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Veröffentlicht am 04.05.2026

Stürmische Familie

Summer Storms
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Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für ...

Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für sein Erbe einfordert. Nur Alice bekommt ihre mündlich mitgeteilt vom Assistenten ( der auch kurz vorher ihr One Night Stand war ).
Das ist die Ausgangssituation die sehr emotional und passend beschrieben wird. Die Familienverhältnisse sind dysfunktional, es war das reinste Gift zu lesen, aber der Schreibstil war klasse. Es kam perfekt rüber wie die Geschwister sich wegen des Geldes gegenseitig unter Druck setzen, dass ja jede und jeder seine Aufgabe erfüllt. Die Mutter ist in dieser Geschichte ein Fall für sich. .Es war nicht nur der Kampf um das Erbe wichtig, sondern auch wer wie zu wem in der Familie steht.
Dieses Familiendrama in der Familie Storm war detailliert, nachvollziehbar und vor allem war der Vater, der auch noch nach seinem Tod die Strippen zieht, eine ganz besondere Figur.
Es gab Spicy Szenen, sie passten in die Geschichte , als Element einer Liebesgeschichte die dazu gehören sollte.
Diese Liebesgeschichte ging im Familiendrama und in den Naturgewalten etwas unter. Denn außer der abgelegenen isolierten Lage auf der Insel gab es natürlich auch noch einen heftigen Sommer Sturm. Das Buch war ein Lehrstück wie eine Familie nicht sein sollte und die Information: Geld allein macht nicht glücklich wurde jedem/r LeserIn deutlch gemacht.
Das Buch wird als Sommer Romance beworben, für mich war es mehr. Klar die Geschichte spielt im Sommer, der Titel Storm ist doppelt und dreifach kennzeichnend für den Roman. Die Familie heißt Storm, die Naturgewalten spielen bei den Geschehnissen eine Rolle und die Gefühle der einzelnen Protagonisten kann man durchweg als stürmisch bezeichnen.
Das hat die Autorin sehr gut vermitteln können, die Charaktere wirkten so real das ich eine Bindung zu ihnen aufgebaut habe. Ich habe einige Male gefleht, eine Ohrfeige verteilt und auch geflucht.
Einen kleinen Abstrich gab es nur weil zwei zentrale Fragen für mich nicht beantwortet wurden, sie wären für mich zum Verständnis eines Protagonisten wichtig gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.04.2026

Wilder Mischmasch

Vollmond für Anfänger
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Nach dem Klappentext hatte ich eine wild-schöne Romanze mit intelligenten Wortgefechten erwartet. Bekommen habe ich ein wildes Durcheinander Quer durch den Garten. Alles angefangen nichts zu Ende gebracht. ...

Nach dem Klappentext hatte ich eine wild-schöne Romanze mit intelligenten Wortgefechten erwartet. Bekommen habe ich ein wildes Durcheinander Quer durch den Garten. Alles angefangen nichts zu Ende gebracht. Raisa ist Wissenschaftlerin und besitzt Magie. Das bringt sie zusammen um ein Heilmittel für schwerste Verbrennungen zu entwickeln. Gideon ist Polizist und ermittelt gegen das Labor in dem sie arbeitet. Aus Versehen verwandelt sie ihn in einen Werwolf bei dem Versuch sein Leben zu retten. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Verursacher von all dem Unheil.
Damit fängt der Mischmasch an, Flashbacks, Wissenschaft, Magie, Religion, Verrat, Macht, Missbrauch, Familie, andere Welten, Popkultur, usw. aber keinen richtig erkennbaren roten Faden. Klar wie werde ich den Werwolf wieder los, aber außer viel Gejammer ist da nichts.
Im Ganzen wird viel gejammert, bereut und betrauert. Das wirkt übertrieben und am Ende auch nicht mehr glaubwürdig.
Vor allem weil das Buch mitten im Satz endet. Cliffhanger gut und schön, aber es wird sonst ein Teil zu Ende geführt oder eine glaubwürdige Vorausschau in irgendeiner Form dargestellt. Sie sind auch oft fies aber hier reizt es mich gar nicht die Fortsetzung zu lesen, vor allem weil es laut Beschreibung um die Geschichte des zweiten Paares überwiegend gehen soll und das passt schon gar nicht weil sie angeblich in einem vorherigen Band bereits erzählt wurde.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Ich liebe die Buks und ihre Freunde

Die magische Bibliothek der Buks 3: Der Phantánasische Schlüssel
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Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite ...

Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite für Seite an diesen Abenteuern teilhaben.
Am Anfang wird ein neuer Bukling geboren oder vielmehr gebukst. Es war lustig, wie der kleine Knirps in die Gemeinschaft auftauchte. Finn und Geraldine verschwinden in den Buchwelten und ein alter Feind der Bücher taucht wieder auf.
Wie die Autoren es schaffen auch im dritten Band immer wieder Neues über Bücher und dem Umgang damit zu erzählen war beeindruckend. Zitate, Autoren und ihre Werke, alles ist in dieser Geschichte verpackt und es macht neugierig auf diese Bücher wenn man sie noch nicht kennt. Klar sind einige Autoren nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet aber auch die werden älter. Vor allem ist es spannend wenn nur eine Szene aus einem Buch beschrieben wird und es so plastisch geschieht das man es als Bild vor Augen hat. Genau so soll lesen sein. Ich konnte die Überraschung von Circe erleben als sie erführ das nicht nur Homer über sie geschrieben hat. Dieses sind nur zwei Einzelheiten aus diesem gelungenen Abschluss der Trilogie. Es gibt noch viele tolle Szenen über Mut, Vertrauen, Freundschaft, Familie und auch über das Abwägen welches Risiko oder welches der kleinere Fehler ist.
Die Welt, auch die Bücherwelt ist nicht nur schwarz oder weiß, sondern hat außer Grau noch sehr viele Farben. Die in der Bukschen Welt auch mal alle gleichzeitig schillern können.
Wer die Tintenherzgeschichten mag, für den sind die Buks genau richtig.

