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Veröffentlicht am 22.10.2025

Ein luftiger Start ins Leben.

Der Tag, an dem ich fliegen lernte
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Luisa wächst Anfang der Neunzigerjahre in München auf. Das Kuriose daran ist die Tatsache, wie ihr Leben startete: als Neugeborene fliegt sie aus dem Fenster, dem Engländer Fergus, der sie dabei auffängt, ...

Luisa wächst Anfang der Neunzigerjahre in München auf. Das Kuriose daran ist die Tatsache, wie ihr Leben startete: als Neugeborene fliegt sie aus dem Fenster, dem Engländer Fergus, der sie dabei auffängt, verdankt sie ihr Leben. Ihre Mutter ist einfach abgehauen, so wächst sie mit ihrem Vater Paul in einer Wohngemeinschaft auf. Als Luisa immer älter wird, interessiert sie sich sehr für ihre Geschichte, und auch Paul beschließt, dass er verstehen möchte, warum Aza damals von einem auf den anderen Tag weg war.

Das Buch hab ich schon länger im Regal stehen gehabt und war wirklich gespannt auf diese Familiengeschichte.

Der Schreibstil des Buches ist soweit ganz in Ordnung, es liest sich zu Beginn angenehm, relativ flüssig, hier war es für mich auch noch sehr spannend. Grundsätzlich war alles gut zu verstehen.

Mit der Zeit wurde es mir leider zu langatmig. Sicher war es für die gesamte Familiengeschichte interessant, dass man etwas über die bayerische Herkunft erfuhr. Für mich war das bedauerlicherweise sehr lang und vom Lesen her nicht mehr so wirklich spannend und unterhaltsam.

Grundsätzlich habe ich mir ein bisschen mehr von dieser Geschichte versprochen, finde es etwas schade, dass ich hier enttäuscht wurde. Für jemanden, der an der Hintergrundgeschichte, der Richtung Brasilien ausgewanderten Bayern interessiert ist, ist es sicher spannend, mir war’s einfach etwas zu viel. Zumal die Autorin darin wohl einiges von sich selbst auch noch mit eingebracht hat, wie beispielsweise die langen Abende am Küchentisch in diversen Wohngemeinschaften oder auch die Auswanderung mit den Eltern nach São Paulo.

Für mich war es nicht wirklich ganz überzeugend, ich habe mir etwas mehr davon versprochen.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Wichtige Geschäfte.

Kacke
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In diesem wunderschön daher kommenden Sachbilderbuch erfährt man unverblümt alles über „Kacke“. Wie man diese produziert, warum Hygiene dabei ein wichtiges Thema ist und auch welche Tiere in welcher Form ...

In diesem wunderschön daher kommenden Sachbilderbuch erfährt man unverblümt alles über „Kacke“. Wie man diese produziert, warum Hygiene dabei ein wichtiges Thema ist und auch welche Tiere in welcher Form ihr Geschäft verrichten.

Allein die optische Aufmachung dieses Buches ist ganz großes Kino. Mit einem beeindruckenden Cover mit goldenen Verzierungen ist es für dieses doch spezielle Thema wirklich toll anzusehen. Auch im Buch geht es sehr anschaulich weiter - und das macht echt viel Spaß. Man lernt unheimlich viel dabei über den eigenen Körper, aber auch die Geschichte der Toilette beispielsweise oder gar die Forschung diesbezüglich. Die Texte sind gut verständlich, für Kinder ab acht Jahren zum allein lesen vielleicht noch etwas herausfordernd.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei acht Jahren, was ich so durchaus auch thematisch als passend empfinde. Aber ebenso für Erwachsene ist es ein absolut tolles Sachbilderbuch, man lernt auf unterhaltsame Art und Weise dazu.

Von mir gibt es für die wunderbar anschauliche Darstellung und den entspannten Umgang mit diesem doch etwas schwierigen Thema 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Wunderschön die Welt entdecken.

Die Füße im Sand, die Nase im Wind
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Tamina Kallert nimmt einen mit diesem Buch mit auf wundervolle Reisen, bei denen das Wetter leider nicht immer mitspielt, für den Zuschauer aber doch tolle Momente angefangen werden. Auch ihre persönlichen ...

Tamina Kallert nimmt einen mit diesem Buch mit auf wundervolle Reisen, bei denen das Wetter leider nicht immer mitspielt, für den Zuschauer aber doch tolle Momente angefangen werden. Auch ihre persönlichen Erkenntnisse kommen dabei nicht zu kurz.

Tatsächlich kenne ich von Tamina Kallert bereits ein Buch, so dass ich in etwa wusste, welcher Schreibstil mich hier erwartet. Dieser hat mir auch hier wieder unheimlich gut gefallen, sie schreibt wirklich wunderbar anschaulich, man hat direkt die Bilder vor Augen, wie man sie beispielsweise an die Amalfiküste begleitet. Es liest sich locker leicht und enthält doch viele wunderbare Emotionen, man merkt, wie sie was genau in diesem Moment bewegt. Daran darf man auch teilhaben, was mir gut gefällt.

