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Veröffentlicht am 14.02.2020

Gute Story, aber leider für mich nicht ganz überzeugend

Die 12 Häuser der Magie
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In „Schicksalswächter“ begleiten wir Nicolas Ashton, genannt Nic, bei seiner Ausbildung zum Schicksalswächter. In der magischen Welt, vor den normalen Menschen verborgen, treten junge Magier nach ihrer ...

In „Schicksalswächter“ begleiten wir Nicolas Ashton, genannt Nic, bei seiner Ausbildung zum Schicksalswächter. In der magischen Welt, vor den normalen Menschen verborgen, treten junge Magier nach ihrer Grundausbildung einem der 12 Häuser bei. Dazu werden sie auf ihr Talent geprüft. Doch als es für Nic soweit ist, reagiert keines der Talente auf ihn. Da offenbart sich das 13. Haus, dessen Existenz geheim gehalten wurde und Nic wird überraschend bei den Schicksalswächtern aufgenommen. Diese haben die wichtige Aufgabe, das Schicksal zu überwachen und die Rückkehr des Dämons zu verhindern, einem schlimmen Feind aus vergangener Zeit. Nic ist noch nicht lange in seiner neuen Ausbildung beschäftigt, da geschieht auch schon ein Großangriff und er schlittert in das größte Abenteuer seines Lebens. Dabei wird er von seinen Freunden unterstützt und muss herausfinden, wer zum Feind gehört und wie die magische Welt gerettet werden kann.
Die Geschichte ist recht spannend und hat viel Potenzial. Allerdings hatte ich von Anfang an Probleme mit dem Sprecher. Meiner Meinung nach hat er sehr monoton gelesen und bei den Gesprächen der Charaktere war es für mich oft schwer zu erkennen, wer gerade spricht. Leider klangen alle gleich, bis auf Nox, der eine eigene und gelungene Sprachinterpretation hatte. Auch die humorvollen Stellen wurden nicht humorvoll vermittelt.
Der Humor ist bei mir ein weiterer kleiner Kritikpunkt. Ich fand ihn nicht immer passend und teilweise wirkte er erzwungen. Der Hauptcharakter Nic hat oft selbst in zu ernsthaften Situationen die Dinge mit seinem Humor versehen, was ich dann unpassend und recht unreif von ihm fand. Generell hatte ich oft das Gefühl, dass er dadurch viel jünger als seine beschriebenen 21 Jahre war.
Die Geschichte selbst hat mir recht gut gefallen. Ich mag Nic und seine Freunde sehr, sie geben ein tolles Team ab. Nur fand ich die Handlungen der Charaktere immer nicht ganz nachvollziehbar. Besonders die Männer regeln alle ihre Probleme mit Sex. Viel Platz für große Gefühle ist hier nicht, was nicht schlimm ist, aber eine vorherige Beziehungsentwicklung wäre ganz nett gewesen. Nic selbst stürzt sich schnell in seine Handlungen ohne sie groß zu hinterfragen. Außerdem kann er einfach nichts geheim halten, was ihm daher nicht immer nur Gutes bringt.
Im Verlauf der Geschichte geschieht sehr viel und es gibt viele spannende Kämpfe. Man lernt die magische Welt ausreichend kennen und es wird immer wieder genug Information zur Vergangenheit und dem Dämon eingestreut. Am Ende wird man sogar sehr überrascht, denn alles ist nicht so, wie es schien. Diesen Twist am Ende fand ich sehr gelungen, aber er hat mich auch sehr verwirrt, da man die Geschehnisse nochmals komplett neu überdenken muss. Ich denke, es ist besser, die Geschichte zu lesen. Dann wäre mir das Verständnis vielleicht leichter gefallen. Bei einem Hörbuch kann man leider so schlecht zu bestimmten Stellen zurückblättern. Vielleicht hätte mir die Geschichte auch generell besser gefallen, wenn ich sie selbst gelesen hätte. So ist mir leider nicht ganz klar, ob es nun am Schreibstil oder am Vorleser lag, dass mir nicht alles gefallen hat.
Alles in einem eine gute Story, aber leider als Hörbuch nicht sehr überzeugend, jedenfalls für mich.

