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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2023

Empfehlenswerter Liebesroman

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Dies ist nun das zweite Band der Trilogie um Gut Erlensee und auch mein zweites Buch von Juliana Weinberg. Das Buchcover ähnelt dem ersten Band und gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt Cäcilia im fliederblauen ...

Dies ist nun das zweite Band der Trilogie um Gut Erlensee und auch mein zweites Buch von Juliana Weinberg. Das Buchcover ähnelt dem ersten Band und gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt Cäcilia im fliederblauen Kleid und Chignon Frisur am Erlensee stehend. Bereits im ersten Band konnte der Leser erahnen, dass sie die leibliche Tochter von Hermann ist.
Mir hat der Schreibstil von Juliana Weinberg wieder gut gefallen. Die Geschichte ist packend geschrieben. Ich konnte mich sofort sehr gut in die Familie hineinversetzen. In diesem Buch geht es hauptsächlich um Cäcilia, die im Dorf Langwedel ihre erste Anstellung als Lehrerin erhält und sich in den Wissenschaftler Dr. Jakob Kaltenbrunner verliebt.
Da ich bereits den Auftakt dieser Trilogie gelesen habe, war meine Erwartungen an dieses Buch als historischen Roman nicht (mehr) besonders hoch. So wurde nur ganz am Rande die explosionsartige Inflation und deren daraus ergebenden Schwierigkeiten erwähnt. Das gleiche gilt für das 1919 abgeschaffte und im Oktober 1923 revidierte Lehrerinnenzölibat.
Fazit:
Wem der Auftakt der Trilogie Gut Erlensee gefallen hat, dem gefällt auch diese Fortsetzung. Kauf- und Leseempfehlung für Leser, die sehr gerne Liebesgeschichten lesen.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Herrlicher historischer Roman

Die Siegel des Todes
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Da dies mein erster Roman von Peter Orontes ist, war ich auf seinen Schreibstil gespannt und ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Mit 700 Seiten ist dies zwar ein ziemlicher Wälzer, aber ich habe jede ...

Da dies mein erster Roman von Peter Orontes ist, war ich auf seinen Schreibstil gespannt und ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Mit 700 Seiten ist dies zwar ein ziemlicher Wälzer, aber ich habe jede Seite genossen. Dies lag nicht nur an der hervorragenden Struktur des Buches.
Dieses Buch hat zwei Handlungsstränge und ich fand beide sehr interessant. Einerseits erfährt man über den Hauptprotagonisten Elias die Lebensweise der Unfreien, wie die der Abdecker oder Gaukler. Andererseits wird die fortschrittliche Denkweise der Schule von Salerno und die Aufgaben einer Magistra durch die Hauptprotagonistin Ranghild nachvollziehbar dargelegt. Des Weiteren gibt es auch noch das Geheimnis um Elias Medaillon, für das Männer ihn töten würden, um dieses zu erlangen.
Ich fand das Personenverzeichnis mit Nennung der wichtigsten Personen am Ende des Buches sehr hilfreich. Die historisch belegten Personen sind dabei gesondert gekennzeichnet. Somit kann man auch die Handlungen auf historische Korrektheit nachvollziehen.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Man sieht nur mit dem Herzen gut für Walt Disney Fans

Der kleine Mäuseprinz
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Mir gefällt das Buchcover mit Mickey Maus als kleinen Prinz sehr. Als Walt Disney Fan war ich auf das Bilderbuch sehr gespannt. Dieser Comic ist auch für mich als erwachsene Person sehr interessant. Im ...

Mir gefällt das Buchcover mit Mickey Maus als kleinen Prinz sehr. Als Walt Disney Fan war ich auf das Bilderbuch sehr gespannt. Dieser Comic ist auch für mich als erwachsene Person sehr interessant. Im Kleinen Mäuseprinz wird die Grundidee der Geschichte vom „kleinen Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry auf die heutige Zeit übertragen. So sitzt Dolly Duck über ihrem Smartphone gebeugt und Daisy Duck ist von lauter „Gefällt mir“ eingekreist. Dass das tatsächliche Leben ncht in dieser virtuellen Welt sondern im realen Leben statt findet, erfährt Dolly Duck beim Schließen der Augen und dem erhaltenen Kuss von Mickey Maus. Man sieht halt nur mit dem Herzen gut.
Auch die Qualität des Buches ist sehr gut, so dass man keine Angst haben muss, dass das Bilderbuch schnell auseinander fällt.
Fazit:
Ich spreche eine Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 23.12.2022

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Das letzte Versprechen
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Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer ...

Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer an der Seite ihrer Großeltern lebt und andererseits aus der Sicht ihrer Mutter Amalie, die zusammen mit ihrer Schwägerin Christa im Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde, erzählt. Die ständigen Sichtwechsel machen die Geschichte sehr lebendig und ich war bis zum Schluss davon gefesselt und sehr berührt. Das Buch beginnt im Oktober 1944 als die Russen ins Banat einrücken. Nach der Entlassung von Amalie und Christa aus diesem Arbeitslager, werden sie von den Russen nach Ost-Deutschland gebracht. Hier schauen sie, dass sie ihre Familie aus Jugoslawien nach Deutschland holen. Nachdem Anna und ihre Großeltern endlich in Bayern ankommen, wird die Geschichte, die im Mai 2012, endet nur noch aus der Sichtweise von Anna erzählt.
Fazit:
Die Autorin Hera Lind hat mit ihrem flüssigen Schreibstil den richtigen Nerv getroffen.
Absolute Lese- und Kaufempfehlung

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Veröffentlicht am 19.12.2022

Klaus Teuber stellt sich erfolgreich als Autor vor

CATAN - Der Roman (Band 1)
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Man muss kein Fan von dem Spiel „Catan-das Spiel“ sein, um von diesem historischen Roman begeistert zu sein. Bereits das Buchcover ist in einer Buchhandlung sehr auffällig und auch das Buch an sich liegt ...

Man muss kein Fan von dem Spiel „Catan-das Spiel“ sein, um von diesem historischen Roman begeistert zu sein. Bereits das Buchcover ist in einer Buchhandlung sehr auffällig und auch das Buch an sich liegt geschmeidig in der Hand. Meine Begeisterung hat sich weiter gesteigert, als ich das Buch aufgeschlagen und mit dem Lesen begonnen habe. Mit mehr als 500 Seiten ist dies für einen historischen Roman nicht ungewöhnlich lang und ich habe jede Seite genossen. Dies lag nicht nur an der hervorragenden Struktur des Buches. So besteht das Buch aus 7 Teilen, die wiederum in Kapiteln eingeteilt sind und diese wiederum in weitere Abschnitte getrennt wurden, so dass man auch mal beim Lesen Pausen einlegen kann.
Die Erzähltechnik mit Rahmengeschichte und Hauptgeschichte finde ich raffiniert und klasse, da dann auch die Zeitsprünge vom ersten Band der Trilogie zum nächsten Band plausibel erklärt werden. Schließlich gibt uns Björn „nur“ die Geschichte wieder, die man ihm selbst erzählt hatte.
Ich fand das Personenverzeichnis mit Nennung der wichtigsten Personen sowie der aufgeführte Stammbaum am Ende des Buches sehr hilfreich.
Fazit:
Es ist ein lesenswerter Auftakt dieser neuen historischen Trilogie. Da bereits ein Auszug aus Band 2 veröffentlich wurde, der mir ebenfalls sehr gut gefiel, warte ich mit Ungeduld auf die Veröffentlichung der Fortsetzung.

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