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Veröffentlicht am 13.04.2021

Prima Krimi

Imkersterben
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Klappentext:

Imkern ist der neueste Trend - und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung ...

Klappentext:

Imkern ist der neueste Trend - und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Dann findet er heraus, dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt …


Leseeindruck:

Mit „Imkersterben“ von Autorin Patricia Brandt liegt dem Leser ein fesselnder Kriminalroman , in dem wir nicht nur einen spannenden Fall lesen, sondern auch viel über die Bienenzucht und die Imkerei erfahren, Wie dem Klappentext zu entnehmen ist kommt der Imker Kurt Tietjen unnatürlich zu Tode. Kommissar Oke Oltmanns nimmt die Ermittlungen auf und bekommt es bald schon mit einem weiteren Toten zu tun…

Nach „Krabben Connection“ ist das nun Oke Oltmanns 2. Fall und auch der meinige. Von Anfang an ist der Spannungsbogen straff gespannt und wie ich eingangs bereits erwähnte mag ich die vielen Hintergrundinformationen über das Imkern. Die Kapitel sind immer jeweils mit der Figur betitelt, aus deren Sicht die Kapitel den Fall sehen. Das gefällt mir sehr gut, da man so die Protagonisten gut kennenlernt. Der Schreibstil las sich locker und flüssig und ein bisschen Mundart lockert die Stimmung noch mehr auf.

Die knapp 300 Seiten flogen nur so dahin und ließen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher und gefällt mir außerordentlich gut.


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Trosts 7. Fall

Der Fall des Grazer Königs
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Klappentext:

Ritualmord in der Steiermark

Ein ehemaliger Richter kommt auf der A9 ums Leben, getötet durch einen zweitausend Jahre alten Pfeil in seiner Brust. Armin Trost vermutet einen Zusammenhang ...

Klappentext:

Ritualmord in der Steiermark

Ein ehemaliger Richter kommt auf der A9 ums Leben, getötet durch einen zweitausend Jahre alten Pfeil in seiner Brust. Armin Trost vermutet einen Zusammenhang mit den umstrittenen Ausbauplänen der Autobahn, gegen die sich massiver Protest formiert. Als er auf Parallelen zu einer geheimnisvollen Keltenlegende stößt, aus deren Zeit die Tatwaffe zu stammen scheint, nimmt der Fall eine spektakuläre Wendung.


Leseeindruck:

Mit „Der Fall des Grazer Königs“ von Autor Robert Preis liegt dem Leser ein fesselnder Kriminalroman über Ritualmord in der Steiermark vor. Wie dem Klappentext zu entnehmen ist kommt ein ehem. Richter mysteriös ums Leben. Da der Richter mit einem zweitausend Jahre alten Pfeil ermordet wurde, liegt ein Ritualmord nahe. Chefinspektor Armin Trost ermittelt hie rin seinem siebten Fall und läuft zur Höchstform auf.

Der Prolog mutet beinahe wie ein historischer Roman an und führt uns ins Jahr 112 vor Christi zurück. Dann beginnt die eigentlich Handlung. Von Anfang bis ende ist der Spannungsbogen straff gespannt und vermengt Mystisches mit Kriminalistischem. Ich bin gut in die Handlung reingekommen. Da ich schon einige der Vorgängerbände rund um Chefinspektor Armin Trost lesen durfte, war ich schnell wieder mit diesem vertraut. Die knapp 300 Seiten flogen nur so dahin und waren wunderbar vermischt mit Spannung, Lokalkolorit, gut gezeichnete Charaktere und viele geheimnisvolle Elemente.


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Packender Fall

Finstere Havel
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Klappentext:

Ausgefeilte Krimispannung vor traumhafter Kulisse.

Ein Auto wird aus der Havel geborgen, am Steuer eine tote Frau. Beging sie Selbstmord, war es ein Unfall oder wurde sie umgebracht? Die ...

Klappentext:

Ausgefeilte Krimispannung vor traumhafter Kulisse.

Ein Auto wird aus der Havel geborgen, am Steuer eine tote Frau. Beging sie Selbstmord, war es ein Unfall oder wurde sie umgebracht? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben in den Naturpark Westhavelland, wo die Biologin an einem großen Flussprojekt mitarbeitete und in ihrer Freizeit den Nachthimmel erforschte. Doch am dunkelsten Ort Deutschlands ist es so finster, dass man die Gefahr nicht kommen sieht.



Leseeindruck:

In diesem fesselnden Havel-Krimi gibt es ein Wiedersehen mit Hauptkommissar Toni Sanftleben , den ich bereits in „Dunkle Havel“ und „Stille Havel“ begleiten durfte.
Auch in „Finstere Havel“ geht es wieder hoch her, besser gesagt: Tief her, denn sein Fahrzeug stürzt in die Havel mit einer toten Frau am Steuer. Ein Unfall oder (Selbst-) Mord? Das muss Toni Sanfteren entschlüsseln…

Obwohl ich bereits beide Vorgängerbände kenne möchte ich erwähnen, dass man diese nicht zwangsläufig gelesen haben muss, man kann auch direkt mit diesem Krimi starten. Mir gefällt nicht nur der Schreibstil des Autors, sondern auch die Figuren und die perfekte Mischung aus eigentlichem Fall mit dem Privatleben de Ermittlers. Wir werden sofort in den Fall reingeworfen und sind gleich mitten drin in den Geschehnissen. Verzwickte Wendungen und ein Rattern im Kopf, wie was zusammenhängt machen diesen Krimi von Anfang bis Ende spannend. Auf knapp 300 Seiten kam keine Minute Langeweile auf.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es wirkt beruhigend und gleichzeitig auch ein bisschen düster.

@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2021

Teuflisch gut

Luzifer junior (Band 9) - Ein Dämon im Klassenzimmer
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Klappentext:

Merkwürdig! Herr Holzapfel benimmt sich heute aber komisch. Luzie und seine Freunde erleben die seltsamste Mathematikstunde ihres Lebens und Gustav muss sogar in der Ecke stehen. Was sie ...

Klappentext:

Merkwürdig! Herr Holzapfel benimmt sich heute aber komisch. Luzie und seine Freunde erleben die seltsamste Mathematikstunde ihres Lebens und Gustav muss sogar in der Ecke stehen. Was sie nicht wissen: Nach ihrem letzten Besuch in der Hölle haben sie einen ungebetenen Gast eingeschleppt. Herr Holzapfel ist von einem höllischen Dämon besessen. Und der macht mächtig Ärger.

Leseeindruck:

Mit „Ein Dämon im Klassenzimmer“ liegt dem jungen Leser der 9. Band der Luzifer Junior Reihe von Autor Jochen Till vor. Bis auf einen Band haben wir alle gelesen und waren von Beginn an gut vertraut mit der vorangegangenen Handlung und den Figuren. Luzifer Junior ist der Sohn des Satans... Chef der Dämonen, etwas teuflisch, aber im Grunde seines Herzens eine gute Satansbrut und ein liebender Vater. Im ersten Band wurde Luzie dann von seinem Vater nach oben auf die Erde gesandt, um dort das Bösesein zu erlernen. Dort aber lernte er im St. Fidibus Internat wirklich gute Freunde kennen: Lilly, Aaron und Gustav, die ihm immer zur Seite stehen. So auch in diesem Band- der Buchtitel verrät es ja schon ein bisschen - geht es um einen Dämon im Klassenzimmer. Genauer gesagt: Um Herrn Holzapfel, der sich in letzter Zeit mehr als merkwürdig benimmt. Was dahinter steckt, das werden die Freunde alsbald erfahren…

Wie auch schon die vorherigen Bände hat auch dieser uns wieder restlos begeistert. So witzig, so satirisch und dennoch abenteuerlich voller Spannung. Voll gespickt mit Illustrationen. Der Illustrator Raimund Frey schafft es wirklich die Zeichnungen immer noch als i-Tüpfelchen zu dem eh schon humorvollen Text oben drauf zu setzen. Wir lieben diese Zeichnungen, die das gesamte Buch bereichern und viele Szenen schön lebendig werden lassen.

Das Cover gefällt uns teuflisch gut, hat einen höllischen Wiedererkennungswert und man erkennt sofort: Hier geht es teuflisch zu.

Insgesamt wieder eine perfekte Leseunterhaltung. Die knapp 200 Seiten flogen nur so dahin. Wir können Band 10 kaum mehr erwarten und danken dem Autor für diese wunderbare Unterhaltung und diesen teuflisch guten Höllentrip.


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2021

Ein fesselnder Fall

Inselduell
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Klappentext:

Umweltbewusst, modern, alleinerziehend. So präsentiert sich Petra Mertens bei der anstehenden Norderneyer Bürgermeisterwahl. Doch noch bevor der Wahlkampf an Fahrt aufnimmt, wird die Kandidatin ...

Klappentext:

Umweltbewusst, modern, alleinerziehend. So präsentiert sich Petra Mertens bei der anstehenden Norderneyer Bürgermeisterwahl. Doch noch bevor der Wahlkampf an Fahrt aufnimmt, wird die Kandidatin tot am Planetenweg gefunden. Steckt ein politisches Motiv dahinter? Oder lassen sich die Gründe für die Tat in der Vergangenheit finden? Und was hat es mit den mystischen Zeichen am Tatort auf sich? Der Täter scheint ein perfides Spiel zu spielen. Atemlos verfolgt Inselpolizist Martin Ziegler eine Spur nach der anderen. Ob die Polizeipsychologin Ruth Keiser ihm helfen kann?


Leseeindruck:

Wieder einmal hat die Autorin Anja Eichbaum es geschafft mich mit ihrem Inselkrimi „Inselduell“ in ihren Bann zu ziehen.Dies ist bereits der vierte Band um Polizeipsychologin Ruth Keiser und Inselpolizist Martin Ziegler. Wie im Klappentext bereits beschrieben, wird die Norderney Bürgermeisterkandidatin Petra Mertens ermordet aufgefunden - erschossen! Neben der Toten ein Koffer mit mysteriösem Inhalt. Suizid wird schnell abgeschlossen, so nehmen die Ermittler ihre Arbeit auf…

Ein sehr gut konstruierter Fall mit vielen spannenden Momenten, persönlichen Einblicken in das Leben der Charaktere und viel Lokalkolorit. Insgesamt war der Spannungsbogen von Anfang biss Ende straff gespannt mit Wendungen und Überraschungen. Auf knapp 500 Seiten kam keine Sekunde Langeweile auf. Das Cover ist wunderschön gestaltet und ein wahrer Eyecatcher. Ich freue mich schon auf den nächsten Inselkrimi der Autorin.


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere