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Veröffentlicht am 01.02.2020

vielleicht nicht ganz für jeden Tag, aber schöne Ideen

Rachs Rezepte für jeden Tag
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Wie viel Zeit man im Alltag erübrigen kann, um zu Kochen und Rezepte auszuprobieren, ist bei jedem sicherlich ein wenig unterschiedlich. Für den einen darf es nicht länger als eine halbe Stunde dauern, ...

Wie viel Zeit man im Alltag erübrigen kann, um zu Kochen und Rezepte auszuprobieren, ist bei jedem sicherlich ein wenig unterschiedlich. Für den einen darf es nicht länger als eine halbe Stunde dauern, der nächste kann auch locker eine Stunde oder etwas mehr Zeit erübrigen. Je nachdem wie viel Lust und Zeit man hat, sind die Rezepte mal mehr mal weniger alltagstauglich. Insgesamt wird jedoch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Mischung präsentiert, so dass jeder etwas finden sollte, was er gern mal ausprobieren möchte.
Die Rezepte sind anschaulich und übersichtlich präsentiert und werden durch die Bilder gut unterstützt. So kann man sich auch gleich vorstellen, die das Endergebnis aussehen könnte. Durch die Einteilung in verschiedenen Kategorien, wie zum Beispiel Salate, Suppen und Eintöpfe, Ofengerichte und Desserts, findet man sich gut im Buch zurecht. Auch das Register, das nach Zutaten sortiert ist, hilft bei der Orientierung, wenn man nach etwas Bestimmten sucht.
Viele der Rezepte klingen toll und einige möchte ich auf jeden Fall ausprobieren. Nicht jedes davon wird jeden ansprechen, schon allein aufgrund der Zutaten, die genutzt werden. Geschmack ist eben verschieden. In einigen Rezepten kommen auch mal nicht ganz sooo alltägliche Zutaten vor, die meisten Dinge sind aber doch eher "normal" und leicht zu besorgen.
Etwas schade ist es dass in dem Abschnitt mit den Grundrezepten nicht auch Rezepte für Pizzateig oder solche Dinge zu finden sind. Wer keine Lust oder keine Zeit hat, ihn selbst zu machen, muss es ja nicht, aber wer es gern würde, hätte so gleich alles beisammen. Schließlich finden sich für Brühe, Dressings und Co auch Anleitungen im Buch, die auch nicht unbedingt weniger aufwendig sind, als einen Teig selbst herzustellen.
Nicht jedes Rezept wird sich für den täglichen Gebrauch eignen, aber um Anregungen und Ideen zu bekommen und das eine oder andere auszuprobieren, kann man dieses Kochbuch auf jeden Fall nutzen.

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Veröffentlicht am 31.01.2020

toller Reihenauftakt, geniale Ideen

Beastmode 1: Es beginnt
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Wilbur, Amanda, Jenny, Malcom und Damon haben gemeinsam eine Aufgabe: die Welt retten. Fünf sehr verschiedene, unterschiedlich begabte, mehr oder weniger junge, mehr oder weniger menschliche Charaktere ...

Wilbur, Amanda, Jenny, Malcom und Damon haben gemeinsam eine Aufgabe: die Welt retten. Fünf sehr verschiedene, unterschiedlich begabte, mehr oder weniger junge, mehr oder weniger menschliche Charaktere müssen sich irgendwie zusammen raufen und mit ihren Fähigkeiten herausfinden, was es mit den seltsamen Vorkommnissen auf sich hat, bevor die Welt daran zu Grunde geht. Obwohl sie sich alle vorher nicht kennen und teilweise sehr misstrauisch sind, gehen sie zusammen auf eine Mission, die ihr Leben auf unerwartete Weise verändern und prägen wird.

