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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2026

Großartig!

Dire Bound
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Ich lese echt viel Romantasy, versuche immer wieder mein Glück, lasse mich von Covern, Klappentexten, Farbschnitten überreden - und bin leider auch echt oft enttäuscht, breche Bücher ab, ärgere mich über ...

Ich lese echt viel Romantasy, versuche immer wieder mein Glück, lasse mich von Covern, Klappentexten, Farbschnitten überreden - und bin leider auch echt oft enttäuscht, breche Bücher ab, ärgere mich über Fehlkäufe. Aber nicht so bei "Dire Bound". Ich kann schon jetzt sagen, dass ich das Erscheinen von Band 2 kaum noch erwarten kann (zum Glück dauert es nicht mehr lange). Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an überzeugt. Ich mochte den Erzählton der Protagonistin, den ich als sehr nahbar, fühlbar, authentisch und lebendig empfunden habe. Ich mochte das Setting und World Building (ja, die Parallelen zu anderen Romantasy-Büchern mit anderen magischen Wesen habe ich erkannt, aber ganz ehrlich, es hat mich null gestört, warum auch, wir können immer Parallelen finden, wenn wir danach suchen, aber vielleicht müssen wir das nicht immer). Und ich mochte die subtile Spannung, die überraschenden Wendungen, die großen Aha-Momente und das, was für Band 2 bereits angedeutet wird. Es gibt nichts, was mir an diesem Buch nicht gefallen hätte, und das habe ich nicht mehr so häufig. Dazu kommt die großartige Aufmachung, das Buch ist ein Schmuckstück. Ich freue mich auf Band 2!

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Leider nicht wie erhofft

We Who Will Die
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Ich wollte das Buch wirklich so gern mögen. Ich habe gute Reaktionen darauf gesehen und gelesen. Es klang so spannend, unterhaltsam, interessant. Leider bin ich gar nicht mit der Geschichte warm geworden. ...

Ich wollte das Buch wirklich so gern mögen. Ich habe gute Reaktionen darauf gesehen und gelesen. Es klang so spannend, unterhaltsam, interessant. Leider bin ich gar nicht mit der Geschichte warm geworden. Ich hatte zu sehr das Gefühl, dass mir Informationen über den Weltenbau und generell die Gesellschaft, in der wir uns zusammen mit den Buchfiguren befinden, fehlen, um der Handlung interessiert und neugierig folgen zu können. Stattdessen war da leider immer diese Distanz, letztlich auch zu den Figuren. Dabei fängt die Geschichte so interessant an. Ich mochte den Konflikt, in den die Protagonistin gerät. Aber dann wurde es so oberflächlich, schwammig. Und gleichzeitig vorhersehbar. Sehr schnell hatte ich Vermutungen im Kopf, wie alles miteinander zusammenhängt. Die großen überraschenden Wendungen, die mich vorab in den Buchbesprechungen so neugierig gemacht hatten, wirkten plötzlich gar nicht mehr so spannend. Daher war es leider nicht das Lesevergnügen, das ich mir erhofft hatte. Die Reihe werde ich nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Für Büchermenschen genau das Richtige!

Das Jahr voller Bücher und Wunder
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"Das Jahr voller Bücher und Wunder" ist eines dieser Bücher, die man uneingeschränkt jedem empfehlen kann, der Bücher liebt. Denn genau das tun auch die Figuren in diesem Buch. Sie lieben Bücher, sie verkaufen ...

"Das Jahr voller Bücher und Wunder" ist eines dieser Bücher, die man uneingeschränkt jedem empfehlen kann, der Bücher liebt. Denn genau das tun auch die Figuren in diesem Buch. Sie lieben Bücher, sie verkaufen Bücher, sie lektorieren Bücher ... So viel Bücherliebe steckt in diesem Buch. Und gleichzeitig ist es ein Buch, das man nur lieben kann. Weil die Figuren so unglaublich sympathisch sind. Und weil noch so viel mehr in diesem Buch steckt. Es ist eine Geschichte über Verlust, Abschied, Schmerz, aber vor allem auch über Hoffnung, Zusammenhalt, Gemeinschaft. Und nicht zuletzt über Liebe. Liebe in ihren verschiedensten Formen und Ausdrücken. Dazu ist der Schreibstil der Autorin wunderbar angenehm, dabei feinfühlig und mitfühlend. Es wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt, es gibt kein übertriebenes Drama. Und doch steckt die Geschichte voller Gefühle. Ich habe sie sehr gern gelesen und empfehle sie uneingeschränkt weiter.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Wunderschön!

