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Veröffentlicht am 01.05.2026

Samanthas 8. Fall

Liestaler Lügen
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Klappentext:

In der Nähe von Liestal soll ein alter Bauernhof in neuem Glanz erstrahlen und in einen Spa verwandelt werden. Doch während die Umbauarbeiten in vollem Gange sind, stoßen Samantha und ihr ...

Klappentext:

In der Nähe von Liestal soll ein alter Bauernhof in neuem Glanz erstrahlen und in einen Spa verwandelt werden. Doch während die Umbauarbeiten in vollem Gange sind, stoßen Samantha und ihr Freund Joel auf eine mumifizierte Leiche. Die Tatwaffe ist schnell identifiziert: ein Hammer, der neben dem Toten gefunden wurde – nur gehört dieser Hammer Joels Vater. Fieberhaft stellt Samantha Nachforschungen an und bringt dabei ein Geheimnis ans Licht, das so mancher lieber im Dunkeln gelassen hätte.


Leseeindruck:


Mit “Liestaler Lügen“ von Autorin Ina Haller liegt dem Leser nunmehr Band 8 der Samantha-Kälin-Reihe vor.

In diesem spannenden Regionalkrimi soll ein alter Bauernhof in eine Wellnessoase verwandelt werden. Samantha und ihr Freund Joel stoßen während der Bauarbeiten auf einen mumifizierten Leichnam, welcher offensichtlich mit einem Hammer erschlagen wurde. Dummerweise ist das scheinbare Tatwerkzeug der Hammer von Joel Vater. Samantha stellt fieberhaft Nachforschungen an und gerät tief in ein Netz aus Verstrickungen.

Da ich bereits etliche vorangegangenen Bände aus der Reihe gelesen habe war ich noch bestens vertraut mit dem Schreibstil der Autorin und den Hauptfiguren. Sammy ist mir überaus sympathisch und ich mag das Zusammenspiel aus privaten Szenen und dem Kriminalfall. Zwanzig überaus fesselnde Kapitel verteilen sich auf knapp 300 Seiten und lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen.

Schön, dass im anhängeneu Glossar ein paar Schweizer Ausdrücke übersetzt werden. Auch zwei Rezepte sind anhängig. Das Cover ist wieder ein Hingucker.
Gerne freue ich mich auf einen weiteren Fall mit Sammy!


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Veröffentlicht am 25.04.2026

Forlanis persönlichster Fall

Leben und Sterben in Verona
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[Inhaltsangabe]

Commissario Matteo Forlani, einst Veronas begehrtester Junggeselle, nun frischgebackener Vater und Ehemann, steckt in einer Krise: Seine Frau leidet unter schweren Wochenbettdepressionen, ...

[Inhaltsangabe]

Commissario Matteo Forlani, einst Veronas begehrtester Junggeselle, nun frischgebackener Vater und Ehemann, steckt in einer Krise: Seine Frau leidet unter schweren Wochenbettdepressionen, das Baby überfordert ihn und seine Mutter weiß alles besser. Als ein guter Freund und Antiquitätenhändler und dessen Mitarbeiter ermordet werden, stürzt sich Forlani in die Ermittlungen. Die Spur führt in die Welt kostbarer Antiquitäten - und zu einer alten Waffe mit tödlicher Vergangenheit. Forlani bemerkt zu spät, dass der Mörder längst auch ihn im Visier hat.

[Leseeindruck]

Mit „Leben und Sterben in Verona“ von Autorin Claudia Bardelang liegt dem Leser ein fesselnder Regionalkrimi vor.

Wie im Klappentext bereits zu lesen hat Commissario Matteo Forlani nicht nur mit privaten Problemen zu kämpfen, sondern auch sein aktueller Fall wird wohl sein persönlichster, denn sein guter Freund, ein bekannter Antiquitätenhändler, sowie dessen Angestellter erschossen werden, mit einer Waffe, die vor langer Zeit schon einmal für einen Mord verantwortlich war. In seinem Privatleben geht es auch turbulent zu, da seine Frau nach der Geburt des Babys unter Wochenbettdepressionen leidet, was die gesamte Familie überfordert. Dann wird auch noch Forlanis Kind entführt und er mit 1 Mio. Lösegeld erpresst… die Situation spitzt sich immer mehr zu, wie kann er da einen klaren Kopf behalten…

Dieser Regionalkrimi mit ganz viel italienischem Flair ist insofern von Anfang bis Ende spannend, da man nicht nur aus Commissario Forlanis Sicht den Fall mitverfolgen kann, kurz Kapitel aus der Sicht des Entführers heizen die Stimmung zusätzlich auf. Der Mix aus seine krimireifen Privatleben und dem zusätzlichen Fall machen den Gesamtfall absolut explosiv. Ich mag die Figuren, den Lokalkolorit, sowie die Falllösung. Das wunderschöne Cover macht Lust auf Urlaub, gerne würde ich noch einen weiteren Fall mit dem sympathischen Commissario lesen.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Doros 7. Fall

Limoncello Criminale
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Klappentext:

Doro Ritter, Spitzenköchin aus München, verlegt ihren Lebensmittelpunkt für unbestimmte Zeit an den Gardasee. Liebe liegt in der Luft, die Verlobung mit ihrem Traumprinzen Vinc lässt sie ...

