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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2018

Einfach unfassbar

Der letzte Überlebende
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Sulamek ist dreizehn als er von den Deutschen zusammen mit seiner Familie nach Auschwitz kommt.
Sam hat einen ungaublichen Überlebenswillen, welcher ihn trotz einer schweren Lungenentzündung ...

Sulamek ist dreizehn als er von den Deutschen zusammen mit seiner Familie nach Auschwitz kommt.
Sam hat einen ungaublichen Überlebenswillen, welcher ihn trotz einer schweren Lungenentzündung das Lager überstehen lässt.

Das Buch wurde von Sam Pinvik selbst geschrieben, er erzählt mit einer Leichtigkeit von seinem Leben in Polen, wo man auch als Jude am Rande der Gesellschaft steht, in dieser schrecklichen Zeit des zweiten Weltkrieges.
Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch lesen um zu sehen, was ein einziger Mensch und jede Menge Hass dem Fremden gegenüber anrichten kann. Mich hat es schon in der neunten Klasse unglaublich mitgenommen, was die Menschen alles über sich ergehen lassen mussten, nur weil ihr Glaube ein anderer war und ihr Aussehen manchem nicht gefallen hat. Anne Frank kennt wirklich jeder und genau das sollte mit Sam Pinvik auch geschehen.

Ein Buch welches mich sehr berührt hat und auf jeden Fall in meinem Regal stehen bleiben wird.
Ich kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Nora und Klara

Das Brombeerzimmer
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Nora hat kurz vor ihrem zweiten Hochzeitstag ihren Mann Julian verloren. Nun ein Jahr später findet sie einen Brief von seiner Großtante Klar,die keiner zu kennen scheint...

Eine unglaublich ...

Nora hat kurz vor ihrem zweiten Hochzeitstag ihren Mann Julian verloren. Nun ein Jahr später findet sie einen Brief von seiner Großtante Klar,die keiner zu kennen scheint...

Eine unglaublich berührende Geschichte über Trauerbewältigung der besonderen Art.
Der Schreibstil des Romanes gefiel mir richtig gut, es lässt sich sehr flüssig lesen. Was mir aber besonders gut gefiel, waren die besonderen Rezepte die immer wieder zwischendurch abgedruckt waren.
Ich mochte die Protagonisten, allen voran Mandy und Klara. Nora hatte auch etwas ganz besonderes an sich.

Für mich war dies ein wunderschönes Sommerbuch für ein paar entspannte Sonnenstunden. Man sollte es nur nicht in der Öffentlichkeit lesen, wenn man nahe am Wasser gebaut hat.
Ich erntete jedenfalls im Schwimmbad den ein oder anderen unverständlichen Blick :)


Veröffentlicht am 28.02.2018

Sommerlich, aber nicht so frisch

Meer Liebe auf Sylt
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Alex lädt ihre Mutter Henrietta und ihre Schwiegermutter Ulla nach Sylt ein. Der zweite Geburtstag ihre Tochter steht an. Als die beiden "Mütter" auf der Insel ankommen verschwindet Alex in einer ...

Alex lädt ihre Mutter Henrietta und ihre Schwiegermutter Ulla nach Sylt ein. Der zweite Geburtstag ihre Tochter steht an. Als die beiden "Mütter" auf der Insel ankommen verschwindet Alex in einer Nacht- und Nebelaktion nach New York um ihre Ehe mir Marcus zu retten.
Henrietta und Ulla sind grundverschieden, die eine sehr auf Karriere bedacht, die andere eine verrückte Hippielady. Natürlich dauert es nicht lange, bis die Fetzen fliegen, da kann nur noch Alex Schwester Jans den Karren aus dem Dreck ziehen...


Was sich nach einer sommerlich, leichten Geschichte anhörte, war alles andere. Zeitweise fand ich es sogar etwas schwerenötig. Mir fehlte die Leichtigkeit, die mir der Klappentext und das Cover versprochen hatten.
Ein Glücksroman sollte es sein, davon habe ich aber leider gar nichts gemerkt. Schade um die Story und das Potenzial, das dahintersteckte.

Der Schreibstil war gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Mir hätte allerdings entweder etwas mehr Tiefgang oder eine lockerer Story besser gefallen. So war es nicht Fisch, nicht Fleisch.

Veröffentlicht am 28.02.2018

So schön

Ana und Zak
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Ana ist eine Einserschülerin mit dem Ziel, ein Stipendium fürs College zu bekommen. Da trifft sie in der Bibliothek auf Zak, der mit seinen Freunden ein Spiel spielt und eine sonderbare Kopfebedeckung ...

Ana ist eine Einserschülerin mit dem Ziel, ein Stipendium fürs College zu bekommen. Da trifft sie in der Bibliothek auf Zak, der mit seinen Freunden ein Spiel spielt und eine sonderbare Kopfebedeckung trägt. Sie hält in für einen Looser, der sein Leben verplempert.
Ausgerechnet Zak soll sie bei einem Wissensduell unterstützen. Zack wollte an diesem Wochenende lieber zu einer Comic-Convention und hat wenig Lust die Schule zu vertreten.
Zak ist allerdings so ganz anders als Ana denkt...

Ich fand dieses Buch so schön. Es hat mich total überrascht und gefesselt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ana und aus der Sicht von Zak erzählt, was mir richtig gut gefallen hat, so hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kapitel sind immer mit Ana oder Zak gekennzeichnet und im ichStil erzählt. Ich mochte Zak von der ersten Seite an sehr gerne und auch Ana hat sich über Umwege in mein Herz geschlichen.

Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, welches ich sehr geliebt habe. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Nur ein Tag

The Sun Is Also a Star
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Daniel ist der Sohn koreanischer Einwanderer und hat ein wichtiges Gespräch mit einem ehemaligen Yale-Absolventen als er auf Natasha trifft.
Natasha lebt als Illegale in Amerika und soll mit ...

Daniel ist der Sohn koreanischer Einwanderer und hat ein wichtiges Gespräch mit einem ehemaligen Yale-Absolventen als er auf Natasha trifft.
Natasha lebt als Illegale in Amerika und soll mit ihrer Familie nach Jamaika abgeschoben werden.
Haben die zwei eine Zukunft?

Der Roman erzählt aus zweierlei Perspektiven, einmal was Daniel erlebt und denkt und dann das ganze aus Natashas Sicht. Das macht das ganze zu etwas besonderem und nimmt den Leser mit auf die aufregende Reise.
Nebenbei wird noch von Dingen erzählt, die nebensächlich oder sogar unnötig erschienen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus unterhaltsam.
Die Protagonisten werden sehr gut dargestellt, ich mochte vor allem Natasha sehr gerne.

Ein Jugendbuch, welches genau den Zahn der Zeit trifft und aktueller ist denn je. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten.