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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

WEniger Romance mehr Realität

Ein Duke für Josephine
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Josepine möchte auch eine besondere Beziehung haben, aber im Moment muss sie sich um ihre kranke Mutter und die drei Geschwister kümmern. Zufällig lernt sie die Prinzessin Sophie kennen und erfährt ein ...

Josepine möchte auch eine besondere Beziehung haben, aber im Moment muss sie sich um ihre kranke Mutter und die drei Geschwister kümmern. Zufällig lernt sie die Prinzessin Sophie kennen und erfährt ein brisantes Geheimnis. Diese Freundschaft setzt sie nun höfischen Intrigen aus. Der Duke of Hatherleigh, der ihr gefällt, steht ihr zur Seite.
Mit einfachen Worten wird hier eine Regency Romance erzählt, die gleichzeitig auch ein etwas realistischeres Bild auf diese Zeit werfen will. Das ist für mein Empfinden gelungen, obwohl es gegen meine Erwartungen an diesen Roman war. Mir fehlten die sonst üblichen spannenden Dialoge, der Wortwitz und auch mal die Situationskomik.
Die Charaktere wirkten spröde und auch wenn von Kindern und Hunden die Rede war staksten die eher durch die Geschichte als das sie rannten oder tobten.
Die Tatsache das nicht alles glänzte und lebensfroh war, das Probleme als solche erkannt und benannt wurden, veränderte das ursprüngliche Thema und konnte meine Meinung etwas bessern.

Veröffentlicht am 05.05.2026

Schicksale

Tata
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Die Tante stirbt zweimal, erst vor drei Jahren und nun noch einmal. Für die Filmregisseurin Agnes ein riesengroßes Rätsel. Sie reist in den Ort wo Colette gelebt hat und forscht nach. Nicht nur ihre Fragen ...

Die Tante stirbt zweimal, erst vor drei Jahren und nun noch einmal. Für die Filmregisseurin Agnes ein riesengroßes Rätsel. Sie reist in den Ort wo Colette gelebt hat und forscht nach. Nicht nur ihre Fragen stellen sie vor große Herausforderungen, auch das Treffen mit Freunden aus der Kindheit erzählt von Problemen und schweren Schicksalen.
Es geht nicht nur um Familiengeheimnisse. Themen sind auch Missbrauch und Misshandlung und das Wegsehen der Gesellschaft in den früheren Jahren.
Die Autorin beleuchtet wie eine Filmschaffende immer die verschiedenen Seiten ihrer Figuren. Es sind viele, am Anfang ist es nicht ganz einfach den Überblick zu behalten. Aber es lohnt sich. Das ungewöhnliche der Geschichte ist, das Colette für ihre Nichte besprochene Kassetten hinterlassen hat. Agnes hört sie nicht der Reihe nach an, sondern wählt blind welche sie hören will. Dadurch erfahren wir Leser immer wieder Geschehnisse aus verschiedenen Jahren mal früher, mal später. Dazwischen die Gegenwart, ein neues Drehbuch. Es sind sehr viele Handlungsstränge, mal traurig, mal schrecklich und dann wieder schön. Im Ganzen ist es eine sehr berührende, wunderschöne Geschichte. Am Ende ist da sehr viel Verständnis und der Wunsch den einen oder anderen der Personen kennenzulernen. Ich könnte mir vorstellen das dieses Buch irgendwann mal verfilmt wird. Ein Kinobesuch würde sich unbedingt lohnen. Einfach um zu erfahren welche Bilder daraus entstehen.

Veröffentlicht am 04.05.2026

Stürmische Familie

Summer Storms
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Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für ...

Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für sein Erbe einfordert. Nur Alice bekommt ihre mündlich mitgeteilt vom Assistenten ( der auch kurz vorher ihr One Night Stand war ).
Das ist die Ausgangssituation die sehr emotional und passend beschrieben wird. Die Familienverhältnisse sind dysfunktional, es war das reinste Gift zu lesen, aber der Schreibstil war klasse. Es kam perfekt rüber wie die Geschwister sich wegen des Geldes gegenseitig unter Druck setzen, dass ja jede und jeder seine Aufgabe erfüllt. Die Mutter ist in dieser Geschichte ein Fall für sich. .Es war nicht nur der Kampf um das Erbe wichtig, sondern auch wer wie zu wem in der Familie steht.
Dieses Familiendrama in der Familie Storm war detailliert, nachvollziehbar und vor allem war der Vater, der auch noch nach seinem Tod die Strippen zieht, eine ganz besondere Figur.
Es gab Spicy Szenen, sie passten in die Geschichte , als Element einer Liebesgeschichte die dazu gehören sollte.
Diese Liebesgeschichte ging im Familiendrama und in den Naturgewalten etwas unter. Denn außer der abgelegenen isolierten Lage auf der Insel gab es natürlich auch noch einen heftigen Sommer Sturm. Das Buch war ein Lehrstück wie eine Familie nicht sein sollte und die Information: Geld allein macht nicht glücklich wurde jedem/r LeserIn deutlch gemacht.
Das Buch wird als Sommer Romance beworben, für mich war es mehr. Klar die Geschichte spielt im Sommer, der Titel Storm ist doppelt und dreifach kennzeichnend für den Roman. Die Familie heißt Storm, die Naturgewalten spielen bei den Geschehnissen eine Rolle und die Gefühle der einzelnen Protagonisten kann man durchweg als stürmisch bezeichnen.
Das hat die Autorin sehr gut vermitteln können, die Charaktere wirkten so real das ich eine Bindung zu ihnen aufgebaut habe. Ich habe einige Male gefleht, eine Ohrfeige verteilt und auch geflucht.
Einen kleinen Abstrich gab es nur weil zwei zentrale Fragen für mich nicht beantwortet wurden, sie wären für mich zum Verständnis eines Protagonisten wichtig gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.04.2026

