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Veröffentlicht am 11.07.2026

Eine Kindheitserinnerung wird zur Gegenwart

Adalina und die Liebe zu den Büchern
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Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist ...

Adelina war lange weg aus ihrer Heimatregion, jetzt ist sie zurück um in Ruhe ein neues Buch zu schreiben. Alte Kindheitserinnerungen flammen auf als sie das Büchermobil ohne den Maestro findet. Was ist geschehen? Auf der Suche nach dem Maestro der so vielen Kindern damals mit Büchern Freude schenkte, findet sie neue Freunde und eine neue Aufgabe.

Es ist eine ungewöhnliche Geschichte. Denn der Teil um Adelina ist eine gelungene Fiktion. Den Maestro La Cava und sein Büchermobil gibt es wirklich. Der Herr ist mittlerweile über 80 aber er versucht immer noch Kindern das Lesen und die Bücher nahe zu bringen. In einer Region die zu den ärmeren In Italien zählt und Bücher sind nun einmal teuer. Auch für Gemeinden die Schwierigkeiten haben Bibliotheken aufrecht zu erhalten, da ist sein Bibliomotocarro eine glückliche Ergänzung. Durch ihn hat Adelina die Liebe zu den Büchern gefunden, durch die Bücher den Mut ihren eigenen Lebensweg zu gehen. Nun ist sie wieder da und kann dem Maestro und seiner selbst gewählten Aufgabe Unterstützung geben.

Adelina ist eine zupackende Person, sie wirkt manchmal in ihrem Elan über griffig, aber sie meint es gut, daher nimmt es ihr niemand krumm, nur sie muss ab und zu etwas gebremst werden.

Die Teilung des Buchs wird sehr gut dargestellt. Die wahre Geschichte des Maestros ist in Tagebuchform geschrieben und Adelinas Teil als normaler Roman. So ist es leicht zu folgen vor allem wie der Maestro es schafft die Kinder zu mobilisieren, etwas das in der heutigen Zeit von Handy und Social Media nicht ganz einfach ist. Denn Bücher sind nun mal nicht schnell, schnell und kurz.

Bücher haben die Gabe langfristig zu fesseln und ein gutes Buch lässt einen nie mehr los.

Genau das vermittelt dieser Roman aber nur wenn man das vergessen haben sollte, sonst ist er eine spannende gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 06.07.2026

Nicht nur Blumen

Die Reise der Blütensammlerin
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Emma ist seit einem Jahr Witwe und hat ihr Leben umgekrempelt. Aus der Wissenschaftlerin ist eine Gärtnerin geworden. Verzweifelt versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie verschwindet ...


Emma ist seit einem Jahr Witwe und hat ihr Leben umgekrempelt. Aus der Wissenschaftlerin ist eine Gärtnerin geworden. Verzweifelt versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie verschwindet schon fast hinter den Blumen des Gartencenters. Als ihr Interesse an der Titanic geweckt wird, kommt etwas Aufschwung in ihr Leben. Denn wer war für die Blumen auf dem Schiff verantwortlich von dem eine Überlebende mal gesagt hat, es duftete wie an der Riviera.
Sie vertieft sich immer mehr in den Recherchen, lernt neue Menschen kennen und entdeckt auch einen Zusammenhang mit ihren eigenen Vorfahren.
Der Roman erzählt mit Emma aus der Gegenwart und mit Violet aus der Zeit bis 1912. Beide Frauen lieben Blüten und haben ein Geschick für den Umgang mit Blumen. Weniger mit Menschen. Sie sind beide zurückhaltend, es sei denn die anderen machen den Anfang und geben sich Mühe die Frauen aus ihrem Schneckenhaus her. aus zu holen.
Feinfühlig hat die Autorin die Trauer und Wut von Emma beschrieben und wie sie aus diesem Gefängnis sich heraus kämpft. Genau so sorgsam ist sie mit Violets Geschichte umgegangen.
Das ist etwas was mir an dieser Autorin sehr gut gefällt . Man begleitet die Protagonisten, hat Anteil an ihrem Leben, kommt sich aber nicht wie Voyeur vor, sondern es ist aufrichtige Anteilnahme.
Am Ende steht ein Gartenfest, als Sinnbild für Freundschaft, Neuanfang und Mut.

Veröffentlicht am 06.07.2026

Ein Märchen

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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Tandy ist eine Prinzessin die in ihren Pflichten aufgeht. Hier eine Brücke einweihen, dort einem Ältesten gratulieren, immer auf Achse. Wenn die Bücher nicht wären würde sie verzweifeln. Auf ...

