"Isengrim" ist der dritte historische Roman von Christoph Görg und gleichzeitig der erste, den ich von ihm gelesen habe. Das Cover bleibt dem "alten Schema" treu und gefällt mir eigentlich ganz gut.
Die ...
"Isengrim" ist der dritte historische Roman von Christoph Görg und gleichzeitig der erste, den ich von ihm gelesen habe. Das Cover bleibt dem "alten Schema" treu und gefällt mir eigentlich ganz gut.
Die Geschichte spielt im Jahr 1194 und ich konnte mich wunderbar in die Zeit einfühlen. Der Autor konnte die damaligen Begebenheiten und die Atmosphäre gut einfangen und peppt das Ganze mit einem Protagonisten auf, der durch einen Sturz in der Vergangenheit gelandet ist und sich damit irgendwie zurechtfinden muss. Zusätzlich muss der Protagonist noch einen Mordfall lösen und beruft sich dabei auf Sherlock Holmes und Tricks aus Fernsehsendungen.
Der Autor konnte mit "Isengrim" für mich (trotz brutalem Morden) ein Wohlfühl-Buch erschaffen und ich bin gespannt auf seine folgenden Werke. Die Charaktere haben eine richtige Persönlichkeit und auch die Geschichte entwickelt seinen ganz eigenen Charme!
Tolle Leseerfahrung!
Ich habe lange Zeit keinen Fitzek mehr gelesen, hauptsächlich deshalb, weil mir seine letzten Bücher nicht mehr gefallen haben. "Der Heimweg" konnte mich aber überzeugen. Das Buch war so spannend, dass ...
Ich habe lange Zeit keinen Fitzek mehr gelesen, hauptsächlich deshalb, weil mir seine letzten Bücher nicht mehr gefallen haben. "Der Heimweg" konnte mich aber überzeugen. Das Buch war so spannend, dass ich es fast an einem Tag durchgelesen habe. Die Protagonisten wirkten auf mich viel glaubwürdiger als in Fitzeks anderen Büchern. Das Buch war stellenweise extrem brutal, ist also wirklich nichts für schwache Nerven. Der Twist zum Ende hin war nicht ganz vorhersehbar und auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, alles zu verstehen (und nochmal zurückblättern und ein paar Seiten erneut lesen musste), konnte es mich dennoch überzeugen. Das Ende war nicht halb so wirr, wie ich es von Fitzek gewohnt bin und daher gebe ich dem Buch volle 4 Sterne!
Ich lese aktuell passend zur Jahreszeit vermehrt Thriller, die in kalten Gegenden spielen und da durfte dieser Thriller aus der Antarktis natürlich nicht fehlen. Das Cover und auch die Leseprobe versprachen ...
Ich lese aktuell passend zur Jahreszeit vermehrt Thriller, die in kalten Gegenden spielen und da durfte dieser Thriller aus der Antarktis natürlich nicht fehlen. Das Cover und auch die Leseprobe versprachen mir ein düsteres und trotzdem sehr atmosphärisches Setting und das Versprechen wurde durch und durch gehalten! Die Umgebungsbeschreibungen und die bildhafte Sprache brachten mich des Öfteren zum Frösteln.
Die Charaktere sind allesamt recht unterschiedlich und auch wenn es zu Beginn sehr viele Namen auf einmal sind, gewöhnt man sich eigentlich recht schnell dran (oder kann auf den ersten Seiten in das Personenverzeichnis blicken). Die Gedankengänge und Handlungen der Protagonisten waren für mich meistens gut nachvollziehbar und die Autorin schaffte es meiner Meinung nach die einzelnen Protagonisten zum Leben zu erwecken. Die Auflösung hat mir auch gefallen (auch wenn die Frage nach dem "Warum" für mich nicht so ganz eindeutig war) und den Täter/die Täterin habe ich so nicht kommen sehen.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung!