Cover und Klappentext von Beastmode haben mich unglaublich neugierig gemacht und ich war super gespannt auf die Geschichte, die sich dann noch einmal anders entwickelt hat, als ich es erwartet hatte. Ganz zu Beginn werden einem die fünf Protagonisten vorgestellt, die alle sehr verschieden sind und unterschiedliche Gaben besitzen, die ihnen für die anstehende Herausforderung wichtig sein könnten. Mich hat diese kurze Vorstellung schon sehr neugierig gemacht auf die Charaktere und was sie wirklich können, da man ja erst mal nur einen kleinen Vorgeschmack bekommt. Die Handlung nimmt dann schnell an Fahrt auf und bringt die Figuren immer wieder an ihre Grenzen. Dabei stehen sowohl die Charaktere einzeln, als auch ihre Arbeit im Team immer wieder im Fokus, was mir gut gefallen hat. Von einigen der Protagonisten erfährt man schon etwas mehr, bei anderen bleibt die Vergangenheit und damit auch der Ursprung ihrer Kräfte noch ein verborgen, was sich in der Fortsetzung dann hoffentlich ändern wird.
Die Zeit anhalten zu können, wenn auch nur für wenige Sekunden, dämonische Kräfte zu haben, Menschen seinem Willen zu unterwerfen, unverwundbar oder stark wie eine Maschine zu sein, sind alles Fähigkeiten, die schon allein faszinierend und interessant sind. In der Kombination und in Verbindung mit der Persönlichkeit dahinter empfand ich es als noch spannender und abwechslungsreicher. Die Charaktermischung hat mir richtig gut gefallen und es fällt mir schwer einen Favoriten auszumachen. Sie haben alle etwas Besonders, haben ihre Stärken und Schwächen, mal stehen sie füreinander ein, mal machen sie eher ihr eigenes Ding.

Der Schreibstil hat mich von Beginn an gut mitgenommen, ist spannend, abwechslungsreich und flüssig zu lesen. Durch die vielen unterschiedlichen Elemente war es nie langweilig. Im Laufe des Buches hat man ein paar Handlungsfortgänge erwartet, andere Dinge kamen für mich überraschend und so wurde man immer mal wieder in eine Richtung geführt, mit der ich nicht gerechnet hatte. Da es einen personalen Erzähler gibt, kann man verschiedene, parallel laufende Stränge verfolgen und weiß als Leser manchmal ein wenig mehr, als die Figuren selbst. Es war aber nie so, dass der Wissensvorsprung etwas von der Spannung genommen hätte. Umso weiter das Buch voranschreitet, umso mehr verschachtelt sich die Handlung und wird damit noch komplexer. Es wird spannend, turbulent, teilweise kämpferisch, es gibt aber auch Momente, in denen die Gefühlswelt der Protagonisten in den Vordergrund rückt oder Köpfchen gefragt ist.
Am Ende des Buches ist einiges passiert, einige Verknüpfungen wurden entschlüsselt, andere Aspekte bleiben weiterhin offen und machen mich neugierig auf die Fortsetzung der Reihe. Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es mit den fünf Protagonisten weiter geht, welche Herausforderungen sie noch bestehen müssen und ob es ihnen gelingen wird, alle Geheimnisse zu entschlüsseln.
Fazit

Ein facettenreicher, abwechslungsreicher Einstieg in die Beastmode Reihe, der mich gefesselt hat. Die fünf sehr unterschiedlichen Protagonisten an sich sind schon etwas Besonderes, ihre Mission und die daraus entstehenden Aufgaben und Schwierigkeiten sorgen zusätzlich für Spannung und Tempo. Vielseitige Elemente und Aspekte lassen es nie langweilig werden. Durch das offene Ende bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon daran zu erfahren, wie es für Wilbur, Damon, Malcom, Amanda und Jenny weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

emotional, toll geschrieben

Best Friend Zone - Vicky und Alex
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Alex und Vicky sind zusammen aufgewachsen und schon seit ihrer frühen Kindheit beste Freunde. Unzertrennlich gegen sie durch alle anstehenden Abenteuer, besprechen Probleme und sind füreinander da. Was ...