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Veröffentlicht am 14.02.2020

Willkommen im Exsilium!

Exsilium
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Alinnea, genannt Ally, hat es in ihrem Leben nicht leicht. An ihrer Schule gilt sie als Freak und ihre Mutter gibt ihr die Schuld daran, dass ihr Vater sie verlassen hat. Doch als sie eines Tages Zeugin ...

Alinnea, genannt Ally, hat es in ihrem Leben nicht leicht. An ihrer Schule gilt sie als Freak und ihre Mutter gibt ihr die Schuld daran, dass ihr Vater sie verlassen hat. Doch als sie eines Tages Zeugin eines Mordes auf dem Friedhof wird, stellt sich ihr Leben völlig auf den Kopf. Doch die angeblichen Mörder sind „nur“ Agenten des Exsiliums aus der Geisterwelt. Sie nehmen Ally mit und eröffnen ihr, dass sie selbst ein Halbwesen ist. Bis ihr Geisterwesen-Erbe noch ungeklärt ist, soll sie im Exsilium ausgebildet werden und wird den Agenten von Force 7 zugeteilt. Dort muss sie sich mit dem mürrischen, aber irgendwie auch ziemlich anziehenden Captain Lean Osera herumplagen. Allerdings ist dort auch der Halbelf Kaden, der immer so nett zu ihr ist. Eine Zeit voller Abenteuer, Gefahren und Gefühlschaos beginnt.
Exsilium wird uns von Ally erzählt und gibt uns daher einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Von ihrer Mutter ungeliebt erfährt Ally im Exsilium endlich, was Liebe und Freundschaft bedeuten. Ally ist ein wirklicher Sturkopf, hat aber auch eine schwere Zeit hinter sich. In ihrem Team, der Force 7, wird sie herzlich aufgenommen, nur Lean, der Captain der Einheit, ist immer abweisend zu ihr. Und doch hat er auch seine guten Momente. Kaden hingegen ist von Anfang an nett zu ihr und sie fühlt sich bei ihm geborgen. Ansonsten gehören noch Nate, Sally und Pip zum Team. Alle Charaktere fand ich sehr sympathisch, wobei man sich selbst mit Lean nach und nach anfreundet. Bei ihrer Ausbildung findet Ally echte Freunde und leider gibt es auch eine Oberzicke.
Die Handlung der Geschichte bleibt durchweg spannend. Ich wollte immer wissen, was im nächsten Kapitel passiert und welches Erbe Ally denn nun in sich trägt. Der Schreibstil der Autorin ist dabei gut und flüssig zu lesen. Zwischendurch wollte ich Ally für ihre Sturheit ein bisschen schütteln, schließlich ist sie oft sehr gemein zu Lean, was ihrer Beziehung nicht sehr weiterhilft. Schließlich hat Lean sein eigenes Päckchen zu tragen und wir dürfen uns überraschen lassen. Ansonsten erwartet einem in diesem Buch natürlich auch ein fieser Gegner, der seine eigenen Absichten bezüglich Ally hat.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und hoffe sehnlichst auf eine Fortsetzung. Zur Überbrückung werde ich mir die GeisterWeltSaga vornehmen. Diese Reihe spielt auch in der Geisterwelt und hängt somit mit der in diesem Buch zusammen. Zum Verständnis dieses Buches ist sie aber nicht erforderlich. Ich habe jedenfalls auch so alles verstanden Aber wenn ich von einer Autorin ein tolles Buch gelesen habe, dann will ich auch den Rest noch lesen!
Also klare Leseempfehlung für dieses Buch, es enthält Spannung, Magie und große Gefühle! =)

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Ein silberner Brief, eine Regentschaftswahl, Magie und eine Sphinx

California´s next Magician
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Eigentlich ist Josephine nur eine von vielen, die in den Glastürmen des Kaiserreiches Eterny in California lebt. Doch trotzdem gehört sie zu den 25 Personen, die einen silbernen Brief erhalten. Dieser ...