Die Schilderungen der besuchten Orte und Menschen mag ich unheimlich. Gerade wenn man Orte schon selbst bereist hat, ist es toll, diese mit ihr erneut zu besuchen. So ging es mir zum Beispiel mit Fuerteventura, wo ich direkt wieder die Dünen von Corralejo vor Augen hatte, die ebenso wie der schwarze Strand von Ajuy eine Rolle in ihrem Buch spielen und einfach beeindruckend sind. Durch ihre tollen Momente in Schweden bin ich erneut absolut fasziniert von diesem tollen Land, habe mich auch gefreut, dass es am Chiemsee ein Wiedersehen mit der wunderbaren Vroni Lutz gab.

Alles in allem wurde ich wirklich wunderbar unterhalten, das Buch liest sich sehr angenehm, man erhält quasi nebenbei tolle Reisetipps bzw. reist in Gedanken direkt mit. Man muss ja nicht jeden Ort selbst besuchen, sondern kann das auch anhand der wunderschönen Aufzeichnungen tun. Durch die absolut bildliche Beschreibung bekommt man wirklich tolle Einblicke in die Orte und Landschaften.

Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

1, 2, 3, 4 es ist so schön bei dir.

Dass es uns überhaupt gegeben hat
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Wanda - eine Band aus Österreich, von der wohl jeder schon mal etwas gehört hat. In diesem Buch lässt Sänger Marco an seinem Leben teilhaben, man reist mit auf Konzerte und begleitet ihn beim Schreiben ...

Wanda - eine Band aus Österreich, von der wohl jeder schon mal etwas gehört hat. In diesem Buch lässt Sänger Marco an seinem Leben teilhaben, man reist mit auf Konzerte und begleitet ihn beim Schreiben von Liedern.

Tatsächlich habe ich Wanda 2015 auf dem Umsonst & Draußen Festival in Würzburg erleben dürfen, bekam deren Musik vorher schon durch Matthias „Mattuschke“ Matuschik im Radio näher gebracht. Insofern war ich gespannt auf die Schilderungen von Marco Wanda.

Der Schreibstil des Buches ist interessant, so wirklich flüssig war es für mich nicht zu lesen. Gefühlt erzählt der Autor unheimlich viel - und alles auf einmal. So liest es sich leider etwas wirr. Generell verständlich, aber leider eben nicht fesselnd für mich.

Inhaltlich waren es interessante Details über die Band, die Entstehung verschiedener Lieder, Auftritte etc. Tatsächlich wären hier Fotos noch ganz interessant gewesen, um das alles noch sichtbarer zu machen.

Es waren wohl auch immer wieder viele Drogen im Spiel, Emotionen dementsprechend sowieso, teilweise dadurch noch verstärkt. Das fand ich schon heftig und irgendwie auch verstörend, weil es so selbstverständlich wirkte. Manche Erinnerungen wirkten wie eben erst erlebt, dabei waren sie Jahre her. Das habe ich als beeindruckend, aber auch etwas unwirklich empfunden.

Generell bin ich sehr hin und hergerissen hinsichtlich einer Bewertung. Die Erinnerungen an die Wanda-Alben, das Konzert oder die Lieder im Radio stimmen mich etwas wehmütig, aber der Stil war leider nicht so mein Fall, schade. Dennoch waren es einfach krasse Einblicke in ein turbulentes Leben.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Manchmal braucht es eine zweite Chance.

Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern
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Der Löwe ist neu in die Stadt gezogen, hat sich schön eingerichtet, merkt aber, dass ihm etwas fehlt. Durch ein Telefonat mit seiner Mama kommt er darauf: ihm fehlt ein Freund. Daraufhin versuchte er es ...

Der Löwe ist neu in die Stadt gezogen, hat sich schön eingerichtet, merkt aber, dass ihm etwas fehlt. Durch ein Telefonat mit seiner Mama kommt er darauf: ihm fehlt ein Freund. Daraufhin versuchte er es beim Zebra, doch durch seine Art ist er für das Zebra eher erschreckend. Durch den Bären merkt er, dass er es vielleicht anders angehen sollte, und lädt schließlich zu einer Rollschuhparty bei sich ein.

Allein das Cover kommt schon wunderschön daher, ausdrucksstark und farbgewaltig sieht man den Löwen mit seinen Rollschuhen. Bereits aus einem anderen Buch waren uns solche tollen Bilder von Pina Gertenbach bekannt.

Vom Text her ist das Buch gut verständlich, enthält aber doch schon einiges an Text. Für Kinder ab vier Jahren ist dies meiner Ansicht nach gut machbar, tatsächlich sind manche Sachen für Erwachsene anfangs fast lustiger als für Kinder. (Als der Löwe beispielsweise dem Zebra seine Zuneigung mit „Ich hab dich zum Fressen gern.“ mitteilt.)

Für uns kam gut dabei heraus, dass es manchmal auch nicht ganz einfach ist, Freunde zu finden. Dass es manchmal eben auch zwei Anläufe braucht, bis man gut befreundet ist.

Uns hat das Buch unheimlich gut gefallen, die Zeichnungen sind wirklich farbenfroh und schön, das Buch ist inhaltlich toll geschrieben und gut verständlich.
Von uns gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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