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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2023

Witzig wie gewohnt

Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel (Die Mordclub-Serie 3)
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Ich habe bereits die ersten beiden Teile des Donnerstagsmordclubs gelesen und nun sehnsüchtig auf den neuen Fall gewartet.
Ich empfehle. die Reihenfolge einzuhalten, da man so am besten die Figuren kennenlernt ...

Ich habe bereits die ersten beiden Teile des Donnerstagsmordclubs gelesen und nun sehnsüchtig auf den neuen Fall gewartet.
Ich empfehle. die Reihenfolge einzuhalten, da man so am besten die Figuren kennenlernt und besser versteht, wie die Beziehungen miteinander sind und man schon weiß, was geschehen ist.
Ich habe mich auch hier von der ersten Seite an wieder richtig wohl gefühlt. Ich kam schnell wieder in das Buch rein, die Figuren waren wie alte Bekannte.
Mir gefällt der Aufbau des Buches, denn man hat unterschiedliche Perspektiven, in denen "normal" erzählt wird und dann das Tagebuch von Joyce, was immer besonders witzig ist. Die Kapitel sind kurz und verleiten zum Weiterlesen.
Mir gefällt der Pragmatismus, mit dem die Senioren vorgehen, wenn sie einen Fall lösen. Das macht auch den Witz aus und das Buch zu etwas besonderem.
Inhaltlich hat es wieder Spaß gemacht, dem Quartett bei der Auflösung eines Mordes zu begleiten. Dabei gab es etwas Spannung, vor allem aber einige Pannen.
Das Ende war sehr überraschend, hat aber gepasst und sorgt dafür, dass man Teil 4 kaum erwarten kann!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2023

Die Pfarrerstöchter ermitteln...

Die verschwundene Braut
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Es durfte mal wieder ein historisches Krimi sein. Bei diesem hat mich besonders gereizt, dass es nicht der klassische männliche Detektiv ist, der ermittelt, sondern drei Schwestern, noch dazu Pfarrerstöchter. ...

Es durfte mal wieder ein historisches Krimi sein. Bei diesem hat mich besonders gereizt, dass es nicht der klassische männliche Detektiv ist, der ermittelt, sondern drei Schwestern, noch dazu Pfarrerstöchter. Das ist definitiv ein Alleinstellungsmerkmal.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er hat zum Buch gepasst und sich gut lesen lassen. Die Dialoge waren sehr lebendig und durch die manchmal etwas antiquierte Wortwahl - die man aber gut verstanden hat - ist man richtig in die Vergangenheit abgetaucht.
Am Anfang fiel es mir etwas schwer, die drei Schwestern auseinander zu halten, obwohl jede ihre Eigenheiten hat. Das ging aber mit jeder Seite besser.
Der Fall, den die drei untersuchen, ist spannend, ohne zu brutal zu sein. Das empfand ich als sehr angenehm. Allerdings hätte es mehr Hinweise geben dürfen, dann hätte das miträtseln noch mehr Spaß gemacht. Außerdem hat es sich auch etwas gezogen.
Nichtsdestotrotz: Ein schönes Buch!

Veröffentlicht am 26.01.2023

Nicht ganz nachvollziehbar

Mimik
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Die Idee hinter dem Buch finde ich spannend und ich mag auch den Schreibstil von Sebastian Fitzek. Allerdings kann ich das Buch nicht so feiern, wie viele andere Leser.
Für mich haben mehrere Dinge gar ...

Die Idee hinter dem Buch finde ich spannend und ich mag auch den Schreibstil von Sebastian Fitzek. Allerdings kann ich das Buch nicht so feiern, wie viele andere Leser.
Für mich haben mehrere Dinge gar keinen Sinn ergeben, die sich auch am Ende nicht aufgeklärt haben. Auch die Krankheit der Protagonistin war zu sehr an den Haaren herbeigezogen.
Das Ende war auf jeden Fall überraschend, aber einfach zu übertrieben und deshalb für mich eher unglaubwürdig.
Insgesamt kann man das Buch super zwischendurch lesen, aber ein richtiges Highlight war es für mich nicht.

Veröffentlicht am 25.01.2023

Die moderne "Welle"

Fair Play
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Ich war auf der Suche nach einem Jugendbuch, dass ich mit meinen Schülern lesen kann. Das Thema Klimaschutz ist immer noch sehr aktuell, weshalb ich zu "Fair Play" gegriffen habe.
Das Buch ist sehr angenehm ...

Ich war auf der Suche nach einem Jugendbuch, dass ich mit meinen Schülern lesen kann. Das Thema Klimaschutz ist immer noch sehr aktuell, weshalb ich zu "Fair Play" gegriffen habe.
Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Man wechselt zwischen den Perspektiven der Hauptfiguren, sodass man immer die jeweilige Sicht genau beschrieben bekommt. Am Anfang muss man allerdings aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt und die einzelnen Personen erstmal kennenlernen.
Das Experiment, dass die Schüler durchführen, war sehr interessant und sehr nah an der Lebenswelt von heutigen Jugendlichen. Die Entwicklung, die es nimmt, hat mich an "Die Welle" erinnert, was mich aber nicht gestört hat, da es in die heutige Zeit gehoben wurde.
Am Ende wurde es mir allerdings etwas zu wirr. Man musste sehr genau lesen, um die Zusammenhänge nicht zu übersehen. Hier kann ich mir vorstellen, dass sich meine Schüler etwas schwer tun.
Insgesamt ist es aber ein spannendes Buch, das sich auf jeden Fall für die Zielgruppe eignet und das man als Schullektüre heranziehen kann. Ich hoffe deshalb, dass es bald als Taschenbuch erscheint - das Hardcover ist nämlich nicht im Anschaffungsbudget.

Veröffentlicht am 25.01.2023

Lords und Ladies

Wie man sich einen Lord angelt
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Ein bisschen was historisches, ein bisschen was fürs Herz - das habe ich von diesem Buch erwartet und ich wurde nicht enttäuscht.
Man taucht beim Lesen sofort in die Vergangenheit ab und wünscht sich ...

Ein bisschen was historisches, ein bisschen was fürs Herz - das habe ich von diesem Buch erwartet und ich wurde nicht enttäuscht.
Man taucht beim Lesen sofort in die Vergangenheit ab und wünscht sich - zumindest ein bisschen - in die Zeit der Lords und Ladies zurück, in denen man auf Bälle geht und alles sehr herrschaftlich abläuft.
Dass diese Zeit aber - vor allem für Frauen - auch nicht so leicht war, wird an der Protagonistin Kitty deutlich. Sie muss schnellsten reich heiraten, um sich und ihre Schwestern versorgen zu können.
Sie war mir sofort sympathisch und ihre Art, die gehobene Gesellschaft aufzumischen, hat mir richtig gut gefallen.
Natürlich läuft erstmal nichts nach Plan, aber sonst gäbe es ja auch nichts zu schreiben. Mir hat es richtig gut gefallen. Einzig und allein, dass am Ende doch alles sehr vorhersehbar war, lässt mich einen Stern abziehen.