Alex und Vicky sind zusammen aufgewachsen und schon seit ihrer frühen Kindheit beste Freunde. Unzertrennlich gegen sie durch alle anstehenden Abenteuer, besprechen Probleme und sind füreinander da. Was will man mehr? Doch auch wenn Vicky eigentlich zufrieden ist mit dem, was sie mit Alex hat, muss sie sich irgendwann eingestehen, dass sie für ihn vielleicht doch mehr empfindet, als reine Freundschaft. Wird sie damit zwischen ihnen alles zerstören? Schließlich gibt es da gerade eine andere Dame, der Alex seine Aufmerksamkeit schenkt…

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Man wird mitten in das Leben von Vicky geworfen, die von ihrem ersten Uni-Tag kommt und von ihrer Mutter und deren besten Freundin begrüßt feuchtfröhlich wird. Ein sehr netter, lebendiger Einstieg , der einem gleich einen Eindruck von den Charakteren, ihrem Zusammenhalt und der Stimmung untereinander vermittelt. Im Verlauf der Geschichte lernt man dann die wichtigsten Figuren intensiver kennen und erlebt sie in verschiedenen Momenten. Dabei waren mir sowohl die Mitglieder aus Alex und Vickys Familie sehr sympathisch. Sie sind alle sehr verschieden, jeder hat so seine Ecken und Kanten, aber gemeinsam ergeben sie einfach ein unglaublich liebenswürdiges Bild ab. Auch Emma mochte ich unglaublich gern und ich fand es schön, dass sie da war und so gut in die Geschichte integriert wurde. Mit Asperger/Autimus umzugehen ist sicher nicht immer leicht, aber deswegen sollte man erst recht nicht die Augen davor verschließen. Auch Alex guter Freund Joshi war einfach toll. Er ist manchmal ein wenig speziell, besonders mit seinen Äußerungen, ist aber immer für seine Freunde da und unglaublich liebenswert. Sein Kummer wurde genauso greifbar, wie der anderer Figuren, obwohl nur aus der Ich-Perspektive von Vicky berichtet wurde.
Dadurch erlebt man die Protagonistin am intensivsten, bekommt Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, die in mehreren Situationen gehörig auf den Kopf gestellt wird, erlebt ihre Schwächen und Stärken hautnah mit. Ich habe Vicky sofort ins Herz geschlossen. Sie ist eine tolle Person, manchmal etwas schüchtern und zurückhaltend und könnte eine Portion mehr Selbstbewusstsein vertragen, aber auch das macht sie einfach authentisch und lebensnah. Nicht jeder Mensch ist stark, selbstbewusst und bereit sich in jede Schlacht zu stürzen. Auch optisch unterscheidet Vicky sich von vielen Protagonistinnen. Sie selbst hadert mit ihrer pummeligen Figur, mir hat es das Gesamtpaket nur noch sympathischer gemacht. Niemand benötigt Modelmaße um ein toller Mensch zu sein, das unterstreicht die Handlung immer wieder deutlich. Ihre Entwicklung mit zu verfolgen hat großen Spaß gemacht, auch wenn ich zwischendurch sehr mit ihr gelitten habe. Wenn sie eine Hand gereicht bekommt und sich traut, diese zu ergreifen, dann springt sie über ihren Schatten und zeigt der Welt, dass mehr in ihr steckt, als das was einige meinen auf den ersten Blick zu sehen. Nicht immer entspricht der erste Eindruck der Wirklichkeit.

Der Schreibstil ist locker, leicht, sehr flüssig zu lesen und gefüllt mit zahlreichen Emotionen. Ich habe gelacht, geweint und wieder gelacht, mich gefreut, gelitten, wollte die Charaktere in den Arm nehmen oder ihnen in den Hintern treten. Ich wurde von Beginn an mitgenommen und fühlte mich sehr intensiv in die Handlung „integriert.
Die Entwicklungen waren nachvollziehbar und glaubhaft und passten gut zu den Charakteren und ihren Eigenschaften. Im Buch bekommt man eine gute Mischung aus Freundschaft, Liebe, Neid, Hoffnung, Angst, Misstrauen, Vertrauen, Eifersucht, Zusammenhalt, Familie und den individuellen Zügen der Charakteren präsentiert. Es wird niemals langweilig.
Auch wenn Alex und Vicky im Vordergrund stehen, bekommen auch die anderen Figuren ihren Raum, um ihre Geschichte zu erzählen oder eben Teil der Geschichte rund um die beiden Protagonisten zu werden. So entsteht eine schöne, stimmige, in sich runde Handlung, die dennoch die Möglichkeit bereit hält, der einen oder anderen Figur ihre eigene Geschichte zu geben. Ich würde mich sehr freuen, wenn man von ein paar der Charakteren noch mehr lesen würde.
Fazit

