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Veröffentlicht am 22.03.2025

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Der Erlkönig
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Diese Ausgabe der Reihe „Poesie für Kinder mini“ bringt Kindern die Ballade des Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe näher. Auf handliche Weise mit wunderschönen Bildern ist dieser bekannte Ritt hier ...

Diese Ausgabe der Reihe „Poesie für Kinder mini“ bringt Kindern die Ballade des Erlkönig von Johann Wolfgang von Goethe näher. Auf handliche Weise mit wunderschönen Bildern ist dieser bekannte Ritt hier erzählt.

Tatsächlich hatte ich zu meiner Schulzeit keinerlei Berührung mit dem Erlkönig, insofern habe ich mich nun auf diese schöne Ausgabe davon gefreut. Die Reihe „Poesie für Kinder“ kenne ich generell schon, von der neuen Mini-Reihe war es jetzt die erste Ausgabe, die ich kennenlernen durfte.

Mit wunderschönen und verständlichen, dennoch phantasievollen Zeichnungen wird diese bekannte Ballade hier erzählt. Der geläufige Text ist auf die vielen Bilder gut aufgeteilt. Die Ballade ist in ihrer ursprünglichen Fassung enthalten.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sieben Jahren, was durchaus gut passen kann. Wir haben es früher gelesen, allerdings mit spontan abgeändertem Schluss. Mit sieben Jahren ist man für den eigentlichen Schluss (totes Kind) dann schon etwas empfänglicher, wenngleich es natürlich schon heftig ist.

Mir hat die Umsetzung hier gut gefallen, ich mag es, wie man Kindern bekannte Werke in dieser Form näher bringt. Zumal die handliche Größe absolut toll dafür ist.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Maus und Elefant schaffen das gemeinsam.

TÖRÖÖÖÖ! FIIIEEEP! Klein und Groß trompeten los!
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Der kleine Elefant möchte am Wasserloch auch mal zum Zug kommen, traut sich aber nicht laut zu stampfen. Für die Maus hingegen ist es sehr ärgerlich, wie die Elefanten täglich zum Wasserloch stampfen, ...

Der kleine Elefant möchte am Wasserloch auch mal zum Zug kommen, traut sich aber nicht laut zu stampfen. Für die Maus hingegen ist es sehr ärgerlich, wie die Elefanten täglich zum Wasserloch stampfen, denn dann droht ihr Heim zusammenzubrechen.

Das Augenmerk dieses Buches liegt auf dem Thema Selbstbewusstsein, was mir als Thema sehr gut gefällt. Die Bilder im Buch mag ich sehr, diese passen gut zu den jeweiligen Beschreibungen im Text. Man kann sich das Treiben in der Savanne durchaus so vorstellen.

Die Texte sind gut verständlich und mir gefällt es sehr gut, wie es immer mal wieder Satzteile gibt, die sich reimen. Teilweise erschien es mir für die Kinder ab vier Jahren fast etwas lang, bei uns wurde das Buch aber dennoch gespannt und geduldig angehört.

Mir hat die Thematik des Buches gut gefallen und ebenso die wichtige Botschaft, dass man manchmal selber laut sein und stampfen muss. Ein Stück weit hätte ich mir hier gewünscht, dass die Botschaft noch deutlicher rüber gebracht wird.

Von mir gibt es für dieses Buch mit wichtiger Aussage 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Wenn ein Widderwilli und ein Keinbock aufeinander treffen...

Widder Willi will aber!
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Eigentlich lebt Widder Willi glücklich und zufrieden inmitten seiner Schafherde. Aber er will immer nur bestimmen, vor allem dann, wenn seine Hörner wieder etwas wachsen. Das bringt ihn an seine Grenzen. ...

Eigentlich lebt Widder Willi glücklich und zufrieden inmitten seiner Schafherde. Aber er will immer nur bestimmen, vor allem dann, wenn seine Hörner wieder etwas wachsen. Das bringt ihn an seine Grenzen. Da trifft er zufällig einen Steinbock, der auf den Namen Hörnchen hört. Der kennt dieses Problem, denn ihm wird immer wieder vorgeworfen, dass er bockig sei. Zusammen haben beide viel Spaß und nehmen das Leben leicht.

Die Autonomiephase (die vielen wohl besser als Trotzphase bekannt ist) ist für Kinder und Eltern/Erwachsene eine durchaus anstrengende Phase. In diesem Buch darf man den Widder Willi dabei begleiten und Kinder können sich so vielleicht selbst ein Stück weit entdecken.

Die Machart des Buches gefällt mir gut, die Bilder sind unheimlich schön und passen wirklich gut zu den jeweiligen Situationen. Auch, dass es hin und wieder Sprechblasen gibt, manche Worte absichtlich fett gedruckt sind, bringt Spaß mit. So weiß man direkt, was man wie besonders betonen kann, zusätzlich ist es aber auch für die Vorlesenden dadurch abwechslungsreich.

Auf den Bildern kann man auch alles wirklich gut erkennen, so dass auch Kinder beim Ansehen viel Spaß haben. Die Texte sind gut verständlich, für die Altersempfehlung (Kinder ab drei Jahren) ist es mir jedoch fast ein bisschen zu viel Text.

Für uns hat es inhaltlich gut gepasst, es ist ein verständliches Buch, bei dem auch die Eltern ein Stück weit was für sich mitnehmen können. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass es für Eltern ein bisschen lustiger ist, als für Kinder selbst. Dennoch zeigt es auch Kindern auf, dass es eben solche Phasen gibt, in denen man der Bestimmende sein möchte.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Leif is Leif.

