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Veröffentlicht am 11.12.2025

GLIMMER nur ein Begriff oder doch vielmehr eine Lebensart

Glimmer
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„GLIMMER“ – Die neue Psychologie der positiven Trigger von Bernhard Tewes aus dem Rowohlt Polaris Verlag

Glimmer ist ein Buch, welches an der positiven Psychologie andockt und zum Umdenken einlädt. Negative ...

„GLIMMER“ – Die neue Psychologie der positiven Trigger von Bernhard Tewes aus dem Rowohlt Polaris Verlag

Glimmer ist ein Buch, welches an der positiven Psychologie andockt und zum Umdenken einlädt. Negative Trigger Reize sollen in den Gegenpol des positiven Glimmers versetzt werden. Der Schwerpunkt des Buches vermittelt dem Leser, dass bereits kleine Veränderungen große Wirkung zeigen. Das Buch macht deutlich, wie oft wir alltägliche Dinge nicht mehr bewusst wahrnehmen. Bernhard Tewes zeigt auf, wie wir positive Gedanken und Gefühle wieder in unserem Leben Einlass gewähren und somit wieder zu einem zufriedeneren Leben finden. Authentisch und in der Ich-Form geschrieben erzählt der Autor kleinere Geschichten von seinem persönlichen Leben und seiner praktischen Arbeit mit Menschen. Dadurch erhält meiner Meinung nach das Buch etwas ganz Persönliches und führt dazu, dass man sich an vielen Stellen mit dem Buch identifizieren kann. Zudem verliert das Buch dadurch den Sachbuchcharakter. Themen der positiven Psychologie werden mit einfachen Worten gut erklärt. Der Autor hat das Buch in drei Hauptkategorien unterteilt, die das Lesen zudem vereinfachen. In Selbst, Interaktion und Präsenz, diese enthalten weitere Unterkapitel. Am Ende hatte ich meine ganz eigene Vorstellung von Glimmer und nehme viele Anregungen mit. Wer sich gerne auch aktiv reflektiert, ist hier genau richtig und kommt voll auf seine Kosten. Aber auch Menschen, die mit dem Thema nicht vertraut sind, werden hier eine wunderbare Einführung in das Thema bekommen. Denn es werden Methoden und Techniken fachlich und praktisch unterbreitet. Bernhard Tewes ist hier ein sehr informatives und hilfreiches Buch gelungen. Wie ich finde, zeichnet sich der Autor durch seine klare, lebendige und verständliche Schreibweise aus. Er motiviert und beruhigt zugleich. Mich hat dieses Buch wirklich angesprochen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Zwischen den Gezeiten

Manche Schuld vergeht nie
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MANCHE SCHULD VERGEHT NIE von Elly Griffiths aus dem Tropen Verlag

Erster Band der Zeitreise Ermittlungen mit Eli Dawson

Ich war richtig gespannt auf dieses Buch, da die Autorin eine Ermittlerin ins ...

MANCHE SCHULD VERGEHT NIE von Elly Griffiths aus dem Tropen Verlag

Erster Band der Zeitreise Ermittlungen mit Eli Dawson

Ich war richtig gespannt auf dieses Buch, da die Autorin eine Ermittlerin ins Feld zieht, die gerade 50 geworden ist und dazu in die Vergangenheit reist, um dort einen alten ungelösten Kriminalfall zu lösen. Leider war ich persönlich etwas enttäuscht, da ich beim Lesen immer wieder ins Stocken geraten bin und mir einfach das Interesse fehlte weiter zu lesen. Die sogenannte Sogwirkung wollte einfach nicht einsetzen. Natürlich ist dies eine rein individuelle Sichtweise meinerseits.

