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Veröffentlicht am 28.12.2020

Bereitet das Finale vor ... spannend, aber sehr kurz

Golden Throne - Forbidden Royals
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Emilia entwickelt sich weiter, zwar fühlt sie sich als Prinzessin noch nicht wirklich wohl und kommt auch mit ihrer Stiefmutter überhaupt nicht zurecht, aber sie gewöhnt sich langsam daran, wird etwas ...

Emilia entwickelt sich weiter, zwar fühlt sie sich als Prinzessin noch nicht wirklich wohl und kommt auch mit ihrer Stiefmutter überhaupt nicht zurecht, aber sie gewöhnt sich langsam daran, wird etwas selbstbewusster und trifft eigene Entscheidungen. Sie kämpft nicht mehr dagegen an und auch wenn sie sich noch nicht besonders königlich fühlt, fühlt sie mehr und mehr das Gewicht und die Verantwortung der Krone.

Auch bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es zu kurz war. Manche Szenen sind relativ lang und man kann die Handlung wirklich schnell zusammenfassen, weil einfach nicht besonders viel passiert. Es gibt sowohl spannende als auch romantische Momente, aber gerade die Liebesgeschichte fand ich hier sehr enttäuschend. Man merkt schon, dass das der zweite Band einer Trilogie ist, die vor allem einen Übergang zwischen Start und Finale darstellt. Man knüpft schon an die losen Fäden vom Vorgänger an, hat aber überhaupt nicht vor, irgendetwas abzuschließen, man soll nur gespannt auf den Abschluss der Reihe warten. Darunter leidet dann aber die Handlung in diesem Buch, weil man immer in der Luft hängt und nichts Halbes und nichts Ganzes hat.

Trotzdem kann ich sagen, dass man wirklich schnell durch das Buch kommt, weil es eben sehr kurz ist und nie Langeweile aufkommt. Ich war gespannt, wie sich Kronprinzessin Emilia entwickelt und in der Hinsicht war ich ganz zufrieden. Ich hätte gern noch mehr Antworten gehabt und dafür vielleicht weniger von der Stiefschwester Chloe.

Fazit
"Golden Throne" war an einigen Stellen schon sehr spannend und die Entwicklung der Protagonistin hat mir auch gefallen. Aber leider war das Buch ein typischer zweiter Band einer Trilogie und konzentriert sich mehr darauf, vieles in das Finale zu schieben und daher hängt man etwas in der Luft. Schade!

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Veröffentlicht am 26.12.2020

Gelungene Fortsetzung - ich hätte gern noch etwas mehr Magie gehabt!

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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Lelani hat ihre Mutter gefunden und nun ist alles viel komplizierter als zuvor, da sie und ihre Freunde von der High Lady des Königreichs gesucht werden. Sie erkundet ihre neu entdeckten Kräfte, die sie ...

Lelani hat ihre Mutter gefunden und nun ist alles viel komplizierter als zuvor, da sie und ihre Freunde von der High Lady des Königreichs gesucht werden. Sie erkundet ihre neu entdeckten Kräfte, die sie noch nicht wirklich kontrollieren kann. Nach ihrem bisherigen Abenteuer ist sie noch etwas reifer geworden, auch wenn sie noch etwas naiv ist, und sie setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Das Liebesdreieck aus dem Vorgänger zieht sich auch durch dieses Buch, aber da beschwere ich mich gar nicht, denn ich lese sie tatsächlich gerne. Auch wenn Kyran sie am Ende des letzten Buchs so verraten hat, ist er noch nicht aus dem Spiel, denn da sie ihn kaum unbewacht lassen können, ist er immer in der Nähe. Außerdem hat Lelani trotzdem noch Gefühle für ihn, die sie sehr verwirren. Da ist ja auch noch Haze, ihr bester Freund, für den sie inzwischen auch mehr als nur Freundschaft empfindet. Da sie aber dringendere Probleme haben, setzt sie sich nicht weiter mit ihren Gefühlen auseinander.

Wie auch im ersten Buch gibt es hier kleine Einflüsse aus einem Märchen, diesmal habe ich Dornröschen erkannt. Ich finde das ja ganz nett, aber ich finde auch, dass es vom eigentlichen Abenteuer ablenkt.

