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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Gefiel mir besser als der erste Band

Die Töchter des Meeres
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Der erste Band „Das Gift der Mondlilie“ hatte für mich noch ein wenig Kritikpunkte, hier beim zweiten Band habe ich nichts anzumerken. Generell gefiel mir dieser Band besser und die Handlung hat mich ganz ...

Der erste Band „Das Gift der Mondlilie“ hatte für mich noch ein wenig Kritikpunkte, hier beim zweiten Band habe ich nichts anzumerken. Generell gefiel mir dieser Band besser und die Handlung hat mich ganz für sich eingenommen.
Ich mochte die Balance zwischen Allys neuem Leben am Hof, Devans „Geheimnis“ und Jays Einzelauftrag. Jeder Charakter muss sich neu zurechtfinden oder seinen eigenen Weg finden.
Gerade Jay möchte sich nützlich machen und sein Auftrag, nach Tierra zu reisen und mit den Sirenen zu verhandeln kommt daher sehr gelegen. Tierra und die regierenden Sirenen fand ich ganz besonders spannend, denn die Sirenen haben natürlich ihre eigenen Intentionen. Und doch war ich überrascht, wieweit sie mit allen Geschehnissen verstrickt sind.
Aber auch bei Ally ist es spannend. Ihre neue Rolle als Königin von Jadera fordert sie sehr und hinzu kommt noch ihr Magietraining, dass nicht sooo gut läuft.
Und dann ist da ja auch noch Devan, der auf Abstand geht und dabei ein wichtiges Detail über sich selbst verschweigt.
Als alle Fäden am Ende zusammenführten, war ich doch sehr erstaunt und hätte ihn gern durchgeschüttelt. Wobei ich schon verstehen konnte, warum er nicht über diese Sache geredet hat. Man darf sich jedenfalls auf einen vielversprechenden dritten Band freuen, indem das Land gewiss weiter erkundet werden kann. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ein vielversprechender Auftakt

Burning Crown
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Wenn man jetzt denkt, dieser Auftakt wäre so ähnlich wie Forth Wing, irrt man sich gewaltig. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es sich hier auch um Drachenreiter handelt.
Allerdings sind die Drachen ...

Wenn man jetzt denkt, dieser Auftakt wäre so ähnlich wie Forth Wing, irrt man sich gewaltig. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass es sich hier auch um Drachenreiter handelt.
Allerdings sind die Drachen Gestaltwandler, werden nicht gut behandelt und müssen sich ihrem Reiter komplett unterordnen.
Ganz anders sieht die Sache hier Drachenreiterin Yessa, die anfangs noch mit ihrer Drachenwandler-Schwester verbunden ist und später dann einen Bund mit Cassim eingehen muss.
Die Dynamik zwischen Yessa und Cassim fand ich sehr gut. Beide könnten sich sehr gut verstehen, wenn sie ehrlicher zueinander wären. Doch wo Yessa Cassim entgegenkommt, hält Cassim sich zurück, schließlich hütet er mehrere Geheimnisse.
Der Weltenbau mit den unterdrückten Drachenwandlern hat mir auch sehr gut gefallen. Der Auftakt nimmt einen gut mit in diese Welt, bleibt spannend und sorgt perfekt dafür, dass man Ball bleiben will. Ich bin wirklich gespannt, was die nächsten Bände bringen werden und wie sehr die bisher entstandene Verbundenheit von Yessa und Cassim auf die Probe gestellt werden wird.
Das Ende serviert einem eine böse Überraschung, aber zum Glück kann man ja schon den nächsten Band lesen.
Für Drachenliebhaber ist diese Reihe auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Wie gewohnt beste Unterhaltung

Skulduggery Pleasant (Band 16) - Nur Mord im Kopf
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Eine neue Reihe rund um Skuduggery und Walküre beginnt und diesmal ist auch Winter, wie sich Walküres Schwester nun selbst nennt, ist mit dabei. Allerdings begleiten wir sie abseits der Geschehnisse rund ...

Eine neue Reihe rund um Skuduggery und Walküre beginnt und diesmal ist auch Winter, wie sich Walküres Schwester nun selbst nennt, ist mit dabei. Allerdings begleiten wir sie abseits der Geschehnisse rund um Skulduggery und Walküre, denn Winter geht ihren eigenen Dingen nach.
Wie gewohnt bietet das neue Abenteuer meines absoluten Dreamteams wieder beste Unterhaltung, jede Menge Spannung und die richtige Dosis schwarzen Humor. Ich persönlich genieße ja jede Unterhaltung zwischen Walküre und Skulduggery.
Neben dem aktuellen Fall den die beiden bearbeiten, merkt Walküre, dass Skulduggery sich manchmal etwas seltsam benimmt und die Auflösung am Ende hat mich sehr zum Lachen gebracht. xD
Spannend fand ich hier besonders Winters Werdegang. Winter ist charakterlich so anders als Walküre und sucht irgendwie noch ihren Platz in der Welt. Ständig wird sie mit ihrer Schwester verglichen und man merkt, dass sie das nicht so dolle findet. Generell hat sie mit Walküre nicht viel gemeinsam, bis auf die Familie. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wohin ihr Weg sie führen wird und was da die folgenden Bände noch so kommt.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ruhig und nicht ganz so spannend wie erwartet

A Dowry of Blood: Begehren. Obsession. Macht.
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Von diesem Buch hatte ich mir irgendwie mehr erwartet, kann aber auch nicht so genau sagen was. Wir lesen hier über das Leben von Draculas erster vermeintlicher Braut Constanta. Dabei ist der Text aber ...

