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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

Verstrickte Familiengehemnisse

Die Tochter des Serienkillers
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Der Thriller "Die Tochter des Serienkillers" von Alice Hunter hat mir sehr gut gefallen.

Er handelt von Jenny, welche mit ihrem Mann Mark, welche mit ihren Kindern ein glückliches Leben führen. Jenny ...

Der Thriller "Die Tochter des Serienkillers" von Alice Hunter hat mir sehr gut gefallen.

Er handelt von Jenny, welche mit ihrem Mann Mark, welche mit ihren Kindern ein glückliches Leben führen. Jenny hat jedoch eine dunklere Vergangenheit. Ihr Vater sitzt als verurteilter Serienmörder im Gefängnis und auch zu ihrer Mutter hat sie keinen Kontakt mehr. Sie änderte ihren Namen und baute sich ein neues Leben auf.
Doch nach Jahren in Frieden, verschwindet Marks Ex-Affäre und es tauchen auch Pakete mit Tierkadavern vor Jennys Hautür auf, die mit ihrer Vergangenheit zusammen hängen. Natürlich stellt sie sich die Frage, wer ihr das antut. Wer hat es auf sie abgesehen? Welche Geheimnisse kommen ans Licht?

Der Schreibstil ist von Anfang an sehr flüssig und lebendig geschrieben und fesselt einen direkt.
Es wird aus der Sicht von Jenny und Mark geschrieben und so erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten.

Die Charaktere finde ich sehr gut gestaltet, umgesetzt und ergeben ein rundes Bild.

Es war durchgehend eine Anspannung zu spüren. Und man hat nur darauf gewartet, dass etwas passiert.
Das Ende hingegen in Richtung der Auflösung, ging mir ein bisschen zu schnell und auch das Ende hat mich ein wenig überrascht und war leider ein wenig zu vorhersehbar. Da hätte ich mir ein wenig mehr Plot-Twists gewünscht.

Zusammenfassen kann ich den Thriller genauso wie den Vorgänger Band 1 "Die Frau des Serienkillers" sehr empfehlen!

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.03.2025

Ein wohlgehütetes Familiegeheimnis

Der Steg
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Der Thriller "Der Steg" von Petra Johann hat mir unglaublich gut gefallen und verdient 5 Sterne!

Der Thriller handelt von der Hauptprotagonistin Priska, welche mit ihrem Mann Florian in einem schönen ...

Der Thriller "Der Steg" von Petra Johann hat mir unglaublich gut gefallen und verdient 5 Sterne!

Der Thriller handelt von der Hauptprotagonistin Priska, welche mit ihrem Mann Florian in einem schönen Haus in der Nähe von Kiel wohnt. Sie erwarten Besuch von Priskas Halbbruder Moritz und dessen Freundin Anna.
Doch schon vor dem Eintreffen der beiden, geschieht etwas schreckliches und Priska steht auf dem zum haus gehörigen Steg, begeht ein schrecklichen Fehler, blickt daraufhin in die Augen einer Toten Person und es ist ihre Schuld.
Doch was geschah genau? Wer ist die tote Person? Und welche dunklen Geheimnisse kommen noch ans Licht?

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er einfach verständlich und flüssig geschrieben war. Auch wurde die Umgebung sehr detailliert beschrieben und man hatte ein gutes Bild von der Kulisse und dem Ort des Geschehens.

Die Charaktere fand ich auch sehr gut gestaltet und umgesetzt und haben ihre Rolle in der Geschichte gut "gespielt".

Es gab im Verlaufe des Buch immer wieder Stellen, wo man etwas sprachlos gelassen wurde und auch die Plot-Twists waren unglaublich.
Das Ende hatte ich so gar nicht kommen sehen und hat mich sehr überrascht.
Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und es fast in einem Rutsch weggelesen habe.

Ich kann im Gesamten den super spannenden Thriller auf jeden Fall empfehlen!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2025

Sehr gelungener Thriller!