Ansonsten fand ich die Geschichte schon wieder spannend. Es gibt auch wieder ein paar kurze Szenen aus anderen Perspektiven, die enthüllen, was bei den männlichen Protagonisten los ist oder auch bei Lelanis Feinden. Die meisten Entwicklungen habe ich schon kommen sehen oder grob erahnt, aber ich hatte trotzdem Spaß an der Geschichte, und das nicht nur wegen des Liebesdreiecks. Die fantastische Welt hatte schon einiges zu bieten und ich hätte gern mehr von Sonnen- und Mondmagie und den Fähigkeiten der Schattengänger gesehen!

Fazit
"Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne" ist eine gelungene Fortsetzung und ein schöner Abschluss für Lelanis Abenteuer. Ich hätte gern noch mehr von der Magie gesehen!

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Veröffentlicht am 25.12.2020

Kyle soll erwachsen geworden sein? Nicht wirklich!

A is for Abstinence
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Es sind vier Jahre vergangen und nach Kyles Auftritt am Ende von "V is for Virgin" hatte ich erwartet, dass er wirklich erwachsen geworden ist, aber da wurde ich schon ziemlich enttäuscht, denn Kyle ist ...

Es sind vier Jahre vergangen und nach Kyles Auftritt am Ende von "V is for Virgin" hatte ich erwartet, dass er wirklich erwachsen geworden ist, aber da wurde ich schon ziemlich enttäuscht, denn Kyle ist weder schlauer noch reifer als zuvor. Eigentlich ist er noch der gleiche arrogante Rockstar wie vorher, nur dass er jetzt keine Lust mehr auf Gelegenheitssex hat. Jetzt hat er sich nach Jahren wieder in den Kopf gesetzt, dass er unbedingt mit Val zusammen sein muss. Kyle macht zwar bei der Abstinenz-Challenge mit, aber er denkt trotzdem ständig nur daran, Val auszuziehen und ins Bett zu schmeißen, nur Vals Versprechen hindert ihn daran. Auch seine ständigen anzüglichen Kommentare haben nicht nachgelassen.

Mich hat aber auch Val gestört, die ständig in Tränen ausgebrochen ist. Sie ist eigentlich schon so taff, setzt sich erfolgreich durch und verfolgt ihre Ziele, aber in diesem Buch sieht man sie vor allem weinen. Es fühlt sich so an, als würde ihr ganzes Glück nur von Kyle abhängen und sie ist so dankbar für jeden Schritt, den er in ihre Richtung macht. Außerdem weint sie auch, wenn sie sich für minderwertig hält oder wenn Kyle sich mal wieder daneben benimmt. Ich fand es so schade, dass sie sich mit ihrer Entscheidung, Jungfrau zu bleiben, nicht immer wohlfühlt, obwohl sie doch so viel durchgemacht hat.

Wie auch zuvor finden viele wichtige Gespräche in der Öffentlichkeit statt, weil Kyle immer noch kein Gefühl für Privatsphäre hat. Das Buch ist voll von kitschigen Szenen, in denen Val in Tränen ausbricht und Kyle sich auf ihre Lippen stürzt.

Es geht hier eigentlich genauso weiter wie im Vorgänger, von den vier Jahren spürt man nicht wirklich etwas. Val hat zwar viel erreicht, aber sie ist eher weinerlicher statt erwachsener geworden. Ihr Selbstbewusstsein im Vorgänger hatte mir besser gefallen! Und wer hofft, hier auf einen reiferen Kyle zu treffen, sollte nicht zu viel erwarten.

Fazit
"A is for Abstinence" hat mir nicht so gut gefallen wie erhofft, weil ich dachte, dass Kyle inzwischen erwachsener wäre, aber da wurde ich nur enttäuscht. Ich hätte nach dem Zeitsprung schon etwas mehr erwartet, aber es geht genauso weiter wie im Vorgänger. Die weinerliche Val hat es auch nicht besser gemacht.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Unendlich viele Wiederholungen

Unendlich funkenhell
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Amy hat immer wieder seltsame Visionen, in denen sie verschiedene Menschen sieht, und als sie den attraktiven Louis kennenlernt, werden es noch mehr. Sie versucht, herauszufinden, was es mit diesen Bildern ...

Amy hat immer wieder seltsame Visionen, in denen sie verschiedene Menschen sieht, und als sie den attraktiven Louis kennenlernt, werden es noch mehr. Sie versucht, herauszufinden, was es mit diesen Bildern auf sich hat und was Louis damit zu tun hat. Zur gleichen Zeit wie Louis kommt noch ein anderer neuer Junge in die Klasse: Nathan, der Louis schon kennt und ihn überhaupt nicht leiden kann. Die drei haben mehr gemeinsam als Amy zunächst ahnt.