Wilder Mischmasch

Vollmond für Anfänger
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Nach dem Klappentext hatte ich eine wild-schöne Romanze mit intelligenten Wortgefechten erwartet. Bekommen habe ich ein wildes Durcheinander Quer durch den Garten. Alles angefangen nichts zu Ende gebracht. ...

Nach dem Klappentext hatte ich eine wild-schöne Romanze mit intelligenten Wortgefechten erwartet. Bekommen habe ich ein wildes Durcheinander Quer durch den Garten. Alles angefangen nichts zu Ende gebracht. Raisa ist Wissenschaftlerin und besitzt Magie. Das bringt sie zusammen um ein Heilmittel für schwerste Verbrennungen zu entwickeln. Gideon ist Polizist und ermittelt gegen das Labor in dem sie arbeitet. Aus Versehen verwandelt sie ihn in einen Werwolf bei dem Versuch sein Leben zu retten. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Verursacher von all dem Unheil.
Damit fängt der Mischmasch an, Flashbacks, Wissenschaft, Magie, Religion, Verrat, Macht, Missbrauch, Familie, andere Welten, Popkultur, usw. aber keinen richtig erkennbaren roten Faden. Klar wie werde ich den Werwolf wieder los, aber außer viel Gejammer ist da nichts.
Im Ganzen wird viel gejammert, bereut und betrauert. Das wirkt übertrieben und am Ende auch nicht mehr glaubwürdig.
Vor allem weil das Buch mitten im Satz endet. Cliffhanger gut und schön, aber es wird sonst ein Teil zu Ende geführt oder eine glaubwürdige Vorausschau in irgendeiner Form dargestellt. Sie sind auch oft fies aber hier reizt es mich gar nicht die Fortsetzung zu lesen, vor allem weil es laut Beschreibung um die Geschichte des zweiten Paares überwiegend gehen soll und das passt schon gar nicht weil sie angeblich in einem vorherigen Band bereits erzählt wurde.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Ich liebe die Buks und ihre Freunde

Die magische Bibliothek der Buks 3: Der Phantánasische Schlüssel
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Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite ...

Ich bin traurig, die Geschichte um die Buks, die Buchschutzgeister ist zu Ende. Die Bibliothek war in höchster Gefahr aber durch die KInder ist nichts und niemand zu Schaden gekommen und ich durfte Seite für Seite an diesen Abenteuern teilhaben.
Am Anfang wird ein neuer Bukling geboren oder vielmehr gebukst. Es war lustig, wie der kleine Knirps in die Gemeinschaft auftauchte. Finn und Geraldine verschwinden in den Buchwelten und ein alter Feind der Bücher taucht wieder auf.
Wie die Autoren es schaffen auch im dritten Band immer wieder Neues über Bücher und dem Umgang damit zu erzählen war beeindruckend. Zitate, Autoren und ihre Werke, alles ist in dieser Geschichte verpackt und es macht neugierig auf diese Bücher wenn man sie noch nicht kennt. Klar sind einige Autoren nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet aber auch die werden älter. Vor allem ist es spannend wenn nur eine Szene aus einem Buch beschrieben wird und es so plastisch geschieht das man es als Bild vor Augen hat. Genau so soll lesen sein. Ich konnte die Überraschung von Circe erleben als sie erführ das nicht nur Homer über sie geschrieben hat. Dieses sind nur zwei Einzelheiten aus diesem gelungenen Abschluss der Trilogie. Es gibt noch viele tolle Szenen über Mut, Vertrauen, Freundschaft, Familie und auch über das Abwägen welches Risiko oder welches der kleinere Fehler ist.
Die Welt, auch die Bücherwelt ist nicht nur schwarz oder weiß, sondern hat außer Grau noch sehr viele Farben. Die in der Bukschen Welt auch mal alle gleichzeitig schillern können.
Wer die Tintenherzgeschichten mag, für den sind die Buks genau richtig.