Tandy ist eine Prinzessin die in ihren Pflichten aufgeht. Hier eine Brücke einweihen, dort einem Ältesten gratulieren, immer auf Achse. Wenn die Bücher nicht wären würde sie verzweifeln. Auf einer Reise hat sie zu wenig Lesestoff mitgenommen, zum Glück ist dort ein Buchladen, etwas verstaubt mit einer sonderlichen Besitzerin aber immerhin. Ein geheimnisvoller Schlüssel sorgt für einen Fluch. Nun kann Tandy den Laden nicht mehr verlassen, außer es erfüllt sich ein Herzenswunsch und ein passender Mann erscheint. Unglücklich ist Tandy wenig, endlich Ruhe und viel Zeit zum Lesen.
Die Wirrungen und Irrungen die mit einem solchen Fluch einher gehen sind mannigfaltig. Herrlich konfus und verrückt wird die Geschichte erzählt. Tandy ist eigentlich brav nur hin und wieder blitzt da etwas auf. Sie ist eine junge Erwachsene wirkt in der Beschreibung wie ein Kind, benimmt sich ab und zu wie eine abgeklärte Frau. Diese vielschichtige Persönlichkeit trägt den Roman, der ansonsten wie ein Märchen für Kinder wirkt. Hier ein paar Lebensweisheiten, dort geschäftstüchtige Ideen, hin und wieder ein Fettnäpfchen. Prinzen inklusive.
Es war lustig zu lesen, aber der Wechsel zwischen Roman, Märchen, Liebesroman oder Kitsch war ab und zu etwas anstrengend.

Veröffentlicht am 20.06.2026

Wer wagt gewinnt

Die Queen von Mayfair
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Quinta hat den Ehrgeiz einen Duke zu heiraten. Sie hat ihn ausgespäht und auch seine Familie unter die Lupe genommen. Sie hat viel Geld investiert für das nötige Aussehen in der feinen Gesellschaft ...

Quinta hat den Ehrgeiz einen Duke zu heiraten. Sie hat ihn ausgespäht und auch seine Familie unter die Lupe genommen. Sie hat viel Geld investiert für das nötige Aussehen in der feinen Gesellschaft und für die Informationen hat sie auch an verschiedenen Mittelsmännern Geld verteilt.
Beim ersten Band des Autors haben wir einen Raub begleitet von der Planung bis zur Ausführung. Hier ist es anders herum, die Geschichte ist fertig geplant und mitten in der Ausführung. Nach und nach erfahren wir Leser wer welche Rolle spielt und wer welche Aufgaben in diesem Verwirrspiel hat.
Vor allem nach und nach entsteht das Gefühl jeder integriert gegen jeden. Da sind der Herzog und seine Schwester, die Stiefmutter, der Vermögensverwalter. Dann Quinta, ihre Hausdame, ihr Mann für alles, verschiedene Kleinganoven. Die Liste der Protagonisten ist ellenlang. Die verschiedenen Twists noch länger.
Ganz einfach ist es nicht da durch zu steigen. Am Ende ist alles klar aber bis dahin. Es gab viel zu Rätseln und Vermutungen anzustellen und wieder zu verwerfen. Manchmal etwas anstrengend, dann der Gedanke: Fünf Tage sind zu wenig für so einen Coup 5*5 Jahre sind zu viel.

Veröffentlicht am 18.06.2026

Frauenpower mit Drachen

Shadowed Wings
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Ora will den Mörder ihres Ziehvaters finden und zur Rechenschaft ziehen. Eigentlich ist sie eine Heilerin nur ist sie an der Akademie und lernt Magie und Drachen fliegen. Nur ihre Zimmergenossin und Freundin ...

Ora will den Mörder ihres Ziehvaters finden und zur Rechenschaft ziehen. Eigentlich ist sie eine Heilerin nur ist sie an der Akademie und lernt Magie und Drachen fliegen. Nur ihre Zimmergenossin und Freundin Wren kennt die ganze Wahrheit. Auch ihr Freund ist dort ein Jahrgang über sie aber er ist mit ihren Ambitionen nicht einverstanden. Vor allem deshalb weil auch an der Schule ein Mörder umgeht und Studenten und Lehrkräfte tötet.
Die Freundschaft zwischen der Drachendame und Ora ist sehr intensiv und wirkt an manchen Stellen wie Mutter und Tochter. Auf alle Fälle sind die Gespräche mit Humor gefüllt. Die Beziehung erinnert etwas an Fourth Wings ist aber im Ganzen erheblich weniger brutal und nicht so erotisch aufgeladen.
Hier geht es mit allen zahmer zu.
Am Ende gibt es ein halbes Ende. Wir wissen um was es geht. Und das nicht immer der erste Eindruck der Richtige ist. Dann kommt ein Cliffhanger wir müssen unsere Helden auf weitere Abenteuer begleiten laut der letzten Aussage bis in den Tod.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung im November.