Die Frau des Serienkillers
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Der Thriller „Die Frau des Serienkillers“ von Alice Hunter ist in meinen Augen ein sehr gelungenes Buch.

Beth lebt mit ihrem Ehemann Tom und dessen gemeinsamen Tochter Poppy in einer idyllischen Kleinstadt.
Sie ...

Der Thriller „Die Frau des Serienkillers“ von Alice Hunter ist in meinen Augen ein sehr gelungenes Buch.

Beth lebt mit ihrem Ehemann Tom und dessen gemeinsamen Tochter Poppy in einer idyllischen Kleinstadt.
Sie geben das Bild einer perfekten Familie ab, jedoch trügt der Schein.
Eines Tages klingelt die Polizei an der Tür, nimmt Tom mit zur Wache und dieser wird eines möglichen Mords an seiner Ex beschuldigt.
Beth muss die Situation so hinnehmen und wird von der Presse belagert.
Sie versucht mit allen Mitteln ihr "so tolles" Familienbild" aufrecht zu erhalten.
Im Laufe des Buches merkt man, dass Beth mehr weis als sie gegenüber der Polizei zugibt und so bleiben ihre Intentionen gegenüber Tom erstmals offen.
Auch kommen nach und nach immer mehr Geheimnisse an Licht und so nimmt das Buch seinen Lauf.

Das Ende war für mich total überraschend und hatte ich so nicht erwartet.

Zum Buch muss ich sagen, dass es mich gefesselt hat.
Man hat direkt am Anfang tausende Fragen im Kopf schwirren und malt sich verschiedene Theorien aus.
Ich finde den Schreib- und Erzählstil sehr fesselnd.
Auch die kurz gehaltenen Kapitel gefallen mir.
Es wird aus den verschiedenen Ich-Perspektiven der Protagonisten erzählt aber meist aus der Sicht von Beth.
So erhält man hauptsächlich Einblick in Beths Gefühlswelt und ihre Gedanken.
Zudem enthält es auch diverse Rückblenden und kursiv gedruckte Kapitel bei denen zuerst nicht drauf schließen lässt um wen es sich handelt.
Man erhält so sehr viel Einblicke in die Charaktere und dessen Gefühlswelt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat und es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen.
Ich bin auf die weiteren zwei Teile der Reihe die 2025 erscheinen sollen gespannt!

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein mörderisches Krimifestival!

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht ...

Der Krimi aus der Reihe „Die mörderischen Cunninghams“ mit dem Titel „Jeder im Zug ist verdächtig“ von Benjamin Stevenson, handelt von dem Schriftsteller Ernest Cunningham, welcher unter dem Druck steht nach seinem erfolgreichem Buch nun einen weiteren Teil zu verfassen.
Er folgt seiner Einladung zu einem Krimifestival in einem Langstreckenzug im australischen Outback. Also gefangen in einem Zug mitten im Nirgendwo. Es könnte kaum ein unbehaglicheres Setting geben.
Das Problem ist, dass er nur über Dinge schreiben kann, welche er selbst erlebt. Doch in seinem Leben begegnet man nicht oft Leichen oder Mördern, oder doch?
Es werden auf der Reise 2 Tote entdeckt und nun stellt sich die Frage, wer war es und wem kann man noch vertrauen?
Es gilt nun als Ziel der Autorin/innen den Täter zu ermitteln. Gelingt es ihnen?

Schon das tolle Cover haben mich sehr angesprochen und Lust auf das Buch erweckt.

Für mich war der Schreibstil des Autoren ein wenig gewöhnungsbedürftig, da ich noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen habe.
Aber nach einer Zeit hat man sich daran gewöhnt und es war sehr flüssig zu lesen.
Der sehr ironische und humorvolle Schreibstil erzählt aus der Sicht von Ernest Cunningham. Er nimmt einen auf seinen Ermittlungsweg mit und oft fühlt es sich durch den Schreibstil so an, als würde er einen Monolog mit einem führen.

