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Veröffentlicht am 16.03.2017

Früchte-Power!

Green Smoothies - Power for you!
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Power in zehn Minuten - im Buch findet man super leckere und super schnell zubereitete Rezepte für die verschiedensten Smoothies, farblich wirklich toll gestaltet - optisch sehr ansprechend gemacht! Die ...

Power in zehn Minuten - im Buch findet man super leckere und super schnell zubereitete Rezepte für die verschiedensten Smoothies, farblich wirklich toll gestaltet - optisch sehr ansprechend gemacht! Die Rezepte werden optisch schön dargestellt, außerdem kurz daneben noch schriftlich "erklärt" (neben den abgebildeten Feigen steht eben noch, dass man 3-4 frische Feigen benötigt) - einen endlos langen Text sucht man im Buch bei den Rezepten vergeblich.

Zu Beginn erhält man im Buch erst mal eine kurze Einweisung, es werden die Grundlagen erklärt, eben dass "durch den regelmäßigen Verzehr vor allem von grünen Smoothies oft eine Art 'Aufwachen' geschieht - man wird klarer und die Geschmacksnerven werden sensibler." Folglich kann man sich künftig wohl auch Zucker und Salz sparen - nicht gänzlich, aber dennoch verwendet man dann wohl weniger. Die im Buch angegebenen Rezepte sind soweit alle vegan, wenn man aber nicht auf tierische Produkte verzichten möchte, kann man auch Kuhmilch oder Joghurt verwenden. Die Autorin empfiehlt die Verwendung von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse, was ich richtig toll finde - denn das ist auch größtenteils meine Philosophie beim Einkaufen. Klar darf es auch mal eine exotische Ananas sein, wenn aber Erdbeer-Zeit ist (und ich meine nicht die spanischen!), dann kaufe ich lieber die heimischen Erdbeeren, den leckeren Rhabarber und den ersten Salat aus der Region als Äpfel aus Chile.

Weiter gehts mit ein klein wenig "Lebensmittelkunde" - bzw. Herstellungstipps: Man kann hier sämtliches Gemüse, Obst und Kräuter verwenden, an Flüssigkeit durchaus Quellwasser (ok: Leitungswasser...) hinzugeben, aber natürlich auch mal Kokoswasser oder eben Mandel- oder Reismilch als Alternative probieren.
Statt Zucker verwendet man hier gerne Honig, Ahornsirup oder Stevia, außerdem kann man verschiedene Gewürze (Kardamom, Vanille, Zimt, ...) mit in einen Smoothie hinein geben um einen weiteren Geschmackskick zu erlangen. Ebenso kann man mit Nüssen noch gut weitere Energie in den Smoothie packen.

Die sogenannten "Superfoods" wie z.B. Chia-Samen, Ingwer und Maca-Pulver werden auch noch einmal kurz vorgestellt - hinsichtlich ihrer Wirkweise.

Nun gehts dann auch direkt los mit den Rezepten, die optisch wirklich toll gestaltet sind - und so lustige Namen wie "Peter & Silie", "Mango to Tango", "King Louie" oder auch "Goldmilch" heißen. Man findet dann die einzelnen Zutaten abgebildet, außerdem den fertigen Smoothie. Eine Reihenfolge, was zuerst in den Mixer muss, ist hier nicht vorgegeben, mein Stand ist jedoch, dass man zuerst z.B. Blätter (Salat, Spinat, Kräuter) hinein gibt, das ganze ggf. schon mal kurz mixen lässt und dann die anderen Zutaten (Sellerie, Gurke, Apfel, Brokkoli, Ananas, Ingwer, Flüssigkeit, etc.) hinzu gibt. (Ich hätte mir hier gewünscht, dass man vorne bei den Grundlagen auch einfach kurz ein Wort dazu verliert...)
Für die Menge Wasser, die hinzugegeben werden soll, findet man jeweils eine kleine Abbildung, hier steht die Menge auch dabei.

Die meisten Zutaten sind recht geläufig und meiner Ansicht nach auch gut zu besorgen, je nach Jahreszeit natürlich, aber das ist ja auch eine Vorgabe des Buches. Selbst Chia-Samen bekommt man inzwischen ganz gut, zumindest ist das meine Erfahrung. Kokoswasser und Macadamia-Milch habe ich bislang noch nirgends besorgt, aber das ist ja auch nicht unbedingt nötig. Kakao-Nibs waren mir bislang auch noch neu, habe ich dafür nun auch noch nicht besorgt...

Mir gefällt das Buch schon ziemlich gut, ich finde allein die optische Gestaltung wirklich wuuuunderbar und sehr ansprechend. Wie alles so schön abgebildet ist macht das schon Lust darauf, unbedingt etwas ausprobieren zu wollen. Auch die zusammengestellten Rezepte finde ich sehr ansprechend, die meisten Zutaten kann ich leicht besorgen oder habe ich oftmals sowieso zuhause (gerade sowas wie Ingwer, gelegentlich einen frischen Orangensaft, Bananen und Äpfel sowieso). Bei mancher Zutat bin ich generell einfach etwas skeptisch und habe mich noch nicht heran getraut - roher Brokkoli oder Grünkohl... (gut, gerade ist auch nicht die Zeit für Grünkohl...) Andere Mischungen haben mir erstaunlicherweise wirklich super gut geschmeckt, auch wenn man z.B. Salat mit hinein gibt, dann schmeckt das um Welten besser, als man das vielleicht vermuten mag! Man muss es einfach ausprobieren!!!

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, es hat mir tolle Ideen und Anregungen gebracht, die man nur mal eben umsetzen muss... und klar, schnell gemacht ist so ein Smoothie auf alle Fälle, dem kann ich nur zustimmen. Ob man sich nun allerdings ein Buch für Smoothies unbedingt kaufen muss, weiß ich nicht, denn gerade im Internet gibt es zahlreiche Koch-Blogs, Seiten mit verschiedensten Rezepten etc. - von daher kann man sich da natürlich auch inspirieren lassen... Was ich ein wenig schade finde, ist die fehlende Information zur genauen Herstellung - eine kurze Info wäre schön (z.B. Blattgemüse zuerst, anschließend erst di restlichen Zutaten samt Flüssigkeit) - ich habe das Buch mehrmals auf solch eine Info hin "durch sucht"... leider nichts gefunden. Schade - hätte man da nicht den einen Satz mit unterbringen können? :-o
Entsprechend ziehe ich hier gesamt einen Stern für die "Notwendigkeit" dieses Buches sowie die fehlende Herstell-Info ab. Schön gemacht ist es auf alle Fälle, da gibt es keine Frage! Ob es einem die 9,99 Euro allerdings wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich war es eine tolle Inspirationsquelle und ich werde definitiv weiterhin die verschiedensten Mischungen ausprobieren.

Das Buch erhält von mir 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 16.03.2017

So einfach ist kochen.

Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt
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In diesem Kochbuch findet man die unterschiedlichsten Rezepte, die kurz erklärt werden, mit Foto des Gerichts sowie der Zutaten abgebildet sind und wirklich aus nur maximal sechs Zutaten bestehen.

Kochbücher ...

In diesem Kochbuch findet man die unterschiedlichsten Rezepte, die kurz erklärt werden, mit Foto des Gerichts sowie der Zutaten abgebildet sind und wirklich aus nur maximal sechs Zutaten bestehen.

Kochbücher kann man ja quasi nicht genug haben – und so war ich hier wirklich sehr drauf gespannt, was das „einfachste Kochbuch der Welt“ an Rezepten beinhaltet. Als schlankes Buch kommt es nicht wirklich daher, aber das muss es ja auch nicht. Vom Cover her ist es hinsichtlich der Grafik ein bißchen „bäääm“ – schwarze Schrift auf gelbem Balken, ansonsten ein schwarzes Cover, das in dieser Mischung vielleicht an eine Wespe oder einen deutschen Fußballverein erinnert. Ist für mich absolut ok, nicht jedes Kochbuch muss zaghaft daher kommen.



Zu Beginn führt der Autor und Koch erst einmal ein paar Grundsätzliche Dinge auf, so z.B. welche Küchenausstattung (inkl. Fließendem Wasser, Herz, Kühlschrank) vorhanden sein sollte, welche Grundzutaten man immer im Haus haben sollte (Thunfisch in Öl, Nudeln, Kräuter, Öl), erläutert kurz Küchentechniken (Marinieren, reduzieren, …) und wichtige Utensilien (Handrührgerät, Pürierstab).



Dann geht’s aber auch direkt los mit den Rezepten. Kurze bzw. sehr schnelle Rezepte sind auch mal nur auf einer Seite erläutert, ansonsten ist für ein Rezept oftmals eine Doppelseite vorgesehen – mit Bild der Zutaten sowie des Endergebnisses. Außerdem findet man jeweils die Angabe von etwaigen Zubereitungs- sowie Back- oder auch Kühlzeiten, sowie die Angabe für wieviele Personen etwas reicht – in kleinen Strichmännchen abgebildet. Die Rezepte sind in wenigen Sätzen erklärt – kurz und knapp, ohne viel Schnickschnack. Vom Aufbau her kann man sagen, dass das Buch mit Vorspeisen (Parmesan-Oregano-Chips, kleine Käseschnecken) und Suppen (Blumenkohlcremesuppe mit Sesamöl, Zucchini-Gazpacho mit Basilikum) beginnt, über leichte Salate (Melonen-Tomaten-Salat) dann den Weg zu den unterschiedlichsten Hauptgerichten (Rigatoni mit Ente und Pilzen, Pizza mit Birnen und Löwenzahn, Spaghetti mit Spargel und Orange) bis zum süßen Abschluß mit Gebäck und weiterem Nachtisch (Kirsch-Pistazien-Cookies, Erdbeersalat mit Basilikum, Schokosahne mit Heidelbeeren) nimmt. Die Rezepte sind durchaus raffiniert, wie ich finde, denn man kommt auf solche Ideen nicht unbedingt von selbst immer – hier wird man auch darauf hingeführt, dass man einfach mal was ausprobiert, das finde ich toll. Ein gewöhnlicher Aufbau ist das hier im Buch nicht unbedingt, denn Kapitel zu Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch gibt es so nicht, dafür aber ja ganz hinten im Buch ein Register (nach Zutaten sortierte Rezepte) sowie ein Inhaltsverzeichnis mit der Untergliederung der Rezepte in Aperitifs, Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts.

Die Zubereitungszeiten der einzelnen Rezepte sind übrigens durchaus unterschiedlich. Meist ist es so, dass es schnell geht, also z.B. 10 Minuten Zubereitungszeit und dann nochmal Koch- bzw. Backzeit 15 Minuten, wenn es aber dann mal um einen Braten geht, dann dauert es schon mal länger. Im Großen und Ganzen sind es aber sonst Sachen, die schnell zuzubereiten sind.



Generell kann man sagen, dass im Buch sowohl vegetarische Gerichte, aber eben auch Gerichte mit Fleisch und Fisch zu finden sind. Wer also nur vegetarische Gerichte sucht, für den ist dieses Buch wohl eher nicht geeignet. Und selbst als Nicht-Vegetarier kann es einem doch schon mal zu außergewöhnlich zugehen, wenn es dann mal Tintenfisch gibt – oder gar Austern. Ich finde es mal interessant von solchen Rezepten zu hören – ausprobieren muss man ja nicht alles.



Mir gefällt dieses Kochbuch sehr gut. Es ist zwar allein durch seine „Mächtigkeit“ (ein dünnes Buch ist was anderes!) vielleicht nicht super handlich, wobei ja nichts daran kompliziert ist, denn es sind ja nur wenige Zutaten!, aber wirklich umfangreich. Ich hatte bislang kein so abwechslungsreiches Kochbuch, in dem man mal ein eher gewöhnliches Rezept (Spaghetti Bolognese) und dann wieder wirklich außergewöhnliches Rezept (Gebackene Tomate mit Eifüllung – z.B.) findet. Die Umsetzung ist eher leicht, die Aufmachung des Buches gefällt mir wirklich gut, von daher vergebe ich hier fünf von fünf Sternen sowie eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Sieben Tage ohne Buch wären für mich Horror. ;)

Sieben Tage ohne
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Eva begibt sich mit ihren vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf ein Burghotel im Altmühltal. Dort wollen die Damen entschleunigen, entschlacken, abspecken, kurzum eine Woche lang ...

Eva begibt sich mit ihren vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf ein Burghotel im Altmühltal. Dort wollen die Damen entschleunigen, entschlacken, abspecken, kurzum eine Woche lang Fasten. Kein Telefon, Internet, keine Familie soll sie davon abhalten. Doch Eva hat ganz andere Sorgen, sie ist auf der Suche nach ihrem bislang unbekannten Vater. Wird sie auf der Burg endlich fündig? Und auch im Leben der anderen Damen geht es turbulent zu.

Ja, ich lese ja immer wieder sehr abwechselnd, d.h. mal einen Krimi, dann mal wieder eher etwas lockereres, ggf. auch Bücher, die meiner Ansicht nach absolut in die Kategorie "Frauenliteratur" fallen. So auch dieses Buch. Jedoch finde ich, dass dieses Buch im Vergleich zu sonstiger "Frauenliteratur" nicht so kitschig etc. geschrieben ist, sondern einen gewissen Anspruch hat und tatsächlich aus dem Leben gegriffen ist.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, sie unterhält genauso gut, wie sie ein Stück weit auch berührt, wenn man von Eva liest, wie sie beispielsweise ihren Vater sucht bzw. die weiteren Damen etwas klären. (Hier möchte ich nichts dem Buch vorwegnehmen!) Den Vorgängerroman der Dienstagsfrauen (die hier ja zusammen verreisen) habe ich nicht gelesen, was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tat. Man muss also die Vorgeschichte nicht kennen.

Wer gut unterhalten werden will, was locker-flockiges lesen möchte, ohne auf seichte Literatur ausweichen zu müssen, dem sei dieses Buch einfach nur empfohlen. Mir hats richtig gut gefallen. Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Krasse Fälle – Nicht immer aus dem Schlafzimmer

Sex vor Gericht
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Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens seine unterschiedlichsten Fälle, die er als Fachanwalt für Strafrecht verteidigt hat. Da er auf Sexualdelikte spezialisiert ist, sind die geschilderten ...

Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens seine unterschiedlichsten Fälle, die er als Fachanwalt für Strafrecht verteidigt hat. Da er auf Sexualdelikte spezialisiert ist, sind die geschilderten Prozesse auch alle auf diesem Gebiet, so wird ein Fall eines Gynäkologen geschildert, der heimlich Fotos des Intimbereichs der Patientinnen macht, ebenso aber auch der Fall einer liebestollen Richterin mit ihrem Sex-Sklaven.

Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, ich hatte doch schon mal was darüber gelesen und nun hatte ich es also selbst zum Lesen da. Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens ca. 25 Fälle, die er selbst anwaltlich vertreten hat – und das mit dem unterschiedlichsten Ausgang der jeweiligen Verfahren. Von der Sprache her ist das Buch meiner Ansicht nach gut verständlich, es kommen nicht zuviele Fachbegriffe vor, dennoch ist es keine allzu einfache Sprache. Es ist wirklich nachvollziehbar geschrieben, natürlich sind die Schilderungen sexuellen Inhalts nicht ganz ohne, ein Buch, das Minderjährige nicht lesen sollten. (Aber das ist ja auch nicht für Minderjährige geschrieben…!)

Die Geschichten waren teilweise wirklich heftig, bei manchen Tatabläufen konnte ich wirklich nur noch den Kopf schütteln, einfach weil es wirklich heftige Dinge waren, die da passiert sind. Manchmal merkt man auch, wie andere Menschen zu Übertreibungen und leider auch Lügen neigen, anderen damit Unrecht getan wird.

Es ist wirklich interessant das alles zu lesen und durchaus auch spannend wie die verschiedenen Fälle dann enden – mit Freispruch oder Verurteilung. Da die Geschichten auch meist nicht arg lang sind, hat man sie schnell gelesen – und der „Suchtfaktor“ ist meiner Ansicht nach da – so will man schnell weiter lesen was da noch kommt. Es ist durchaus auch einfach ein Buch zum Kopf-schütteln anhand mancher geschilderter Sachen, einfach weil manches unvorstellbar scheint, wie ich finde.

Ich wurde durch das Buch „gut unterhalten“, es war interessant über solche Fälle zu lesen, durchaus auch heftig, aber eben halt auch spannend. Von mir gibt es für dieses Buch eine Empfehlung sowie 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Wenn man mit grünem Daumen näht, kommt das dabei raus.

Selbstgenähtes für den Garten
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Selbstgenähtes für den Garten - Pfiffige Accessoires und praktische Kleidung von Ines Wagner

Nähen und der Garten - dieses Thema könnte bei mir und einem weiteren Familienmitglied nicht besser zutreffen... ...

Selbstgenähtes für den Garten - Pfiffige Accessoires und praktische Kleidung von Ines Wagner

Nähen und der Garten - dieses Thema könnte bei mir und einem weiteren Familienmitglied nicht besser zutreffen... entsprechend haben wir begeistert das Buch durchgeblättert. Das Buch ist in die Kategorien Gartenkleidung, Accessoires, Unser grünes Wohnzimmer und Garten-Leben eingeteilt.

Hier findet man unter:

- Gartenbekleidung: Gartenhose, Wickelkleid
- Accessoires: Gürteltasche, Armstulpen (wg. Rosen!)
- Unser grünes Wohnzimmer: Bierbankhussen, Tischset
- Garten-Leben: Indianerzelt, Rollmatte

Ganz vorn im Buch findet man einige Tipps, wie man die Näharbeiten angehen sollte, welche Utensilien man grundsätzlich benötigt. Die einzelnen Nähideen sind auf einer Seite mit einem tollen Bild dargestellt, auf der Seite daneben findet man die Näh-Einzelheiten. In einer Spalte am Rand sind das benötigte Material samt der Maße sowie die Angaben hinsichtlich des Zuschnitts (wie oft welcher Teil, welche Nahtzugabe für welches Teil) und außerdem noch der Schwierigkeitsgrad (hier sehr süß gemacht: in Form von Garnrollen - eine bis drei Rollen sind möglich) angegeben.

Daneben findet man die genaue, recht ausführliche Angabe, wie welche Teile zusammengenäht werden müssen. Hier sollte man doch schon ein wenig Näherfahrung haben, um dies gut verstehen zu können.

Die Ideen, die man im Buch findet, finde ich (also eigentlich ja wir) richtig gut. Natürlich sind nicht alle Dinge so nötig, aber die Armstulpen finde ich beispielsweise schon praktisch (wenn man eben an Rosen herum-hantiert...), die Gürteltasche ist auch recht praktisch, damit man die Dinge wirklich mal eben parat hat und nicht ständig alles holen muss.

Eine Gartenschuh-Schachtel fand ich hingegen nicht soooo sinnvoll, aber gut, das ist vielleicht auch persönliches Empfinden. ;)

Wer gerne näht und auch immer wieder im Garten unterwegs ist, für den bietet dieses wunderbare Buch eine tolle Auswahl an kreativen Dingen, die nützlicher nicht sein könnten. Das Buch ist toll gestaltet, die Bilder zeigen wirklich, dass die Dinge nützlich sind, von mir gibts dafür natürlich 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.