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Veröffentlicht am 01.06.2020

Spannender Krimi

Die Kuh kennt keinen Galgen
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Klappentext:

Dass bei Milka Mayrs Teilnahme an einer Drückjagd im Hohenlohischen ein Unternehmer umkommt, lässt ihr keine Ruhe. Dass kurz danach ausgerechnet dessen Wettbewerber bei einem höchst merkwürdigen ...

Klappentext:

Dass bei Milka Mayrs Teilnahme an einer Drückjagd im Hohenlohischen ein Unternehmer umkommt, lässt ihr keine Ruhe. Dass kurz danach ausgerechnet dessen Wettbewerber bei einem höchst merkwürdigen Unfall das Zeitliche segnet - kann nicht sein. Auch Hauptkommissar Eichert erkennt dies nach Milkas hartnäckiger Einmischung. Nur Täter und Motive lassen sich nicht finden. Erst als Milka sich zu weit vorwagt und selbst in Gefahr gerät, wird klar, wo sie suchen müssen. Weit zurück in der Schwäbisch Haller Historie.




Leseeindruck:

Ich liebe Regionalkrimis, so auch diesen spannend geschriebenen „Die Kuh kennt keinen Galgen" von Autor Bernd Gunthers mit Schwäbisch Haller Lokalkolorit. Der Klappentext verrät es ja bereits: Milka Mayrs erste Teilnahme an einer Drückjagd und schon gibt es einen Unfall-Toten. Aber war es wirklich ein Unfall oder doch eher Mord? Hauptkommissar Eichert sieht das ähnlich und begibt sich auf Täter- und Motivsuche….

Ein wirklich fesselnd geschriebener Krimi mit vielen interessanten Figuren und Dialoge, die lebendig wirken. Da ich ja auch Baden-Württembergerin bin kenne ich natürlich Schwäbisch Hall und hatte die Altstadt mit den imposanten Fachwerkhäuschen vor Augen. Dieser Krimi hat sich wirklich gerade so weggelesen, nimmt tolle Wendungen an und gegen Ende löst sich alles schlüssig auf. Auf gut 300 Seiten kam keine Langeweile auf und das Cover ist richtig witzig gewählt.



@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Wo der Tod gackert

Nur tote Schwaben schweigen
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Klappentext:


Witzig, schräg, skurril – und durch und durch schwäbisch.

Unfassbar – ein Serienkiller im beschaulichen Ländle! Wer ist der Wahnsinnige, der seine Opfer mit Vogelnamen belegt, die Taten ...

Klappentext:


Witzig, schräg, skurril – und durch und durch schwäbisch.

Unfassbar – ein Serienkiller im beschaulichen Ländle! Wer ist der Wahnsinnige, der seine Opfer mit Vogelnamen belegt, die Taten mit infantilen Gedichten ankündigt und damit die Polizei foppt? Die bizarren Morde bringen den ehe- und stressgeplagten Kripo-Kommissar Eugen Querlinger an seine Grenzen. Und während der Mörder, der sich selbst »die Schwarze Henne« nennt, schon wieder den Schnabel wetzt, läuft der Polizei die Zeit davon ...


Leseeindruck:

Mit „Nur tote Schwaben schweigen“ von Autor Max Abele liegt dem Leser ein skurril witziger Regionalkrimi vor. Kripo-Kommissar Eugen Querlinger bekommt es in seinem ersten Fall mit einem Serienkiller zu tun, der „Schwarzen Henne“ und dessen Opfer werden ebenfalls mit Vogelnamen benannt. Was hat das auf sich? Und dann noch rätselhafte Vorankündigungen „Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der find´ sein End im blauen Topf“ Kann der Kommissar diese Rätsel lösen. Ein spannendes Katz und Maus Spiel…. ähm Pfau und Kuckuck Spiel beginnt…

Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende straff gespannt, dennoch mit witzigen Einlagen, viel Lokalkolorit und schwäbischer Mundart, die ich als Baden-Württembergerin natürlich besonders genieße. Die Figuren sind ebenso real vorstellbar wie die gesamte Handlung. Vor einem jeden Kapitel finden wir Zeitangaben, was ich immer sehr begrüße, um die Handlung chronologisch mitzuverfolgen. Ich liebe den kurzweiligen Schreibstil des Autors und so waren die 54 Kapitel verteilt auf knapp 400 Seiten schnell gelesen. Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher, sticht sofort ins Auge und ist passend zu Emons Krimis


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2020

Spannender 2. Fall

Abendmahl für einen Mörder
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Klappentext:


Eine Autofahrerin wird durch den Steinwurf von einer Brücke schwer verletzt. Nur die unbedachte Tat eines Jugendlichen? Stadtführer André Sartorius vermutet mehr dahinter. Als eine mysteriöse ...

Klappentext:


Eine Autofahrerin wird durch den Steinwurf von einer Brücke schwer verletzt. Nur die unbedachte Tat eines Jugendlichen? Stadtführer André Sartorius vermutet mehr dahinter. Als eine mysteriöse Nachricht des Täters auftaucht und man kurz darauf bei einem Mordopfer eine ähnliche Botschaft findet, ermittelt er auf eigene Faust. Aus Steinskulpturen am Domportal, theologischen Texten, Schutzpatronen, Märtyrern und Reliquien ergibt sich für ihn ein verstörendes Bild. André ist sich sicher, dass noch weitere Tote folgen werden …



Leseeindruck:

Mit „Abendmahl für einen Mörder“ liegt dem Leser ein wirklich spannender Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit vor. Da ich den Vorgängerband "Requiem für den Kanzler" gerade erst gelesen hatte war ich ja noch bestens vertraut mit Kommissar Frank Achill und seinem Freund dem Stadtführer André Sartorius. Zwingend erforderlich ist es aber nicht den Vorgängerband zu kennen, da beide Krimis unabhängig voneinander gelesen werden können.

Ich mag den Schreibstil des Autors, welcher sich spannend und kurzweilig lesen lesen. Ich war von er ersten bis zu letzten Seite gefesselt und gegen Ende nimmt diese Spannung nochmals gewaltig zu. Die Figuren werden sehr real und gut vorstellbar beschrieben. Fasziniert bin ich vom Lokalkolorit, da ich sehr nahe des Speyrer Doms wohne und alles während des Lesens bildhaft vor Augen hatte. Die Zeitangaben vor den Kapiteln erleichtern es einem die Handlung chronologisch mitzuverfolgen Mich hat auch dieser Krimi absolut begeistert. Das Cover mit dem Speyrer Dom konnte kaum treffender gewählt sein.


@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Bärs 4. Fall

Schwarze Madonna
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Klappentext:

Ohne voneinander zu wissen, bekommen es Hobbydetektiv Emil Bär im Allgäu und Privatdetektiv Philipp Marlein in Franken mit ähnlichen Fällen zu tun: Es geht um junge Frauen, verschwundene ...

Klappentext:

Ohne voneinander zu wissen, bekommen es Hobbydetektiv Emil Bär im Allgäu und Privatdetektiv Philipp Marlein in Franken mit ähnlichen Fällen zu tun: Es geht um junge Frauen, verschwundene Kinder, eine geheimnisvolle Sekte - und um exzessive und erotische Marien-Verehrung. Ihre Ermittlungen führen sie nach Altötting, wo die weltberühmte ' Schwarze Madonna' gestohlen wurde. Eine Blasphemie mit tödlichen Folgen…

Zwei hartgesottene Ermittler, bayrischer Charme und schwarzer Humor. Der große Enthüllungsroman über wahre Hintergründe der Marienverehrung.