Von diesem Buch hatte ich mir irgendwie mehr erwartet, kann aber auch nicht so genau sagen was. Wir lesen hier über das Leben von Draculas erster vermeintlicher Braut Constanta. Dabei ist der Text aber aus ihrer Sicht eher in Form eines Geständnisses geschrieben und richtet sich an Dracula selbst. Damit ist dann auch direkt klar, dass es für Dracula schlussendlich nicht gut ausgehen wird.
Die Handlung verläuft hier sehr ruhig und erst zum Ende hin ergibt sich etwas Spannung. Die Intention des Buches ist eher die Darstellung von Constantas Entwicklung vom ängstlichen Geschöpf bis hin zur aufopfernden Beschützerin. Denn während der Zeit nimmt Dracula noch zwei weitere Personen nach und nach bei sich auf. Constanta durchlebt dadurch Phasen der Eifersucht und schlussendlich großer Liebe zu den neuen Familienmitgliedern. Zuerst kommt Magdalena, eine quirlige junge Frau und der junge Alexi, dem das Leben unter Draculas Dach schwerer fällt als den Frauen.
Das Zusammenleben mit Dracula ist eine wilde Mischung aus Liebe, Kontrolle, Leidenschaft und Eifersucht. Dracula hält seine Lieblinge klein, kontrolliert sie, versucht sie wenn nötig gegeneinander auszuspielen. Er nimmt ihnen ihr Selbstvertrauen und hält alle Geheimnisse des Vampirismus für sich. Doch Constanta entwickelt sich hier super weiter und wir begleiten sie auf ihrem Weg, wie sie versucht, sich und ihre Liebgewonnen zu befreien.
Gerade durch diesen Fokus auf Constantas Entwicklung bleibt es ein sehr ruhiger Roman, der Schreibstil in Form eines Geständnisses tut sein Übriges.
Bekannte Figuren und Ereignisse aus der Dracula-Erzählung von Bram Stoker kommen hier nur kurz zur Rede oder werden als übertriebene Erzählung eines Autors abgetan. Wer also darauf hofft, Verknüpfungen zum bekannten Roman herzustellen, wird hier enttäuscht.
Für mich war dieses Buch eine seichte Unterhaltung und schnell gelesen. Umgehauen hat es mich aber nicht.
Wer gerne ruhigere Geschichten liest und es mag, wenn persönliche Entwicklungen im Vordergrund stehen, kann hier beherzt zugreifen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Sehr vorhersehbar

Böse Mädchen sterben nicht
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In diesem Werk begleiten wir nacheinander drei Frauen, die sich plötzlich in einem ihnen angepassten Szenario wiederfinden. Somit ist das Buch in vier Teile unterteilt. Die ersten drei behandeln jeweils ...

In diesem Werk begleiten wir nacheinander drei Frauen, die sich plötzlich in einem ihnen angepassten Szenario wiederfinden. Somit ist das Buch in vier Teile unterteilt. Die ersten drei behandeln jeweils die Geschichte der jeweiligen Frau, der letzte Teil führt dann alles zusammen.
Celia findet sich ohne Erinnerungen an ihr bisheriges Leben in einer Umgebung wieder, die einem Cozy-Crime-Roman entspricht. Allie findet sich in mit Freunden in einer einsamen Hütte im Wald wieder, wo ein Mörder auf sie wartet. Und Maggie muss sich durch ein Labyrinth wie aus einem dystopischen Roman kämpfen, um ihre Tochter zu retten.
Der Roman hält jetzt nicht allzu viele Überraschungen parat. Er bietet gute Unterhaltung, aber mir war direkt klar, worum es hier im Wesentlichen geht. Bei jedem Kapitelanfang ist ein Chatverlauf zu lesen, der zusätzlich klar macht, was hier los ist.
Das Konzept der Geschichte gefällt mir gut, aber leider war alles eben ziemlich vorhersehbar. Die Charaktere waren mir aber trotz allem sympathisch und ich habe auch etwas mit ihnen mitgefiebert.
Alles in einem bietet dieser Roman eine recht gute Unterhaltung für zwischendurch, ist für mich aber das schwächste Buch aus der Feder Henrys, da bin ich einfach besseres gewohnt.

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