Veröffentlicht am 24.04.2026

Lust auf Obst

Landlust Hausgemacht Obstkuchen
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Ich bin begeistert. Für fast jede Obstsorte gibt es mindestens ein Rezept für die heimischen sogar mehrere. Klar es gibt Dutzende Backbücher und darin sind auch immer gleich mehrere Erdbeer oder Apfelkuchenrezepte, ...

Ich bin begeistert. Für fast jede Obstsorte gibt es mindestens ein Rezept für die heimischen sogar mehrere. Klar es gibt Dutzende Backbücher und darin sind auch immer gleich mehrere Erdbeer oder Apfelkuchenrezepte, genau wie hier. Auch sind in den meisten Büchern die Rezepte ordentlich gegliedert, die Anleitung verständlich und auch mit Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet. Das ist alles nichts Neues und fast schon Standard.
Das Besondere an diesem Buch ist für mich, dass es Rücksicht nimmt auf diejenigen die nicht jede Backform in jeder Größe zuhause haben oder mal eben ausleihen können. Denn es gibt eine Umrechnungstabelle in diesem Buch. Nicht mal eben PI mal Daumen also ein halbes Backblech ist eine 26´Springform sondern ich kann genau ablesen das Rezept ist für eine 28´Form und ich möchte aber in einer 24er backen. Ich schaue oben und dann links wo die beiden Reihen sich treffen, dort steht eine Zahl, in meinem Beispiel 0,73, dann die Menge im Originalrezept mal dieser Zahl mal nehmen und ich habe dann die Mengenangaben für meine Backform. Herrlich einfach. Oder eine Tabelle zum Obst, wenn ich gern mal mit den Rezepten experimentieren möchte. Welches Obst kann man miteinander kombinieren, welche Gewürze oder Kräuter passen dazu. Beispiel Blaubeeren: Beerenobst Streusel, Marzipan, Schokolade, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Vanille, Zimt.
Solche Angaben habe ich bisher noch nicht gesehen. Sie machen Lust auf mehr.
Dazu sind die Rezepte sehr vielseitig. Vom Kuchklassiker über Tartes bis hin zu Torten, es wird nichts ausgelassen.
Für jemanden mit einem Obstgarten genial, erst das Obst und dann das Buch. Oder umgekehrt erst ein Rezept aussuchen und dann zum Wochenmarkt oder in den Hofladen. Vor allem aber ist das Backbuch auch bereit zu akzeptieren das man nicht immer frisches Obst zur Verfügung hat oder gerne im Winter mal etwas mit Pfirsichen machen möchte. Da wird auch die Möglichkeit aufgezeigt mit Tiefkühlobst oder Konserven zu arbeiten.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Die schönsten Geschichten

Die Wanderbücherei
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München 1937. Es gibt eine fahrende Leihbibliothek ein Tramwagen mit einer Bibliothekarin die unterm Ausleihtresen verbotene Bücher stapelt. Erich Kästner, Thomas Mann, Kurt Tucholsky und andere. Bücher ...


München 1937. Es gibt eine fahrende Leihbibliothek ein Tramwagen mit einer Bibliothekarin die unterm Ausleihtresen verbotene Bücher stapelt. Erich Kästner, Thomas Mann, Kurt Tucholsky und andere. Bücher die wir auch heute noch gern lesen, die zu der Zeit verboten und verbrannt wurden. Lustige Romane wie der Kleine Grenzverkehr oder Liebesgeschichten wie Schloss Gripsholm, einfach nur deshalb weil die Autoren dem Regime kritisch gegenüber standen. Hier leihen sich auch Hans und Vera diese Bücher aus. Sie verlieben sich. Eine gefährliche Liebe in diesen Zeiten Hans ist Sozialist und Vera ist Halbjüdin. Die Frau hinter dem Tresen ist also dreifach gefährdet, hilft den beiden aber nicht nur zu guten Büchern sondern auch den Kontakt aufrecht zu erhalten. Dieses ist der Hauptteil des Romans, der andere Strang erzählt die Restaurierung dieses Wagens für das Museum. Sophie hat die Verantwortung und Fabien übernimmt die Dokumentation, dabei finden sie die heimlichen Notizen der Liebenden und recherchieren dazu.
Ein tolles Thema, die Liebe zu Büchern die in allen Zeiten gut sind, weil sie Mut machen, weil sie einem mit in eine andere Welt nehmen.
Ich hatte nur meine Schwierigkeiten mit der Umsetzung, Die grauenhafte Zeit, die Angst, die Gefahr ging in einem Stil unter der wie naive Malerei wirkt. Alles orginalgetreu aber durch Formulierungen, Worte wie Psst oder Gesten wie den Finger vor dem Mund alles kam verharmlost bei mir an. Es war bunt und leicht, die Gefahr schwebte, wenn überhaupt wie leichter Dunst im Hintergrund.
Der Gegenwartsteil war dagegen sehr farblos die beiden Protagonisten agierten für mich hölzern und blieben blass.