Ein aufwühlendes, mitnehmendes, manchmal auch nachdenklich stimmendes Buch mit unglaublich viel Gefühl, grandiosen Charakteren, einer gelungenen Figurenmischung, alltäglichen Problemen, speziellen Herausforderungen und einer ganz besonderen Freundschaft, die manchmal tiefer geht, als man annehmen würde. Ich habe mich die gesamte Zeit beim Lesen sehr wohl in der Geschichte gefühlt und war auch gefühlsmäßig sehr intensiv bei den Protagonisten.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

tolle Rezepte, schöne Aufmachung

Von Oma mit Liebe
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Ich backe ganz gern und fühle mich nach dem Ansehen dieses Backbuches auch dazu motiviert, es mal wieder zu machen. In der letzten Zeit kam es doch ein wenig kurz. Mir gefällt die Aufmachung und Aufteilung ...

Ich backe ganz gern und fühle mich nach dem Ansehen dieses Backbuches auch dazu motiviert, es mal wieder zu machen. In der letzten Zeit kam es doch ein wenig kurz. Mir gefällt die Aufmachung und Aufteilung des Buches richtig gut.
Neben den Rezepten gibt es auch Einblicke in das Leben der Omas und Opas, die ihre Kuchenlieblinge im Buch vorstellen. Ganz zu Beginn gibt es zusätzlich noch ein paar Infos zu dem Kuchentracht-Team, die ich sehr erfrischend und als einen guten Einstieg empfand. Dadurch diese Mischung wird es noch etwas persönlicher und ist auch einfach mal was anderes, als ein reines Backbuch. Die älteren Herrschaften wirken recht sympathisch, machen mich vor allem aber mit ihren Leckereien neugierig.
Die Backrezepte sind in die Kategorien Kleine Leckerbissen, Lieblingskuchen für jeden Anlass, Torten für jeden Anlass und trendig & aus aller Welt. Eine sehr bunte und abwechslungsreiche Mischung aus traditionellen Rezepten, einfachen Kuchen, aufwendigeren Kreationen, gut geeigneten Mitbringseln und ausgefalleneren Abwandlungen von Klassikern. Nicht jedes Rezept wird jeden komplett gefallen, einige Zutaten liegen einem eben mehr als andere, aber es wird auf jeden Fall für jeden was dabei sein, da sehr verschiedene Geschmäcker bedient werden.
In vielen Rezepten werden nur gewöhnliche Zutaten genutzt, die die meisten zu Hause haben werden oder sich schnell besorgen lassen. In einigen Kuchen sind auch Zutaten enthalten, die man vielleicht nicht alltäglich nutzt, die aber auch nicht zu exotisch wirkten. Besonders gut gefallen haben mir die Tipps unter den Rezepten, in denen entweder Alternativen für verschiedene Zutaten gezeigt werden, zum Beispiel wenn man ohne Alkohol backen möchte, oder Hinweise und Geheimtipps gegeben werden, damit der Kuchen oder Grundteig auch wirklich gelingt.
Unterstützt werden die Rezepte von anschaulichen Bildern, die entweder das fertige Ergebnis, zwischendurch aber auch einzelne Arbeitsschritte und die Bäcker selbst zeigen.
Fazit:
Insgesamt ein wirklich schön gestaltetes und abwechslungsreiches Backbuch, das mir Lust auf unterschiedliche Kuchen und Gebäcke gemacht hat. Durch die persönliche Note hebt es sich auch von den anderen Büchern ab, die ich rund ums Kochen und Backen so im Regal habe.

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Veröffentlicht am 17.01.2020

schöne Geschichte

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten
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Käthe zieht mit ihrer Familie vom Land in die Großstadt. Ein ziemlicher Umschwung, der einige Veränderungen für sie mitbringt. Wohin man schaut findet man nun Autos, Häuser, Menschen und nur wenig grün. ...

