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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2023

Gewalt ist keine Erziehungsmethode

Die Kinder von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 2)
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Ich würde dieses Buch in einer Buchhandlung bereits allein aufgrund des aussagekräftigen und malerisch gestalteten Buchcovers zur Hand nehmen. Das kunstvolle und harmonisch wirkende Coverfoto beinhaltet ...

Ich würde dieses Buch in einer Buchhandlung bereits allein aufgrund des aussagekräftigen und malerisch gestalteten Buchcovers zur Hand nehmen. Das kunstvolle und harmonisch wirkende Coverfoto beinhaltet sämtliche Elemente, die im Inhalt eine wichtige Rolle spielen – nämlich im Vordergrund die in Ausbildung befindliche Erzieherin Greta, die kniend und mit offenen Armen ein kleines lachendes Mädchen in die Arme nehmen kann und im Hintergrund spielende Kinder vor dem Schloss Schönbrunn. Der Klappentext macht auf eine interessante Geschichte neugierig. Da mir der erste Teil dieses Zweiteilers so gut gefallen hat, habe ich vorher noch einmal diesen gelesen, um noch einmal das Leben der Hauptprotagonisten während des 1. Weltkrieges miterleben zu können. Greta hatte einen Brief vom Kriegministerium erhalten, dass ihr Mann Gustav seit Oktober 1917 vermisst wird.
Inhalt:
Greta trauert 1924 immer noch um ihren verschollenen Mann Gustav. Sie lernt per Zufall ihre neue Freundin Melanie kennen, die sie zu dem neu beginnenden Ausbildungslehrgang der Schönbrunner Erzieherinnenschule überredet, der im Schloss Schönbrunn stattfinden wird. In dem Leiter Michael Brenner, ein eifriger Verfechter dieser neuen Erziehungsmethode, findet sie einen Mitstreiter für das Wohl der Kinder in diesem Kinderheim und ihr neues Glück.
Schon während den ersten Seiten hat mich der Schreibstil gepackt und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.
Fazit:
Ich kann diesen historischen Roman uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

Empfehlenswerter Liebesroman

Gut Erlensee - Cäcilias Erbe
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Dies ist nun das zweite Band der Trilogie um Gut Erlensee und auch mein zweites Buch von Juliana Weinberg. Das Buchcover ähnelt dem ersten Band und gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt Cäcilia im fliederblauen ...

Dies ist nun das zweite Band der Trilogie um Gut Erlensee und auch mein zweites Buch von Juliana Weinberg. Das Buchcover ähnelt dem ersten Band und gefällt mir wieder sehr gut. Es zeigt Cäcilia im fliederblauen Kleid und Chignon Frisur am Erlensee stehend. Bereits im ersten Band konnte der Leser erahnen, dass sie die leibliche Tochter von Hermann ist.
Mir hat der Schreibstil von Juliana Weinberg wieder gut gefallen. Die Geschichte ist packend geschrieben. Ich konnte mich sofort sehr gut in die Familie hineinversetzen. In diesem Buch geht es hauptsächlich um Cäcilia, die im Dorf Langwedel ihre erste Anstellung als Lehrerin erhält und sich in den Wissenschaftler Dr. Jakob Kaltenbrunner verliebt.
Da ich bereits den Auftakt dieser Trilogie gelesen habe, war meine Erwartungen an dieses Buch als historischen Roman nicht (mehr) besonders hoch. So wurde nur ganz am Rande die explosionsartige Inflation und deren daraus ergebenden Schwierigkeiten erwähnt. Das gleiche gilt für das 1919 abgeschaffte und im Oktober 1923 revidierte Lehrerinnenzölibat.
Fazit:
Wem der Auftakt der Trilogie Gut Erlensee gefallen hat, dem gefällt auch diese Fortsetzung. Kauf- und Leseempfehlung für Leser, die sehr gerne Liebesgeschichten lesen.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Herrlicher historischer Roman

Die Siegel des Todes
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Da dies mein erster Roman von Peter Orontes ist, war ich auf seinen Schreibstil gespannt und ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Mit 700 Seiten ist dies zwar ein ziemlicher Wälzer, aber ich habe jede ...

