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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Humorvolle und süße RomCom

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Bei ihrem ersten und einzigen Date vor drei Jahren haben Margot und Oliver schnell gemerkt, dass sie absolut nicht kompatibel sind. Auf einer Dating App laufen sie sich aber immer wieder virtuell über ...

Bei ihrem ersten und einzigen Date vor drei Jahren haben Margot und Oliver schnell gemerkt, dass sie absolut nicht kompatibel sind. Auf einer Dating App laufen sie sich aber immer wieder virtuell über den Weg. Und auch wenn sie nicht zusammenpassen, ist das Knistern zwischen ihnen deutlich spürbar.

Erzählt wird aus Sicht von Margot. Dabei ist der Erzählstil locker leicht, humorvoll und kurzweilig. Textnachrichten und spicy Szenen runden das Ganze ab.

Mir hat dieses Buch total Spaß gemacht. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um ganz in die Geschichte einzutauchen, doch dann hat sie mich vollkommen gefesselt und begeistert.

Margot ist chaotisch, impulsiv und direkt, während Oliver ein vorsichtiger, bedachter Programmierer ist. Lange versuchen die beiden, sich einzureden, dass sie überhaupt nicht zusammenpassen – doch wir Leser wissen, dass Gegensätze sich anziehen. Gerade diese ungewöhnliche Dynamik hat ihre Liebesgeschichte für mich so besonders gemacht. Sie war einfach super cute.

"Worst Date ever" ist eine schöne Mischung aus Romantik, Spice, Humor, Knistern und Neckereien.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Eine originelle Grundidee

If Books Could Kill
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Die Grundidee gefällt mir unheimlich gut. Sie ist wirklich originell. Roxie landet plötzlich in dem neuen Buch ihrer Lieblingsautorin - und findet sich in einem Thriller wieder! Zusammen mit dem zunächst ...

Die Grundidee gefällt mir unheimlich gut. Sie ist wirklich originell. Roxie landet plötzlich in dem neuen Buch ihrer Lieblingsautorin - und findet sich in einem Thriller wieder! Zusammen mit dem zunächst von ihr entführten Grant versucht sie sich durch Mordfälle zu kämpfen - und nicht selbst dabei draufzugehen.

Roxie ist eine liebenswürdige, lustige und tollpatschige Frau, die das Ruder in die Hand nimmt und sich vor keinem Trope scheut, in dem sie sich selbst wiederfindet. Grant ist ein belesener, besserwisserischer Typ, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht - und irgendwie fasziniert von Roxie ist. Die beiden sind ein gutes Ermittlerduo, und vielleicht auch mehr.

Die Geschichte ist vor allem humorvoll. Für mich ist es vor allem eine RomCom.

Ich persönlich bin nicht so richtig warm geworden mit diesem Buch und habe mich dabei ertappt, zwischendurch Seiten zu überfliegen. Die Story ist etwas vorhersehbar und sehr unrealistisch. Inhaltlich fehlte mir ein wenig der Spannungsbogen. Aber den Humor fand ich absolut klasse!

Wenn man sich von der Erwartung einer wirklichen Mischung aus Thriller und Romant löst, erwartet einen eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte. Ich persönlich habe mich allerdings etwas schwergetan.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Guter Auftakt, der Lust auf mehr macht

We Who Will Die
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"We who will die" ist der Auftaktband der Empire of Blood-Reihe. Um ihren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Pakt mit einem Vampir ein. Sie soll an den Arenawettkämpfen teilnehmen und den Imperator töten. ...

"We who will die" ist der Auftaktband der Empire of Blood-Reihe. Um ihren Bruder zu retten, geht Arvelle einen Pakt mit einem Vampir ein. Sie soll an den Arenawettkämpfen teilnehmen und den Imperator töten. Arvelle versucht, dort zu überleben und trifft auf Kämpfe, Intrigen und Gefühle.

Der Schreibstil ist bildhaft, komplex und intensiv. Die teils blutigen Kämpfe werden ausführlich dargestellt, sodass es fast so wirkt, als wäre man live dabei. Erzählt wird die Geschichte dabei aus Sicht von Arvelle, was den Leser definitiv mit ihr mitfiebern lässt.

Das Setting, dass an den Schauplatz einer Antike erinnert, ist außergewöhnlich und hat mir richtig gut gefallen. Man denkt direkt an römische Arenen mit Gladiatorenkämpfen. Dieses Feeling kommt sehr gut rüber.

