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Veröffentlicht am 09.01.2022

Jessica-Niemi ermittelt wieder

Teufelsnetz
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Zwei bekannte Blogger, Lisa Yamamoto und Jason Nervander, verschwinden in Helsinki und kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Zuerst wird dies als Prank gedeutet um die Follower-Zahlen ...

Zwei bekannte Blogger, Lisa Yamamoto und Jason Nervander, verschwinden in Helsinki und kurz darauf wird deren Tod in den sozialen Medien gemeldet. Zuerst wird dies als Prank gedeutet um die Follower-Zahlen in die Höhe zu treiben, doch als ein Mädchen tot am Strand gefunden wird, gekleidet und geschminkt wie ein Manga, sehen Jessica Niemi und ihr Team hier schnell einen Zusammenhang. Schon bald kommen sie einem perfiden Netzwerk auf die Spur.

Auch in diesem zweiten Teil der Jessica-Niemi-Reihe wird von Anfang an eine atemberaubende Spannung aufgebaut. Die düstere und beklemmende Atmosphäre ist geradezu greifbar. Die Handlung war sehr komplex und mit den Verstrickungen und unerwarteten Wendungen hat mich die Story sofort in ihren Bann gezogen.

Hinweise auf den ersten Fall des Teams tauchen hier immer wieder mal auf und auch wie in Hexenjäger lernen wir die Protagonisten durch Informationen aus der Vergangenheit gut kennen. Allen voran Jessica, die sich weiterhin mit ihrer nicht ganz einfachen Vergangenheit auseinandersetzten muss.

Der Autor greift hier in seinem Werk mit den Bloggern, die Ihr Privatleben in den sozialen Netzwerken veröffentlichen und der damit einhergehenden Gefahr, ein aktuelles Thema auf.

Zeitweise geht zwischendurch ein bisschen die Spannung verloren, deshalb ziehe ich einen halben Stern ab. 4,5 Sterne von mir für diese fesselnde Story. Dieses aufregende Leseerlebnis kann ich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Das Erbe des roten Wolfs

Der Herzgräber
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Heather Evans kehrt nach dem Selbstmord ihrer Mutter nach Hause zurück. Als sie die Briefe des vor Jahren verurteilten Serienmörders Michael Reave findet, will sie mehr darüber erfahren. Zur gleichen Zeit ...

Heather Evans kehrt nach dem Selbstmord ihrer Mutter nach Hause zurück. Als sie die Briefe des vor Jahren verurteilten Serienmörders Michael Reave findet, will sie mehr darüber erfahren. Zur gleichen Zeit werden wieder junge Frauen auf sehr ähnliche Weise getötet wie damals. Während sie mit Hilfe von Detektive Ben Parker Kontakt zu Reave aufnimmt, passieren seltsame Dinge. Und Heather begibt sich mit ihren Nachforschungen in tödliche Gefahr.
Die Idee der Story fand ich sehr interessant und spannend, nur bei der Umsetzung haperte es leider und einige Szenen waren sehr konstruiert. Mit Heather hat die Autorin einen mir unsympathischen Charakter geschaffen und ihr Verhalten war teilweise einfach nur naiv und unlogisch.
Gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte. Der Handlungsstrang um Heather in der Gegenwart wird immer wieder unterbrochen von der Erzählung der Vergangenheit von Michael Reave.
Zwar war der Schreibstil leicht lesbar, aber leider nicht so fesselnd. Meine Gedanken schweiften immer wieder mal ab. Auch die vielen fehlerhaften Wortstellungen und Rechtschreibfehler stoppten meinen Lesefluss. Der typisch für manche englische Krimis bzw. Thriller hohe Alkoholgenuss war für mich eher abstoßend.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Anders als erwartet

Der Gräber
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Seit fünf Jahren wählt sich ein Serienmörder in der Nacht zum 6. November in den Göteborger Villenvierteln ein Opfer aus. Er gräbt sich durch die ERde und gelangt durch den Kellerfußboden ins Haus. Die ...