Käthe zieht mit ihrer Familie vom Land in die Großstadt. Ein ziemlicher Umschwung, der einige Veränderungen für sie mitbringt. Wohin man schaut findet man nun Autos, Häuser, Menschen und nur wenig grün. Dabei mochte Käthe es doch so sehr auf dem Apfelhof von ihrer Oma. Doch auch wenn die Stadt erst mal ziemlich laut und bunt ist, so finden sich auch dort viele Dinge zu entdecken und an den richtigen Stellen auch ausreichend Natur für kleine Abenteuer.

Die Aufmachung vom Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Schrift ist groß, wodurch die Seiten nicht so überladen wirken. Zahlreiche Illustrationen unterstützen die Handlung und machen die Geschichte lebendig. Sie sind unterschiedlich groß, mal im Text, mal am Rand oder auf einer gesamten Seite. Die Bilder waren sehr schön und passend zu den Erlebnissen von Käthe. Die junge Protagonistin und auch die anderen Figuren konnte man sich so ebenfalls gut vorstellen und hat anhand der Ausdrücke auf den Bildern auch einen guten Einblick in ihre Stimmungslage bekommen. Auch wenn Käthe natürlich im Vordergrund steht, lernt man so auch ihre neuen Mitschüler, die Nachbarn und ihre Eltern gut kennen.


Käthe berichtet aus der Ich-Perspektive und nimmt den Leser und Zuhörer gut mit in ihre neue Welt. Die Worte sind recht leicht und damit gut verständlich gehalten. Man kann den Entwicklungen gut folgen.
Es gibt reichlich zu entdecken, einige Dinge kennt sie nicht, andere Sachen sind allerdings auch ähnlich zum Land. Durch das Wissen, dass ihre Oma ihr vermittelt hat, kann sie ab und an auch den andren Kindern aus ihrer Klasse noch was beibringen, besonders als es um den Schulgarten geht, der angelegt werden soll. Während Käthe ihre Umgebung erkundet gibt sie einigen Gegenständen neue Namen, die teilweise ziemlich kurios klingen. Insgesamt ist schon gut nachvollziehbar, wieso sie die Dinge so nennt und was sie meint, manchmal hätte es für meinen Geschmack aber auch etwas weniger zusammengebaut sein dürfen.
Ganz nett fand ich auch den Aspekt mit Käthes Namen, der eigentlich ganz anders lautete, allerdings spielt das dann im weiteren Verlauf wieder gar keine Rolle mehr. Niemand nutzt einen ihrer vielen Vornamen, obwohl sie da ja reichlich Auswahl hätte.
Käthe ist sehr aufgeweckt, kontaktfreudig und meistens fröhlich. Schnell steht sie auch in der neuen Klasse im Mittelpunkt und scheint dabei gar keine Probleme zu haben, sich einzufinden. Zwar wünscht man jedem, dass er sich in der neuen Schule so gut zurechtfindet, es ist aber irgendwie auch etwas zu schön um wahr zu sein. Selbst die Klassenzicke hat Käthe nach nicht mal einer Woche auf ihrer Seite. Hier und da hätte ich mir eigentlich gewünscht, dass auch die Schattenseiten so eines Umzugs mit eingebaut werden. Kleine Situationen, in denen man sich unwohl fühlt, nicht weiter weiß, um Rat fragen muss oder etwas in der Art. Das hätte die Handlung noch glaubwürdiger gemacht. Wenn jetzt ein junger Leser oder Zuhörer die Geschichte liest/vorgelesen bekommt, denkt er vielleicht, er ist komisch, wenn es bei ihm nicht so optimal läuft.
Trotzdem bin ich gespannt, wie es mit Käthe in den weiteren Bänden weitergehen wird, ob doch noch ein paar Hürden kommen, was sie noch so entdeckt, was sie für Abenteuer erlebt und so weiter.

Fazit
Ein nettes Kinderbuch bei dem man neben  dem Leben von Käthe und ihrer Familie auch noch ein wenig über die Arbeit und das Leben auf dem Land erfährt. Auch wenn bei Käthe nicht immer alles sofort Plan verläuft und sie auch mal ein schlechtes Gewissen hat, wenn sie Sachen tut, die sich so nicht gehören, verläuft ihr Umzug doch sehr reibungslos - vielleicht ein bisschen zu reibungslos. Ein paar Pannen, Neider oder "Heimweh" hätten der Handlung aus meiner Sicht gut getan und es noch authentischer werden lassen.

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