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Veröffentlicht am 05.07.2020

Ein schöner Juist-Krimi

Nordseedämmerung
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Inhalt:

Der Bundespräsident möchte wieder Urlaub auf Juist machen. Der Sicherheitsdienst hat alle Hände voll zu tun, denn es gibt einen Hinweis auf einen Mordanschlag. Kriminalhauptkommissar Tobias Velten ...

Inhalt:

Der Bundespräsident möchte wieder Urlaub auf Juist machen. Der Sicherheitsdienst hat alle Hände voll zu tun, denn es gibt einen Hinweis auf einen Mordanschlag. Kriminalhauptkommissar Tobias Velten hat den Auftrag erhalten, die Hinweise auf einen Maulwurd in den eigenen Reihen zu überprüfen. Wird er es schaffen den Bundespräsidenten zu schützen?

Meinung:

Es handelt sich hier um einen Debütroman aus der Feder von Christian Kuhn. Den Schreibstil fand ich gut, nur leider konnte er mich nicht sehr fesseln, mir fehlte hier das besondere Etwas. Nichts desto trotz habe ich mich auch durch die Beschreibung des Settings unterhalten gefühlt.

Die Hauptprotagonisten hätten gern noch ein bisschen detailierter beschrieben werden können, auch in Hinblick auf Privates gab es hier ein kleines Defizit, sie blieben dadurch ein wenig blass. Ansonsten gibt wes hier vielfältige, interessante Charaktere.

Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten, dies annimiert den Leser zum Rätsel wer der Attentäter ist. Der Fall wurde zum Ende schlüssig aufgelöst.

Fazit:

Gute Unterhaltung mit Potential. Gerne werde ich den nächsten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Kanadischer Krimi

Der gute Cop
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Inhalt:

Im Hafen von Dundurn, eine Kleinstadt in Kanada, will der Bürgermeister ein Museumsprojekt durchsetzten. 1813 sind dort zwei Schiffe gesunken, die gehoben und restauriert werden soll. Dafür muss ...

Inhalt:

Im Hafen von Dundurn, eine Kleinstadt in Kanada, will der Bürgermeister ein Museumsprojekt durchsetzten. 1813 sind dort zwei Schiffe gesunken, die gehoben und restauriert werden soll. Dafür muss das Hafenbecken ausgebaggert werden, doch bei den Arbeiten werden mehrere Tote gefunden. Unter anderem auch nach Mafia-Art entsorgte Leichen, die erst vor kurzen dort abgelegt wurden. Superintendent MacNeice hat alle Hände voll zu tun, denn es häufen sich noch weitere Todesfälle. Gibt es hier einen Zusammenhang?

Meinung:

Ich bin erst schwer in die Story reingekommen, vielleicht lag es am Schreibstil oder am Aufbau der Geschichte. Die Protagonisten waren für mich nicht greifbar, ich fand die Darstellung der Personen etwas fade, so konnte ich die Charaktere nicht richtig kennenlernen.

Die anfangs interessante Story flachte zum Ende hin ab, wohl auch weil die unterschiedlichen Handlungsstränge zum Schluss nicht richtig stimmig zusammengeführt wurden.

Fazit:

Hier wollte der Autor wohl etwas zu viel des Guten, durch die vielen Morde war die ganze Story etwas verwirrend. Schade, denn die Idee der Geschichte war nicht schlecht.

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Veröffentlicht am 27.06.2020

Gänsehaut-Feeling

Das Dorf der toten Seelen
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Inhalt:

Alice Lindstedt plant eine Dokumentation über das ausgestorbene Dorf Silvertjärn. Was ist hier vor 60 Jahren passiert. Alle Bewohner verschwanden plötzlich spurlos. Kaum ist Alice mit ihrem Team ...

Inhalt:

Alice Lindstedt plant eine Dokumentation über das ausgestorbene Dorf Silvertjärn. Was ist hier vor 60 Jahren passiert. Alle Bewohner verschwanden plötzlich spurlos. Kaum ist Alice mit ihrem Team in dem Dorf angekommen, passieren seltsame Dinge. Ihre Handys haben keine Empfang und aus den mitgebrachten Walkie Talkies ertönen seltsame Geräusche. Bald darauf ist der erste von ihnen tot. Sind sie nicht allein in Silvertjärn?

Meinung:

Dies ist das erste Buch der skandinavischen Autorin Camilla Sten. Die Story ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut. Zum Einen das Geschehen von vor 60 Jahren und zum Anderen die Gegenwart, erzählt aus der Sicht von Alice als Ich-Erzähler.

