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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2025

tolle Fantasy

Der Sternenstaubdieb
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Man hat ja immer so gewisse Erwartungen, wenn man sich für ein Buch entscheidet. Cover, Titel und Klappentext bilden da so eine Mischung, die einen im besten Falle neugierig macht und einen vorfreudig ...

Man hat ja immer so gewisse Erwartungen, wenn man sich für ein Buch entscheidet. Cover, Titel und Klappentext bilden da so eine Mischung, die einen im besten Falle neugierig macht und einen vorfreudig das Buch in die Hand nehmen lässt. So ging es mir ganz besonders bei "Der Sternenstaubdieb".

Ein genial rätselhafter Titel auf einem wunderschönen Cover und ein vielversprechendes Setting in einer Welt aus Tausend und eine Nacht. Aladin und die 40 Räuber lassen grüßen.

Die Umsetzung hat mir sehr gefallen.
Da gibt es eine Mitternachtshändlerin die Magie und magische Artefakte verkauft.
Eine Räuberin unter den 40, die sehr lässig und gewitzt zu Werke geht.
Ein Dschinn, der heimlich und hilfreich durch diese Welt saust und versucht, seine Freundin zu schützen und seine Identität zu schützen.
Ein Prinz, der anfangs wenig prinzlich und wenig heldenmäßig daherkommt aber der sich bemüht, seiner Rolle gerecht zu werden.
Und ein fremdes Land voller Sand und Zauberei und Phantasie.

Ein toller erster Band der Lust auf mehr macht. Alle Erwartungen erfüllt.

Veröffentlicht am 29.01.2025

der tote Ehemann

Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf
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So recht kann ich das Gelesene nicht einordnen. Weder in ein Genre noch in eine Benotung.
Die Idee ist interessant und vielversprechend. Das Thema Schicksalsschlag wird etwas genauer betrachtet und so ...

So recht kann ich das Gelesene nicht einordnen. Weder in ein Genre noch in eine Benotung.
Die Idee ist interessant und vielversprechend. Das Thema Schicksalsschlag wird etwas genauer betrachtet und so was spricht mich auch an. In der zweiten Hälfte wird es etwas unwirklich und mir fehlte ein wenig der psychologisch erklärende Ansatz.
Und dann ist die Geschichte ganz schnell auch schon wieder vorbei.
Lässt mich ein wenig ratlos zurück. Mich störte ganz subjektiv auch, dass der tote Ehemann - der vielleicht nicht ganz so tot ist wie gedacht - Robert heißt. Das irritiert mich die ganze Zeit, da ich immer den Autor im Kopf hatte.

Veröffentlicht am 29.01.2025

intensive Charaktere

Flusslinien
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Das Buch "Flusslinien" lebt von den Bildern die es beschreibt, den Bildern, die es im Kopf macht, den Bildern und Traumata, die das Leben der drei Hauptdarsteller bestimmt haben.

Die Stärke des Buches ...

Das Buch "Flusslinien" lebt von den Bildern die es beschreibt, den Bildern, die es im Kopf macht, den Bildern und Traumata, die das Leben der drei Hauptdarsteller bestimmt haben.

Die Stärke des Buches ist weniger der Plott, der zwar harmonisch ausgewogen aber auch ohne große Überraschungen daherkommt. Es ist vielmehr der Erzählstil, der besticht. Die malerische Sprache überzeugt mit Kraft und Authentizität. Die äußeren und inneren Dialoge bringen einem die Figuren schnell und intensiv näher.

Ich mochte die sehr unterschiedlichen Charaktere, die, trotz ihrer seelischen Wunden, zueinander eine Nähe aufbauen und sich dadurch helfen können. Das berührt und überzeugt die Leserschaft. Dass verschiedene Generationen auf Augenhöhe agieren, erfreute mich besonders.

Hervorzuheben ist auch das wunderschöne Cover, dass man sofort als ein Gleichnis, eine Metapher, für das Leben der Darsteller sieht. Hervorragend gewählt.

Veröffentlicht am 29.01.2025

solider Abschlussband

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Band drei der Vergissmeinnicht-Trilogie schließt den Kreis um Mathilda und Quinn. Die beiden sind das perfekte Pärchen, das war fast ein wenig zu harmonisch manchmal aber dafür geht es ja rund um die beiden ...

Band drei der Vergissmeinnicht-Trilogie schließt den Kreis um Mathilda und Quinn. Die beiden sind das perfekte Pärchen, das war fast ein wenig zu harmonisch manchmal aber dafür geht es ja rund um die beiden jungen Leute auch ziemlich wild zu, da ist es auch wieder gut, dass sie sich aufeinander verlassen können. Der Plot ist unterhaltsam wenn auch nicht ganz so spannend und stringent erzählt wie die Vorgänger. Die Dialoge sind witzig und auch bei den Nebendarstellern findet man einige liebenswerte Charaktere. Am Ende möchte die Autorin alles ganz rund und gut abschließen. Auch das hätte ich so gar nicht gebraucht. Schließlich sind es lauter Jugendliche, die hier am Anfang des Abenteuers Leben stehen und ein paar offene Zukunftsaussichten hätten nicht gestört.

Solider Abschlussband.

Veröffentlicht am 29.01.2025

unterhaltsam

Das Leben fing im Sommer an
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Auch wenn ich kein ausgesprochener Fußballgucker bin, so kenne ich doch Christoph Kramer - vor allem als Ko-Kommentator bei den Spielen der Nationalelf. Da mir der junge Mann sympathisch ist und das Buch ...

Auch wenn ich kein ausgesprochener Fußballgucker bin, so kenne ich doch Christoph Kramer - vor allem als Ko-Kommentator bei den Spielen der Nationalelf. Da mir der junge Mann sympathisch ist und das Buch im Klappentext ein wenig klang, wie die Bücher von Benedict Wells, habe ich zugegriffen. Es handelt sich um einen Erstling und um eine Coming-of-Age-Geschichte.

Das Cover ist ein sehr stimmungsvoller Hingucker und passt total gut zu der Story um einen jungen Mann, der erste Liebeserfahrungen und die ersten Schritte in ein Erwachsenenleben macht.

Der Hauptdarsteller heißt Chris Kramer. Ich musste mich die ganze Zeit fragen, wie viel der Geschichte auf Tatsachen beruht oder ob es trotz dieses Namens alles Fiktion ist. Der Erzählstil ist einfach zu lesen und passt zum Alter des Protagonisten. Der Chris im Buch will auch Profifußballer werden und verehrt o.a. Podolski. Umso weiter ich gelesen habe, um so sicherer bin ich mir, dass das Buch starke Autobiographische Züge hat. Der Held des Buches kommt sympathisch und ganz normal rüber. So würde ich auch den Autor einschätzen. Auch wenn es nicht an die Romane von Herrn Wells heranreichen kann, so war es doch eine erfrischende Geschichte und ich mochte es, wie unprätentiös der Autor Kramer seinen Hauptdarsteller Kramer in Szene setzte.