Klappentext:

Doro Ritter, Spitzenköchin aus München, verlegt ihren Lebensmittelpunkt für unbestimmte Zeit an den Gardasee. Liebe liegt in der Luft, die Verlobung mit ihrem Traumprinzen Vinc lässt sie auf einer Glückswolke schweben - bis eine tote Frau in den Bergen und mysteriöse Umtriebe in der Nachbarschaft die Atmosphäre vergiften. Als es einen weiteren Todesfall gibt und Doro persönlich bedroht wird, besiegt die Wut ihre Angst, und sie rückt einem Mörder immer näher auf die Pelle. Dieses Mal sogar auf ausdrücklichen Wunsch von Capitano Forti, der sich aus einem früheren Fall an ihr Talent als Detektivin erinnert.


Leseeindruck:

Mit „Limoncello Kriminale“ von Autorin Gudrun Grägel liegt dem Leser nun der lang ersehnte Band 7 rund um Köchin Doro Ritter und ihrem Vinc vor.

Endlich ein Wiedersehen mit Doro und ihrem Traumprinzen Vinc und der malerischen Kulisse des Gardasees. Da ich sämtliche vorangegangenen Bände bereits gelesen hatte, war ich schnell wieder vertraut mit der Szenerie und den Hauptcharakteren. Im Vordergrund sollte eigentlich die Verlobung der beiden liegen doch eine tote Frau überschattet die Atmosphäre und sie sollte nicht das einzige Opfer bleiben. Spürnase Doro ermittelt wieder und heftet sich dem Täter an den Fersen…

Wie immer ein wunderbar locker leicht zu lesender Regionalkrimi mit sympathischen Figuren und leckeren Köstlichkeiten im Anhang.
Knapp 400 Seiten voller Spannung, Liebe und auch das Schmunzeln kommt nicht zu kurz. Auch das Cover ist wieder wunderschön und macht Lust auf Urlaub am Gardasee.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Eine rätselhafte Schafentführung

Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung
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Inhaltsangabe:

Wer hat das Schafmädchen Malvina entführt? Mäc Mief und Bonnie nehmen die Spur auf ...
Mäc Mief ist verliebt – ausgerechnet in die Cousine der rotzfrechen Nachbarschafe der Eddingbörg-Farm. ...

Inhaltsangabe:

Wer hat das Schafmädchen Malvina entführt? Mäc Mief und Bonnie nehmen die Spur auf ...
Mäc Mief ist verliebt – ausgerechnet in die Cousine der rotzfrechen Nachbarschafe der Eddingbörg-Farm. Doch als er das hübsche Schafmädchen Malvina wiedersehen will, ist sie plötzlich verschwunden! Mäc Mief ist sofort klar: Malvina wurde entführt! Aber von wem? Und warum? Für Mäc Mief steht jedenfalls fest: Er muss Malvina retten! Gemeinsam mit seiner besten Freundin, der Hütehündin Bonnie, folgt er Malvinas Spur quer durch Schottland …

Leseeindruck:

Da wir gerade vor wenigen tagen aus Schottland/Edinburgh zurückkamen, wollten meine Enkelsöhne alles über das Land wissen. Da bot sich dieses liebevoll gestaltete Kinderbuch an, dieses vorzulesen, denn in Schottland gibt es viele Schafe, viel grüne Natur und freundliche Menschen, auch Harry Potter, der in diesem Buch einbezogen wird, ist dort ebenso präsent wie der Name Mac.

So konnte ich unsere Erlebnisse gut mit einbeziehen während es Vorlesens. Im Buch geht es um jede Menge illustrer und possierlicher Schafe, sowie den Hund Bonnie (ich musste an Bobby aus Edinburgh denken). Die wunderschöne Schafdame Malvina verschwindet in diesem Fall und der von ihr angetane Mäc Mief will sie retten und so wird eine riesige Suchaktion gestartet…

Alles ist sehr liebevoll gezeichnet, es herrscht ein freundschaftlicher Umgangston und die Handlung ist leicht verständlich. Die Autorin Carola Becker hat mit Mäc Mief einen wunderbar lieben Charakter geschaffen, von dem wir gerne mehr lesen möchten.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Lesenswerter Cosy Krimi

Ziemlich beste Verbrecher
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Inhaltsangabe:

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. ...

Inhaltsangabe:

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.


Leseerfahrung:



Ich liebe Cosy Kriminalromane. Mit „Ziemlich beste Verbrecher“ von dem Autor Sunil Mann liegt dem Leser genau ein solcher vor. Ein freundlicher Kriminalroman mit viel Spannung und Tiefgang, aber dennoch mit Lesezeit zum Schmunzeln und Nachdenken.


Wie im Klappentext bereits zu lesen ist lernen wir die beiden Hauptcharaktere Alois Mistelzweig, der sich auch gerne mal Alfonso Gonzáles nennt, sowie Berta Bartók kennen. Gezwungenermaßen verbindet beide eine Zweckgemeinschaft. Mit kleinen gemeinschaftlichen Gaunereien nehmen sie bevorzugt ältere Damen aus, um sie über Wasser zu halten und die Kosten zu decken. Nicht immer stellen sie sich dabei unentdeckt an. Doch wie ebenfalls bereits in der Inhaltsangabe zu lesen, bekommen die beiden es bald mit einem handfesten Leichenfund zu tun….


Ein wirklich schön entspannender Kuschelkrimi, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Figuren werden herrlich real und gut vorstellbar beschrieben. Der Krimi beginnt langsam und steigert sich dann in höchste Spannung hoch, Das Cover ist schon illustriert und so kann man sich die Villa auch gut vorstellen. Ich würde gerne mehr der Protagonisten lesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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