Die Story braucht etwas Zeit um in Gang zu kommen, die Charaktere der Protagonisten werden gut beschrieben. Hervorhebenswert finde ich die Art und Weise wie die Autorin eine tolle mystische und unheimliche Atmosphäre erschafft.

Allerdings war es an manchen Stellen der Geschichte etwas unglaubwürdig. Meiner Meinung nach hätte das Ende noch etwas dramatischer ausfallen können.

Fazit:

Im Großen und Ganzen durchaus ein guter Thriller, der viel Potenzial für weitere Werke verspricht.

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Veröffentlicht am 23.06.2020

Chaos und Leid

Opfer 2117
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Inhalt:

Ertrunkene Flüchtlinge werden in Ayia Napa an den Strand gespült. Das Foto eines Opfers geht weltweit durch die Presse. Als Assad dieses Bild in den Zeitungen sieht, ist dies für ihn ein Schock, ...

Inhalt:

Ertrunkene Flüchtlinge werden in Ayia Napa an den Strand gespült. Das Foto eines Opfers geht weltweit durch die Presse. Als Assad dieses Bild in den Zeitungen sieht, ist dies für ihn ein Schock, denn er kennt Opfer 2117. Es handelt sich um seine Ziehmutter, die nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Mit Hilfe von Carl Morck versucht er den Mörder zu finden. In der Zwischenzeit befasssen sich Rose und Gordon mit einem jungen psychisch kranken Mann, der das Foto vom Opfer 2117 zum Anlass nimmt, eine Bluttat anzukündigen, die er ausführen will sobald er in einem Computerspiel Level 2117 erreicht hat.

Meinung:

In dem achten Band von Jussi Adler-Olsen mit dem Sonderdezernat Q geht es um Flüchtlinge und der Terrormiliz aus dem Nahen Osten. Diesmal steht Assad mit seiner Vergangenheit im Mittelpunkt des Geschehens.

Der Schreibstil wechselt wie gewohnt von spannenden Passagen zu teilweise humorvollgen Dialogen, nur in der Mitte des Buches haben sich ein paar Längen eingeschlichen.

Die einzelnen Kapitel des Buches sind nummeriert wie ein Count-Down, die Überschrift ist der Name des Protagonisten um den es in dem jeweilen Kapitel geht.

Jussi Adler-Olsen versteht es auch diesmal, die Story genial aufzubauen und die einzelnen Handlungsstränge geschickt miteinander zu verknüpfen, sodass dabei am Ende eine stimmige Auflösung des Falls herauskommt.

Den Handlungsstrang um den psychisch Kranken Gamer fand ich irgendwie nicht passend. Zwar mussten hier Rose und Gordon irgendwie beschäftigt werden, aber meiner Meinung nach passte das Ganze nicht zum hauptsächlichen Handlungsstrang.

Fazit:

Wieder ein toller Fall mit dem Sonderdezernat Q mit definitiver Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Südstaaten-Krimi mit einem wortgewaltigen Schreibstil

Sumpffieber
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Inhalt:

Die Fotografin Megan Flynn kehrt Jahre nach dem ungeklärtem Mord an ihrem Vater, dem Gewerkschafter Jack Flynn in ihre Heimat New Iberia zurück. Kurze Zeit später werden zwei Brüder ermordet nachdem ...

Inhalt:

Die Fotografin Megan Flynn kehrt Jahre nach dem ungeklärtem Mord an ihrem Vater, dem Gewerkschafter Jack Flynn in ihre Heimat New Iberia zurück. Kurze Zeit später werden zwei Brüder ermordet nachdem sie angeblich eine junge Schwarze vergewaltigt haben sollen. Dave Robicheaux ermittelt in diesem Mordfall und er scheint auch Spuren zu dem ungelösten Fall des Gewerkschafters Flynn gefunden zu haben.

Meinung:

Dieser Krimi erschien bereits vor 20 Jahren das erste Mal. Doch das Thema Rassismus in den USA ist leider auch noch heute aktuell.

Der Schreibstil von James Lee Burke ist sehr interessant, auf der einen Seite mega spannend und auf der anderen Seite die wortgewaltigen Beschreibungen des Settings.

Dieser Krimi zeichnet sich durch die verschiedenen Handlungsstränge aus, die Stückchen für Stückchen zusammen gesetzt werden.

Auch die Beschreibung von Dave's Privatleben kam hier nicht zu kurz, was mir gut gefallen hat.

Allerdings haben mich ein bisschen die krassen Gedankensprünge von Kapitel zu Kapitel gestört, dies war für mich anstrengend beim Lesen.

Fazit:

Ein actionreicher Krimi für anspruchsvolle Leser.

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