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Veröffentlicht am 25.12.2020

Reckless 4

Reckless 4
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Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Cornelia Funke, international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin, ist von der Spiegel-Bestsellerliste nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer Fortsetzung der ...

Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Cornelia Funke, international erfolgreichste deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin, ist von der Spiegel-Bestsellerliste nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer Fortsetzung der Reckless-Reihe müssen Fuchs und Jacob mitreißende Abenteuer auf ihrer Reise durch Japan bestehen und um ihre Liebe kämpfen. Das vierte Abenteuer hinter den Spiegeln führt Jacob und Fuchs in den fernen Osten. Jacob sucht gemeinsam mit seinem Bruder Will nach einem Spiegel, von dem Sechzehn, das Mädchen aus Glas und Silber, erzählt hat. Will sinnt nach Rache, Jacob sucht nach Sicherheit für sich und Fuchs, denn der Handel, den er einst mit Spieler geschlossen hat, ist noch nicht vergessen. Aber ein Toter hat andere Pläne, und der Spiegel, nach dem sie suchen, gebiert eine furchtbare Jägerin.

Leseeindruck:

Nachdem mein Sohn und ich bereits die drei Vorgängerbände rund um Jacob Reckless Gelsen hatten, freuten wir uns auf diesen band vier, mit dem es nahtlos anknüpfend weitergeht. Wir waren gleich wieder eingetaucht in die Geschehnisse und vertraut mit den bekannten Figuren. Jacob und Fuchs haben endlich Jacobs Bruder Will gefunden. Jacob sucht gemeinsam mit seinem Bruder Will nach einem Spiegel, von welchem Sechzehn, das Mädchen aus Glas und Silber, berichtet hat.Die Gefahr lauert aber schon Wiede ganz nah…

Wieder eine ganz wunderbarer Band, viel Fantasy und spannungsgeladen.
Das Cover hat einen absoluten Wiedererkennungswert und ist einfach perfekt gestaltet.



@esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2020

Vogel-Krimi

Die Tränen der Vögel
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Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Der Mord an einem Vogelforscher gibt Kommissarin Karola Bartsch Rätsel auf: Neben der Leiche sitzt eine Nachtschwalbe mit blutigem Schnabel, in den Laborkäfigen flattern ...



Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Der Mord an einem Vogelforscher gibt Kommissarin Karola Bartsch Rätsel auf: Neben der Leiche sitzt eine Nachtschwalbe mit blutigem Schnabel, in den Laborkäfigen flattern exotische Vögel, und die zahlreichen Verdächtigen verhalten sich kaum weniger schräg. Nichts passt zusammen in der ornithologischen Pharmafirma. Während Karola und ihr Team in der Bankenstadt ermitteln, folgt Ex-Drogenfahnder Karsten ganz anderen Spuren: Er reist in die Vergangenheit des Opfers – bis er selbst zum Gejagten wird.


Leseeindruck:

Mit „Die Tränen der Vögel“ vom Autorenduo Uwe Krüger und Jonas Torsten Krüger liegt dem Leser ein interessanter und lesenswerter Frankfurt-Krimi vor.
Wie der Buchtitel bereits vermuten lässt, handelt es sich hier um einen ornithologischen Kriminalroman. Der Vogelforscher Sven Seidelmann wird brutal ermordet mit zerschmettertem Schädel aufgefunden. Nahe dem Toten sitzt eine Nachtschwalbe mit blutigem Schnabel. Verdächtige gibt es zuhauf. Das Sonderermittlungsteam mit treffendem Namen „Nachtschwalbe“ und mit deren Leiterin Karola Bartsch wird mit den Ermittlungen betraut, die tief in die Vergangenheit des Opfers führen…

Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Krimi, bei dem es einerseits spannend, andererseits aber auch sehr unterhaltsam zugeht. Ein bunt gefärbter Lokalkolorit ist ebenso gegeben wie interessante Charaktere. Während des Lesens kann man sich die Handlung real und detailliert vorstellen, als ist man mittendrin im Geschehen.

Das Cover mit der Skyline von Mannhaften aus der Vogelperspektive hätte treffender kaum gewählt werden können. Ich habe mich auf rund 400 Seiten bestens unterhalten gefühlt und kann diesen Krimi wärmstens empfehlen.

@esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2020

Schneeweißer Tod

Der Teufel vom Brocken
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Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Neun Tote auf dem Brocken, und alles deutet auf Mord hin.

Eine Gruppe Studenten bricht am 1. Advent 1989 zur Brockenbefreiung auf. Am nächsten Tag sind alle tot. Etwas ...



Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Neun Tote auf dem Brocken, und alles deutet auf Mord hin.

Eine Gruppe Studenten bricht am 1. Advent 1989 zur Brockenbefreiung auf. Am nächsten Tag sind alle tot. Etwas hat sie offenbar bei eisigen Temperaturen aus ihrem Zelt getrieben. Drei Verbindungsbeamte des BKA ermitteln im Grenzgebiet, ebenso Tomas Düvel, einer der fähigsten Kriminalisten der DDR. Sie finden heraus, dass das Zelt von innen zerschnitten wurde, ein Schuhabdruck nicht von den Studenten zu stammen scheint und der Pullover eines Opfers radioaktiv verstrahlt ist. Doch die grausame Wahrheit hinter all dem setzt sich nur Stück für Stück zusammen ...