Aber worum geht es eigentlich in diesem Roman? Schließlich ist dieser Roman der erste Band einer neuen Serie der überaus bekannten und beliebten Autorin Elly Griffiths. Die Autorin schreibt in diesem Roman über ihre Hauptprotagonistin Eli Dawson, eine taffe englische Kriminalbeamtin, die in einer Abteilung arbeitet, die der strengsten Geheimhaltung unterliegt. Selbst ihr einziger Sohn Finn, der selbst für die Regierung arbeitet, weiß nichts über die geheime Arbeit seiner Mutter. So entgeht ihm auch, dass die Abteilung noch in den Kinderfüßen steckt und das Prozedere der Zeitreise noch nicht gänzlich ausgearbeitet ist. Dennoch begibt sich seine mutige Mutter, mit der Unterstützung ihres Teams, auf eine Reise in das viktorianische Zeitalter Englands. Dort wartet auf sie ein Kriminalfall, der noch immer ungelöst ist. Dem nicht genug dreht sich der Cold Case um den Ururgroßvater von Elis Einsatzleiter Cain. Was mit der Suche eines Medaillons beginnt, entspinnt sich immer mehr um die Aufklärung eines Mehrfachmörders. Während Eli dann zu allem Überdruss im Zeitalter feststeckt, gerät ihr Sohn Finn in der Gegenwart gleichzeitig in ernste Schwierigkeiten.

Mein Fazit dieser Geschichte, wie Eingangs bereits erwähnt, fällt nicht 100 % positiv aus. Mir ist es auch sehr schwer gefallen diese Rezension, im Rahmen einer Leserunde, zu schreiben. Dies mag aber wirklich an ganz individuellen Dingen hängen. Dies war mein erster Roman der Autorin und zugleich der Auftakt einer neuen Serie. Mir sind manche Passagen einfach zu langlebig geblieben. Erklärungen zu weit hergeholt. Am Ende sind noch Fragen offengeblieben. Dennoch lebt der Kriminalroman von seiner Raffinesse und Innovation der Zeitreise. Es macht Spaß, mit Eli das viktorianische Zeitalter zu besuchen und die heutigen Entwicklungen mit der damaligen Zeit zu vergleichen. Die Idee die dahinter steckt ist unglaublich gut und wie ich finde, ist die Umsetzung der Autorin sehr gut gelungen. Daher ist dieser Kriminalroman, aufgrund seiner Idee absolut lesenswert und die ungewöhnlichen Ermittlungen der Vergangenheit haben natürlich ihren Reiz. Darüber hinaus können wir natürlich gespannt sein, wie sich der zweite Band der Serie liest. Dennoch vergebe ich erstmal nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Mörderische Familiengeheimnisse

Das Forsthaus
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„DAS FORSTHAUS“ von Marika Neitz ein Hörbuch aus dem SAGA Egmont Verlag

In diesem Kriminalroman wird die heutige Geschichte von Katharina und Philipp erzählt, als auch die Lebensgeschichte von Flora die ...