Windstärke 17
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Durch einen Zufall ist Ida gestrandet. Eigentlich hatte sie ein Zugticket bis nach Hamburg, zu ihrer Schwester Tilda. Dort sollte sie nun hinkommen, nach dem Tod der Mutter. Doch mit ihrer Schwester spricht ...

Durch einen Zufall ist Ida gestrandet. Eigentlich hatte sie ein Zugticket bis nach Hamburg, zu ihrer Schwester Tilda. Dort sollte sie nun hinkommen, nach dem Tod der Mutter. Doch mit ihrer Schwester spricht sie gerade nicht mehr. Da kommt ihr das Meer gerade recht, sie wirft sich in die Wellen, krault weit hinaus und versucht den Wutklumpen, den sie in sich trägt, zu bekämpfen. Knut und Marianne nehmen Ida bei sich auf, dort lernt sie auch Leif kennen. Er zeigt ihr, dass das Leben auch schöne Zeiten hat, nur muss sie sich auch darauf einlassen. Das fällt ihr schwer, vor allem, weil sich wieder eine Wende im Leben auftut.

Das vorherige Buch von Caroline Wahl, nämlich „22 Bahnen“, hat mich damals sehr begeistert. Nun habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses Buch in der Bücherei entdeckt habe und ausleihen konnte.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, er ist gut verständlich, man merkt dabei allerdings auch, dass es keine leichte Lektüre ist. Wenn Gespräche im Buch vorhanden sind, dann steht dies mehr wie in einem Drehbuch da. Von anderen Büchern kenne ich es mit Anführungszeichen. Aber man gewöhnt sich daran.

Auch die Schilderungen im Buch sind interessant geschrieben. Nun lernt man ja Tildas kleine Schwester Ida etwas besser kennen, ich fand es schon ganz gut, dass ich die Vorgeschichte bereits kannte. Manche Szene ist vielleicht etwas wunderlich, aber es ist interessant, wie sich manches zusammenfügt. Eine Geschichte, die aufzeigt, wie schwierig das Leben manchmal sein kann, wie es aber auch wunderbare Menschen gibt, die einem dann gut tun.

Mir hat „Windstärke 17“ unheimlich gut gefallen. Man möchte es fast nicht aus der Hand legen, so ging es mir damit. Ein bewegendes, emotionales wie unterhaltsames Buch.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Erste Einblicke in die Welt der Kunst bekommen

Das große Wimmelbuch der Kunst
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Mit diesem großen Wimmelbuch (mind. DIN A3) bekommt man wunderbare Einblicke in die unterschiedlichsten Epochen der Kunst – wie sie entstand und zu dem wurde, was sie heute ist. Von der Höhlenmalerei über ...

Mit diesem großen Wimmelbuch (mind. DIN A3) bekommt man wunderbare Einblicke in die unterschiedlichsten Epochen der Kunst – wie sie entstand und zu dem wurde, was sie heute ist. Von der Höhlenmalerei über die Künstler im alten Griechenland, von Claude Monet bis Gabriele Münter kann man hier wirklich viel entdecken und erfahren. Leser:innen von 4 bis 99 Jahre können dabei viel Freude haben.

Kunst ist ein interessantes und vielfältiges Thema, so war ich auf die Umsetzung in diesem Wimmelbuch echt gespannt. Allein von der Größe des Buches bin ich positiv überrascht, aber es gibt ja auch so unheimlich viel an Kunst zu entdecken.

Als kleine Aufgabe gibt es auf jedem Bild zwei kleine Affen zu entdecken. Eine schöne Idee – nicht nur für Kinder. Die Bilder im Buch sind wirklich toll, man kann unheimlich viel allein beim Anschauen erfahren. Die verschiedenen Phasen der Kunst in ihrer zeitlichen Entwicklung sind toll dargestellt, man kann alles gut erkennen, es macht nicht nur Kindern Spaß. Auch passen die jeweiligen Farbsequenzen wunderbar dazu, geht es beispielsweise in der Höhlenmalerei oder im alten Ägypten bzw. Rom noch düster zu, so ist es in der Zeit von Claude Monet wirklich wunderbar bunt. Man lernt so diese Kunst direkt gut kennen.

Hinten im Buch befindet sich zu den jeweiligen Seiten noch eine Erläuterung in Textform. Hier werden auch bestimmte Ausschnitte noch einmal klein abgebildet und man erfährt etwas dazu. Das finde ich unheimlich interessant. Noch etwas praktischer wäre es, wenn man diese Texte heraustrennen könnte, damit man sie direkt mit dem großen Wimmelbild ansehen und vorlesen kann. Aber das ist nur mein Empfinden und kein wirklicher Kritikpunkt.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei fünf Jahren laut des Verlags, auf dem Buchrücken sind vier Jahre angegeben. Meiner Ansicht nach kann man das Buch gut mit Kindern ab vier Jahren anschauen, ich glaube allerdings, dass ein gewisses Interesse an Kunst gegeben sein sollte. Wecken kann man das ja mit einem Besuch im Museum – hier gibt es auch in Kunstmuseen inzwischen Führungen für Kinder bzw. spezielle Bereiche für Kinder – gelegentlich auch zum Ausprobieren.

Für uns ist dieses Buch eine absolute Bereicherung. Die Verknüpfung von Kunst mit einem Wimmelbuch finde ich absolut gelungen. Von uns gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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