Da dies mein erster Roman von Peter Orontes ist, war ich auf seinen Schreibstil gespannt und ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Mit 700 Seiten ist dies zwar ein ziemlicher Wälzer, aber ich habe jede Seite genossen. Dies lag nicht nur an der hervorragenden Struktur des Buches.
Dieses Buch hat zwei Handlungsstränge und ich fand beide sehr interessant. Einerseits erfährt man über den Hauptprotagonisten Elias die Lebensweise der Unfreien, wie die der Abdecker oder Gaukler. Andererseits wird die fortschrittliche Denkweise der Schule von Salerno und die Aufgaben einer Magistra durch die Hauptprotagonistin Ranghild nachvollziehbar dargelegt. Des Weiteren gibt es auch noch das Geheimnis um Elias Medaillon, für das Männer ihn töten würden, um dieses zu erlangen.
Ich fand das Personenverzeichnis mit Nennung der wichtigsten Personen am Ende des Buches sehr hilfreich. Die historisch belegten Personen sind dabei gesondert gekennzeichnet. Somit kann man auch die Handlungen auf historische Korrektheit nachvollziehen.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.01.2023

Man sieht nur mit dem Herzen gut für Walt Disney Fans

Der kleine Mäuseprinz
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Mir gefällt das Buchcover mit Mickey Maus als kleinen Prinz sehr. Als Walt Disney Fan war ich auf das Bilderbuch sehr gespannt. Dieser Comic ist auch für mich als erwachsene Person sehr interessant. Im ...

Mir gefällt das Buchcover mit Mickey Maus als kleinen Prinz sehr. Als Walt Disney Fan war ich auf das Bilderbuch sehr gespannt. Dieser Comic ist auch für mich als erwachsene Person sehr interessant. Im Kleinen Mäuseprinz wird die Grundidee der Geschichte vom „kleinen Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry auf die heutige Zeit übertragen. So sitzt Dolly Duck über ihrem Smartphone gebeugt und Daisy Duck ist von lauter „Gefällt mir“ eingekreist. Dass das tatsächliche Leben ncht in dieser virtuellen Welt sondern im realen Leben statt findet, erfährt Dolly Duck beim Schließen der Augen und dem erhaltenen Kuss von Mickey Maus. Man sieht halt nur mit dem Herzen gut.
Auch die Qualität des Buches ist sehr gut, so dass man keine Angst haben muss, dass das Bilderbuch schnell auseinander fällt.
Fazit:
Ich spreche eine Kauf- und Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 23.12.2022

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Das letzte Versprechen
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Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer ...

Dies ist mein erstes Buch von Hera Lind und ich war von ihrem Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist, begeistert. Die Geschichte wird zu einem großen Teil einerseits aus der Sicht von Anna, die immer an der Seite ihrer Großeltern lebt und andererseits aus der Sicht ihrer Mutter Amalie, die zusammen mit ihrer Schwägerin Christa im Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wurde, erzählt. Die ständigen Sichtwechsel machen die Geschichte sehr lebendig und ich war bis zum Schluss davon gefesselt und sehr berührt. Das Buch beginnt im Oktober 1944 als die Russen ins Banat einrücken. Nach der Entlassung von Amalie und Christa aus diesem Arbeitslager, werden sie von den Russen nach Ost-Deutschland gebracht. Hier schauen sie, dass sie ihre Familie aus Jugoslawien nach Deutschland holen. Nachdem Anna und ihre Großeltern endlich in Bayern ankommen, wird die Geschichte, die im Mai 2012, endet nur noch aus der Sichtweise von Anna erzählt.
Fazit:
Die Autorin Hera Lind hat mit ihrem flüssigen Schreibstil den richtigen Nerv getroffen.
Absolute Lese- und Kaufempfehlung

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