Historische Geschichte zum Thema Orgel
Die OrgelbauerinSchauplatz Weimar
In der Orgelbauwerkstatt Bertram wachsen die Kinder Paula und Maximilian auf. Paula ist neugierig und am Handwerk sehr interessiert. Der Vater hat allerdings andere Pläne und will seine ...
Schauplatz Weimar
In der Orgelbauwerkstatt Bertram wachsen die Kinder Paula und Maximilian auf. Paula ist neugierig und am Handwerk sehr interessiert. Der Vater hat allerdings andere Pläne und will seine Tochter gut verheiratet und versorgt sehen, Sohn Maximilian soll seine Nachfolge antreten. Nichtsdestotrotz verfolgt Paula konsequent ihr Ziel, Orgelbauerin zu werden und diese auch selbst zu spielen. Man sieht, vor Paula liegt ein harter und steiniger Weg, um ihre Wünsche durchzusetzen. Bei diesem Vorhaben lernt sie auch andere Frauen kennen, die ihren Weg konsequent gehen und versuchen, sich in der Männerwelt zu behaupten.
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch eine Lesung des Autors zu seinem vorherigen Buch „Der falsche Karl Valentin“. Hier erwähnte er kurz sein nächstes Vorhaben. Wobei man bei beiden Büchern seine Liebe zu akribischer Recherche erkennen kann. Beim aktuellen Buch drehten sich diese logischerweise um das Thema Orgel, Orgelmusik sowie Bauhaus. Dieses außerordentliche Wissen fließt in den Roman ein und reichert die fiktive, historische Geschichte an. Die Figur der mutigen Paula wurde sehr gut charakterisiert, ebenso das Auf und Ab ihres Lebens mit allen Sorgen, die bewältigt werden mußten, aber schlußendlich auch den Erfolgen. Ebenso gut wurden die anderen Figuren beschrieben, allen voran Hans Meichelbeck. Gerne hätte ich noch mehr über die Künstlerinnen erfahren, die Paulas Weg kreuzten.
Das Cover bestich durch eine gewisse Schlichtheit und gerade das bringt einen Leser/Käufer zum näheren Hingucken.
Mein Fazit – es ist ein flüssig geschriebener, historischer Roman, der viel Wissen über das Thema Orgel vermittelt .