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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2021

Die Queen ermittelt wieder

Die unhöfliche Tote
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Ich habe bereits den ersten Teil gelesen, wo bei ich von der Idee begeisterter war als von der Umsetzung. Aber ich wollte dem zweiten Teil der Reihe unbedingt auch eine Chance geben, denn ich mag die Queen ...

Ich habe bereits den ersten Teil gelesen, wo bei ich von der Idee begeisterter war als von der Umsetzung. Aber ich wollte dem zweiten Teil der Reihe unbedingt auch eine Chance geben, denn ich mag die Queen und die Royal Family... da müssen diese Krimis doch einfach gut sein...

Allerdings bin ich auch von Teil 2 etwas enttäuscht. Aber von vorne: Ich bin in diesen Band wesentlicher leichter eingestiegen als in den Vorgänger. Dabei hat es geholfen, dass man die meisten Figuren schon kannte. Deswegen empfehle ich - auch wenn die Handlung abgeschlossen ist - den ersten Teil auf jeden Fall vorher zu lesen.

Mir hat auch gefallen, dass die diesmal im Buckingham Palast waren. Es war wirklich schön, jetzt im "Hauptwohnsitz" der Queen zu sein, auch wenn man ruhig noch mehr Einzelheiten über das Leben dort hätte erfahren dürfen.

Bei der Handlung hatte ich aber das gleiche Problem wie beim ersten Teil: Es geht sehr langsam voran, es kommen immer wieder neue Personen dazu, die dann aber doch nicht wichtig sind - was mich immer sehr verwirrt - und man weiß schon relativ früh, wie es ausgehen wird, die Aufklärung dauert dann aber noch seeehr lange.

Alles in allem bin ich wirklich hin- und hergerissen. Ich mag die Plotidee, ich finde die Queen sympathisch, aber wirklich fesseln konnte mich dieser zweite Teil jetzt auch nicht. Deswegen gibt es von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Leider nicht meins...

Toxic
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Das Buch war ein Flohmarktfund und stand dann lange im Regal, bis ich es in die Hand genommen habe.
Allerdings konnte es mich nicht überzeugen. Für mich war die Handlung zu klischeehaft, die Sprache teilweise ...

Das Buch war ein Flohmarktfund und stand dann lange im Regal, bis ich es in die Hand genommen habe.
Allerdings konnte es mich nicht überzeugen. Für mich war die Handlung zu klischeehaft, die Sprache teilweise zu derb und auch wenn die Morde sehr bestialisch sind, kam die Spannung bei mir nicht so richtig an.

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Auf gute Nachbarschaft

Home, sweet home
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Wenn das Buch nicht von Joy Fielding wäre und man nur die ersten Seiten liest, würde man nicht vermuten, dass hier ein Thriller dahinter steckt. Denn zu Anfang geht es um eine idyllische Nachbarschaft ...

Wenn das Buch nicht von Joy Fielding wäre und man nur die ersten Seiten liest, würde man nicht vermuten, dass hier ein Thriller dahinter steckt. Denn zu Anfang geht es um eine idyllische Nachbarschaft in Palm Beach Gardens, Florida, in der rund um einen Wendehammer verschiedene Familien in ihren eigenen Häusern leben.
Dass die heile Fassade täuscht, das wird schnell klar. Denn in den Kapiteln werden abwechselnd die Bewohner der Straße vorgestellt und es treten deutliche Risse zu Tage.
Mir hat hier gefallen, wie vielfältig die Menschen und ihre Geschichten sind. Es verdeutlicht auch, dass man auf den ersten Blick nicht sehen kann, wie es eigentlich daheim zugeht. Denn das jeder etwas zu verbergen hat, wird mit jedem Kapitel deutlicher.
Die Autorin schafft es super, den Leser mit einzubeziehen. Durch den Klappentext weiß man ja bereits, dass ein Schuss alles verändern wird - und darauf wartet man. Anzeichen gibt es viele, denn nicht nur Geheimnisse, auch Pistolen sind viele im Umlauf. Typisch Amerika eben.
Es könnte also jeder sein und mit jedem Kapitel habe ich mich umentschieden, wie es weitergehen wird. Es war wirklich zum Verrücktwerden, dass jede meiner Theorien schon wenige Seiten später zunichte gemacht wurde. Aber genau das macht ein gutes Buch für mich aus, ich konnte es nicht weglegen.
Sehr gut finde ich auch, dass es nicht immer 100 Morde und Entführungen sein müssen, die eine Geschichte spannend machen. Die Realitätsnähe und die eher leise daherkommende, subtile Spannung machen das Buch zu einem wahren Lesegenuss, das sich von anderen abhebt.
Das Ende… Erwartbar und dann doch irgendwie nicht - wie gesagt, jeder hatte Dreck am Stecken - einfach super gelungen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Kurz und gut

Blutkristalle
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Ein Thriller für eine Nacht - diese Idee finde ich richtig gut. Vor allem, wenn man nicht so viel Zeit zu lesen hat, kommt ein kurzes Büchlein gerade richtig. Und da mich Ursula Poznanski noch nie enttäuscht ...

Ein Thriller für eine Nacht - diese Idee finde ich richtig gut. Vor allem, wenn man nicht so viel Zeit zu lesen hat, kommt ein kurzes Büchlein gerade richtig. Und da mich Ursula Poznanski noch nie enttäuscht hat, habe ich mich für „Blutkristalle“ entschieden.
Der Plot entführt den Leser auf eine Winterwanderung von Ella und ihrem Freund. Und Wolfram, der seiner Meinung nach eigentlich Ellas Freund ist. Es geht hier also ein krankhaftes Liebesverhältnis und Stalking, ein nicht gerade seichtes Thema. In einem Buch sorgt es auf jeden Fall für Spannung - auch hier.
Die Geschichte ist kurzweilig, die Handlung beschränkt sich vor allem auf die Wanderung und die kranken Gedanken von Wolfram. Das hat sehr gut gepasst.
Das Ende rundet das Ganze gut ab, allerdings habe ich hier einen Mini-Kritikpunkt: Man konnte es schon erahnen.
Alles in allem: Eine gute Unterhaltung für Zwischendurch und angenehm zu lesen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Tödlicher Nachtmann

Die Nacht – Wirst du morgen noch leben?
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Nachdem ich schon „Das Spiel“ von Jan Beck innerhalb weniger Tage durchgesuchtet habe, konnte ich es kaum erwartet, dass endlich „Die Nacht“ erscheint.
Mir gefällt, dass das Cover zum ersten Teil passt, ...

Nachdem ich schon „Das Spiel“ von Jan Beck innerhalb weniger Tage durchgesuchtet habe, konnte ich es kaum erwartet, dass endlich „Die Nacht“ erscheint.
Mir gefällt, dass das Cover zum ersten Teil passt, auch wenn die beiden Fälle unabhängig voneinander gelesen werden können. Für den Lesegenuss, und auch, um das Verhältnis zwischen den beiden Ermittlern Inga Björk und Christian Brand verstehen zu können, empfehle ich aber mit dem ersten Teil anzufangen.
In „Die Nacht“ wirft der Autor den Leser direkt in das Geschehen, es gibt keine lange Vorrede, sondern man begegnet direkt einer der späteren Gefangenen, die vom Nachtmann entführt wird. Wer das ist, das weiß man natürlich noch nicht. Auch seine Intention ist unklar.
Fakt ist jedoch, dass nicht nur Hanna, sondern weitere Menschen entführt wurden, von denen jetzt jede Nacht einer stirbt, sollten die Forderungen nicht erfüllt werden.
Der Zeitraum, den Nachtmann zu stoppen, ist also nicht nur für die Ermittler sehr knapp, er sorgt auch dafür, dass der Leser kaum Zeit zum Durchatmen hat.
Zwischendurch wird die Haupthandlung immer wieder von Kapiteln unterbrochen, in dem es um ein Kind geht. Man kann zuerst nicht ganz einordnen, um wen es sich handelt und was es mit der Geschichte zu tun hat. Das fand ich gar nicht schlecht, denn man wurde neugierig und hat darauf gewartet, dass der Autor bald den Zusammenhang offenbart. Dafür muss der Leser aber dranbleiben.
Das fiel mir wie schon gesagt nicht schwer. Das Buch ist ein richtiger Pageturner, der Schreibstil angenehm zu lesen. Es gibt keine Längen und auch die Anzahl der Personen ist überschaubar, sodass man nicht durcheinander kommt und jeden zuordnen kann.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto größer wird die Ahnung, wie alles zusammenhängt. Trotzdem gibt es auch bei der Auflösung noch Überraschungen- sogar so große, dass mich das Ende etwas verwirrt zurückgelassen hat. Ich habe noch lange darüber nachgedacht, aber so wirklich kam ich nicht weiter. Vielleicht liegt das aber einfach an mir.
Insgesamt kann ich das Buch jeden empfehlen, der gerne rasante Thriller liest. Von mir gibt es 5 Sterne!

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