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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2026

Sehr dramatisch und berührend

Tage des Lichts
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Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in ...

Megan Hunter ist mit "Tage des Lichts" ein sehr berührender Roman gelungen. Sie hat einen flüssigen feinfühligen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist.
Das Cover finde ich sehr gelungen.

Es beginnt in England im Jahr 1938 an Ostersonntag. Ivy wächst in einer unkonventionellen Künstlerfamilie auf. Sie geht mit ihrem Bruder Joseph schwimmen, der dort im See tödlich verunglückt. Das Miterleben dieses tragischen Unglück ist für Ivy der erste Tag des Lichts. Auch Frances, die Freundin von Joseph, ist erschüttert über den Tod von Joseph.
Kurze Zeit später heiratet Ivy den eng befreundeten viel älteren Bear und bekommt zwei Kinder. Ihre künstlerischen Ambitionen gibt sie für die Familie auf und fügt sich in das eingeengte Familienleben.
Als Ivy und Frances sich Jahre später wieder begegnen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Liebe.

Die Geschichte mit dem dramatischen Einstieg hat mich von Anfang an gefesselt. Ein Roman über Trauer und Gefühle, Sehnsüchte, Hoffnungen und Zweifel, von der Autorin einfühlsam erzählt.
Lesenswert!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Im Bücherdorf – warmherzig und berührend

Mathilde und Marie
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Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen ...

Das Cover mit dem idyllischen Gebirgsdorf gefällt mir gut und passt toll zu dem Roman.

Torsten Woywod hat einen flüssigen, feinfühligen Schreibstil. Sein Erzählstil ist sanft, mit sehr detaillierten Beschreibungen und angenehm für mich zu lesen.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Marie, Jónína und Mathilde erzählt.

Marie hat Paris ohne festes Ziel verlassen, da sie sich dort nicht mehr wohlgefühlt hat. Im Zug trifft sie auf die ältere Jónína, die in ihr kleines Dörfchen Redu zurückfährt. Marie schließt sich ihr an und kommt bei ihr im Haus unter. Sie hilft Marie in der Buchhandlung und kommt dort mit den Dorfbewohnern zusammen. Das Leben im Bücherdorf entwickelt sich langsam und behutsam, auch ohne viele Wort, oft mit ruhigen Gesten.

Diese warmherzige Geschichte hat mich begeistert. Ein absoluter Wohlfühlroman. Lesenswert!


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Veröffentlicht am 19.12.2025

Anne Stern – wieder großartig, super spannend

Die weiße Nacht
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Der Schreibstil von Anne Stern ist wieder großartig, sehr flüssig und packend mit einem wunderbaren Sprachstil. Ihr bildlicher Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren ...

Der Schreibstil von Anne Stern ist wieder großartig, sehr flüssig und packend mit einem wunderbaren Sprachstil. Ihr bildlicher Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie authentisch und sehr facettenreich.
Das Cover gefällt mir. Es passt zum Titel und der Story. Ich liebe Romane aus den Vierziger Jahren.

Diesmal von Anne Stern ein Berliner Nachkriegskrimi in der Zeit des Hungerwinters 1946/1947.
Die Fotografin Lou Faber entdeckt in den Ruinen im Schnee eine tote Frau, deren Hände gefaltet sind. Intuitiv macht sie Fotos von der Leiche und verständigt die Polizei. Kommissar König und sein Kollege bedürfen der Mithilfe von Lou, die erstaunlich wichtige Dinge ans Licht bringt. So werden König und Lou zu einem Ermittlerteam, das weitere Mordfälle lösen muss.

Die Geschichte ist sehr authentisch erzählt und hat mich von Beginn an gefesselt. Auch die Hintergründe beschreibt Anne Stern ausführlich. Der eisige Winter mit Hungersnot, Schwarzmarkt und das zerstörte Berlin.

Von Anne Stern habe ich schon vieles gelesen. Von ihren Romanen bin ich immer begeistert.
Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Lou & König.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Anthony Horowitz – außergewöhnlich spannend

Tod zur Teestunde
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"Tod zur Teestrunde" ist der 3. Fall für Susan Ryeland. Auch diesmal hat Anthony Horowitz – wie immer – einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen.

Susan ...

"Tod zur Teestrunde" ist der 3. Fall für Susan Ryeland. Auch diesmal hat Anthony Horowitz – wie immer – einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Sein Erzählstil ist fesselnd und angenehm zu lesen.

Susan Ryeland kehrt nach London zurück und arbeitet freiberuflich als Lektorin. Von einem Verlag bekommt sie den Auftrag, den bisher erfolglosen Schriftsteller Eliot Crace zu betreuen. Dieser soll den letzten Fall des Detektiven Atticus Pünd zu Ende zu bringen. Susan fällt auf, dass Eliot im Manuskripts über die Geschichte seiner Familie schreibt. Seine Großmutter, die berühmte Autorin Miriam Crace, ist vor 15 Jahren verstorben. Er behauptet, dass sie damals vergiftet worden sei und er den Täter gesehen habe. Die Fälle von Atticus Pünd und der Familiengeschichte sind von ihm grandios miteinander verschachtelt.

Der Kriminalroman ist kurzweilig und hat mich von Beginn an begeistert. Ein spannender britischer Krimi bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Junge Frauen in Rom in den 30er Jahren - spannend und bewegend

Was vor uns liegt
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Der Roman spielt im Jahr 1934 in Rom. Die Geschichte der acht jungen Frauen hat mich sofort in den Bann gezogen und berührt.

Alba de Céspedes hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Die ...

Der Roman spielt im Jahr 1934 in Rom. Die Geschichte der acht jungen Frauen hat mich sofort in den Bann gezogen und berührt.

Alba de Céspedes hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Die Personen mit ihren Eigenheiten beschreibt sie bildhaft.

Emanuela, Xenia, Silvia, Milly, Vinca, Valentina, Anna und Augusta leben im Grimaldi-Konvikt, geführt von strengen katholischen Nonnen. Sie studieren in Rom und leben in einer spartanischen Umgebung mit strengen Regeln und Verboten. Sie freunden sich an und sehnen sich nach Freiheit, Liebe und einem glücklichen Leben nach dem Aufenthalt im Grimaldi-Konvikt. Aber nicht jede erzählt von ihrem Geheimnis z. B. ein uneheliches Kind, von dem niemand etwas wissen darf.

Das Buchcover mit den jungen Frauen gefällt mir gut zu dem Roman.
Die im Jahr 1938 in Mailand erschienene Originalausgabe wurde einst zensiert und dann ein internationaler Bestseller.

Ein gelungener Roman mit Tiefgang, der mich berührt hat. Sehr lesenswert.

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