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Veröffentlicht am 31.10.2019

Ein teils dramatischer, teils bewegender Roman, der einen tiefen Eindruck hinterlässt.

Das Lächeln meiner Mutter
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Im Prinzip lässt sich dieses Buch in zwei Handlungsstränge aufteilen: den Strang, der sich rückblickend mit dem Leben von Lucile, der Mutter der Autorin Delphine de Vigan, befasst - und den Strang, der ...

Im Prinzip lässt sich dieses Buch in zwei Handlungsstränge aufteilen: den Strang, der sich rückblickend mit dem Leben von Lucile, der Mutter der Autorin Delphine de Vigan, befasst - und den Strang, der beschreibt, wie die Autorin an dieses Buch herangegangen ist, wie sie sich mit dem Leben ihrer Mutter beschäftigt hat, was das Schreiben dieses Buches in ihr ausgelöst hat.

Und gerade dieser zweite Handlungsstrang war es, der mich am meisten bewegt hat. Denn ironischerweise bin ich gerade in einer ähnlichen Situation, in der sich die Autorin während des Schreibens dieses Buches befand. Denn ein Mitglied aus meiner Familie hat ebenfalls den Weg des Freitodes gewählt. Und unweigerlich kamen auch bei mir die Fragen nach dem „Warum“ auf und der Wunsch, diesen letzten Schritt zu verstehen. Hätte man diese schwierige und schwerwiegende Entscheidung verhindern können? Hätte man sie überhaupt verhindern SOLLEN? Es fällt nicht leicht, damit zu leben und diesen letzten Schritt zu akzeptieren. Die Gedanken drehen sich immer wieder im Kreis. Man versucht, damit klarzukommen. Aber das braucht einfach Zeit.

Und dieses Buch hat mir dabei geholfen, einiges mit anderen Augen zu sehen. Gerade die letzten Seiten des (autbiographischen Romans haben mir Hoffnung und Kraft gegeben. Ich habe dieses Buch genau zur richtigen Zeit gelesen.

Man merkt der Autorin an, dass es ihr nicht leicht gefallen ist, dieses Buch zu schreiben. Sie hat sich über viele Jahre hinweg mit diesem Thema beschäftigt, hat mit Familienmitgliedern geredet, Briefe und Tagebücher ausgewertet. Und dabei die ein oder andere dramatische Szene aufgedeckt, die ein oder andere Wahrheit enthüllt, die so mancher nicht hören wollte. Und dabei hat sie ihre Mutter besser kennengelernt, als sie es zu deren Lebzeiten konnte.

Das war nun eine sehr persönliche Rezension von mir, aber so ist ja auch dieses Buch: sehr persönlich.

Mein Fazit:

Ein teils dramatischer, teils bewegender Roman, der einen tiefen Eindruck hinterlässt.

Veröffentlicht am 31.10.2019

Nicht so gut wie Band 1

Türkisgrüner Winter
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich "Türkisgrüner Winter" nicht mehr ganz so gut fand wie Teil 1. Der Vorteil an diesem Buch ist, dass man die Eigenheiten der Charaktere bereits kennt und vor allem mir blieb ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich "Türkisgrüner Winter" nicht mehr ganz so gut fand wie Teil 1. Der Vorteil an diesem Buch ist, dass man die Eigenheiten der Charaktere bereits kennt und vor allem mir blieb somit der schwere Einstieg wie bei "Kirschroter Sommer" erspart.

Mir war dieses Buch irgendwie zu ernst. Mir haben der Witz und Humor und die blöden Sprüche aus dem Vorgänger gefehlt. Kaum zu glauben, dass ich das gerade tatsächlich schreibe, denn in meiner Rezi zu Band 1 habe ich mich über die blöden Sprüche noch aufgeregt. Aber man gewöhnt sich eben daran, es gehört einfach zu den Figuren. Und hier ist mir dieses Detail ein wenig zu kurz gekommen. Klar, es gibt auch hier lustige Szenen, bei denen ich lachen musste. Aber dafür gibt es hier auch viele ernste Gespräche und auch Streit.

Es gab in diesem Buch auch wieder einige Szenen, die mein Leserherz haben höher schlagen lassen und in denen ich das Kribbeln aus Emelys Bauch in meinem Bauch gespürt habe. Aber so im Nachhinein betrachtet, denke ich, dass es weniger Szenen waren als in Band 1. Dort war einfach dieses Katz-und-Maus-Spiel viel intensiver.

Und das Ende war mir eindeutig zu lang. Hier habe ich stellenweise nur quer gelesen, weil es mir echt zu detailreich und umfassend wurde.

Veröffentlicht am 31.10.2019

Süße Sommergeschichte

Eine für vier
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Ich habe das Buch in einem Rutsch im Original gelesen und fand es einfach nur toll. Das ist wirklich ein richtig schönes, leichtes Sommer-Teenie-Buch. Ab und zu ist so etwas genau das Richtige für mich.

Die ...

Ich habe das Buch in einem Rutsch im Original gelesen und fand es einfach nur toll. Das ist wirklich ein richtig schönes, leichtes Sommer-Teenie-Buch. Ab und zu ist so etwas genau das Richtige für mich.

Die Idee mit den magischen Jeans find ich toll und total kreativ und auch die Freundschaft zwischen den vier Mädchen wird einfach nur schön dargestellt. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie die Mädchen sich fühlen müssen, als ihnen zum ersten Mal ein Sommer bevorsteht, den sie allein ohne die anderen verbringen müssen.

Jedes der vier Mädchen erlebt den Sommer anders und es mangelt nicht an Tragödien. Gut fand ich, dass es auch ernste Themen in diesem Buch gibt, weil die Handlung dann nicht nur so vor sich hin plätschert. Ich glaube, ohne diese ernsteren Szenen hätte mir das Buch nicht so gut gefallen. Denn nur Teenie-Gequatsche und Liebelei wäre dann wohl etwas zu anstrengend gewesen. :

Das Buch hat mich an so manchen Sommer zurückdenken lassen, den ich als Teenager durchlebt habe. Die anderen Bücher werde ich auf jeden Fall auch lesen und mir auch die Filme anschauen.

Veröffentlicht am 31.10.2019

Hat mir besser gefallen als erwartet

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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Ich bin echt überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Ana war ein Charakter, der mir sofort sympathisch war. Ihre Tollpatschigkeit fand ich so liebevoll und teilweise habe ich mich in ihren Gedanken ...

Ich bin echt überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Ana war ein Charakter, der mir sofort sympathisch war. Ihre Tollpatschigkeit fand ich so liebevoll und teilweise habe ich mich in ihren Gedanken und Worten wiedererkannt. Sie hat eine freche Art und ich fand es besonders authentisch dargestellt, wie sie Christian Grey mit Neugierde, aber auch mit Angst und Vorsicht begegnet. Christian ist ein ebenso interessanter Charakter. Er ist ein bisschen unheimlich, aber total interessant. Mich hat nur überrascht, wie jung er ist. Ich hatte ihn schon ein paar Jahre älter erwartet.

Ich war froh, dass das Buch auch eine "normale" Handlung hat, denn die exquisiten Stellen habe ich nur am Anfang Wort für Wort gelesen, später dann aber eher überflogen. Dieses Buch war mein erstes aus dem Erotik-Genre und ich habe gemerkt, dass ich damit nicht so viel anfangen kann. Die Szenen haben mich nicht besonders gereizt und auch nicht wirklich interessiert.

Sehr spannend dagegen fand ich die Entwicklung der Charaktere und auch, wie sich die Beziehung zwischen Ana und Christian entwickelt. Ich bin sehr gespannt, was mich hier in den folgenden beiden Teilen noch erwartet, die ich nun auf jeden Fall auch noch lesen möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr seicht und anspruchslos. Aber dadurch lässt sich das Buch schön locker und entspannt lesen. Ich mag den Humor des Buches, das gewisse Augenzwinkern. In verschiedenen Rezis liest man ja immer wieder von Wiederholungen bestimmter Wörter oder Redewendungen. Das ist mir so meistens gar nicht aufgefallen und wenn doch, fand ich es dennoch immer sehr passend.

Veröffentlicht am 31.10.2019

So ein tolles Buch!

Die wundersame Geschichte der Faye Archer
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Der Heyne Verlag hat sich richtig Mühe gegeben, ich liiiieeeebe das Cover und könnte es stundenlang anschauen und streicheln. Es ist so liebevoll und berührend gestaltet, ich kann mich gar nicht davon ...

Der Heyne Verlag hat sich richtig Mühe gegeben, ich liiiieeeebe das Cover und könnte es stundenlang anschauen und streicheln. Es ist so liebevoll und berührend gestaltet, ich kann mich gar nicht davon losreißen. Das Buch hat als Wanderbuch bei mir Station gemacht, aber ich werde es mir für mein Bücherregal kaufen, einfach, weil es so schön darin aussehen wird.

Aber nicht nur das Cover hat mich total verzaubert, sondern auch der Inhalt des Buches. "Die wundersame Geschichte der Faye Archer" ist ein Herbst-Buch und sollte daher wohl am besten auch in dieser Jahreszeit gelesen werden. Christoph Marzi versteht es einfach, die September-Stimmung einzufangen und sie in Worten wiederzugeben. Es sind wundervolle Beschreibungen, die den Leser direkt in das Buch hineinziehen und ihn nach Brooklyn versetzen, in die Welt der Faye Archer. Über dem Roman liegt eine ganz besondere Stimmung, ein bisschen Zauber, ein bisschen Melancholie, ein bisschen Wehmut und ein bisschen Glück und Freude. Ein bisschen Liebe. Eine gute Mischung von Allem.

Auch die Handlung hat mich komplett überzeugt. Sie ist sehr bodenständig und erzählt von der Liebe zur Musik und der Liebe zur Literatur. Besser hätte die Kombination für mich nicht sein können, da diese beiden Dinge auch einen sehr großen Teil meines Lebens ausmachen. Faye war mir von Anfang an sympathisch und es sind so viele Kleinigkeiten, die das Buch so besonders machen. Faye ist ein ganz toller Charakter, aber auch ihr Chef, der Buchhändler Mica, ist total faszinierend und seine kleinen Weisheiten haben mich stellenweise sehr nachdenklich gestimmt.

Ich kann gar nicht so richtig in Worte fassen, was mich an dem Buch so begeistert hat. Irgendwie einfach alles. Marzi findet genau die richtigen Worte, um den Leser von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln. Im Kopf des Lesers entstehen mit der Zeit jede
Menge Fragezeichen, denn irgendwie läuft hier etwas nicht ganz richtig und zusammen mit Faye durchlebt man schöne, aber auch verzweifelte Momente und ist einfach nur auf die Auflösung gespannt.

Hier kommt nun mein kleiner Kritikpunkt, der das Buch einen halben Stern gekostet hat: Das Ende. Es kam mir einerseits etwas zu plötzlich, andererseits lässt es mich auch etwas unzufrieden und auch etwas ratlos zurück.