Mich haben auch Anfangs die ganzen Namen der verschiedenen Charaktere durcheinander gebracht, aber die Abbildungen und Auflistung der Personen zu Beginn des Buches haben das Ganze sehr erleichtert und man konnte schnell zurückblättern und nochmal nachlesen/nachschauen. Die Abbildungen haben im Gesamten alles sehr übersichtlich gemacht.

Im Allgemeinen fand ich die Charaktere sehr gut umgesetzt und alle haben eine konkrete Rolle im Buch und der Handlung eingenommen. Auch sein Onkel spielt in diesem Krimi eine bedeutende Rolle.

An einigen Stellen war es für mich ein wenig langgezogen, aber dies hat sich immer relativ schnell gelegt. Es war nicht der aller spannendste Krimi, aber auf jeden fall ein guter Krimi mit viel Humor.
Jedoch fand ich, dass der Krimi in seiner Handlung sehr gut umgesetzt und sehr real gestaltet war und man konnte alles nachvollziehen und sich vorstellen und sogar hinein versetzen.

Das Ende fand ich sehr gut ausgearbeitet, war schlüssig und ich hatte in keinem Moment mit der Person als Täter/Täterin gerechnet. Also gab es sogar einen Überraschungsmoment.

Im Gesamten war es für mich ein toller, humorvoller Krimi mit vielleicht nicht all zu viel Spannung, aber auf jeden Fall zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Toller Justiz-Krimi!

Der zweite Verdächtige
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Der Justiz-Krimi „Der 2. Verdächtige“ von Schwieker und Tsokos ist der 5. Band der >> Eberhardt & Jarmer ermitteln

Der Justiz-Krimi „Der 2. Verdächtige“ von Schwieker und Tsokos ist der 5. Band der >> Eberhardt & Jarmer ermitteln << Reihe.

Er handelt Jan Staiger welchem ein mutmaßlicher Mord vorgeworfen wird.
Er soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben.
Er beteuert die Tat und holt sich Strafverteidiger Rocco Eberhardt zur Hilfe.
Auch der Rechtsmediziner Dr. Jarmer empfindet laut Untersuchungen Staiger für unschuldig.
Doch die Polizei und Staatsanwaltschaft sieht das anders und fährt andere Geschütze auf.
Doch dann geschieht ein neuer Mord und der deutet eindeutig auf Staiger als Täter hin. So beginnen die Ermittlungen und auch das Gerichtsverfahren und es gibt für Rocco Eberhardt, Jan Staigers Unschuld zu beweisen. Doch ist er wirklich unschuldig?

Ich finde den Krimi sehr gelungen und es hat total Spaß gemacht ihn zu lesen und man wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und immer wissen wie es weiter geht!
Ich mag den Schreibstil sehr gerne und auch die kurzen Kapitel gefallen mir sehr.
Mir gefällt zudem, dass das Buch aus der Sicht von einer richtigen Ermittlung und Gerichtsverfahren geschrieben wird und so richtig Spannung aufkommt.
An manchen Stellen war es ein wenig voraussehbar aber das Ende war ein kompletter Plot-Twist und hat mich sprachlos gemacht.

Was ich besonders an dem Buch mochte war die detaillierte Beschreibung der Arbeit von Eberhardt und Jarmer, welche auf die reale Erfahrung von Schwieker als ehemaliger Strafverteidiger und Tsokos als Gerichtsmediziner zurückzuführen sind.
So erhält man einen realen und detaillierten Einblick in die Arbeit der beiden und auch den realen Einblick in den Ablauf eines Gerichtsverfahrens.

Auch die Message des Buches finde ich sehr gut. Es beschreibt den Machtmissbrauch aufgrund einer höheren Stellung, Homophobie und Blind Spots im Justizsystems.

Im gesamten ist es meiner Meinung nach ein sehr guter Justiz-Krimi und sehr zu empfehlen, wenn man dieses Genre gerne liest und Lust hat selber mit zu ermitteln!

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