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Veröffentlicht am 01.07.2020

Das Chaos geht weiter

Rapunzel und die Genmais-Protestbewegung
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Im dritten Band erwartet Red ein neues Gefühlschaos. Ever ist tot und sie versucht verzweifelt ihn zu retten, sodass sie sogar den Teufel aufsucht. Diesmal verschwindet Jaz und Red findet ihn schneller ...

Im dritten Band erwartet Red ein neues Gefühlschaos. Ever ist tot und sie versucht verzweifelt ihn zu retten, sodass sie sogar den Teufel aufsucht. Diesmal verschwindet Jaz und Red findet ihn schneller wieder als gedacht, allerdings hätte sie niemals damit gerechnet, zu wem er verschwunden ist. Denn der Teufel macht seine eigenen Regeln und setzt Red und ihre Gefährtinnen vor Jasemins Palast aus, wo sie dann eben auf Jaz treffen und fürchterliches erfahren. Somit wächst die To-Do-Liste, denn Jaz ist das verlorene Kind. So muss sich Red Jasemins Schikanen beugen, Jaz umstimmen/retten und parall dazu die Prüfungen des Teufels bestehen.
Derweil versuchen die anderen, die zombifizierte Bevölkerung zu heilen und weitere Möglichkeiten, Ever zu retten, zu finden. Im Mittelpunkt steht in diesem Band Rapunzel, die nun einen Hexen-Fanclub hat und zeigen kann, was sie wirklich drauf hat. Dabei lernen wir diesmal die transgendere goldene Gans kennen, die hoffentlich eine Lösung für Evers Zustand und ein Heilmittel für die Zombies, äh, Märchenwaldbewohner, kennt. Auch die sieben Zwerge sind mit dabei und es gilt das Geheimnis des achten Zwergs zu lüften. Für weitere Komplikationen sorgen derweil auch die dreizehnte Fee und ein durchgeknallter Prinz Charming.
Wie gewohnt wird die Geschichte von Red aus der Ich-Perspektive erzählt und wechselt dann immer wieder zu den anderen, besonders zu Rapunzel. Der Schreibstil ist auch wie gewohnt schön flüssig und der Humor in guten Dosen vorhanden. Es hat wieder viel Spaß gemacht, die Prinzessinnen-Gang zu begleiten. Mittlerweile haben die Charaktere eine tolle Wandlung durchgemacht. Die Prinzessinnen haben sich zu toughen Frauen gewandelt und ihre Dumm- und Trägheit abgelegt, die sie nach ihren Happy Ends überkommen hatte. Auch die Hexen schließt man mittlerweile ins Herz. Sie zeigen immer mehr gute Aspekte, besonders Fear, denn sie nimmt ihre Mutterrolle nun sehr ernst.
Ich bin nun sehr gespannt auf den finalen, vierten Band! Am Ende erwartet einen hier nämlich eine besondere Überraschung, aber lest selbst.

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Öffne niemals die Büchse der Pandora...

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie
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Im zweiten Band der Hipster-Reihe sind die Happy Ends zwar gerettet, aber dem Märchenwald steht nun ein Krieg mit dem Morgenlang bevor. Die wahnsinnige Jasemin fordert den kompletten Märchenwald und möchte ...