Eigentlich ist Josephine nur eine von vielen, die in den Glastürmen des Kaiserreiches Eterny in California lebt. Doch trotzdem gehört sie zu den 25 Personen, die einen silbernen Brief erhalten. Dieser verpflichtet sie zur Teilnahme an der nächsten Regentschaftswahl, dabei hat Josephine bisher keinerlei magische Begabung gezeigt…

Die Geschichte katapultiert einen direkt zum ersten Tag der Regentschaftswahl. Josephine steht bereits auf der Bühne und nimmt an der Eröffnung teil. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, somit kann Josi dem Leser viele Eindrücke vermitteln. Dadurch fließen die Regeln ihrer Welt, Personenvorstellungen und Erklärungen fließend mit in die Geschichte ein und sind gut verständlich. Ich konnte mir dadurch Eterny sehr gut vorstellen und hatte schnell ein Bild vom Ablauf einer solchen Regentschaftswahl.
Die Handlung spielt in einer zukünftigen Welt, in der der Klimawandel die Erde verändert hat und das Meer weite Teile der Kontinente erobert hat. Außerdem existiert Magie. Dabei gibt es vier Gilden, die jeweils besondere Fähigkeiten besitzen. Und Josephine soll alle vier haben!
Für Josephine beginnt nun ein ganz anderer Lebensabschnitt. Sie muss ihre Kräfte entdecken, die Aufgaben meistern (die auch tödlich enden können) und herausfinden, wem sie bei dem ganzen wirklich trauen kann. Da ist Sullivan, der ihr Herz schneller schlagen lässt, aber auch Rayn, einer der anderen Kandidaten, der so undurchschaubar ist. Zu wissen, wer Freund oder Feind ist, ist hier überlebenswichtig und hinzu kommen noch die politischen Intrigen. Denn der aktuelle Regent scheint seinen Posten nicht wirklich verlassen zu wollen. Aber glücklicherweise findet Josephine besondere Verbündete in Form einer Sphinx und eines Phönix und man darf gespannt sein, wohin das Ende des Buches einem im nächsten Band führen wird. Die Geschichte ist dabei durchweg spannend geblieben. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Verbindung von modernster Technik und magischen Begabungen fand ich sehr gelungen.

Das Buch wurde mir von der Autorin selbst auf der Buchmesse vorgestellt und ich konnte nicht wiederstehen. Das Cover ist aber auch wirklich schön und auch von innen sieht das Buch wunderschön aus. Inhaltlich hat es mich nicht enttäuscht und ich fiebere dem nächsten Band entgegen!

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Paramythia entlüftet seine Geheimnisse

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
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Nach den Geschehnissen im ersten Band suchen Sam und seine neuen Freunde ein passendes Versteck und landen dort, wo Sam eigentlich nie wieder hinwollte. Doch die Zeiten erfordern ungewohnte Taten. Während ...

Nach den Geschehnissen im ersten Band suchen Sam und seine neuen Freunde ein passendes Versteck und landen dort, wo Sam eigentlich nie wieder hinwollte. Doch die Zeiten erfordern ungewohnte Taten. Während Kani sich mit dem unnahbaren Asfur Nusar und dem Pferdemenschen Shagyra auf eine eigene Reise begibt, nimmt Sam seinen Dienst an den Toren Paramythias wieder auf um die Bücherstadt weiter erkunden zu können. Denn eines ist gewiss – eine Befreiungsaktion für die Fabelwesen scheint unvermeidlich. Doch ist da noch Layl, die ihren schwarzen König zurückhaben möchte…

Der zweite Band dieser Trilogie ist noch spannender wie sein Vorgänger. Dieses Mal wird die Geschichte nicht nur aus Sams Perspektive erzählt, sondern auch aus Kanis und Layls.

Mit zu den im Mittelpunkt stehenden Charakteren gehört nun auch Nusar (somit passt der Buchtitel sehr gut), der während der Geschichte lernt, was es bedeutet, Freunde zu haben. Außerdem muss er sich mit der Entscheidung auseinandersetzen, ob er wirklich seinen geheimen Namen erfahren möchte oder sich lieber ein neues Leben aufbaut. Er und Shagyra sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und ich möchte sie nicht mehr missen.

