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Veröffentlicht am 14.11.2025

Interessanter Auftaktband

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Ich muss gestehen, da ich mit Engeln nicht viel anfangen kann, hab ich mich lange vor dieser Buchreihe gedrückt. Die Neuausgabe hat mich nun direkt zum Lesen verleitet.
Die Welt, welche die Autorin hier ...

Ich muss gestehen, da ich mit Engeln nicht viel anfangen kann, hab ich mich lange vor dieser Buchreihe gedrückt. Die Neuausgabe hat mich nun direkt zum Lesen verleitet.
Die Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat, ist sehr interessant und ich muss gestehen, dass es schon sehr einzigartig ist, Engel auf diese Weise in eine Geschichte einzubauen.
Dieser erste Band der Angelussaga hat mich recht gut unterhalten, auch wenn für mich nicht genug Spannung aufkam, die mich an den Seiten kleben ließ. Es war eher der wunderbare Schreibstil und Moons innere Kämpfe, die mich fasziniert haben.
Die Anwesenheit der Engel und ihre Bedeutung für die Menschheit fand ich sehr faszinierend. So hatte ich Engel noch nie in einem Buch und ich fand es spannend zu verfolgen, welche Engel nett sein könnten und welche grausam oder wen von ihnen man vielleicht trauen kann.
Dies war jedenfalls ein interessanter Auftakt und ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Klasse High Fantasy

A Betrayal of Storms
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Dieses Buch war mal erfrischend anders. Erwachsenerere Charaktere, ein männlicher Hauptprotagonist und eine queere Liebesgeschichte, die sich nicht in den Vordergrund gedrängt hat.
Robin wuchs bei seinem ...

Dieses Buch war mal erfrischend anders. Erwachsenerere Charaktere, ein männlicher Hauptprotagonist und eine queere Liebesgeschichte, die sich nicht in den Vordergrund gedrängt hat.
Robin wuchs bei seinem menschlichen Vater nahe der Grenze zum Faereich auf und wird eines Tages entführt. Menschliche Jäger fangen Fae ein, doch wozu weiß niemand.
Doch Robin gelingt es, sich selbst durch einen unerwarteten Machtausbruch zu befreien und wird sogleich von einer der Erbinnen des Herbstreiches mitgenommen.
Genau hier beginnt eine "Chosen One" Geschichte, denn es stellt sich heraus, dass Robin der letzte Erbe der Icethorns ist. Und nun liegt es an ihm, einen Krieg zu verhindern, indem er sein Erbe annimmt.
Robin ist ein zäher junger Mann, der anfangs noch sichtlich überfordert mit all den Informationen ist, was uns als Lesern allerdings auch nicht anders ergeht. Er erhält nur stückweise wichtige Informationen, muss sich vor unerwarteten Angriffen schützen und herausfinden, wer eigentlich wirklich auf seiner Seite steht und wer in ihm eine Bedrohung sieht. Und nebenbei verdreht ihm sein Leibwächter Erix den Kopf.
Die Geschichte hat mich durchweg gut unterhalten, es blieb spannend und ich selbst konnte nicht erahnen, wem hier wirklich zu trauen ist. Nur Althea und Erix waren für mich dauerhaft vertrauenswürdig. Außerdem mochte ich Althea sehr gern, sie ist einfach ein klasse Charakter.
Durchzogen von blutigen Kämpfen, gefühlvollen Momenten und neuen, teils sehr überraschenden Erkenntnissen, findet sich Robin am Ende in einem spannenden Endkampf wieder und muss seine finale Entscheidung treffen.
Wer Fae-Fantasy mag, liegt hier goldrichitg. hier wird einen wirklich spannende und wendungsreiche Geschichte geboten, die mich auf die weiteren Bände voller Vorfreude zurücklässt.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Tiefgründige Charaktere und spannender Mordfall

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Sage möchte unbedingt Mitarbeiterin im Arcanum werden und als ihre Freundin Lucy ermordet wird, gelingt es ihr, eine Chance zu bekommen. Nur muss sie zusammen mit dem Hexenmeister Oren arbeiten, der alles ...

Sage möchte unbedingt Mitarbeiterin im Arcanum werden und als ihre Freundin Lucy ermordet wird, gelingt es ihr, eine Chance zu bekommen. Nur muss sie zusammen mit dem Hexenmeister Oren arbeiten, der alles andere als begeistert ist.
Sage verlor als Kind ihre Familie und wurde zum Werwolf. Sie trägt ein großes Päckchen an Schuldgefühlen und Trauer mit sich herum und fürchtet sich vor jedem Vollmond, da sich dann verwandeln muss.
Oren hat so einige Geheimnisse, einen schlechten Ruf und macht lieber einen auf Einzelgänger.
Doch gerade die Kombi aus Oren und Sage ist perfekt und sorgt während der Geschichte dafür, dass beide doch lernen Vertrauen zu haben und mit ihren Vergangenheiten mehr ins Reine zu kommen.
Allerdings bekommen sie auch viel Hilfe von P, Sage's bester Freundin und Mitbewohnerin, die ein Geist ist. P ist ein Charakter, der oft vermittelt, sich um alle kümmert und eine super Hilfe bei den Ermittlungen ist. Denn neben all den zwischenmenschlichen Entwicklungen, gilt es hier einen Mordfall zu lösen, der lange kein Einzelfall bleibt.
Die Mordfälle sorgen für viel Spannung und die Enthüllung des Mörders sorgte bei mir für Überraschung.
Alles in einem ist dies eine wunderbare Fantasy-Krimi-Geschichte, mit liebevollen Charakteren und vor allem dem Fokus auf Freundschaft anstelle des üblichen Liebesgdöns (vor allem da Sage gerade mal 18 und Oren 150 ist). Natürlich kann da im nächsten Band noch mehr kommen, aber mir persönlich würde die Freundschaftsbasis reichen.
Das einzige, was ich zu meckern hätte wäre die Tatsache, dass die selbst erst 18jährige Sage ihre gleichaltrigen Freunde immer als Teenager bezeichnet und sich selbst irgendwie außen vor sieht. Nun denn.
Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Buch für gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Wie gewohnt beste Unterhaltung

Percy Jackson 7: Der Zorn der dreifachen Göttin
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Die nächste Aufgabe fürs nächste Empfehlungsschreiben steht an und diese klingt zwar recht einfach, hat aber in sich.

Diesmal ist des die Göttin Hekate, die sich an Percy wendet und ihn bittet, auf ihr ...

Die nächste Aufgabe fürs nächste Empfehlungsschreiben steht an und diese klingt zwar recht einfach, hat aber in sich.

Diesmal ist des die Göttin Hekate, die sich an Percy wendet und ihn bittet, auf ihr Haus und ihre Haustiere aufzupassen. Klingt nicht schwierig, aber natürlich geht alles schief, was nur schief gehen kann.

Besagte Haustiere sind eine Iltisdame und eine Höllenhunddame mit besonderer Vergangenheit, die natürlich ausbrechen und Chaos stiften.

Erneut stellen sich Percy, Annabeth und Grover der Herausforderung und geben alles, um die Situation zu retten. Noch immer fühlt man sich bestens unterhalten, die Seiten fliegen nur so dahin und es bleibt spannend und witzig.

Es gibt ein Weidersehen mit Monstern aus der Vergangenheit, wobei ich die selbst nicht mehr auf dem Schirm hatte. Allerdings wird alles immer gut erklärt und neu geschildert, sodass man nie das Gefühl hat, nicht mitzukommen.

Sehr einfühlsam wird es in diesem Band auch, denn die Hintergrundgeschichten der ausgebüxten Haustiere gehen nah und ich fand es super, wie Percy mit den beiden am Ende umgeht.

Nun freue ich mich auf den nächsten Band und die nächste Aufgabe, auch wenn das Warten lang wird.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Hier sind Namen wirklich Programm

Die Swifts (Band 1) - Ein vorzügliches Verbrechen
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Die Swifts sind eine wirklich einzigartige Familie. Hier bestimmt das Familienwörterbuch, welchen Vornamen man bekommt und dieser soll perfekt zum eigenen Charakter passen.

So haben wir hier die junge ...

Die Swifts sind eine wirklich einzigartige Familie. Hier bestimmt das Familienwörterbuch, welchen Vornamen man bekommt und dieser soll perfekt zum eigenen Charakter passen.

So haben wir hier die junge Schelmerei, die sehr gut im Streiche spielen ist und doch auch gerne Dingen auf den Grund geht.

Alle zehn Jahre versammelt sich die ganze Familie im alten Herrenhaus. Um den sagenumwobenen Familienschatz zu finden. Auch Schelmerei hat sich vorgenommen, diesen Schatz zu finden, kennt sie sich im Haus doch bestens aus. Doch das Vorhaben der Familie wird von einem Vorfall unterbrochen, der schnell als Mordversuch klar wird, denn Tante Schadenfreude wurde eindeutig die Treppe heruntergestoßen. Und bei einem Vorfall wird es hier nicht bleiben.

Schelmerei nimmt die Ermittlungen auf und bekommt Hilfe von ihrer Schwester und anderen nahen Familienmitgliedern und lernt auch neue Verbündete kennen.

Die Geschichte weiß durchweg zu unterhalten und bietet eine große Fülle an außergewöhnlichen Charakteren. So kurios wie all die verschiedenen Namen sind auch die Namensträger und man weiß nie, wer vertrauenswürdig ist. So gut wie jeder scheint verdächtig und so einige haben ihre ganz besonderen Geheimnisse.

Es gibt immer wieder super spannende Momente, neue Vorfälle und Verfolgungsjagden. Die Kulisse des alten, verwinkelten Herrenhauses mit Geheimgängen ist dazu noch der perfekte Handlungsort für diese Geschichte.

Und über allem hängt die Frage: Wie sehr bestimmt ein Name über die eigene Persönlichkeit?

Gerade Schelmerei stellt sich diese Frage, denn sie will nicht nur der unzuverlässige, nur auf Streiche ausgerichtete Mensch sein, den alle in ihr sehen, sie ist schließlich zu viel mehr im Stande, als alle denken.

Diese Geschichte bietet beste Unterhaltung, einen spannenden Kriminalfall, tatsächlich auch den ein oder anderen Toten und ein wenig zum Nachdenken. Ich wurde jedenfalls bestens unterhalten und freue mich auf einen neuen Band.

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