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Veröffentlicht am 06.07.2020

alltagstaugliches Kochbuch nicht nur für Veganer

Vegan! Das Goldene von GU
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Klappentext
Glänzende Zeiten für Veganistas und Tierfrei-Fans: Die besten Rezepte und alles Wissenswerte rund um die vegane Küche gibt’s jetzt glamourös verpackt zwischen zwei Buchdeckeln. Vegan! ...

Klappentext
Glänzende Zeiten für Veganistas und Tierfrei-Fans: Die besten Rezepte und alles Wissenswerte rund um die vegane Küche gibt’s jetzt glamourös verpackt zwischen zwei Buchdeckeln. Vegan! Das Goldene von GU ist die Rezepte-Bibel für alle, die völlig tierfrei, aber geschmackvoll kochen wollen: Neben 300 Rezepten liefert das Buch jede Menge Tipps, Tricks und Know-how rund um die vegane Küche. Die Rezepte sind absolute Highlights der veganen Küche bei GU: Von tierfreier »Vurst« fürs Frühstücksbrötchen über bunte Gemüsegerichte bis hin zu veganem Seelenfutter sowie süßen Sünden wird hier garantiert nichts ausgelassen. Hochwertig gestaltet, superlecker und immer nahe am Alltag – mehr vegane Küche geht nicht!
Meinung
Ich wusste bisher wenig über vegane Küche, außer keine tierischen Produkte, Tofu und Jackfrucht als Fleischersatz, und viel Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Körner.
Mit diesem Buch hat sich mein Wissen extrem erweitert, erstmal wird viel erklärt: z.B.: Das Sojamilch nicht Milch genannt werden darf ( EU Recht ) auch Joghurt oder Quark hat einen anderen Namen.
Was brauche ich, um mein Vitamin D zu bekommen oder Eisen.
Dann kommen die Rezepte mit schönen Fotos garniert und garantiert für jedermann einfach nachzukochen. Immer wieder Erklärungen, wo es welche Zutaten gibt, welche Alternativen zu einzelnen Produkten möglich sind.
Ich war überrascht wie viele Rezepte für mich als Allesesser alltagstauglich sind.
Wenn man Abwechslung für seine täglichen Speiseplan sucht, dann ist dieses Buch eine tolle Alternative.DGanz spontan habe ich eine Kartoffelsuppe mit vorhandenen Zutaten gekocht, sie war lecker und hat überzeugt.
Die Rezepte sind wie gewohnt übersichtlich angeordnet und leicht nach zukochen.


Veröffentlicht am 06.07.2020

Zurück nach Rom

Roman Quest - Entscheidung in Rom
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Klappentext

Wir schreiben das Jahr 96 nach Christus: Die Geschwister Juba, Fronto und Ursula sind in Britannien untergetaucht, um sich vor dem mächtigen römischen Kaiser Domitian zu verstecken. Doch die ...

Klappentext

Wir schreiben das Jahr 96 nach Christus: Die Geschwister Juba, Fronto und Ursula sind in Britannien untergetaucht, um sich vor dem mächtigen römischen Kaiser Domitian zu verstecken. Doch die Häscher des Kaisers sind ihnen dicht auf den Fersen. Als die Kinder entdeckt werden, bleibt ihnen nur die Flucht.
Gemeinsam mit dem britannischen Waisenmädchen Bouda machen sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie zurück in ihre Heimat führt - bis ins Herz der Stadt Rom, wo sich das Schicksal ihrer Familie für immer entscheiden wird.

Meinung

Nach vielen Abenteuern in Britannien sind die Geschwister auf dem Weg zurück nach Rom. Alle haben sich weiter entwickelt, sind vor der Zeit erwachsen geworden. Die verschiedenen Abenteuer die in den vorherigen Bänden beschrieben wurden, haben sie zusammen überstanden und sind nun stark genug es mit dem mächtigen Kaiser auf zunehmen. Mit Hilfe ihrer Freunde wollen sie nicht länger auf der Flucht sein.
Auf der Reise erleben sie noch einiges aber keine großen Abenteuer mehr, es ist mehr die Erwartung die diesen Teil spannend macht. Überraschend treffen sie in Colonia Verschwörer die auch den Kaiser stürzen wollen. Wie nicht anders zu erwarten finden sie ihre kleine Schwester wieder.
Das Attentat auf dem kaiser gelingt, die Geschichte ist zu Ende. Der Epilog ist nach dem Muster, sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.
Für mich das schwächste Buch der Reihe. Es gibt keine spannenden Abenteuer mehr, und Tod dem Tyrannen ist auch nicht gerade mein Lieblingsthema für ein Kinderbuch. Die Geschwister benehmen sich teilweise zickig oder sind in Eifersüchteleien verstrickt. Die Nebenfiguren sind auf einmal blass und haben wenig Aussagekraft.