Die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Bei Amy und Louis ist es ein ewiges Hin und Her der Gefühle. Ich hatte da fast das ganze Buch über das Gefühl, ich würde immer wieder die gleiche Szene lesen: Amy unternimmt etwas mit ihren Freunden, Nathan ist dabei, Louis taucht mit einem anderen Mädchen dort auf. Und dann ist Louis eifersüchtig und Amy ebenfalls. Sie reden etwas miteinander und kommen sich näher. Und dann beginnt das von vorne, immer und immer wieder.

Zum Ende hin wurde das Buch schon etwas interessanter, aber die Fantasy-Geschichte wurde auch immer komplizierter. Es gab schon ein paar Ideen in diesem Buch, die mir gut gefallen haben, doch das langsame Tempo und die ständigen Wiederholungen haben die Geschichte wirklich ausgebremst und ihr alle Spannung genommen. Die meisten Dinge konnte man sich auch viel schneller zusammenreimen als die Protagonisten und vieles ist auch so offensichtlich, sodass Amy auch wieder schwer von Begriff scheint. Die Handlung war jetzt nicht allzu originell oder außergewöhnlich, aber sie hätte durchaus das Potenzial gehabt, ein bisschen besser zu sein.

Fazit
"Unendlich Funkenhell" hat mir wegen der vielen Wiederholungen leider nicht so gut gefallen, auch wenn ich einige Ideen schon sehr interessant fand. Die Liebesgeschichte fand ich leider auch eher anstrengend statt spannend.

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Etwas besser als der Vorgänger

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Das Buch setzt genau dort an, wo das erste Buch aufgehört hat. Alice hat gerade den Jabberwock bezwungen und sie und ihr geliebter Hatcher wollten außerhalb der Stadt ihren ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Das Buch setzt genau dort an, wo das erste Buch aufgehört hat. Alice hat gerade den Jabberwock bezwungen und sie und ihr geliebter Hatcher wollten außerhalb der Stadt ihren Frieden finden. Doch dort ist es überhaupt nicht so wie erhofft und man ist schon traurig, dass die beiden schon wieder so viel durchmachen müssen.

Diese Fortsetzung hat mir schon etwas besser gefallen als der Vorgänger. Wie auch beim ersten Buch gibt es mehrere Gegner und man erlebt ein Abenteuer nach dem anderen. Allerdings fand ich hier schon, dass es sich ein bisschen mehr wie eine zusammenhängende Geschichte anfühlt. Obwohl man schnell von einer Szene zur nächsten springt, scheint es etwas geordneter. Außerdem gab es diesmal auch nicht so viel Gewalt, zwar war es immer noch grauenvoll, verstörend und spannend, aber vergleichsweise weniger als zuvor. Generell kam mir das Buch etwas gemäßigter vor.

Alice entwickelt sich auch weiter. Sie arbeitet an ihren Zauberkräften und ihre Erkenntnisse dabei fand ich schon sehr interessant. Auch ihre Beziehung zu Axtmörder Hatcher wird weiter erkundet: Meist hat sie Angst um ihn, weil sie den Blutdurst in seinen Augen erkennt, aber manchmal hat sie auch Angst vor ihm, weil Hatcher ja auch ein wenig labil ist. Trotzdem liebt sie ihn und will ihn an ihrer Seite haben. So seltsam ich die beiden sowohl einzeln als auch zusammen finde, haben mir diese verwirrenden, ehrlichen Gefühle sehr gut gefallen.

Sehr interessant, aber auch anstrengend fand ich die Tatsache, dass das Buch keine Kapitel hat. Es hat einen Prolog, danach ist es in zwei Teile unterteilt, so liest man auch mal hundert Seiten ohne eine richtige Pause für den Leser. Auch wenn das durchaus zum Wahnsinn im Buch passt, weil es eben etwas anstrengend ist und der Handlung eine passende Dringlichkeit verleiht, hat mir das nicht so gut gefallen.

Da ich die Vorlage von Lewis Carroll kaum kenne, kann ich da wenig über die Parallelen sagen, aber es hat wohl weniger Bezüge zum Original als der Vorgänger.

Fazit
"Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin" hat mir schon ein wenig besser gefallen als der Vorgänger, weil die Handlung hier schon eher einen roten Faden aufweist. Auch Alice' Entwicklung hat mir ganz gut gefallen.

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