Grundsätzlich starke Geschichte mit zu vielen Ablenkungen
Weil wir es uns versprochen habenBrittainy Cherry – Weil wir es uns versprochen haben
Grundsätzlich starke Geschichte mit zu vielen Ablenkungen
Meine Meinung / Bewertung:
Ich wage es kaum zu sagen, aber das Buch konnte mich nicht ...
Brittainy Cherry – Weil wir es uns versprochen haben
Grundsätzlich starke Geschichte mit zu vielen Ablenkungen
Meine Meinung / Bewertung:
Ich wage es kaum zu sagen, aber das Buch konnte mich nicht überzeugen.
Es gab zwar ein paar Szenen, die mich emotional angesprochen haben und in denen ganz klar das Wesen und Können von Brittainy Cherry durchkam, doch haben diese für mich nicht gereicht. Denn leider konnte mich ein Großteil des Buches nicht überzeugen. Ich würde fast so weit gehen zu sagen, dass es mir nicht gefallen hat.
Woran das lag?
Es fängt schon mit dem Titel an: „Weil wir es uns versprochen haben“. Irgendwie habe ich dieses Versprechen verpasst oder die Szene nicht als so wichtig wahrgenommen, sodass ich keinen Zusammenhang zu der Geschichte herstellen konnte. Leider ist dies etwas, was mich beim Lesen sehr ablenkt. Den Originaltitel „If You Stayed“ – also: wenn du geblieben wärst – finde ich viel passender und versetzt mich gleich in die Stimmung, die ich im Buch gefunden habe.
Schwierig für mich waren zudem die vielen Rückblenden. Zwar verstehe ich warum man immer nur kurze Einblicke gewährt, aber mir waren das zu viele, die mich zudem immer wieder aus der Handlung im Jetzt geholt haben.
Dann kam noch der Moment, der eine Wende im Buch markiert. Einen größeren Knall kann es eigentlich gar nicht geben. Doch außer ein paar Tagen Ruhe wird quasi nicht darüber geredet. Es macht Puff und plötzlich ist alles diesbezüglich gut?! Keine Gespräche? Keine Aufarbeitung? Ich hatte das Gefühl es fehlen so einige Seiten, die die Geschichte an dieser Stelle für mich gebraucht hätte.
Dafür jedoch gab es eine Nebengeschichte, die es für mich absolut nicht gebraucht hätte und deren Mehrwert für die Hauptgeschichte ich nicht zu erkennen vermag.
Man könnte denken, dass mir auch die Geschichte rund um die Gründe, warum die Protagonistin laut Klappentext „alles andere als glücklich [ist], wie ihr Leben verlaufen ist“, nicht gefallen hat – doch dem ist nicht so. Gerade diese Storyline war es, die ich als stark empfand und die für Emotionen sorgte. Sie zeigt unter anderem, dass jeder – ganz gleich wie der familiäre oder akademische Hintergrund ist – sich in Situationen wiederfinden kann, in der man sich selber nie vermutet hätte und in der man auf Hilfe angewiesen sein kann.
Mein Fazit:
In meinen Augen nicht ihr bestes Werk, da es zu viele ablenkende Schlenker gab.
Sterne: 3 von 5!
Viel Spaß beim Lesen!