Aber um die Reihe zu beenden, sollte man das Buch noch lesen.

Veröffentlicht am 05.07.2020

Schuld

Totenwelt
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Klappentext

Der Zweite Weltkrieg ist seit ein paar Stunden beendet, als Inspektor Jens Druwe zum Marinestützpunkt in Flensburg gerufen wird. Er soll helfen, eine neue Polizeieinheit aufzubauen. Dann erhält ...

Klappentext

Der Zweite Weltkrieg ist seit ein paar Stunden beendet, als Inspektor Jens Druwe zum Marinestützpunkt in Flensburg gerufen wird. Er soll helfen, eine neue Polizeieinheit aufzubauen. Dann erhält er eine seltsame Nachricht - von Werner Grell, einem untergetauchten Geheimdienstagenten. Grell berichtet von brisantem Material, das er über ehemalige Nazi-Größen besitzt. Zögernd vertraut Druwe sich britischen Militärs an. Das erste Geheimtreffen zwischen Grell und einem Captain der Briten endet jedoch in einem Fiasko. Beide werden tot in einer Lagerhalle gefunden. Es sieht aus, als hätten sie sich gegenseitig erschossen. Doch Druwe hat da seine Zweifel.

Meinung

Ein Krimi unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs. Es geht einfach alles drunter und drüber in Flensburg. Nazis die keine mehr sein wollen, Flüchtlinge, ehemalige Wehrmachtsangehörige, KZ-Überlebende und die heran rückenden Engländer.
Eigentlich ist der Krimi der Hintergrund für offene Fragen. Wieviel Schuld hat wer auf sich geladen? Wer war ein Nazi? Wer übernimmt die Verantwortung für gestern, jetzt und morgen? Wie geht man mit den Tätern um? Gibt es Hellbraune, MIttelbraune und Dunkelbraune? Wer hat was gewusst? Wer hat gelitten oder versucht etwas zu verhindern?
Viele Antworten wissen wir heute. Aber zu der Zeit, war es schwierig wahre Antworten zu bekommen.
Genau darin liegt die Stärke dieses Krimis. Der zerrissene Ermittler der wieder versucht alles richtig zumachen, vielleicht sogar sich bemüht etwas wieder gut zumachen. Die Grenzen die ihm gesetzt sind, aus Politik und der Tatsache das er zu den Verlierern gehört, sind eng gezogen.
Die politischen Opfer des Regimes stehen ihm zur Seite, dadurch gewinnt der Krimi eine besondere Note. Nicht Verzeihen oder Strafen sondern Aufarbeiten und ein Neuanfang ist das Gebot der Stunde.
Jedem Kapitel ist eine Strophe aus einem Lied oder einem Gedicht das in einem KZ geschrieben wurde, voran gestellt. Grundtenor: Ihr könnt unsere Korper töten aber nicht unseren Geist.
Der Krimi zeigt, das gilt für Opfer und Täter.

Veröffentlicht am 03.07.2020

ein schöner Reiseführer

HOLIDAY Reisebuch: Wo Deutschland am schönsten ist
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Klappentext
1000 tolle Möglichkeiten, in Deutschland eine wunderbare FREIE-zeit zu verbringen, Bundesland für Bundesland, in pointierten Texten und mit appetitanregenden Fotos. Nirgendwo entdeckt ...