Im zweiten Band der Hipster-Reihe sind die Happy Ends zwar gerettet, aber dem Märchenwald steht nun ein Krieg mit dem Morgenlang bevor. Die wahnsinnige Jasemin fordert den kompletten Märchenwald und möchte gern die Königin sein. Nur das verlorene Kind kann diesen Krieg noch verhindern.
Red und ihre Freundinnen erstellen daher diesmal eine Liste der möglichen Personen, die das verlorene Kind sein könnten. Außerdem versuchen sie, die Hexen auf ihre Seite zu ziehen. Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Ich-Perspektive von Red und schwenkt dann wieder zu den anderen. Dabei steht Cinder diesmal etwas mehr im Fokus. Diese wird direkt am Anfang von Charming verlassen und macht einen eigenen Entwicklungsprozess durch, an dem Peter Pan nicht ganz unbeteiligt ist.
Ansonsten gibt es in diesem Band noch weitere Komplikationen: Ever verschwindet und taucht später an einer sehr ungünstigen Position wieder auf, Rapunzel tut etwas sehr fatales, Snows Verwandtschaftsverhältnisse offenbaren sich und Red kämpft immer noch mit ihren Gefühlen für Jaz. Neu zum Team stößt Gretel, die einfach nur klasse ist und wirklich überall im Märchenwald ihre Finger im Spiel hat. Am Ende müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden und nicht für jeden geht es gut aus...
Auch dieser Band hat mich sehr gut unterhalten. Der Erzählstil ist einfach wunderbar und es passiert immer so viel, dass man nicht mit dem Lesen aufhören möchte. Das Ende hat mir den Atem geraubt und ich konnte glücklicherweise sofort zu Band 3 greifen! Wem Band 1 gefallen hat, der sollte unbedingt weiterlesen! =D

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Gefühle, Magie, Spannung und griechische Mythologie

Magie aus Gift und Silber
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Rya kann sich nur daran erinnern, ihr ganzes Leben als Statue in einem Museum verbracht zu haben. Doch eines Tages taucht Nick auf und scheint auf etwas zu warten. Und tatsächlich – Rya verwandelt sich ...

Rya kann sich nur daran erinnern, ihr ganzes Leben als Statue in einem Museum verbracht zu haben. Doch eines Tages taucht Nick auf und scheint auf etwas zu warten. Und tatsächlich – Rya verwandelt sich zurück in einen Menschen. Nick nimmt sie mit zum Orden des Perseus und dort erfährt sie von dem jahrhundertealten Zwist zwischen dem Orden und den Gorgonen. In der Hoffnung, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und mit dem Wunsch, dem Orden zum Dank zu helfen, lässt sich Rya für einen besonderen Einsatz trainieren. Dabei kommt sie nicht nur Nick immer näher, sondern auch ihrer eigenen Geschichte.

Dieses Buch war wirklich schön zu lesen. Der Schreibstil ist schön flüssig und Rya war mir sehr sympathisch. Die Geschichte wird von ihr in der Ich-Perspektive erzählt. So verfolgt man Rya auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und kann sehr gut ihre Gefühle nachvollziehen. Immer wieder träumt sie von Fragmenten, die Schnipsel ihrer Vergangenheit zu sein scheinen, doch sie kann sich einfach nicht erinnern. Warum kann sie dies nicht? Warum wurde sie in Stein verwandelt? Beim Orden wird Rya nicht von allen gern gesehen, denn viele halten sie selbst für eine feindliche Gorgone. Nur Nick hält zu ihr und sie beginnt, mehr für ihn zu fühlen. Um alle von sich zu überzeugen und in dem Wunsch, nützlich zu sein, nimmt sie deshalb den Auftrag an, als Spionin den Gorgonen beizutreten. Dabei versucht Nick sie weiterhin zu unterstützen, obwohl er eigentlich nicht sonderlich davon begeistert ist, dass Rya sich in Gefahr begibt. Weitere Hilfe erhält Rya auch von der Magissa Ilena. Ilena ist ein weiterer, sehr interessanter Charakter. Sie versucht Rya dabei zu helfen, sich zu erinnern und ihre bissigen Kommentare sorgen immer wieder für Erheiterung. Dabei ist sie herzensgut und schließt Rya fest in ihr Herz. Die Magissas sind unparteiisch und dürfen sowohl dem Orden als auch den Gorgonen helfen.

Der Orden besteht aus den Nachfahren des Perseus und Mitglieder werden dort hinein geboren. Dabei gibt es nur wenige Frauen. Bei den Gorgonen ist es etwas anders. Diese suchen sich geeignete Frauen, prüfen sie und machen sie dann zu einer Gorgone. Dabei suchen sie sich immer Männer, die sie für schlecht befunden haben und verwandeln sie in Stein. Der Orden hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben dies zu verhindern und Betroffene wieder zurück zu verwandeln.

Diese Geschichte wird jeder lieben, der gerne Geschichten mit griechischer Mythologie liest. Diese ist hier mit einer eigenen Version von Perseus‘ Geschichte verwoben. In diesem Buch bekriegen sich der Orden des Perseus und die Gorgonen seit Jahrhunderten miteinander. Dabei scheint dieser Zwist eine ganz eigene Geschichte, als eigentlich bekannt, zu haben. Aber lest selbst, wie Rya die Geheimnisse lüftet und ihrer Vergangenheit auf die Spur kommt.

Das Ende spannt den Leser übrigens sehr auf die Folter, dass war sehr gemein! xD Rundherum habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und die ganze Zeit über mit Rya mitgefiebert. Ich freue mich nun, dass es einen weiteren Band geben wird, in dem diesmal Ilena im Mittelpunkt steht.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Eine etwas andere Geschichte

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Ich liebe es, wenn es Bücher gibt, die „Alice im Wunderland“ in ein neues Gewand packen. Deshalb habe ich auch zu diesem Buch gegriffen. Die Gestaltung mit der Hasenspur fand ich dabei auch sehr schön ...

Ich liebe es, wenn es Bücher gibt, die „Alice im Wunderland“ in ein neues Gewand packen. Deshalb habe ich auch zu diesem Buch gegriffen. Die Gestaltung mit der Hasenspur fand ich dabei auch sehr schön und ich mag es, wenn die Geschichte auch mal etwas brutaler ist als gewöhnlich. Dieses Buch hat allerdings nur wenig mit der ursprünglichen Geschichte gemein, sie wurde hier nur als Fundament benutzt. Man sollte hier also keine neue Alice-Geschichte erwarten. Die einzigen Gemeinsamkeiten sind, dass es ein Mädchen (oder hier eher eine junge Frau) namens Alice gibt und bekannte Gestalten mit hinein gewoben wurden. So tauchen hier der Jabberwock, die Raupe und die Grinsekatze auf, sind aber komplett anders als im Original. Ein magisches Wunderland mit sprechenden Blumen sollte man hier also nicht erwarten.
Das Buch wurde viel damit beworben, dass es sehr brutal und grausam sein soll. Dies finde ich persönlich nicht so. Da habe ich schon ganz andere Bücher gelesen. Ja, Vergewaltigung ist ein Thema und es gibt auch viel fließendes Blut, allerdings gibt es keine detailreichen Beschreibungen davon.
Alice war einst auf einer Teeparty, auf die ihre Freundin sie mitgenommen hat. Allerdings weiß sie nicht mehr genau, was dort passiert ist. Man findet sie völlig traumatisiert mit Blut an den Beinen und sie kann nur noch „das Kaninchen“ murmeln. Daher stecken ihre Eltern sie in ein Irrenhaus, in dem sie nun schon zehn Jahre lang ist. Hier taucht auch das Klischee der schlechten Behandlung von Patienten auf, was man ja so schon kennt. Nebenan ist Hatcher untergebracht. Er soll mehrere Männer mit einer Axt abgeschlachtet haben, erinnert sich nicht mehr daran, wie und warum das passiert ist. Hatcher und Alice haben im Irrenhaus nur einander und es beginnt eine sonderbare Freundschaft. Als ein Feuer ausbricht und der geheimnisvolle Jabberwock frei kommt, gelingt den beiden die Flucht. Hatcher nimmt Alice unter seine Fittiche und bringt sie in sein altes Zuhause. Dort erzählt ihm seine Großmutter, dass nur die beiden den Jabberwock aufhalten können, doch dafür müssen sie einen bestimmten Gegenstand finden. Somit beginnt der Weg in den düsteren Teil der Stadt. Auf diesem Weg treffen Alice und Hatcher auf dubiose Gestalten, Hatcher rutscht zwischendurch mal die Axt aus und Erinnerungen kommen nach und nach zurück. Denn das Treffen mit bestimmten Personen enthüllt immer mehr Puzzleteile über die Vergangenheit. Dabei ist die Geschichte zwischendurch etwas abgedreht. Ins Detail gehe ich hierbei nicht, denn das würde zu viel von der Geschichte verraten. Aber natürlich führt der Weg am Ende zum weißen Kaninchen, von dem Alice immer wieder schlecht träumt.
Die Handlung wird aus Alice’s Perspektive geschildert und ist dementsprechend etwas kindlich. Denn Alice ist zwar schon eine junge Frau, hatte in der Anstalt aber nicht die Gelegenheit, das Kind in ihr abzustreifen, schließlich wurde ihr eine normale Jugendzeit verwehrt. Trotzdem gefallen mir ihre Gedankengänge sehr gut und man kann ihre Weiterentwicklung gut mitverfolgen und verstehen.
Mich hat diese Geschichte gut unterhalten und ich werde auch zum nächsten Teil greifen.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Spannende, märchenhafte Geschichte

Die Kristallelemente (Band 1)
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Amara ist magisch begabt, allerdings darf dies niemand wissen, wurde ihre Großmutter doch deswegen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Als ihr Vater sie an einen brutalen Kaufmann verheiraten will, schmiedet ...

Amara ist magisch begabt, allerdings darf dies niemand wissen, wurde ihre Großmutter doch deswegen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Als ihr Vater sie an einen brutalen Kaufmann verheiraten will, schmiedet sie einen Fluchtplan. Ein Angriff der berüchtigten, schwarzen Piraten steht bald bevor und sie will die Ablenkung nutzen um unbemerkt fliehen zu können. Doch am Tag ihrer Flucht wird sie vom Kapitän erwischt und so endet ihre Flucht unerwartet auf dem Piratenschiff. Der geheimnisvolle Kapitän spürt die Magie in ihr und will Amara dazu nutzen, einen Schatz zu finden, das silberne Herz des Meeres.

Amara ist eine toughe, junge Frau und nicht gerade erfreut, nun von den Piraten für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt zu werden. Erzählt wird die Geschichte aus ihrer Perspektive und der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen. Die Handlung wird schnelle abenteuerlich, denn Amara muss sich mit den Piraten auf eine Reise zu besonderen Inseln begeben, denn der Kapitän versucht den Fluch seiner Mannschaft zu brechen und dazu muss er das silberne Herz des Meeres finden. Amara ist immer wieder hin und her gerissen, ob sie den Piraten helfen möchte oder lieber versuchen sollte zu fliehen.
Dabei gelingt es ihr nie wirklich, den Kapitän zu durchschauen. Mal ist er sehr freundlich zu ihr, mal wieder abweisend. Amara versucht herauszufinden, warum die Mannschaft verflucht ist, warum ihre Haut ist tiefschwarz und ihre Gesichter entstellt sind. Außerdem soll sie sich von einer gewissen Tür fernhalten.
Dies alles erinnert dabei an ein bekanntes Märchen und ist doch selbst sein eigenes. Nach und nach werden die Geheimnisse aufgedeckt und viel Gefühl ist natürlich auch dabei. Außerdem lernt man selbst einige Mannschaftsmitglieder besser kennen und hofft, dass sie erlöst werden können. Die Autorin hat hier eine wunderschöne Welt erschaffen und in diesem Buch entdecken wir vor allem das Meer und die magischen Inseln. Ich konnte schwer aufhören zu lesen, wollte ich doch immer wissen, was mich auf der nächsten Insel erwartet und wie es mit Amara und dem Kapitän weiter geht. Amara bekommt sogar eine süße Freundin in Gestalt des Vogels Blanca. Blanca sorgt dabei immer für amüsante Situationen, da ihre nicht sehr wortreichen Kommentare immer Dinge aussprechen, die niemand gerade aussprechen will. Das ist immer herrlich.
Dies ist ein erster Band und ich bin sehr gespannt, wohin die Reise im nächsten Band gehen wird. Auf jeden Fall werden wir ein anderes Land kennenlernen und mal sehen, welche Magie und Charaktere uns dort erwarten werden.

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