Bisher habe ich (mit einer Ausnahme) jedes Buch von Chris Carter gelesen und nachdem mir der vorherige Teil der Reihe überhaupt nicht gefallen hat, setzte ich große Hoffnungen in diesen. An meiner Bewertung ...
Bisher habe ich (mit einer Ausnahme) jedes Buch von Chris Carter gelesen und nachdem mir der vorherige Teil der Reihe überhaupt nicht gefallen hat, setzte ich große Hoffnungen in diesen. An meiner Bewertung kann man gut entnehmen, dass meine Hoffnungen erfüllt wurden und mir der 12. Teil der Reihe sehr gut gefallen hat.
Carter wird hier wieder um einiges brutaler als im vorherigen Band und auch das Ende, bzw. die Auflösung habe ich nicht direkt kommen sehen. Hunter und Garcia ermitteln wieder mit ihrem typischen Charme, auch wenn die beiden vielleicht ein wenig kurz gekommen sind und die Ermittlungen und somit auch der Fall im Vordergrund standen. Eine kurze Länge gab es für mich zwischendrin, sonst war es durchweg spannend und folgte einem roten Faden. Zum Schluss blieben keine wichtigen Fragen offen und alles klärte sich.
Alles in allem eine spannende Geschichte, die mich überzeugen konnte.
Vorab: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist ein echter Hingucker und ich mag das strahlende Rot darauf.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, jung und frisch, wie auch sonst bei Ursula Poznanskis Büchern. ...
Vorab: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist ein echter Hingucker und ich mag das strahlende Rot darauf.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, jung und frisch, wie auch sonst bei Ursula Poznanskis Büchern. In der Mitte hat es sich für mich leider etwas gezogen und die Spannung ließ ein wenig auf sich warten, das kannte ich von Poznanski so bisher (noch) nicht. Nichtsdestotrotz schaffte Poznanski es, mich bis zum Schluss im Bezug auf den Täter/die Täterin im Dunkeln zu lassen, nicht einmal einen Verdacht hatte ich.
Die Protagonistin Fina war für einen Reihenauftakt nicht sonderlich ausführlich gestaltet, eigentlich kann ich zu ihr kaum etwas sagen, weil sie nichts Besonderes oder Greifbares an sich hatte. Einzig das Thema bodyshaming und Mobbing wird durch/dank Fina angesprochen. Ihr Partner Oliver war extrem nervig und absolut unausstehlich. Ich wollte die Szenen mit ihm teilweise gar nicht mehr richtig lesen, außerdem mag ich persönlich dieses typische Rollenverhalten von "Zwei Polizisten kommen neu zusammen in ein Team und hassen sich" einfach überhaupt nicht. Davon habe ich schon so viel gelesen, dass es mich mittlerweile wirklich nur noch stört. Auch Tibors Sicht konnte mich nicht vollständig überzeugen, vieles war doch sehr wiederholend und teilweise zu ausführlich. Die Sichtweise des Täters/der Täterin hat mir hingegen wieder sehr gut gefallen, davon hätte ich natürlich gerne mehr gelesen. Auch die Überschriften zu den Täter/Täterin-Kapiteln empfand ich als kreativ, interessant und waren auch mal etwas Neues.
Einen letzten Störfaktor habe ich leider noch: Die Autorin hätte die Unterschiede zwischen Mord und Totschlag besser recherchieren können, bzw. die Thematik überhaupt recherchieren können. Von Polizisten im Dienst erwarte ich eigentlich schon, dass sie diese Unterschiede kennen und nicht behaupten, Totschlag wäre im Affekt und Mord mit Vorsatz. Das ist nämlich grundlegend falsch und hat mich beim Lesen extrem irritert und gestört.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, ob ich Band 2 lesen werde, mache ich mal von den kommenden Bewertungen abhängig.
Insgesamt eine gut abgerundete Geschichte und ein interessanter Fall, allerdings mit einigen Schwächen. Da ist noch Luft nach oben!