Leseeindruck:


Dieser Regionalkrimi „Schwarze Madonna“ aus der Feder des Autorenduos von Xaver Maria Gwaltinger und Josef Rauch ist bereits der 4. Band, in dem Emil Bär, Ex-Pfarrer und Psychoanalytiker im Ruhestand, - hier gemeinsam mit Privatdetektiv Philipp Marlein - ermittelt. Die Vorgänger-Bände kenne ich nicht, bin gut und schnell mit den Figuren warm geworden. Nicht ganz so warm wurde ich mit dem Schreibstill, da eben viele 1-3 Wort-Sätze diesen Schreibstill beherrschen, was ich stellenweise ein wenig anstrengend empfand und was mich an eine Prosa-Gedicht erinnerte. Zwischendrin liest sich dieser Krimi, der mit viel Humor gespickt ist, wieder flüssig und fließend, aber immer wieder diese stakkatoartig geschriebenen Kapitel, an die man sich zwar gewöhnt, die ich so aber nicht gewohnt war.

Bär gefällt mir sehr gut und ist mir sympathisch. Marlein auch eine interessante Figur. Die religiösen Elemente gefallen mir auch sehr gut, schließlich weiß man ja bereits beim Buchtitel wohin der Wind weht.

Die Handlung und Szenerien empfand ich als spannend. Es passiert richtig viel, ich hatte alles bildhaft vor Augen, als ob ein Film vor diesen abgespielt wird. Und trotz des straff gespannten Spannungsbogens kommt der Humor an keiner Stelle zu kurz. Auch der bayrische Lokalkolorit ist treffend. Das Coverbild erklärt sich irgendwann im Laufe der Handlung.

Insgesamt ein wirklich lesenswerter Krimi, lediglich 1 Sterne Abzug für den stellenweise etwas anstrengenden Schreibstil.

@ esposa1969

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 17.05.2020

Schwarzes Gold

Ahrtrüffel
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Klappentext:

Eine Leiche auf einer Trüffelplantage im Ahrtal macht den Unternehmer Peter Siedenburg und die Journalistin Greta Schönherr zu unfreiwilligen Partnern. Siedenburgs Firma droht der Ruin, da ...

Klappentext:

Eine Leiche auf einer Trüffelplantage im Ahrtal macht den Unternehmer Peter Siedenburg und die Journalistin Greta Schönherr zu unfreiwilligen Partnern. Siedenburgs Firma droht der Ruin, da die Keimfähigkeit seiner eigenen Trüffeln erschöpft ist. Als er bei der Suche nach neuen Trüffeln auf eine stark verweste Leiche auf seinem Grund stößt, gilt er schnell als Mörder. Greta Schönherr soll seine Unschuld beweisen. Sie vertraut Siedenburg nicht, doch sie wittert eine große Story und lässt sich auf einen gefährlichen Deal ein.


Leseeindruck:

Mit „Ahrtrüffel“ liegt dem Leser ein lesenswerter und spannender und auch ein wenig futuristischer Genusskrimi aus der Feder des Autorenduos von Marion Demme-Zech und Frank Krajewski vor. Sowohl das sehr treffend mit Trüffeln ausgefüllte Cover, als auch der Klappentext verraten es ja bereits: Hier geht es um viel Trüffel …und einer Leiche , die auf einer Trüffelplantage aufgefunden wurde. Das es solche gibt, was mir gar nicht bewusst (scheint es aber wohl doch zu geben), aber hier verwundert es umso weniger, da dieser Krimi in naher Zukunft spielt. Genauer gesagt begibt sich der Leser auf eine Zeitreise vor ins Jahr 2022 bis 2034 bzw. auch mit Zeitsprüngen zurück anno 2005. Sehr interessante Zeitreisen, denn zu lesen, was in der Hauptzeit 2034 alles so sein kann, könnte oder wird, hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten Peter Siedenburg und Greta Schönherr werden sehr detailliert beschrieben und man kann sie sich während des Lesens richtig schön lebendig vorstellen. Die Handlung ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und aufgebaut, hat mich gut unterhalten und ich glaube ich werde mal wieder Trüffel essen gehen…

Ein wirklich lesenswerter Krimi, dem ich gerne 5 Sterne vergebe!


@ esposa1969

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