Cover-Bild Ziemlich beste Verbrecher
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: GRAFIT
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Regional
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 24.03.2026
  • ISBN: 9783986590284
Sunil Mann

Ziemlich beste Verbrecher

Cosy Crime mit Tiefgang – ein Krimi über die Herausforderungen des Älterwerdens und die Kraft des Zusammenhalts. Für Fans von Richard Osman – Kriminalroman

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.

Sunil Manns pointierter und herrlich humorvoller Krimi Ziemlich beste Verbrecher erzählt von den Herausforderungen des Älterwerdens und der Kraft des Zusammenhalts. Ein Muss für Fans von Richard Osmans Donnerstags Mordsclub und allen, die skurrile Krimis mit Tiefgang lieben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

Ein toller, amüsanter Krimi mit Tiefgang um zwei kriminelle Senioren wider Willen

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„Ziemlich beste Verbrecher“ von Sunil Mann dreht sich um Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die nach dem Ableben ihrer Arbeitgeberin eher schlecht als recht versuchen, weiterhin in deren Villa zu wohnen. ...

„Ziemlich beste Verbrecher“ von Sunil Mann dreht sich um Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die nach dem Ableben ihrer Arbeitgeberin eher schlecht als recht versuchen, weiterhin in deren Villa zu wohnen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die beiden sich eigentlich nicht mögen. Um nicht nur mit Diebstählen Geld aufzutreiben, ermitteln sie im Fall einer verschwundenen Altersheim-Bewohnerin, wobei sie rasch mehr aufdecken, als der Auftraggeberin lieb ist.
Sunil Mann schreibt spannend und zeitgleich mit einem heiteren Augenzwinkern, dass man das Buch am liebsten in einem Stück durchlesen möchte. Die Handlung folgt Alois, wie er - widerwillig mit Berta zusammen - neuen Hinweisen nachgeht und sich dabei ein komplexes größeres Rätsel ergibt, als er anfangs dachte. Dadurch kann man als Leser wunderbar mitraten und Vermutungen anstellen und erst zum Ende hin erraten, was passiert ist. Auch die skurrilen Nebenfiguren tragen zum Humor des Buches bei.
Besonders gut hat mir gefallen, mit welcher Leichtigkeit das Thema Alterseinsamkeit in die Geschichte eingewoben wurde, so dass es präsent ist, sich dabei aber nie aufdrängt. Neben der Spannung des Krimis und der oft unwillkürlichen Komik der beiden Hauptfiguren gibt es dem Buch eine Tiefe, die einen über das ernste Thema nachdenken lässt.
Fazit: ein spannender und gleichzeitig unterhaltsamer Krimi, der definitiv zu meinen Lese-Highlights in diesem Jahr gehört. Ich hoffe, dass weitere Bücher mit Alois und Berta folgen werden. Für Leser von Marcel Huwyler empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

„Bonnie und Clyde“ aus der Schweiz

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Alois Mistelzweig und Berta Bartok wohnen in einer Villa in Zürich. Aber trotzdem müssen sich die beiden mit Diebstählen über Wasser halten, denn die Villa gehört ihnen nicht. Eigentlich mögen sich die ...

Alois Mistelzweig und Berta Bartok wohnen in einer Villa in Zürich. Aber trotzdem müssen sich die beiden mit Diebstählen über Wasser halten, denn die Villa gehört ihnen nicht. Eigentlich mögen sich die beiden auch überhaupt nicht, müssen aber notgedrungen zusammenarbeiten.

Auf den ersten Blick sind die beiden nicht sonderlich sympathisch. Alois, gescheitert als Pianist und Klavierlehrer, bereits 73 Jahre alt, bezirzt fremde Menschen, lenkt sie ab, damit Köchin Berta diese dann bestehlen kann. Doch im Laufe der Geschichte wachsen mir die beiden doch ans Herz und mit dem Hintergrundwissen über ihre berufliche Entwicklung, kann ich ihre Handlungsweisen sogar verstehen.

