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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2025

Jugendliebe in Shangai – sehr emotional und berührend

Die Tage nach dem Pflaumenregen
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Der Schreibstil von Karissa Chen ist sehr flüssig und mitreißend, ganz nach meinem Geschmack. Der emotionale und bildhafte Erzählstil ist angenehm zu lesen. Das Cover mit der traurig blickenden Frau passt ...

Der Schreibstil von Karissa Chen ist sehr flüssig und mitreißend, ganz nach meinem Geschmack. Der emotionale und bildhafte Erzählstil ist angenehm zu lesen. Das Cover mit der traurig blickenden Frau passt perfekt zu dem Roman.

Die berührende Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven und im Wechsel der diversen Zeitstränge detailliert und einfühlsam erzählt. Die Schauplätze sind Shanghai, Hongkong, Taiwan und Los Angeles.

Suchi und Haiwen lernen sich im Jahr 1938 bei der Einschulung kennen. Haiwen liebt das Geigenspielen und hat ständig Musik im Kopf. Im Laufe ihrer Schulzeit und Jugendzeit verlieben sich die beiden ineinander. Ein zarter erster Kuss. Dann geht Haiwen freiwillig zur Armee, damit sein Bruder nicht eingezogen wird. Ohne Abschied von Suchi. Ihr bleibt nur seine Geige und ein handgeschriebener Zettel von Haiwen "Verzeih mir".

Die Geschichte ist ist sehr bewegend und hat mich fasziniert und berührt. Ein tiefgründiger Roman mit viel Gefühl. Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Frauenrechte in Irland – Emotional und beeindruckend

Coast Road
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Alan Murrin hat einen sehr flüssigen fesselnden Schreibstil. Er beschreibt die Geschichte sehr detailliert und einfühlsam.
Das Cover mit dem Blick 'hinter die Kulissen' ist wunderschön, ebenso das Hardcover, ...

Alan Murrin hat einen sehr flüssigen fesselnden Schreibstil. Er beschreibt die Geschichte sehr detailliert und einfühlsam.
Das Cover mit dem Blick 'hinter die Kulissen' ist wunderschön, ebenso das Hardcover, das ebenfalls farbig gestaltet ist.

Die Handlung spielt in dem irischen Städtchen Ardglas an der Küste in der Zeit 1994 bis 1995. Die Geschichte der drei ganz unterschiedlichen Frauen wird sensibel in wechselnden Perspektiven geschildert.
Izzy ist mit James verheiratet, einem Abgeordneten, der sich für das Recht auf Scheidung engagiert. Izzy ist aber unglücklich in ihrer Ehe.
Dolores ist mit Donal verheiratet, der sie ständig betrügt und vor dem keine Frau sicher ist.
Die Dichterin Colette hatte ihren Mann wegen eines anderen Mannes verlassen und ist wieder nach Ardglas zurückgekehrt.

Der Roman hat mich so sehr berührt und gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Für uns unvorstellbar, dass in Irland erst vor 30 Jahren Scheidungen legalisiert wurden. Über die Abschaffung des Ehescheidungsverbots wurde 1995 mit ganz knapper Mehrheit abgestimmt. Dass über dieses bedrückende Thema von einem Mann geschrieben wird, hat mich fasziniert.
Das Leben zu der Zeit in Irland mit den gesellschaftlichen Zwängen und der verlogenen Moral wird einem klar vor Augen geführt.
Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Packende und bewegende Geschichte

Ginsterburg
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Arno Frank hat einen guten Schreibstil, flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist packend und angenehm zu lesen.

Die Geschichte spielt in den Zeitabschnitten 1935, 1940 und 1945 in Ginsterburg, einer ...

Arno Frank hat einen guten Schreibstil, flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist packend und angenehm zu lesen.

Die Geschichte spielt in den Zeitabschnitten 1935, 1940 und 1945 in Ginsterburg, einer fiktiven Kleinstadt in Deutschland. Die Anfänge des Nationalsozialismus werden bildhaft geschildert. Über die diversen Charaktere erfahren wir vieles, ob sie sich dem System anpassen oder lieber wegducken. Lothar Sieber, Sohn der Buchhändlerin Merle, träumt vom Fliegen und geht zur Hitlerjugend und wird Kampfpilot.
Otto Gürckel ist Blumenhändler und wird Kreisleiter. Seine Söhne Bruno und Knut müssen an die Kriegsfront.

Der Autor erzählt ausführlich über die Geschichten der Bevölkerung, über ihre Ängste und Sorgen. Zwischen einigen Kapiteln sind Briefe abgedruckt.

Ein lesenswertes Buch, gerade in unserer heutigen Zeit. Es gibt viele Parallelen zur aktuellen Geschichte.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Geheimnisvoll und mysteriös

Die blaue Stunde
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Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, ist sehr flüssig und packend. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie bildhaft und detailliert. Das Cover ist passend zu dem Roman.
Sie beginnt die ...

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, ist sehr flüssig und packend. Die Personen mit ihren Charakteren beschreibt sie bildhaft und detailliert. Das Cover ist passend zu dem Roman.
Sie beginnt die düstere Story eher ruhig und steigert die Spannung mit jedem Kapitel.

Die erfolgreiche Künstlerin Vanessa Chapman hat ihre berühmten Kunstwerke einer Stiftung vermacht. James Becker ist Kurator der Stiftung und hat die Gemälde von Vanessa schon immer bewundert.
Jahre nach ihrem Tod wird in einer Skulptur ein menschlicher Knochen entdeckt.
Die Spurensuche von James Becker auf die abgeschiedene Gezeiteninsel zu Grace wird packend geschildert, ergänzt im Zeitenwechsel der Briefe und Tagebucheinträge von Vanessa Chapman und dem Rückblick.

Die Story mit den dunklen Geheimnissen hat mich gefesselt.
Ein spannungsgeladener mysteriöser Roman.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Sehr packend und emotional

Über allen Bergen
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Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen. Die Natur mit den unterschiedlichen Jahreszeiten beschreibt ...

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Ihr Erzählstil ist einfühlsam und angenehm zu lesen. Die Natur mit den unterschiedlichen Jahreszeiten beschreibt sie unglaublich detailliert und bildhaft.
Das wunderschöne Cover ist total passend zu dem Roman.

Der 12jährige jüdische Junge Vadim lebt in Paris und leidet stark unter Asthma. Er wird im Winter 1942 von seiner Mutter in den Zug gesetzt und soll bei einer Familie hoch oben in den französischen Bergen leben, weil es dort besser für seine Lungen ist und aus Angst vor den deutschen Besatzern in Paris. Er verbindet die Natur und viele Sachen mit Farben. Die Erzählung ist deshalb in drei Teile gegliedert: Weiß für den Winter, Grün für den Frühling und Gelb für den Sommer.
Er wird nun als Vincent in dem kleinen Bergdorf leben. Alles ist neu und unbekannt für ihn.
Von dem Weltkrieg ist hoch oben in den Bergen wenig zu spüren.

Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen und beeindruckt. Von Beginn an wird emotionale Spannung aufgebaut.
Ein faszinierender Roman. Absolut lesenswert.

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