Klappentext
1000 tolle Möglichkeiten, in Deutschland eine wunderbare FREIE-zeit zu verbringen, Bundesland für Bundesland, in pointierten Texten und mit appetitanregenden Fotos. Nirgendwo entdeckt man mehr als vor der eigenen Haustür, und es gibt kaum ein Land, das auf kürzere Entfernung stärkere Kontraste bietet. Uraltes steht neben Brandneuem, barocke Schnörkel wechseln mit klaren Kanten. Vom Kaiserdom zum Designhotel, aus der sattgrünen Parklandschaft in die rostrote Industriekultur. An einem Tag ins Museum, am nächsten hinaus ins Blaue, heute ins Sterne-Restaurant, morgen ins Brauhaus.
Zu jeder Tages- und Jahreszeit und bei jedem Wetter ist Deutschland anders und spannend.1000 Tipps für Geist, Gefühl und Gaumen.
Meinung
Die Texte zu den einzelnen Attraktionen sind sehr kurz, richtige kleine Appetitanreger verbunden mit sehr schönen Fotos, kribbelt es und man möchte losfahren.
Einige Orte die empfohlen werden kenne ich, teils weil ich schon dorthin gefahren bin, oder direkt bei mir in der näheren Umgebung sind und ich schon mehrmals dort war. Das hilft sich in diesem Buch zu orientieren, anhand der Beschreibung der bekannten Orte kann ich zuordnen ob mir der andere beschriebene Platz gefallen könnte.
Mir gefällt die Einteilung nach Bundesländern und dann nach Sehenswürdigkeiten, Einkehr und Aktivitäten.
In letzter Zeit habe ich mehrere Reiseführer zum Thema Deutschland gelesen, alle gut aber jeder hatte andere Tipps von denen mir in jedem Buch viele gefallen haben. Das Fazit für mich: Ein Reiseführer ist nicht genug.

Veröffentlicht am 03.07.2020

über den Schatten springen

Schatten der Welt
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Klappentext

Thorn in Westpreußen, 1910. Der schüchterne Carl, der draufgängerische Artur und die freche Isi pfeifen auf den Ernst des Lebens. Nicht einmal die Nachricht, dass ein Komet namens »Halley« ...

Klappentext

Thorn in Westpreußen, 1910. Der schüchterne Carl, der draufgängerische Artur und die freche Isi pfeifen auf den Ernst des Lebens. Nicht einmal die Nachricht, dass ein Komet namens »Halley« die Menschheit zu vernichten droht, kann die drei schockieren. Im Gegenteil - ungerührt verkaufen sie Pillen gegen den Weltuntergang, während Halley still vorbeizieht.
Doch das Erwachsenwerden lässt sich nicht aufhalten: Carl beginnt eine Ausbildung zum Fotografen, Artur und Isi werden ein Paar. Als 1914 die große Weltpolitik über sie hineinbricht, reißt es die Freunde auseinander. Artur und Carl werden eingezogen, fernab der Heimat werden die beiden Teil eines Kriegs, der jede Vorstellungskraft sprengt. Derweil hat Isi zuhause in Thorn ganz andere Kämpfe auszufechten.
1918 ist der Krieg endlich vorbei. Nichts ist geblieben, wie es einmal war, und doch scheint ein Neuanfang möglich ...

Meinung

Sehr eindringlich beschreibt der Autor die Zeit zwischen 1910 und 1918.
Die drei Jugendlichen gehören zur ärmeren Bevölkerung und wollen unbedingt aus ihrem Umfeld heraus. Clever erarbeiten sie sich mit Phantasie, Mut und Cleverness Freiräume und Chancen, die mit Ende des Krieges zerstört werden aber einen Hauch von Neuanfang vermuten lassen.
Alle drei, der verträumte Carl mit einem liebevollen Vater, der robuste Artur dessen Vater ein Grobian ist und Isi der Vater als Lehrer es eigentlich besser wissen müsste, haben Unmögliches vor sich
In den strengen Regeln des Kaiserreichs hatte die untere Schicht kaum Chancen. Das Großbürgertum konnte Tun und Lassen was es wollte und die Mittelschicht hat zugestimmt.
Der Krieg wird in all seiner Grausamkeit beschrieben, jeder hat andere Eindrücke, Artur an der Front, Carl als Berichtserstatter und Isi zuhause. Alle haben die Verzweiflung gemeinsam.
Vielleicht gibt es einen Neuanfang, diese Hoffnung steht am Ende des Buchs
Wenn ja, dann hoffe ich das der Autor ihn auch schreibt, denn die zwanziger Jahre sind gewaltig genug, um diesen interessanten jungen Menschen wieder alles abzuverlangen und es würde spannend sein, das wieder mit zu verfolgen.