Lesenswerter Cosy Krimi
Ziemlich beste VerbrecherInhaltsangabe:
Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität
Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. ...
Inhaltsangabe:
Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität
Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.
Leseerfahrung:
Ich liebe Cosy Kriminalromane. Mit „Ziemlich beste Verbrecher“ von dem Autor Sunil Mann liegt dem Leser genau ein solcher vor. Ein freundlicher Kriminalroman mit viel Spannung und Tiefgang, aber dennoch mit Lesezeit zum Schmunzeln und Nachdenken.
Wie im Klappentext bereits zu lesen ist lernen wir die beiden Hauptcharaktere Alois Mistelzweig, der sich auch gerne mal Alfonso Gonzáles nennt, sowie Berta Bartók kennen. Gezwungenermaßen verbindet beide eine Zweckgemeinschaft. Mit kleinen gemeinschaftlichen Gaunereien nehmen sie bevorzugt ältere Damen aus, um sie über Wasser zu halten und die Kosten zu decken. Nicht immer stellen sie sich dabei unentdeckt an. Doch wie ebenfalls bereits in der Inhaltsangabe zu lesen, bekommen die beiden es bald mit einem handfesten Leichenfund zu tun….
Ein wirklich schön entspannender Kuschelkrimi, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Figuren werden herrlich real und gut vorstellbar beschrieben. Der Krimi beginnt langsam und steigert sich dann in höchste Spannung hoch, Das Cover ist schon illustriert und so kann man sich die Villa auch gut vorstellen. Ich würde gerne mehr der Protagonisten lesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.