Goldrichtig
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Was für ein zauberhaftes, wundervolles, zartes Büchlein! Es steckt voller Liebe, voller Mitgefühl, voller Empathie und Verständnis. Es ist ein Buch des Zuspruchs, der Ermutigung, Ermunterung und des Miteinanders. ...

Was für ein zauberhaftes, wundervolles, zartes Büchlein! Es steckt voller Liebe, voller Mitgefühl, voller Empathie und Verständnis. Es ist ein Buch des Zuspruchs, der Ermutigung, Ermunterung und des Miteinanders. Als Leserin fühlt man sich so sehr gesehen, verstanden, unterstützt, bestärkt und geliebt. Die Aufmachung ist so liebevoll und detailreich, die Worte werden wunderbar in Szene gesetzt und betont. "Goldrichtig" ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um sich an die eigene Kraft und Stärke zu erinnern. Als würde eine gute Freundin den Leserinnen gut zusprechen, sie zurück ins Hier und Jetzt holen, ihnen zur Seite stehen und sie in all dem bestärken, was sie gut machen, worauf sie stolz sein können. Zugleich ist es ein Buch über Gemeinschaft und Verbundenheit. Frauen mit Kind(ern) finden Zuspruch, gewinnen eine neue Perspektive auf das Miteinander, dürfen sich selbst und ihre Familie mit neuen Augen betrachten. Ein ganz fabelhaftes Büchlein zum Selberlesen und Verschenken!

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Von gut bis weniger gut

Versprich mir, dass du tanzt
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Die erste Hälfte des Romans hat mir echt gut gefallen. Ich mochte das Setting des Buches sehr, den Fakt, dass es zu einem großen Teil im Winter spielt, in einem Schneesturm, in einer abgelegenen Hütte ...

Die erste Hälfte des Romans hat mir echt gut gefallen. Ich mochte das Setting des Buches sehr, den Fakt, dass es zu einem großen Teil im Winter spielt, in einem Schneesturm, in einer abgelegenen Hütte im Wald, in der Josh, einer der Protagonisten des Romans, lebt. Das hat für eine atmosphärische, interessante, mitunter auch spannende Stimmung gesorgt. Auch fand ich den Hintergrund des Romans interessant, den Grund dafür, warum Lily und Josh aufeinandertreffen. Dazu gibt es Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonisten. Das hat ihre Geschichte auf besondere Weise erzählt und hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin arbeitet sehr stark mit Emotionen, schafft dadurch Verbindung zu ihren Lesern. Leider wandelte sich mein Eindruck von dem Buch mit dessen zweiter Hälfte, vor allem mit dem letzten Drittel. Hier werden Details in die Handlung eingebaut, die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Alles wirkt etwas übertrieben, etwas zu dramatisch, etwas zu überspitzt. Das Buch hätte eine wirklich schöne, runde Geschichte erzählen können. Aber diese kleinen Details haben mich sehr gestört. Ich glaube, manches hätte anders erzählt werden können und der Roman hatte dennoch gut funktioniert. So fand ich es leider übertrieben und unnötig dramatisch. Ich denke, dass die Bücher der Autorin daher wohl eher nichts für mich sind. Es war mir zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt und zu voll mit Sachen, die nicht hätten sein müssen, gerade bei einem belletristischen Roman, der nicht genug Umfang bietet, um sich in der Tiefe mit den Emotionen und den Prozessen der Charaktere zu befassen. So wirkte das Ende zu abrupt und unbefriedigend.

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