In diesem Band ist Sam oft in Paramythia unterwegs und man darf ihn auf seinen Streifzügen begleiten. Durch den wunderbaren Schreibstil des Autors kann man alles wieder bildlich vor sich sehen, sodass man fast selbst dort anwesend ist.

Was ich sehr schön finde ist, dass nun mehr Fabelwesen zur Handlung gehören und nun auch Layls wahre Absichten mehr und mehr ans Tageslicht kommen. Auch erfährt Kani von ihrer wahren Herkunft. Das Ende war auf jeden Fall sehr spannend und mehr will ich auch nicht verraten, lest selbst.

Auf jeden Fall wieder eine wahre Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Interessanter Beginn

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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In „Lovely Curse“ geht es um Aria, die nach dem Verlust ihrer Eltern zu ihrer Tante nach Texas, Little Creek, kommt und sich dort zurechtfinden muss. Als Großstadtmädchen ist es für Aria schwer, sich auf ...

In „Lovely Curse“ geht es um Aria, die nach dem Verlust ihrer Eltern zu ihrer Tante nach Texas, Little Creek, kommt und sich dort zurechtfinden muss. Als Großstadtmädchen ist es für Aria schwer, sich auf dem Land einzuleben und ihre neuen Mitschüler machen es ihr auch nicht leicht. Dennoch lernt sie charismatischen Simon kennen und fühlt sich endlich willkommen. Doch da ist auch der faszinierende Dean, der ihr auch nicht mehr aus dem Kopf geht. Und als wären das nicht schon genügend Komplikationen, färben sich Arias Haare über Nacht plötzlich weiß, ein Pferd derselben Farbe taucht auf und in Little Creek scheint das Wetter verrückt zu spielen und eine Algenplage vergiftet das Wasser.
Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und wird uns von Aria erzählt. Dadurch hat man einen guten Eindruck von ihrer Gefühlswelt. Die Geschichte ist zu Beginn wie das typische Highschool-Leben, es gibt die Auseinandersetzung mit einer Ober-Zicke, feindliche Mitschüler und dazu passende Streiche. Dazu kommen Probleme mit der Tante und die Trauer um die verstorbenen Eltern. Einzig die plötzliche Wandlung der Haarfarbe, das plötzlich aufgetauchte Pferd und die Wetterphänomene lassen hier durchblicken, dass nicht alles ganz normal ist.
Dies ist auch einer meiner Kritikpunkte. Im Klappentext wird sofort auf die Todesboten hingewiesen und weitere Veränderungen angekündigt. Allerdings dauert es über 300 Seiten, bis sich die nächste Person verändert und weitere Seiten, bis die Protagonisten endlich einen Hinweis für die Veränderungen finden. Und als es endlich richtig spannend wird, ist das Buch auch schon zu Ende. Ansonsten handelt es sich in der Geschichte um Arias Zwiespalt über ihre Gefühle zu Simon und Dean.
Simon ist der typische „Goldjunge“. Er spielt Football, ist allseits beliebt und immer sehr nett und zuvorkommend. Er ist einer der wenigen Personen, die Aria am Anfang wohlwollend entgegenkommen. Dean hingegen hat einen schlechten Ruf als Weiberheld, ist aber auch von Anfang an nett zu Aria. Mir persönlich war er sympathischer als Simon, er ist einfach ein interessanterer Charakter.
Ansonsten werden die Naturkatastrophen, heftige Gewitter, das Vorkommen der Alge, die toten Tiere und die starke Hitze, immer wieder mit in die Handlung eingeflochten, sodass sie fast schon zum Alltag gehören.
Der Verlauf der Geschichte war für mich teilweise sehr vorhersehbar. Dies und die Tatsache, dass die wirklich interessanten und spannenden Stellen erst so spät kommen, führen zu einem Stern Abzug. Ansonsten hat mir das Buch sehr gefallen und ich bin auf den zweiten Teil gespannt. Da wird die Geschichte hoffentlich ereignisreicher

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