Leseeindruck:

Mit „Der Teufel vom Brocken“ von Autorin Eva-Maria Silber liegt dem Leser ein fesselnder und höchst spannender Regionalkrimi vor. Die Haupthandlung, die den Leser zurück ins Jahr 1989 trägt, lehnt sich an den Fall am Djatlov-Pass im Jahre 1959 an, was ich besonders interessant finde, da ich es als besonders fesselnd emfinde, wenn sich ein fiktiver Roman an wahre Begebenheiten anlehnt. Auch 9 Studenten, die vermisst werden, wie man versucht deren Wanderung zu rekonstruieren, wie man das Zelt findet, die nackten Fußabdrücke, das Feuer und dann Leichen findet….Schön, dass die Kapitel tagebuchartig verfasst sind, so kann man die Handlung chronologisch mitverfolgen. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende straff gespannt, lässt kaum eine Verschnaufpause zu. Vermengt mit einem herrlichen Lokalkolorit, einen sympathischen Ermittler und eine grausame Wahrheit, die sich Stück für Stück aus einzelne Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammensetzt.


Insgesamt 19 kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf knapp 319 Seiten, die sich beinahe in einem Rutsch lesen ließen. Das Cover mit dem winterlichen Wald von oben wirkt ebenso rätselhaft wie der Fall ansich. Ein sehr lesenswerter Kriminalroman, der mich bestens unterhalten hat.



@esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2020

Witzige Krimödie

Der falsche Friese
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Klappentext:

Frisch, frech, authentisch: eine Ermittlerin zum Verlieben.

Andreas Kalski war einst der begehrteste Mann der ostfriesischen Halbinsel – bis er vor vierzig Jahren spurlos verschwand. Elli ...

Klappentext:

Frisch, frech, authentisch: eine Ermittlerin zum Verlieben.

Andreas Kalski war einst der begehrteste Mann der ostfriesischen Halbinsel – bis er vor vierzig Jahren spurlos verschwand. Elli Vogel, die gerade einen Aushilfsjob beim »Ostfriesland-Reporter« angenommen hat, rollt die Geschichte wieder auf – nicht ahnend, dass sie damit ihr Leben und das ihrer Familie gehörig auf den Kopf stellen wird. Denn die junge Amateur-Detektivin stößt auf Liebe, Leidenschaft ... und Leichen.


Lesermeinung:

Wunderbar humorvoll und dennoch richtig schön spannend beginnt diese Krimödie „Der falsche Friese“ von Autorin Martina Aden. Hier ermittelt Elli Vogel in ihrem zweiten Fall, die mir bereits aus dem Vorgängerband „Kluntjenmord“ noch bestens vertraut war. Aus ihrer Ego-Perspektive lesen wir das, was im Klappentext schon angedeutet wurde. Elli ermittelt auf ihre ganz spezielle Art und Weise voller Humor und Tatendrang. Ganz prima gefällt mir auch der Lokalkolorit der Aurich richtig nett beschreibt, so dass man gleich Lust bekommt dorthin zu reisen. Insgesamt begeistern mich die sympathischen Charaktere, die humorvolle Schreibstil, sowie die Spannung des eigentlichen Falls. Das Cover ist richtig niedlich und ein wahrer Hingucker.



@esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Spannend

Tod in Oberammergau
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Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Schwarzhumorig und herrlich schonungslos – der neue Fall für die Kult-Detektive Bär und Marlein.

Auf dem »Heiligen Berg der Franken« geschieht ein bizarrer Ritualmord – ...

Inhaltsangabe lt. Klappentext:

Schwarzhumorig und herrlich schonungslos – der neue Fall für die Kult-Detektive Bär und Marlein.

Auf dem »Heiligen Berg der Franken« geschieht ein bizarrer Ritualmord – die einzigen Tatverdächtigen: Hobbydetektiv Emil Bär und Privatdetektiv Philipp Marlein. Von der Polizei und dem wahren Täter gejagt, versuchen sie, ihre Unschuld zu beweisen, und stoßen dabei auf ein sensationelles Geheimnis um die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi. Die Spur führt die beiden schließlich mitten in die weltberühmten Passionsspiele in Oberammergau ... und in einen tödlichen Showdown auf offener Bühne.


Leseeindruck:

Mit „Tod im Oberammergau“ vom Autorenduo Xaver Maria Gwaltinger und Josef Rauch liegt dem Leser ein weiterer schwarzhumoriger und lesenswerter Sakraklkrimi vor, in dem Hobbydetektiv Emil Bär und Privatdetektiv Philipp Marlein. voller Tatendrang ermitteln. Da ich bereits vor kurzem erst die drei Vorgängerbände der beiden gelesen hatte, war ich relativ schnell wieder warm mit den Figuren und dem Schreibstil des Autorenduos. Wie im Klappentext bereits vorweggenommen, können wir von einem Ritualmord lesen, bei dem ausgerechnet unsere beiden Helden ins Visier der Polizei geraten und zur den Gejagten werden, die alsbald selbst zum Jäger werden…

Dieser Krimi hat mich wieder einmal von Anfang bis Ende restlos begeistert. Der Spannungsbogen ist wieder vom Anfang bis Ende straff gespannt. Ich liebe den Schreibstil dieser Kriminalreihe, gerade die in Wenig-Wort-Sätzen verfassten Bär-Kapitel sind einfach Kult. Viele Nebenhandlungen, interessante Charaktere und jede Menge lebendige Dialoge bereichern diesen Krimi. Insgesamt 70 kurze und kurzweilige Kapitel verteilen sich auf knapp 300 Seiten, die sich als wahre Pageturner erwiesen haben. Das Cover ist wieder einmal ein Hingucker und trefflich zum Inhalt gewählt Ich habe mich wieder bestens unterhalten gefühlt und vergebe gerne 5 Sterne.



@esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere