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Veröffentlicht am 16.03.2017

Frauen können eben nie genug Taschen haben.

Taschen nähen
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Taschen nähen - Creative Ideen für moderne Handtaschen, Shopper & Co. von Petra Hoffmann

Taschen nähen - darum gehts im Buch. Ganz einfach, oder? ;) Zu Beginn gibt es einige Tipps, beispielsweise wird ...

Taschen nähen - Creative Ideen für moderne Handtaschen, Shopper & Co. von Petra Hoffmann

Taschen nähen - darum gehts im Buch. Ganz einfach, oder? ;) Zu Beginn gibt es einige Tipps, beispielsweise wird erklärt, wie man aus Wollfäden Stoff selbst macht (man umwickelt Pappe dicht mit Wolle, anschließend wird das ganze auf Soluvlies "geschoben" und festgenäht, die Pappe kommt also weg.) Außerdem wird erklärt, wie man Applikationen aufbügelt, Zierstiche näht. Dann geht es auch direkt los mit dem ersten Taschenmodell, das auf zwei Seiten vorgestellt wird. Die Extravagante nennt sich dieses Taschenmodell, auf dem ein Engel abgebildet ist. Grundsätzlich sicher eine tolle Tasche, momentan mir aber vom Nähen her noch zu schwer. (Ist auch mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad, sprich drei, gekennzeichnet.)

Im Buch sind gesamt 17 verschiedene Taschen vorgestellt, diese sind in den verschiedensten Formen und Farben, mal schick, mal eher praktisch ("DIe Kunstliebhaberin" - eine Tasche aus LKW-Plane und Gurtband), mal mit Filz ("die Sonnenanbeterin" - eine gelbe, runde Tasche, auch mal was anderes!) und eine Tasche sogar aus zwei Frotteehandtüchern ("Die Badetaugliche"), mein absoluter Favorit aus dem Buch.

Die Taschen werden auf je zwei Seiten vorgestellt, auf der linken Seite gibt es Infos zur endgültigen Größe der Tasche, zum Schwierigkeitsgrad (1-3), außerdem zum benötigten Material und eine genaue Anleitung, was wie zu tun ist. Je Tasche gibt es auch noch einen Tipp (z.B. kann man die Badetaugliche ja auch noch als Kopfkissen unterwegs nutzen, wenn sie z.B. mit Kleidung gefüllt ist, wenn man Baden geht.). Auf der rechten Seite sieht man dann immer ein Bild der Tasche. Ganz hinten im Buch findet man dann übrigens Vorlagen bezüglich mancher Taschen, hier sind die Vorlagebögen in klein abgedrückt, die jeweiligen "normalen" Maße sind aber jeweils angegeben.

Ich finde die Taschenvariationen wirklich toll, im Buch werden ja die verschiedensten Möglichkeiten vorgestellt und allein wenn man selbst noch ein wenig kreativ ist, eigene Ideen und Möglichkeiten einbringt, einen besonderen Stoff etc. wählt, hat man hier seine ganz eigene, individuelle Tasche. Ich finde das wirklich sehr schön, denn man muss sich ja nie wirklich an die komplette Anleitung halten.

Bislang habe ich keine der abgebildeten Taschen genäht, habe mir aber hier Ideen bzw. Anregungen holen können. Die Schwimmbadtasche gefällt mir unheimlich gut und wenn ich mal das passende Handtuch dafür habe bzw. Zeit, Lust und Muse, werde ich es wohl nähen. :) Zuletzt habe ich eher kleinere Kosmetik- bzw. Pflastertäschchen genäht, was aber auch Spaß macht und woran man sich kreativ auch ziemlich austoben kann. :)

Für mich war das Buch eine tolle Quelle, um mir wieder neue Ideen und Anregungen zu holen, ich finde das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut, denn man hat ja immerhin 17 verschiedene Taschenvorschläge im Buch.

Außerdem sind die Anleitungen verständlich geschrieben, so dass man alles gut nachvollziehen kann. Etwas Näherfahrung ist dennoch immer gut. Von mir gibts hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Kommisar Süden ermittelt.

Süden und der Luftgitarrist
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Tabor Süden ist Hauptkommissar auf der Vermisstenstelle im Dezernat 11 bei der Polizei in München. Mit seinem Freund und Kollegen, Martin Heuer, löst er gemeinsam viele Vermisstenfälle. Nun wird während ...

Tabor Süden ist Hauptkommissar auf der Vermisstenstelle im Dezernat 11 bei der Polizei in München. Mit seinem Freund und Kollegen, Martin Heuer, löst er gemeinsam viele Vermisstenfälle. Nun wird während einem Luftgitarrenwettbewerb plötzlich ein Luftgitarrist vermisst, der im Finale gegen Martin Heuer (der auch professioneller Luftgitarrist ist) antreten sollte. Was bzw. wer steckt dahinter?

Allein der Titel "Süden und der Luftgitarrist" klang für mich schon einfach interessant, entsprechend war auch klar, dass ich dieses Buch mal lesen wollte. Dass es sich bei "Süden" um den Nachnamen des Kommissars handelt, kommt gleich zu Anfang des Buches heraus - entsprechend erfährt man auch, worum es überhaupt geht, um einen vermissten Luftgitarristen.

Friedrich Ani schreibt in einem Stil, der mir gut gefällt. Eine schöne Sprache, richtig gut und klar alles ausgedrückt. Natürlich geht es auch mal um die Gefühlswelt des Kommissars, er unterhält eine intime Beziehung zu einer Kollegin, die ihn doch schon ziemlich in Atem hält. Generell gefällt mir die Art und Weise wie hier auch die Ermittlungen geschildert werden recht gut, man wird wirklich gut unterhalten, es wird zwar Spannung aufgebaut, der Bogen wird aber nicht überspannt. Man kann das Buch recht schnell lesen - 190 Seiten sind hier wirklich locker-leicht zu lesen.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch die weiter enthaltene Leseprobe zu "Süden" (das wohl letzte Buch der Reihe neben einigen "Süden und..."-Büchern) hat mich angesprochen, so dass ich dieses Buch wohl auch irgendwann einmal lesen möchte.

Wer Krimis mag, die zwar spannend sind, aber eben nicht übermäßig spannend und eher unblutig - der ist hier absolut gut aufgehoben.

Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Waaaas? Da muss ich hin!

Sommerkussverkauf
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Maddy Harvey begegnet dem Mann ihrer Träume. Nachts und ohne Kontaktlinsen geschieht dies, denn sonst hätte sie wohl gleich einen Rückzug angetreten… Es handelt sich um Kerr McKinnon, ein Mitglieder der ...

Maddy Harvey begegnet dem Mann ihrer Träume. Nachts und ohne Kontaktlinsen geschieht dies, denn sonst hätte sie wohl gleich einen Rückzug angetreten… Es handelt sich um Kerr McKinnon, ein Mitglieder der Familie, mit der Maddys Familie nach einem tragischen Unfall verfeindet ist. Doch was, wenn Kerr und Maddy die Finger nicht voneinander lassen können…? Und dann sogar noch Maddys Erzfeindin aus Kindertagen auftaucht….?

Das Buch war mal wieder schöne, leicht, lockere Frauenliteratur. Schön zu lesen, ohne groß nachdenken zu müssen, jedoch auch fesselnd, weil man wissen will, wie es weiter geht. Die Geschichte finde ich ganz nett, ab und an konnte man jedoch das ganze ein wenig vorhersehen, wie es nun weitergeht. Generell kam ich mir ein wenig vor wie bei einemer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung… das ganze spielt in England, verfeindete Familien, dennoch eine große Liebe… - jedoch meiner Ansicht nach schöner geschrieben und nicht so kitschig, sondern doch eher modern.

Ich kann das Buch (welches ich übrigens als Mängelexemplar gekauft und deshalb für 4 Euro erhalten habe) durchaus empfehlen, spreche eine Leseempfehlung aus, wenn man nette Unterhaltung sucht.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen, etwas vorhersehbar ist das ganze ja doch.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Pears in Heaven

So wie die Hoffnung lebt
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Katie und Jonah lernen sich in einem Heim für Waisenkinder kennen. Die beiden Heranwachsenden sind dort, da sie durch Schicksalsschläge ihre Familie verloren haben. Und Jonah verbringt ein kleines Wunder: ...

Katie und Jonah lernen sich in einem Heim für Waisenkinder kennen. Die beiden Heranwachsenden sind dort, da sie durch Schicksalsschläge ihre Familie verloren haben. Und Jonah verbringt ein kleines Wunder: Er regt Katie dazu an, dass sie wieder spricht. Die beiden haben einen guten Draht zueinander – und vielleicht ja doch eine engere Verbindung? Doch das Schicksal schlägt leider erneut zu…

Ja, die Thematik des Buches hat mich schon wirklich interessiert, von daher war ich wirklich gespannt auf die Geschichte von Katie und Jonah. Ich bin auch wirklich schnell in die Geschichte hinein gekommen, hatte da also keinerlei Startschwierigkeiten.



Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch gut, es ist gut nachvollziehbar, was die Autorin so schildert, wirklich auch schön umschrieben, keine schwierige Sprache, kaum Fremdwörter – einfach toll geschrieben. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sie durchaus etwas anders schreibt, wenn sie aus Katie-Sicht erzählt, meist jedoch ist das Buch aus der Sicht von Jonah geschrieben. Das wechselt unregelmäßig ab, was aber auch in Ordnung ist.

Alles in allem ist das Buch gut geschrieben, die Geschichte gefällt mir – bis dann aber eine Wende kommt, hier mag ich aber nichts vorweg nehmen. Dann fand ich das alles leider ein wenig sehr konstruiert, kam mir fast ein bißchen im Rosamunde-Pilcher-Film vor, was so gar nicht meine Welt ist. Romantik in der Literatur ist schön und gut, aber hier wurde es mir hinsichtlich der Dramatik (zusätzlich zur Romantik) dann einfach ein bißchen zuviel… Das war mir ein bißchen arg zusammen gesponnen. Und – gewisse Dinge habe ich dann auch schon vorher gesehen, was sich dann im weiteren Verlauf auch genau so bestätigt hat im Buch…

Von daher bin ich hier ein bißchen zwiegespalten, denn im Großen und Ganzen ist es wirklich eine tolle Geschichte, schön geschrieben, spannend, durchaus unterhaltsam, auch mal lustig und wirklich emotional. In gewisser Weise war es mir dann aber ab der Hälfte ein bißchen zu durcheinander, überdreht, ja.

Von daher vergebe ich „nur“ drei von fünf Sternen, spreche aber auf alle Fälle eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Wenn Literatur aus einem anderen Zeitalter ist…

So träumen die Frauen
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Im Buch erzählt Kathrine Kressmann Taylor über die Ängste, Sehnsüchte und Träume von fünf verschiedenen Frauen, schreibt über deren Wehmut, über unglücklich verlaufende Liebschaften. Alle fünf Frauen sind ...

Im Buch erzählt Kathrine Kressmann Taylor über die Ängste, Sehnsüchte und Träume von fünf verschiedenen Frauen, schreibt über deren Wehmut, über unglücklich verlaufende Liebschaften. Alle fünf Frauen sind an einem Wendepunkt in ihrem Leben angekommen. (Die Erzählungen spielen sich Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts ab.)

Ich war wirklich gespannt, was diese Frauen denn so träumen, sich so von ihrem Leben erwarten, von denen man auf dem kurzen Text auf dem Buchrücken liest. Das Buch allein ist optisch wirklich toll gemacht, so ist das Buch außen hell-lila und hat einen gewebten „Einband“, ein gebundenes Buch, das wirklich sehr wertig wirkt. Finde ich durchaus schön, ich hatte da immer wieder die Befürchtung, dass ich es irgendwie verschmutzen könnte (und das schon mit kleinsten Dingen).



Generell bin ich mit diesem Buch leider nicht so wirklich warm geworden, es war aber auch nicht so, dass ich es ungelesen weglegen wollte. Der Schreibstil der Autorin ist durchaus eine Herausforderung in gewisser Weise man merkt einfach, dass das Buch nicht heute geschrieben ist und auch einfach ein ganz anderes Zeitalter beschreibt. Entsprechend ist es inhaltlich auch von den Worten so verfasst. Es ist durchaus ausführlich geschrieben – und auch von den Worten bzw. der Wortwahl her hochwertig. Es wirkt durchaus poetisch, wie manche Begegnungen bzw. Abläufe im Buch beschrieben sind. Generell gefällt mir sowas auch immer wieder, hier fand ich das ein bißchen anstrengend zu lesen. Ansonsten ist es durchaus eine Herausforderung und keine einfache, schnelle Kost beim Lesen, was ich aber ja auch ganz gerne mal mag.



Die Geschichten haben generell nichts miteinander zu tun, so dass man hier auf keine Verbindung achten muss, sondern immer wieder neu einsteigt. Oftmals tat ich mir etwas schwer, da ich Kurzgeschichten nicht so oft lese – und es mir einfach ein wenig am Vorwissen gefehlt hat, was aber ja auch nicht da ist. So dauert es ein wenig bis man weiß, worum die Geschichte explizit geht bzw. man da etwas ahnen kann. Was aber ja wohl von der Autorin auch so gewünscht ist.



Für mich war es ein interessanter Leseausflug, der mich aber nicht so begeistert hat, wie ich es mir vielleicht gewünscht habe. Dennoch hat mich das Buch doch auch so interessiert, dass ich es wirklich komplett gelesen habe. Ich bin hier hinsichtlich einer Empfehlung mehr als zwiegespalten, kann mich nicht dafür, aber auch nicht dagegen aussprechen. Ich vergebe hier 3 von 5 Sternen für durchaus interessante und anspruchsvolle Literatur voller Emotionen, die aber einfach „anders“ ist, als es Literatur aktuell ist.