Als eines ihrer Opfer sie erwischt und verlangt, dass sie ihr helfen, eine verschwundene Freundin zu finden, treten Alois und Berta eine Lawine los, die sie zu überrollen droht.

Herrlich absurd entwickelt sich die Geschichte und anstatt lediglich zwei Senioren auf Abwegen zu begleiten, geht es plötzlich um Erpressung und Mord.

Wie Alois habe ich keine Ahnung, woher Berta die Lebensmittel auftreibt, aber ich würde mich sehr gerne von ihr bekochen lassen. Saibling knusprig gebraten, „auf einem Sauerkrautbett mit Safran serviert“ oder eine leckere Creme Brûlée, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, nur auf den abschließenden Joint würde ich dann gerne verzichten 😉.

Sunil Mann ist ein bekannter Schweizer Autor, aber ich muss gestehen, „Ziemlich beste Verbrecher“ ist mein erstes Buch von ihm. Mir gefällt, wie sich aus Alltäglichem plötzlich verrückte Situationen ergeben und die Protagonisten gezwungen sind, über sich hinauszuwachsen. Die Entwicklung der eigentlich harmlosen Suche nach einer älteren Dame zu einem Fall, der mich berührt und meine Ressentiments gegenüber „Bonnie und Clyde aus Zürich“ verpuffen lässt, hat mir ein paar vergnügliche Stunden bereitet. Ich hoffe, es gibt noch weitere Abenteuer für Alois und Berta, denn schließlich gibt es ja auch noch das Rätsel, um den Birnbaum zu lösen.

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Ziemlich beste Verbrecher“ weiter.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Ziemlich bester Cosy-Crime!

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Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Ziemlich beste Verbrecher“ ein Cosy-Crime mit viel Züricher Lokalkolorit allerbestens gelungen.

Alois und Berta leben in einer Zweckgemeinschaft in der Villa ihrer verstorbenen ...

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Ziemlich beste Verbrecher“ ein Cosy-Crime mit viel Züricher Lokalkolorit allerbestens gelungen.

Alois und Berta leben in einer Zweckgemeinschaft in der Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin. Die beiden brauchen einander, doch mögen tun sie sich nicht. Sie halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser, doch diese sind nicht immer mit Erfolg gesegnet und so wird Alois von einem Diebstahlsopfer zu hobbydetektivischen Ermittlungen bezüglich des Verschwindens einer Bekannten genötigt. Rasch schaltet sich auch Berta in die Schnüffeleien ein und diese Zusammenarbeit vermindert ihre privaten Spannungen enorm, sodass beide mit Feuereifer versuchen, Licht in ein immer undurchdringlicheres Gewirr zu bringen.

Was mir an diesem Cosy-Crime besonders gut gefallen hat, war das streitlustige und humorvolle Geplänkel der beiden HauptdartellerInnen Alois und Berta. Die beiden sind wie Hund und Katz, doch sie brauchen einander und bei den detektivischen Schnüffeleien arbeiten sie wie ein gut eingespieltes Team zusammen. Die beiden haben zwar selbst eine verbrecherische Vergangenheit, doch so wirklich unsympathisch macht das die beiden nicht. Im Gegenteil: man ist fast versucht, ihnen zuzuhalten, damit sie nicht in Schwierigkeiten mit den Gesetzeshütern kommen. Ich fand generell die Ausgestaltung der Charaktere sehr gut gelungen, da mit vielen Details ein sehr lebendiges Bild geschaffen wurde.

Passend für einen Cosy-Crime gab es nicht allzu blutrünstige Szenen, was aber der Spannung keinen Abbruch tat. Ich konnte von der ersten bis zur letzten Seite bestens miträtseln und mich immer wieder vom Autor ins Bockshorn jagen lassen, wenn ich wieder einmal dachte, die Lösung bereits zu wissen.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen und spannenden Cosy-Crime mit einem ungleichen, aber interessanten Hobbyermittlerpaar ist, dem sei „Ziemlich beste Verbrecher“ wärmstens empfohlen. Ich verbrachte amüsante und kurzweilige Lesestunden mit diesem Züricher Krimi und vergebe gerne meine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Lesenswerter Cosy Krimi

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Inhaltsangabe:

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. ...

Inhaltsangabe:

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.


Leseerfahrung:



Ich liebe Cosy Kriminalromane. Mit „Ziemlich beste Verbrecher“ von dem Autor Sunil Mann liegt dem Leser genau ein solcher vor. Ein freundlicher Kriminalroman mit viel Spannung und Tiefgang, aber dennoch mit Lesezeit zum Schmunzeln und Nachdenken.


Wie im Klappentext bereits zu lesen ist lernen wir die beiden Hauptcharaktere Alois Mistelzweig, der sich auch gerne mal Alfonso Gonzáles nennt, sowie Berta Bartók kennen. Gezwungenermaßen verbindet beide eine Zweckgemeinschaft. Mit kleinen gemeinschaftlichen Gaunereien nehmen sie bevorzugt ältere Damen aus, um sie über Wasser zu halten und die Kosten zu decken. Nicht immer stellen sie sich dabei unentdeckt an. Doch wie ebenfalls bereits in der Inhaltsangabe zu lesen, bekommen die beiden es bald mit einem handfesten Leichenfund zu tun….


Ein wirklich schön entspannender Kuschelkrimi, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Figuren werden herrlich real und gut vorstellbar beschrieben. Der Krimi beginnt langsam und steigert sich dann in höchste Spannung hoch, Das Cover ist schon illustriert und so kann man sich die Villa auch gut vorstellen. Ich würde gerne mehr der Protagonisten lesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Der Birnbaum im Garten

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"Ziemlich beste Verbrecher" von Sunil Mann ist ein skurriler und witziger Krimi, der aber auch Tiefgang zu bieten hat!

Als Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die sich in einer prekären finanziellen ...

"Ziemlich beste Verbrecher" von Sunil Mann ist ein skurriler und witziger Krimi, der aber auch Tiefgang zu bieten hat!

Als Alois Mistelzweig und Bertha Bartok, die sich in einer prekären finanziellen Situation befinden, beim Diebstahl erwischt werden, schließen sie mit der Bestohlenen einen Deal: Sie zeigt sie nicht bei der Polizei an, dafür müssen sie aber ihre verschwundene Freundin finden. Die beiden beginnen also mit ihren Ermittlungen und geraten in ein Netz aus Lügen, Machenschaften und sogar Mord. Zusätzlich haben die beiden ein weiteres Problem unter dem Birnbaum in ihrem Garten....

Alois, der gescheiterte Pianist, und Bertha, eine begnadete pensionierte Köchin, waren mir auf Anhieb sympathisch. Die Dialoge zwischen den beiden sind zum Teil wirklich komisch. Obwohl sie sich nicht ausstehen können, ermitteln sie gemeinsam und streiten. Es hat Spaß gemacht, die beiden Rentner bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Sie haben körperliche Beschwerden, die sie aber nicht hindern, sondern anspornen, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Es gibt Spannung und Gesellschaftskritik und natürlich auch sehr unsympathische Charaktere. Der Schreibstil ist leicht lesbar und es ist durchaus möglich, den Krimi zwischendurch wegzulegen, ohne den Faden zu verlieren. Die Handlung fügt sich am Ende logisch zusammen. Es gibt einen Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung um Alois und Bertha hoffen lässt.

Das auf den ersten Blick friedliche Cover zeigt beim näheren Hinsehen zwei Gestalten, die ein Loch graben, nämlich Alois und Bertha. Witzig!

Wer Seniorenkrimis mag, wird auch diesen Roman mögen. Skurril, unblutig und leicht lesbar. Daher bekommt er von mir 4 Sterne!

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