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Veröffentlicht am 05.03.2022

Ein Knochenjob, den man lieben muss

Die Irren mit dem Messer
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Verena Lugert trifft mit 39 Jahren die Entscheidung, einen neuen Beruf zu lernen, Köchin zu werden. Obwohl sie ein abgeschlossenes Studium hat und als Journalistin arbeitet. Sie berichtet humorvoll und ...

Verena Lugert trifft mit 39 Jahren die Entscheidung, einen neuen Beruf zu lernen, Köchin zu werden. Obwohl sie ein abgeschlossenes Studium hat und als Journalistin arbeitet. Sie berichtet humorvoll und trotzdem schonungslos, wie hart dieser Job ist, warum "man" bereit ist, sich diesen Strapazen zu stellen.
"Die Irren mit dem Messer" ist ein toller Titel, der genau treffend gewählt ist. Denn für uns "Nichtköche" muss man irre sein, wenn man sich diesem Druck, dieser Hektik und diesen langen Schichten stellt. Aber zum Glück gibt es diese Irren, denn man lässt sich ja gerne im Restaurant von einem guten Essen verwöhnen. Verena Lugert hat uns Leser einen Blick hinter die Kulissen gegeben, das war interessant, spannend und sehr gut geschrieben.
Chapeau, Frau Lugert!

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Veröffentlicht am 04.03.2022

Nett, aber vorhersehbar

Kleine Zweifel, große Liebe
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Rosa lebt mit Dackel "Hot Dog" auf Cockleberry Bay und führt dort einen Laden für Tierbedarf. Mittlerweile ist sie mit Josh verheiratet und eigentlich müsste alles perfekt sein... Wenn Rosa nicht immer ...

Rosa lebt mit Dackel "Hot Dog" auf Cockleberry Bay und führt dort einen Laden für Tierbedarf. Mittlerweile ist sie mit Josh verheiratet und eigentlich müsste alles perfekt sein... Wenn Rosa nicht immer wieder genau deshalb Zweifel kämen, vor allem in Bezug auf sich selbst. So führt eins zum anderen und es kommt zum großen Streit mit Josh. Wie geht es weiter mit den beiden bzw. geht es überhaupt weiter?
"Kleine Zweifel, große Liebe" habe ich geschenkt bekommen und dann erst gemerkt, dass es der 2. Band ist. Trotzdem kam ich gut in die Geschichte rein und ich konnte die meisten Zusammenhänge verstehen. Das Cover passt gut zum Buch, so kann man sich den Küstenort in Devon gut vorstellen.
Wer auf romantische Geschichten steht, den wird die Vorhersehbarkeit vermutlich nicht stören. Es war ein nettes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Überbewertet

Die Korrekturen
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Ein Roman über eine 5-köpfige Familie im Mittelwesten der USA, bei der jedes einzelne Familienmitglied mit seinen eigenen Dämonen kämpft. In den einzelnen Abschnitten wird jeweils ein anderes Familienmitglied ...

Ein Roman über eine 5-köpfige Familie im Mittelwesten der USA, bei der jedes einzelne Familienmitglied mit seinen eigenen Dämonen kämpft. In den einzelnen Abschnitten wird jeweils ein anderes Familienmitglied genauer unter die Lupe genommen, Abschnitte, die oft sehr abrupt enden und einem mit einem großen Fragezeichen zurücklassen.
Jonathan Franzen schreibt teilweise Mammutsätze, die nicht nur zeilen-, sondern auch seitenlang sind. Das ist mühsam, aber auch eine Kunst.
Einige detaillierte Beschreibungen dessen, was vor allem Vater Alfred sich einbildet, sind extrem abstoßend. Insgesamt war das Buch für mich künstlich in die Länge gezogen und hätte keine 781 Seiten gebraucht, um diese Geschichte zu erzählen. Das war mühsam zu lesen, ich war froh, als ich das Buch beendet hatte! Ich habe mich durchgekämpft, weil ich immernoch gehofft habe, die "Korrektur zum Guten" kommt noch und ich kann nachvollziehen, warum das Buch so gelobt wird. Leider war das für mich nicht der Fall. Schade!

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Veröffentlicht am 21.02.2022

Fitzek mal anders

Der erste letzte Tag
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Ein unfreiwilliger Roadtrip von München nach Berlin, ausdrücklich kein Thriller, das musste ich lesen. Es passieren viele Dinge auf dem langen Weg, die man bestimmt als an den Haaren herbeigezogen belächeln ...

Ein unfreiwilliger Roadtrip von München nach Berlin, ausdrücklich kein Thriller, das musste ich lesen. Es passieren viele Dinge auf dem langen Weg, die man bestimmt als an den Haaren herbeigezogen belächeln könnte, aber ich glaube, das ist der Humor des Autors und ich fand ihn in den meisten Fällen gut! Sebastian Fitzek kann schreiben und den Leser fesseln, ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen und mich dabei gut amüsiert.
Wie würde man selbst den "Ersten letzten Tag" verbringen? Würde man sich etwas Gutes tun oder anderen? Ein Ansatz, über den ich hoffentlich nie ernsthaft nachdenken muss...
Auf jeden Fall hat mich "Der erste letzte Tag" gut unterhalten und vielleicht sollte ich außer "Passagier 23" doch auch mal einen weiteren Thriller von Fitzek lesen?!

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Veröffentlicht am 20.02.2022

New York in den 30er und 40er Jahren

Manhattan Beach
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Das Buch erzählt von Anna, die ihren Vater bei diversen "Botengängen" begleitet, von deren Familie und von Annas Traum, nicht nur am Hafen zu arbeiten, sondern Taucherin zu werden. Dabei wird Annas Geschichte ...

Das Buch erzählt von Anna, die ihren Vater bei diversen "Botengängen" begleitet, von deren Familie und von Annas Traum, nicht nur am Hafen zu arbeiten, sondern Taucherin zu werden. Dabei wird Annas Geschichte mit weiteren Hauptfiguren erzählt, diese begegnen sich und die Verflechtungen beginnen.
"Manhattan Beach" gibt einen Einblick in das New York der 30er und 40er Jahre, auch während des 2. Weltkrieges. Das ist mit Sicherheit gut recherchiert, aber nicht wirklich mitreißend geschrieben. Es gibt zu viele Erzählstränge, die jeweils eine eigene Geschichte darstellen und meiner Meinung nach zu arg aufgebläht wurden. Teilweise waren sehr interessante Passagen dabei, teilweise war es mir zu langatmig.
Ich hatte mir mehr vom Buch versprochen, sehr schade.

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