Seit fünf Jahren wählt sich ein Serienmörder in der Nacht zum 6. November in den Göteborger Villenvierteln ein Opfer aus. Er gräbt sich durch die ERde und gelangt durch den Kellerfußboden ins Haus. Die Polizei ist völlig ratlos, denn nirgends finden sie verwertbare Spuren. Bis plötzlich bei einem Verlag ein erdverkrustetes Manuskript auftaucht, dessen Inhalt die Morde beschreibt.

Aus wechselnden Sichtweiten wird die Story anfangs spannend erzählt, doch im weiteren Verlauf war sie in weiten Teilen leider ohne Tiefgang. So konnte mich der Schreibstil nicht besonders fesseln und gerade im Mittelteil war das Ganze farblos und langweilig. Die Spannung stieg erst im letzten Viertel wieder an, wobei die Handlung sehr vorhersehbar war.

Die Charaktere blieben in meinen Augen eher blass. Besonders die Lektorin Annika Granlund war mir nicht sonderlich symphatisch. Von den Ermittlern hätte ich mehr erwartet, sie standen dem ganzen Fall hilflos gegenüber.

Die Idee für den Plot war nicht schlecht, allerdings fand ich den Versuch des Autors hier Horror- bzw. Mystery-Elemente zu verarbeiten nicht besonders passend. Auch das Ende war mir zu unlogisch. Schade ich hatte mir von der Geschichte mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 31.12.2021

Schwächster Teil der Trilogie

Abgetrennt
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In einem Kieler Lehrinstitut werden Leichenteile beschlagnahmt und zur Untersuchung ins rechtsmedizinische Institut gebracht. Dr. Paul Herzfeld fallen dabei gewisse Ungereimtheiten auf und durch seine ...

In einem Kieler Lehrinstitut werden Leichenteile beschlagnahmt und zur Untersuchung ins rechtsmedizinische Institut gebracht. Dr. Paul Herzfeld fallen dabei gewisse Ungereimtheiten auf und durch seine Nachforschungen gerät er mal wieder in brenzliche und gefährliche Situationen.
Wie auch in "Abgeschlagen" und "Abgefackelt" haben mich die detaillierten Beschreibungen und Erklärungen der Obduktionen fasziniert. Tsokos versteht es, diese Informationen sehr gut in der Story mit zu verflechten.
Der Schreibstil ist wie immer fesselnd und temporeich. Die Spannung baut sich erst nach und nach auf und gipfelt in einem actionreichen Showdown.
Auch der dritte Teil der A-Reihe war wieder ein True-Crime-Thriller der Extraklasse, obwohl mir die beiden Vorgänger-Bände besser gefallen haben. Bei der Handlung an sich hat mir leider das gewisse Etwas gefehlt, es war mir zu vorhersehbar und konstruiert.

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Liebende unter einem bösen Stern

Die Studentin
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Als die Studentin Taryn tot aufgefunden wird, weit alles auf Selbstmord hin, doch Detektive Frankie Loomis fandet sehr schnell einige Ungereimtheiten, die sie an der Todesursache zweifeln lässt.
Das Buch ...

Als die Studentin Taryn tot aufgefunden wird, weit alles auf Selbstmord hin, doch Detektive Frankie Loomis fandet sehr schnell einige Ungereimtheiten, die sie an der Todesursache zweifeln lässt.
Das Buch ist durch einen angenehmen Schreibstil schnell durchgelesen. Durch wechselnde Perspektiven zwischen Davor und Danach wird Spannung aufgebaut und der Leser bekommt nach und nach Einblicke in das Leben und die Gedanken von der 22jährigen Studentin Taryn. Mit ihr haben die Autoren einen Charakter geschaffen, der keine Sympathien aufkommen lässt, aber wahrscheinlich war das so gewollt.
Das Thema Obsession bzw. Liebe zwischen Professor und Studentin ist leider nicht neu und durch die nervige Protagonistin konnte mich das Ganze nicht fesseln.
Tess Gerritsens Reihe mit Rizzoli und Isles habe ich verschlungen, doch "Die Studentin" war mir zu vorhersehbar und klischeehaft und konnte mich leider nicht überzeugen.

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