„DAS FORSTHAUS“ von Marika Neitz ein Hörbuch aus dem SAGA Egmont Verlag

In diesem Kriminalroman wird die heutige Geschichte von Katharina und Philipp erzählt, als auch die Lebensgeschichte von Flora die sich in den Anfängen der `70 Jahre abspielt. Traurig beginnt der Roman mit der Hauptprotagonistin Katharina, die nach einem Kindesverlust mit ihrem Mann aufs Land zieht. Philipp der die tragende Rolle bei diesem Umzug übernimmt, hat in der Nähe eines Dorfes, mitten im Wald zurückgezogen, günstig ein Forsthaus für sie erstanden. Bereits bei Besichtigung stellt sich für das Ehepaar heraus, dass das alte Haus völlig renovierungsbedürftig ist. Für diese Zeit nächtigen die Beiden in einem örtlichen Gasthof. Schnell stellt sich in Gesprächen heraus, dass in dem Forsthaus ein Mord geschah und seither das alte Haus leer steht. Aber dies ist nicht der einzige Mord in der Gegend. Ein Serientäter, der Engelmacher, soll über viele Jahre junge Mädchen entführt und getötet haben. Bei einem weiteren Rundgang in dem Haus liest Katharina einen an der Wand gesprühten und fragwürdigen Spruch. Wie ein Signalschuss erwacht Katharinas Neugierde und sie beginnt sich selbst und anderen Fragen zu stellen. Ihre bis dahin betäubte Spürnase als Journalistin dringt dabei immer weiter an die Oberfläche und sie wird dabei immer tiefer in das damalige Geschehen hineingezogen. Schnell wird deutlich, dass es da jemanden gibt der ganz und gar nicht mit ihren Nachforschungen einverstanden ist. Jemand versucht Katharinas Bemühungen aggressiv zu unterbinden. Aber dieser jemand hat nicht mit Katharinas Sturheit gerechnet, denn Katharina erkennt einen Zusammenhang und glaubt nicht daran, dass die richtige Person im Gefängnis sitzt.
Auf einer anderen Zeitebene, die in der Vergangenheit spielt, wird Floras Leben erzählt. Flora lebte mit ihrem Mann zuvor in diesem alten Forsthaus. Eindringlich und intensiv wird dabei Floras, von Ungerechtigkeiten geprägte, Geschichte erzählt. Flora, die in einer tyrannischen Ehe feststeckt und über Jahre geliebte Menschen verliert. Traurig werden die Entwicklungen dargestellt und am Ende wird Flora als eine Giftmörderin verurteilt. Aber ist sie auch die Mörderin ihres Mannes? Katharina ist von ihrer Unschuld überzeugt und setzt alles daran, diese zu beweisen.
Marika Neitz hat hier eine Kriminalgeschichte geschrieben, der unter die Haut geht. Durch ihre intensive und eindringliche Darstellung entsteht eine Sogwirkung immer mehr und schneller die Geschichte zu hören. Die Autorin schafft es wunderbar beide Zeitebenen zu erzählen und dabei den Zeitgeist mit einzufangen. Dabei sticht ihr literarischer Erzählstil wunderschön hervor. Sie geht inhaltlich an die menschlichen Grenzen und lässt uns Leserschaft in eine skandalöse Familiengeschichte hineinschauen. Stück für Stück setzt sich, wie bei einem Puzzle, alles Zusammen und ergibt erst ganz am Ende Sinn. Dazu nimmt der Roman immer wieder Wendungen an, die die Spannung immer höher treiben. Dazu hat mir Svenja Page, als Erzählerin, sehr gut gefallen, die diesem Roman ihre Stimme gibt und ihn sehr gut interpretiert. Der erste Roman der Autorin ist wirklich ein wunderbarer Erstling geworden. Ich freue mich schon auf ihre weiteren Veröffentlichungen, die hoffentlich nicht lange auf sich warten lassen.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Stark berührender Finder der Liebe

Geliebt
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„GELIEBT“ - Die Suche des kleinen Hasen nach Wärme und Halt von Magdalena Fournillier aus dem GU Verlag

Über das Coverbild bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, strahlt das Rosa und der kleine ...

„GELIEBT“ - Die Suche des kleinen Hasen nach Wärme und Halt von Magdalena Fournillier aus dem GU Verlag

Über das Coverbild bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, strahlt das Rosa und der kleine Hase Wärme und etwas Anrührendes aus. Nachdem ich das Buch dann aufgeschlagen habe, war ich völlig hin und weg. Seite für Seite wunderschöne gestaltete Bilder, die durch eine Reise zum Herzen führen und am Ende bleibt man ganz berührt zurück. Der kleine Hase leitet mit seinen Fragen durch die vier Jahreszeiten. Dabei stellt er immer wieder Fragen, auf die er in Form von anderen Tieren beziehungsweise Lebensweisheiten Antworten erhält. Hört sich simpel an? Ist es bei weiten nicht. Liebevoll und mit viel Wärme zeigt uns der Hase auf, wie wichtig und schön das Leben ist. Aber was letztendlich in diesem Buch fein geistig herausarbeitet ist, ist die sinnhafte Liebe. Ich gestehe, dass ich nach dem Buch meinen Begriff von Liebe überarbeitet habe und tatsächlich mich diese Seiten um einiges bereichert haben. Die Autorin zeichnet sich durch ihr feines Gespür und tiefer Empathie aus. Dabei untermalt sie mit ihren Bildern Lebensfragen und findet geeignete Antworten, die bereits in uns stecken, aber im Verborgenen liegen. Dieses eine Buch ist mir sofort ans Herz gewachsen und liegt immer in meiner Nähe.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Ein Debütroman als Nachfolger

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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HEN NA IE – Das seltsame Haus von Uketsu gelesen als E-Book aus dem Lübbe Verlag

Ich war richtig gespannt auf dieses Buch, da der Autor bereits in Japan als innovativ und unterhaltsam gilt. Das seltsame ...

