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Veröffentlicht am 26.09.2017

Kokosnuss auf Reisen…

Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren
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Mathilda das Stachelschwein ist auf Schüleraustausch in Afrika. Vom kleinen Feuerdrachen Kokosnuss und dem Fressdrachen Oskar wird sie sehr vermisst, und als sie den beiden dann in einem Brief noch davon ...

Mathilda das Stachelschwein ist auf Schüleraustausch in Afrika. Vom kleinen Feuerdrachen Kokosnuss und dem Fressdrachen Oskar wird sie sehr vermisst, und als sie den beiden dann in einem Brief noch davon erzählt, dass sie alle Tiere dort interviewen will, können die beiden nicht mehr still halten. Also machen sich die beiden kurzentschlossen auf den Weg. Welche wilden Tiere ihnen dabei über den Weg laufen und was es dabei mit dem Panther auf sich hat, erfährt man in der Geschichte.

Der kleine Drache Kokosnuss ist ja kein wirklich Unbekannter mehr, durch zahlreiche Bücher und auch Hörbücher schon mehr als bekannt, ich habe ihn regelrecht ins Herz geschlossen.

Auch diese neue Geschichte ist wieder wunderbar erzählt, hier hat Ingo Siegner wieder eine tolle Idee gehabt und Kokosnuss auf die Reise geschickt. Er schafft es immer wieder noch tollere Abenteuer für Kokosnuss zu entwickeln. Vom Sprecher Philipp Schepmann wurde dies auch wieder wunderbar umgesetzt. Immer wieder erstaunlich wie er seine Stimme für all die Personen in der Geschichte verstellen kann.

Langeweile kehrt absolut nicht ein, die Geschichte ist spannend und auch lustig zugleich, absolut unterhaltsam. Was der Sprecher hier wieder leistet finde ich wunderbar, ich finde das absolut beachtenswert. Auch hier muss ich sagen, dass auch dieses Hörbuch nicht nur für die kleinen Hörer gemacht ist, sondern auch durchaus für größere Ohren wunderbare Unterhaltung bietet. Die Geschichte war teilweise kurios, aber eben auch lustig. Gefallen hat dieses Abenteuer mit Kokosnuss und Freunden Groß und Klein.

Entsprechend gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 20.09.2017

Radfahrer und Autofahrer werden wohl nie gute Freunde…

How To Survive als Radfahrer
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Nicht jeder radelt nur in seiner Freizeit, für viele ist es Fortbewegungsmittel Nr. 1 – man ist sportlich unterwegs, zeitlich flexibler als mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln und hat auch schneller einen ...

Nicht jeder radelt nur in seiner Freizeit, für viele ist es Fortbewegungsmittel Nr. 1 – man ist sportlich unterwegs, zeitlich flexibler als mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln und hat auch schneller einen Parkplatz gefunden als mit dem Auto. Jedoch ist es in der Stadt nicht immer nur friedlich – dort ist quasi Krieg angesagt – zwischen Rad- und Autofahrern, gelegentlich auch Fußgängern oder Kinderwagen-Schiebenden. Im Buch schildert die Autorin, was man hier ggf. wie verbessern kann bzw. gibt generell Tipps.

Da ich selbst auch oft und gerne mit dem Rad unterwegs bin war es für mich spannend, hier einmal ein paar Tipps und Tricks zu erfahren.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es ist locker-leicht geschrieben, wirklich gut verständlich, enthält keine großartigen Fremdwörter bzw. Fachbegriffe. Klar, bei Fachbegriffen rund ums Rad erklärt sie diese durchaus auch. Vom Satzbau her kann man hier nicht meckern, alles verständlich und auch optisch ansprechend gestaltet. So findet man bei einem neuen Thema bzw. Kapitel immer wieder sehr nett einen Radfahrer abgebildet.

Inhaltlich war es interessant, zumal zu Beginn erst einmal ein wenig über Fahrräder generell (Typen) zu lesen ist, generell einmal ein paar grundlegende Informationen bevor es dann an die „spezielleren“ Themen wie Radwege, zugeparkte Radwege, Schutzstreifen (Angebotsstreifen) bzw. Radfahrstreifen, gute Radfahrkleidung oder auch das Bahnfahren mit Fahrrad geht. Für mich waren nicht unbedingt alle Themen absolut relevant, da ich in keiner Großstadt wie Berlin wohne bzw. lebe, dennoch ist es hier in manchen Situationen, die da so geschildert wurden, ähnlich. Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen finden auch hier viele übertrieben, da freut man sich schon über 40 cm Abstand.

Generell wurde ich hier wirklich gut unterhalten, natürlich übertreibt die Autorin auch in manchen Schilderungen bzw. zeigt teilweise auf, was wie gerade noch einmal gut gegangen ist, für mich war es jetzt aber kein Buch, das soooo dringend nötig für mich war. Keine Frage, da waren tolle Tipps dabei, die sicher hilfreich sind, wenn man ein neues Rad kauft bzw. eventuell wegen einer Diebstahlsicherung überlegt, wie man hier was regelt. Wenn man aber vielleicht nur ein durchschnittlicher Radfahrer ist, wird man es sich wohl nicht unbedingt zulegen. Entsprechend ziehe ich hier einen Stern ab.

Überhaupt ist es mehr ein fachliches Buch als ein großartig unterhaltsames Buch, die Autorin hat hier wohl durchaus, was ja auch in Ordnung ist, auf Tipps und Tricks, die auf ihrem Blog (radelmaedchen) geschildert sind bzw. Kommentare, die die Leser dort geben, zurückgegriffen. Was meiner Ansicht nach ein klein wenig zu kurz kam und enorm wichtig ist beim Radfahren: Ein Helm. Die Ansichten dazu sind sehr unterschiedlich, das ist mir selbst durchaus bewusst, aber ich finde ihn, nach einem unfreiwilligen (von mir unverschuldeten) Freiflug durch eine Autofahrerin wichtiger denn je. Man kann nicht jedes Mal so viel Glück haben…

Alles in allem ist dieses Buch ein humorvoller Ra(d)tgeber, der durchaus lesenswert und unterhaltsam ist und von mir 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung bekommt.

Veröffentlicht am 18.09.2017

Wunderbare Upside Down Cakes

Kuchen steht Kopf!
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Im Buch findet man 33 Rezepte für Kuchen, der Kopf steht, also für upside down Kuchen. D.h. der Kuchen wird verkehrt herum gebacken, zuerst kommt also das Obst in den Boden der Form und wird mit Zucker ...

Im Buch findet man 33 Rezepte für Kuchen, der Kopf steht, also für upside down Kuchen. D.h. der Kuchen wird verkehrt herum gebacken, zuerst kommt also das Obst in den Boden der Form und wird mit Zucker angebräunt, darüber gibt es dann den Rührkuchen – anschließend wird der Kuchen gestürzt und sieht herrlich aus.

Kuchen backen, der Kopf steht. Eine interessante Vorstellung, weshalb mir das Buch auch so gut gefallen hat. Das praktische Format ( knapp 20 x 20 cm) kommt mit 33 wunderbaren Rezepten daher.

Der Aufbau der Rezepte hat mir sehr gut gefallen, auf einer Seite stehen dann die Zutaten mitsamt der Angaben über Anzahl der Personen, für die er ausreicht, der Vorbereitungs- und Backzeit sowie der benötigten Backform. Anschließend sind die Zutaten in Belags- und Teigzutaten gegliedert. Direkt daneben findet man einen kurzen, aber völlig ausreichenden und informativen Text über die Zubereitung. Auf der gegenüberliegenden Seite dann gibt’s noch ein tolles Foto des fertigen Kuchen.

Die Rezepte im Buch sind sehr unterschiedlich, vom Nicht-Back-Kuchen „Oreo“ (mit Oreo-Keksen sowie einer Sahne-Frischkäse-Masse) bis hin zum leckeren Ananas-Kokos-Kuchen über den raffinierten Zitronen-Kuchen (mit kandierten Zitronenscheiben!) findet man wirklich etwas für jeden Geschmack. Der Schoko-Haselnusskuchen (mit halbierten Nüssen sicher zeitintensiv, aber optisch der Hammer) ist für die Nuss-Schoko-Fans sicher etwas, wohingegen vielleicht andere lieber einen Himbeere-Pistazien-Kuchen naschen möchten.

Mir hat dieses Backbuch wirklich gut gefallen. Es ist wirklich hochwertig gemacht, das Format fand ich sehr praktisch, so nimmt es beim Backen nicht zuviel Platz weg. Die Fotos fand ich durchaus realistisch und mit dem, was bei mir nach dem Backen bzw. Nicht-Backen (Oreo-Kuchen) herausgekommen ist, vergleichbar. Die Angaben über Zutaten etc. haben mir gut gefallen, es ist klar und übersichtlich gestaltet.

Von mir gibt es für dieses tolle und kreative Backbuch 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Wie der Frosch, der im Wasser bleibt, bis es kocht und der Frosch tot ist.

Kalte Seele, dunkles Herz
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Cass taucht plötzlich wieder auf. Vor drei Jahren waren sie, damals 15 Jahre alt, und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma vom einen auf den anderen Tag plötzlich spurlos verschwunden. Nun geht es darum, ...

Cass taucht plötzlich wieder auf. Vor drei Jahren waren sie, damals 15 Jahre alt, und ihre zwei Jahre ältere Schwester Emma vom einen auf den anderen Tag plötzlich spurlos verschwunden. Nun geht es darum, Emma schnell zu finden. Bereits bei den Ermittlungen nach dem Verschwinden der Mädchen hatte die FBI-Psychologin Dr. Abby Winter eine Theorie, jedoch wollte niemand an ihre Sicht der Dinge glauben. Cass schildert nun immer wieder Dinge aus der Zeit, in der sie verschwunden war, mit Emma schnell gefunden werden kann. Doch – stimmt das alles wirklich so, was Cass hier erzählt?

Mal wieder ein spannendes Buch lesen, ich war ja wirklich auf die Geschichte, die hinter diesem interessanten, silber-schillernd und reflektierenden Cover liegt, gespannt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir im Allgemeinen ganz gut gefallen, jedoch muss ich sagen, dass er mich nicht ganz überzeugen konnte. Generell schreibt sie sehr verständlich und von den Worten her nachvollziehbar, hier hat man keine großartigen Fremdwörter oder ähnliches. Dennoch erschienen mir manche Sachen einfach nicht ganz logisch und manches war mir hier zu undurchsichtig geschildert. Außerdem hat es leider länger gebraucht, bis ich so richtig in der Geschichte drin war, was ich schade fand.

An und für sich ist die Geschichte wirklich spannend, eine interessante Theorie, die man sich hier ausgedacht hat, eine Umsetzung, die mal ganz anders ist. Das Thema Narzissmus, was hier wirklich ein Problem ist, im Buch, hat mich jetzt selbst nicht so begeistern können. Es war interessant, mal etwas darüber zu lesen und zu erfahren, von mir aus hätte ich mich damit jetzt aber nicht unbedingt beschäftigt.

Das Buch hat mir gut gefallen, es war vor allem ab ca. der Hälfte wirklich so, dass es endlich so richtig spannend war und ich es gerne am Stück gelesen hätte. Es hat mir leider ein wenig zu lange gedauert, bis ich so richtig in der Geschichte drin war, außerdem gab es für mich teilweise Schilderungen, die undurchsichtig waren, außerdem fand ich die Behandlung von Narzissmus einfach ein wenig zu viel. Entsprechend gibt es hier 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 11.09.2017

Rauch als Sündenbarometer.

Smoke
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Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in England. Kernthema des Buches ist der Rauch, den die Menschen bei jeder Lüge bzw. größeren Gefühlsregung abgeben und der unter allen Umständen unterdrückt werden ...

Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in England. Kernthema des Buches ist der Rauch, den die Menschen bei jeder Lüge bzw. größeren Gefühlsregung abgeben und der unter allen Umständen unterdrückt werden soll. Thomas und Charlie sind die Hauptfiguren mit verschiedenen gesellschaftlichen Hintergründen, die sich zu Beginn des Buches in der Schule begegnen und miteinander befreundet sind. Beide lernen über die Hintergründe des Rauches und entdecken ein Komplott.

Smoke war mal ein Buch der ganz anderen Art – allein schon durch die doch hohe Seitenanzahl – 617 Seiten sind schon ein Wort – aber natürlich lesbar.

Die Geschichte an und für sich ist wirklich interessant und mal was anderes. Sie ist sehr angenehm zu lesen, d.h. verständliche Sprache, gelegentlich mal eine eher alte Sprache (z.B. lädiertes Gesicht, kryptisch, verkorkt) wird verwendet, was aber generell ja auch zur Geschichte passt. Die Sätze sind nicht großartig verschachtelt, haben eine angenehme Satzlänge, sind gut zu lesen eben und es sind kaum Fremdwörter verwendet worden.

Alles in allem ist die Geschichte sehr spannend und unterhaltsam, man wird in eine interessante Zeit genommen, es herrscht generell eine düstere Stimmung. So wie es sehr spannend ist, ist es hingegen minimal emotional, was aber auch nichts ausmacht, das passt einfach zum Buch und zur Geschichte des Rauchs. Mir hat das Buch gut gefallen, es war angenehm zu lesen, mal eine ganz andere Lektüre, unheimlich spannend und unterhaltsam, jedoch hat mir zum Schluß hin etwas gefehlt.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.