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Veröffentlicht am 01.08.2023

Vorbilder für die Frauenbewegung

Marie Curie und ihre Töchter
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Ein interessantes Buch über Marie Curie und ihre Töchter mit ungemein vielen Fakten und Informationen. Die Quellenhinweise und Literaturempfehlungen im Anhang runden die Daten ab. Das Buch ist phantastisch ...

Ein interessantes Buch über Marie Curie und ihre Töchter mit ungemein vielen Fakten und Informationen. Die Quellenhinweise und Literaturempfehlungen im Anhang runden die Daten ab. Das Buch ist phantastisch recherchiert und gut zu lesen.

Marie Curie ist eine überaus kluge Frau, mit zwei Nobelpreisen ausgezeichnet. Mutig geht sie ihren Weg. Was mir aber nicht bekannt war, ist die Tatsache, dass auch die beiden Töchter die Zielstrebigkeit und Neugier ihrer Mutter geerbt haben. Ausgestattet mit der zu der Zeit bestmöglichen Bildung sind die beiden Töchter zu engagierten Frauen herangewachsen, die ihren Weg gemacht haben. Irene schlägt den Weg in die Wissenschaft ein, während Eve Autorin und Diplomatin wird. Allen dreien ist gemein, dass sie sich für die Bildung und Freiheit der Frauen einsetzen und somit zu Leitbildern der Frauenbewegung geworden sind.

Diese Biografie möchte ich gern empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.08.2023

Süß und salzig

Salz und Schokolade (Die Halloren-Saga 2)
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Ein wunderbar geschriebenes Buch, das uns in die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts mitnimmt. Der Autorin ist es gelungen, die einzelnen Protagonisten, deren Gefühle sowie deren Probleme so zu beschreiben, ...

Ein wunderbar geschriebenes Buch, das uns in die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts mitnimmt. Der Autorin ist es gelungen, die einzelnen Protagonisten, deren Gefühle sowie deren Probleme so zu beschreiben, dass man sich gut in jeden einzelnen hineinversetzen kann. Informativ sind auch die Hinweise auf das Leben, so z.B., die Stellung der Frau, das damalige Wahlrecht, die Ausbeutung der Arbeiterschaft, die Unterwerfung gegenüber gesellschaftlichen und politischen Mächten usw.

Eine Geschichte rund um eine Schokoladenmanufaktur in Halle - geführt von den Familien David und Mendel. Um die Schokoladenfabrik auf solide Beine zu stellen, sollen Cäcilie David und Julius Mendel heiraten. Doch beide haben sich bereits anderweitig verliebt. Eine Familiengeschichte rund um den Erhalt und die Erweiterung der Schokoladenmanufaktur nimmt ihren Lauf.

Das Buch möchte ich gern empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.07.2023

Unterhaltsam und Informativ

Die Akte Madrid
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Was für ein spannender und fordernder Kriminalroman. Unterhaltsam und abwechslungsreich durch die vielen Protagonisten auf die sich der Leser konzentrieren muss. Ich gehe davon aus, dass sich einiges so ...

Was für ein spannender und fordernder Kriminalroman. Unterhaltsam und abwechslungsreich durch die vielen Protagonisten auf die sich der Leser konzentrieren muss. Ich gehe davon aus, dass sich einiges so zugetragen haben könnte, obwohl der Roman fiktiv geschrieben ist. Sehr gefallen hat mir im übrigen auch die Beschreibung der Wege in Bonn, die ich nur zu gut kenne und nachvollziehen konnte. Ich habe mich in meine langjährige Heimat zurückversetzt gefühlt. Mich hat der Roman einfach gefesselt.

Wir befinden uns teilweise in der Zeit der Franco-Diktatur und dem Wirken der NSDAP in Deutschland, die Zeit um 1968 und dem 21. Jahrhundert. Der deutsche Verteidigungsminister wird mit der Vergangenheit seines Vaters und einem verschwundenen Bild erpresst. Er beauftragt den Kunsthistoriker Lennart Lomberg nach diesem Bild zu suchen. Eine gefährliche Reise beginnt.

Das Buch möchte ich empfehlen, nimmt es den Leser mit auf eine Exkursion, die geheimnisvoller und informativer nicht sein kann.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Lesegenuss

Alte Hoffnung, neue Wege
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Vom ersten bis zum letzten Wort hat mich dieses Buch gefesselt. Petra Durst-Benning hat die Landschaft so toll beschrieben, dass man sofort Lust auf Südfrankreich, Wein und tolles Essen bekommt. Das kurzweilige ...

Vom ersten bis zum letzten Wort hat mich dieses Buch gefesselt. Petra Durst-Benning hat die Landschaft so toll beschrieben, dass man sofort Lust auf Südfrankreich, Wein und tolles Essen bekommt. Das kurzweilige Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise in das 19. Jahrhundert. Mit viel Empathie und Gefühl erzählt die Autorin weiter vom Leben der Köchin Fabienne, von ihren Träumen, ihren Wünschen, ihrem Schicksal und ihren Leiden.

Fabienne hat ihren großen Wunsch nach einem eigenen Restaurant nicht aus den Augen verloren und verfolgt ihn weiterhin. In einer von Männern dominierten Welt versucht sie, die einzelnen Stufen zu erklimmen, um dieses Ziel zu erreichen. Wären da nicht die vielen Vorbehalte. Dann trifft sie auf den Spitzenkoch Noe, der sie trotz aller Warnungen einstellt und sie fordert. Doch ist diese Verbindung nicht unproblematisch. Hinzu kommt, dass Fabienne immer noch ihren verschwundenen Sohn sucht. Ein steiniger Weg nimmt seinen Lauf.

Das Buch habe ich wirklich in kürzester Zeit durchgelesen. Es hat mich einfach berührt. Sehr gerne empfehle ich es, ein Lesegenuss vom feinsten. Schade ist nur, dass ich jetzt so lange auf Band 3 warten muss.

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Veröffentlicht am 23.07.2023

Furchtbarer Tag

Der Frühling ist in den Bäumen
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Das Cover erinnert mich an die Bücher meiner Jugend. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Als ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf, was noch alles passieren ...

Das Cover erinnert mich an die Bücher meiner Jugend. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Als ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich sehr gespannt darauf, was noch alles passieren wird. Dann wurde das Buch für mich zeitweilig etwas langatmig, so dass ich quergelesen habe. Zum Ende hin wurde es wieder spannend und interessant zu lesen.

Renina wacht an einem Morgen auf und wird mit einer Situation konfrontiert, die sich keiner wünscht. Ihr eigener Mann hat sie unter Drogen gesetzt und willenlos gemacht. Nachdem Renina mit ihrem Mann darüber spricht, wird er gewalttätig. Sie verlangt die Scheidung und sucht Schutz im Elternhaus. Renina versucht, den weiteren Tag normal zu verbringen. Am Abend des schrecklichen Tages trifft Renina erneut auf ihren Mann, was furchtbare Folgen hat. Wie im wirklichen Leben wird aus einem Mann, der meint, Macht über alle zu haben, eine kleine miese Ratte, die nicht zu ihren Taten steht.

Nach den ersten Seiten hatte ich mir von dem Buch mehr versprochen. Gern hätte ich mehr davon gelesen, wie Renina ihre Zeitschrift „auf den Weg“ gebracht hat. Gut herausgearbeitet ist die Rolle der Frau Anfang der 1950er Jahre und die vielen Einschränkungen die diese zu verkraften hatten

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