HEN NA IE – Das seltsame Haus von Uketsu gelesen als E-Book aus dem Lübbe Verlag

Ich war richtig gespannt auf dieses Buch, da der Autor bereits in Japan als innovativ und unterhaltsam gilt. Das seltsame Haus ist der Debütroman des Autors, auch wenn Seltsame Bilder zuerst auf dem Buchmarkt in Deutschland erschienen ist. Auch soll Uketsu einen neuen Trend auf dem japanischen Buchmarkt geprägt haben, den „Sketch Mystery Roman“. Für mich allerdings war dies mein erstes Buch des Autors und auch mein erstes Buch eines japanischen Autors. Kulturell ist mir gleich aufgefallen wie höflich die Sprache gewählt ist. Aber auch wird schnell deutlich, dass das Buch kaum Handlung aufweist, sondern das beinhaltende Geschehen hauptsächlich von dem narrativen Dialog lebt. Für mich etwas ganz Neues. Insbesondere, da das Buch als Kriminalroman erscheint. Tatsächlich geht es in diesem Roman darum, einen Täter zu ermitteln, der einen beziehungsweise mehrere Morde begangen haben muss. Dies geschieht auf einer so ungewöhnlichen Art und Weise wie ich sie bisher literarisch noch nicht gekannt habe. Viele Indizien und Hinweise werden in Gesprächen erläutert und bringen den Leser Stück für Stück im Geschehen weiter. Dabei spielt die Architektur und Skizzen von Häusern eine bedeutende Rolle. In Bauplänen versteckt gilt es verborgene Räume und Gänge aufzudecken, um Geschehnisse erklärbar zu machen. Dennoch wird relativ schnell klar, dass hinter all dem ein Ritual steckt, welches mit einem schauerlichen Familiengeheimnis fest verankert ist. Dieser Faktor gilt es in diesem Roman, mithilfe von narrativen Erzählungen aufzudecken. Hierbei kommen zwei bekannte Persönlichkeiten wieder zum Einsatz Kurihara und sein Freund der telefonisch um Rat bittet.

Mein Fazit fällt nicht ganz so positiv aus. Dies mag aber wirklich an ganz persönlichen Dingen hängen. Zum einen war es für mich schwierig die japanischen Namen auseinanderzuhalten. Mir fehlte einfach an dieser Stelle schlichtes Grundwissen, was Kultur und Sprache angeht. Dennoch ist es mir gerade daher schwergefallen die handelnden Personen auseinander zu halten. Dazu fand ich die Dialoge teilweise nicht ganz nachvollziehbar, dies mag daran liegen, dass fast in allen Gesprächen Hinweise ermittelt wurden und erst zum Ende der Auflösung hin ein kompletter Rückschluss angeboten wird. Aber eigentlich fehlte es mir an Spannung in dieser Kriminalgeschichte. Denn der Kriminalroman lebt hauptsächlich von seiner Raffinesse und Innovation. Dennoch ist die Idee, die dahinter steckt absolut lesenswert und ungewöhnlich und sollte von uns Leser: innen Beachtung finden.

Besonders ist auf jeden Fall an dem Autor, die Architektur, als Gegenstand einer Kriminalgeschichte zu machen. Wie ich finde, ist ihm dies auch sehr gut gelungen. Es ist spannend immer wieder sich die Raumaufzeichnungen anzusehen und Vergleiche anzustellen. Dabei fallen immer wieder Veränderungen auf. Selbst das E-Book stellt die Bilder problemlos dar. Auch wenn ich nur drei Sterne vergebe, ist dieses Buch absolut lesenswert und Bedarf einer eigenen Meinung.

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