Super Buch
Penelope war für mich sofort greifbar: ehrgeizig, ein bisschen perfektionistisch, aber mit dieser verletzlichen Seite, die man nur zeigt, wenn keiner hinschaut. Ich hab mich in ihr wiedererkannt dieses ...
Penelope war für mich sofort greifbar: ehrgeizig, ein bisschen perfektionistisch, aber mit dieser verletzlichen Seite, die man nur zeigt, wenn keiner hinschaut. Ich hab mich in ihr wiedererkannt dieses Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen, besonders in einem Umfeld, das einen eher kleinhalten will.
Dann kam Connor und ehrlich? Am Anfang mochte ich ihn gar nicht. Typisch selbstsicherer TV-Star, der denkt, er kennt das Spiel. Aber genau das ist das Schöne: Je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass er gar nicht so glatt ist, wie er wirkt. Seine leisen Momente, seine Zweifel das hat ihn für mich unglaublich menschlich gemacht.
Was ich besonders liebe: die Chemie zwischen den beiden. Es ist kein Kitsch, sondern dieses subtile Kribbeln, das entsteht, wenn zwei Menschen sich eigentlich nicht mögen sollten, es aber trotzdem tun. Anna Lane schreibt das mit so viel Gefühl, dass ich manchmal beim Lesen kurz anhalten musste einfach, um die Szene wirken zu lassen.
Und dann das Setting: diese Morgenshow in Boston! Das war etwas Neues, frisch, mit einer Prise Medienglanz, aber auch viel Alltagschaos. Ich mochte, dass das Buch nicht nur romantisch, sondern auch ein bisschen nachdenklich ist über Arbeit, Erwartungen und das, was man im Leben wirklich will.