Der Einstieg fiel mir durch das komplexe Worldbuilding allerdings ein wenig schwer. Die ganzen Charaktere und Begriffe einzuordnen empfand ich als sehr herausfordernd. Hier wäre ein Glossar sehr hilfreich gewesen.

Die Charaktere sind nicht einfach in gut und böse aufgeteilt. Vielmehr sind sie alle super vielschichtig und gerade Rorrik wirkt undurchsichtig und verbirgt wahrscheinlich soviel mehr, als es scheint. Deshalb ist er für mich der interessanteste Charakter. Aber auch Arvelle ist mutig und stark und Tiernon empathisch und liebevoll.

Es wird ein Love Triangle angedeutet, welches sicher im Folgeband noch sehr spannend wird. Mir hat die Liebesgeschichte gut gefallen, die auch nicht zuviel Raum einnimmt.

Dieses Buch ist ein guter Mix aus Action, Fantasy und Slow Burn Romance, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Smalltown, Cowboy und Bachelor Vibes

Fever Dream
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Um die Ranch seiner Großeltern zu retten nimmt der Bullenreiter Emmett Bush an einer Datingshow teil, in der er unter zehn Kandidatinnen seine große Liebe finden soll. Doch dann findet er diese in der ...

Um die Ranch seiner Großeltern zu retten nimmt der Bullenreiter Emmett Bush an einer Datingshow teil, in der er unter zehn Kandidatinnen seine große Liebe finden soll. Doch dann findet er diese in der Produktionsangestellten Julia, die auch noch die Schwester seines größten Konkurrenten ist.

Diese Geschichte ist eine perfekte Mischung aus Smalltown und Cowboy Vibes, aus Romantik und Knistern vor der Kulisse einer Dating Show. Mir hat es wirklich gut gefallen.

Der Schreibstil ist angenehm, kurzweilig und emotional. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Julia und von Emmett. Im Laufe des Buches lernen wir beide Charaktere ausführlich kennen und erhalten ausführliche Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle, in ihre Geschichte und der gemeinsamen Beziehung.

Das Knistern zwischen beiden ist schnell spürbar und wird bis zum Ende beibehalten. Ich habe diese emotionale, tiefgründige und abwechslungsreiche Romance verschlungen und kann sie jedem weiterempfehlen, der gefühlvolle Liebesromane mit Smalltown Vibes liebt.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Solide Mischung aus Suspense und Liebe

Dead Girls Don't Dance
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Ein Jahr nach dem Tod ihrer Schwester Fiona, macht Addie sich auf die Suche nach deren Mörder - denn sie ist sich sicher, dass Fiona umgebracht wurde. Sie ist sich sicher, dass es der reiche Nachbar Thatcher ...

Ein Jahr nach dem Tod ihrer Schwester Fiona, macht Addie sich auf die Suche nach deren Mörder - denn sie ist sich sicher, dass Fiona umgebracht wurde. Sie ist sich sicher, dass es der reiche Nachbar Thatcher Montgomery war. Doch dann wird auch er tot aufgefunden. Mit ihrer Jugendliebe Seth stürzt sie sich selbst in die Ermittlungen und deckt immense Geheimnisse auf.

Für mich ist "Dead Girl don't dance" eine Mischung aus Young Adult, Suspense und Liebesgeschichte - eben ein typisches Jugendbuch. Der Begriff Thriller ist meiner Meinung etwas viel, da man keinen großen Nervenkitzel verspürt und die Geschichte eher auf den Ermittlungen als auf rasantem Spannungsaufbau aufbaut.

Der Schreibstil ist angenehm, locker und einfach, sodass sich das Buch schnell weglesen lässt. Wir erleben die Geschichte aus Addies Sicht. Addie als Charakter ist interessant und vielschichtig. Ihre Trauer und der daraus resultierende Wunsch den Mörder ihrer Schwester zu finden, ist absolut authentisch dargestellt. Und auch Seth überzeugt.

Zur Mitte hin hatte ich einen kleinen Durchhänger, da die Spannung zwischendurch mal ein wenig nachgelassen hat und die Geschichte inhaltlich wenig vorangeschritten ist. Das Ende war aber wieder sehr spannend. Im Nachhinein würde ich "Dead Girls don't dance" als solide bezeichnen und lohnenswert zu sehen für diejenigen, die einen leichten Jugendroman mit Spannung und Liebe suchen.

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