine E-Mail, in der sie ihren Ärger rauslässt, und dieser CEO ist darüber nicht verärgert. Nein, Grant Lexington findet Ireland unterhaltsam und faszinierend.

Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort, auch wenn ihnen noch kleine Hindernisse im Weg stehen, wie die Tatsache, dass er quasi ihr Boss ist - natürlich bleibt Ireland nicht lange arbeitslos, nachdem sie Grant so beeindruckt hat. Und sie macht ihre Sache auch einfach gut und hat absolut recht, wenn sie sich über ihren direkten Vorgesetzten ärgert.

Grant kann sich nicht von der hübschen Moderatorin fernhalten und findet immer wieder Gründe, um Zeit mit ihr zu verbringen. Sie geht ihm unter die Haut und obwohl er schon einmal sehr verletzt wurde, hatte er lange nicht mehr so intensive Gefühle und wüscht sich, dass Ireland ein Teil seines Lebens wird.

Das war mein dritter Roman der Autorin, in dem ein CEO mit einer Art Angestellten zusammen ist und dazu noch eine erschütternde Vorgeschichte mit einer anderen Frau hat, aber ich beschwere mich auch gar nicht, das Buch konnte trotzdem alles bieten was ich erwartet hatte. Auch die Protagonistin hatte nicht immer ein leichtes Leben, aber die Jugend des Mannes ist schon dramatischer und es ist die neue, wunderbare Frau, die seinem traurigen Herzen wieder das Lieben lehrt.

Ich fand es da schon etwas schade, dass Ireland weniger interessant ist als der gequälte männliche Protagonist, über dessen Leben und Charakter man viel mehr erfährt als bei Ireland, deren Wünsche und Ängste oft nur mit seinen verglichen werden. Trotzdem ist es eine schöne Liebesgeschichte mit viel Humor, Erotik und Spannung, die mich wieder mitreißen konnte.

Fazit
Insgesamt bietet "Mr. CEO" eine unterhaltsame und spannende Office-Romance mit sympathischen Charakteren und einer Achterbahnfahrt der Gefühle für den Leser. Genau das, was ich von der Autorin auch erwartet hätte.

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Veröffentlicht am 28.06.2021

Sympathische Protagonisten ohne Chemie

Still into you (Moonflower Bay 1)
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Eve Abbott kehrt nach zehn Jahren nach Moonflower Bay zurück, um sich um das Mermaid Inn zu kümmern, das sie von ihrer Großtante geerbt hat. In ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie ihre Sommer dort, ...

Eve Abbott kehrt nach zehn Jahren nach Moonflower Bay zurück, um sich um das Mermaid Inn zu kümmern, das sie von ihrer Großtante geerbt hat. In ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie ihre Sommer dort, aber seit ihr damaliger Freund sie betrogen hat, hat sie keinen Fuß mehr in die Stadt gesetzt, nur um ihm nicht begegnen zu müssen. Dafür hat sie sogar ihre Großtante vernachlässigt.

Nun ist sie aber zurück und trifft Sawyer wieder und die Gefühle für ihre erste Liebe sind immer noch so stark wie früher und Sawyer geht es da nicht anders. Damals musste sie ihn verlassen, damit sie studieren und sich ihren Traum erfüllen kann, Bibliothekarin zu werden, aber jetzt ist Eve zurück und Sawyer sieht ihre zweite Chance gekommen.

Moonflower Bay bietet viele niedliche Traditionen und Aktivitäten, aber auch ein paar ältere Damen und Herren, die sich zu gerne in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen und Eve dazu bringen wollen, in der Stadt zu bleiben und wieder mit Sawyer zusammenzukommen und das ging mir schon ein bisschen auf die Nerven. Auch Sawyer hat Entscheidungen für Eve getroffen, weil er meinte zu wissen, was das Beste für sie ist, statt einfach mit ihr zu reden.

Nun steht eine Menge zwischen ihnen, aber Sawyer will Eve wieder helfen, so gut er kann, er hätte sie gern wieder in seinem Leben. Eve will die Stadt eigentlich so bald wie möglich verlassen, aber nun kommen all die Erinnerungen wieder hoch, an ihre Tante und ihre gemeinsame Liebe zu Meerjungfrauen und Märchen, an das Mermaid Inn und natürlich all die Erinnerungen an ihre Zeit mit Sawyer.

Die Liebesgeschichte der beiden fand ich am Anfang ganz süß, aber sie konnte mich nicht immer überzeugen. Gerade zum Ende hin werden ihre Konversationen auch so seltsam, dass mich die Chemie zwischen den beiden einfach nicht überzeugen konnte. Eine andere Sache, die ich nicht so gelungen fand, war das Tempo. Man bekommt kaum mit, wie schnell die Zeit vergeht, überspringt so viele Ereignisse, die vorher so oft erwähnt wurden, dass ich einfach mehr erwartet hätte.

Fazit
"Still into you" bietet eine Kleinstadt mit witzigen Traditionen, die immer viel zu schnell vorbei waren, und sympathischen, aber auch aufdringlichen Bewohnern, die zu allem eine Meinung haben. Die Liebesgeschichte, die nach zehn Jahren eine zweite Chance bekommt, fand ich am Anfang ganz interessant, und obwohl die Protagonisten einzeln wirklich sympathisch waren, fand ich sie zusammen einfach nicht überzeugend.

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Veröffentlicht am 28.06.2021

Ganz anders als die Vorgänger

Royal 6: Eine Liebe aus Samt
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Nach fünf Büchern, die ein sehr gemütliches Tempo hatten und sich eigentlich um die gleichen Themen drehen, mit vielen Wiederholungen und auch vielen Andeutungen, ging dieses Buch plötzlich in eine ganz ...

Nach fünf Büchern, die ein sehr gemütliches Tempo hatten und sich eigentlich um die gleichen Themen drehen, mit vielen Wiederholungen und auch vielen Andeutungen, ging dieses Buch plötzlich in eine ganz andere Richtung. Da habe ich zwar schon lange drauf gewartet, aber das war doch eine sehr krasse Wendung.

Dieser Band ist der mit der meisten Spannung und enthält sehr viel Action und Drama einer ganz anderen Art als die fünf Vorgänger, die höchstens eine Prise dieser Action hatten. Ich habe die Reihe gelesen, weil ich schon die "Secret Academy" Dilogie kenne und mochte und weil ich auch diese Handlung à la Bachelor ganz unterhaltsam finde, auch ohne die dystopische Welt. Seit Band 2 wurden wir mit kleinen Happen aus der Außenwelt gefüttert, aber die Geschichte blieb trotzdem bei der Prinzessinnenauswahl, fünf Bücher lang. Fand ich absolut in Ordnung, auch wenn ich neugierig war, was die dystopische Welt noch für uns bereithält.

Und dann dieser Bruch in der Erzählung, die Ereignisse überstürzen sich, haben kaum noch etwas mit den Vorgängern zu tun, es wird ziemlich unglaubwürdig. Das war einfach zu viel, zu schnell, ein zu großer Gegensatz zu den Vorgängern.

Und der Protagonist hat mich genervt. Die Liebesgeschichte mochte ich schon lange nicht mehr und habe wirklich gehofft, dass mich das Buch da nochmal überraschen kann. Der Protagonist hat immer nur seine eigenen Gefühle über die von Tatyana gestellt und sie immer wieder enttäuscht. Das fand ich wirklich nicht romantisch, sondern einfach nur egoistisch.

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