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Veröffentlicht am 01.12.2020

Ivy – die unperfekt perfekte Hexe mit Herz, Charme und Cleverness

Hex Files - Verhexte Nächte
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Helen Harper – Hex Files (3). Verhexte Nächte


Ivy – die unperfekt perfekte Hexe mit Herz, Charme und Cleverness


Meine Meinung / Bewertung:
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass man die Bände der ...

Helen Harper – Hex Files (3). Verhexte Nächte


Ivy – die unperfekt perfekte Hexe mit Herz, Charme und Cleverness


Meine Meinung / Bewertung:
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass man die Bände der Hex Files Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen sollte. Sie können in meinen Augen nicht alleine stehen bzw. ansonsten nicht das volle Potential an Lesevergnügen entfalten.
Daher: wer „Hexen gibt es doch“ und „Wilde Hexen“ noch nicht gelesen hat, der sollte auch jetzt hier die Rezension nicht weiterlesen, da sie Spoiler hinsichtlich der Vorbände enthält.
Ivy ist weiterhin mein absoluter Favorit. Sie ist eine Protagonistin, wie ich sie lange gesucht habe. Sie ist klug, witzig und nicht perfekt. Und genau das macht sie aus. Sie ist zufrieden damit eine ganze Woche lang auf Kuschelkurs mit ihrer Couch zu gehen. Ihr Streben nach Gemütlichkeit hat sie einige nützliche Zauber entwickeln lassen. Und auch wenn sie nach außen gerne so tut, als ginge es ihr nur darum mit so wenig Aufwand wie möglich durch den Alltag zu kommen, so sprechen ihre Taten doch andere Worte.
Immerhin hat sie die Magie einer Totenbeschwörung in sich aufgenommen, um Andere zu retten. Niemand wusste welche Folgen das für sie haben wird. Denn wie sich nun zeigt ist eine dieser unbekannten Folgen, dass Ivy nun Kontakt zur Geisterebene hat. Ihr begegnen fortan verfluchte Geister Verstorbener. Nur Ivy kann ihnen helfen den jeweiligen Fluch aufzuheben und sie endlich in die lang verdiente Erlösung zu schicken. Nur blöd, dass auch das mit weiterer Arbeit für Ivy verbunden ist. Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen der Inhaltsangabe nicht wusste, ob mir dieser Aspekt zusagt. Doch nachdem ich das Buch nun gelesen habe, muss ich sagen, dass die Gespräche mit Geistern bzw. deren gesamtes Auftreten einfach nur herrlich zu lesen sind. Die Situationen wurden mit sehr viel Witz geschrieben, warteten aber auch mit emotionalem Tiefgang auf. Beides sehr ausgewogen und in meinen Augen nie unpassend.
Auch wenn die Geisterbegegnungen mein persönliches Highlight waren, so dreht sich die eigentliche Storyline doch um einen Serienkiller. Den versucht Ivy natürlich nicht alleine zu stellen, sondern als Team mit Raphael Winter – ehemaligem Adeptus Exemptus und ihrem Freund. Rafi kann die Geschehnisse in Irland immer noch nicht hinter sich lassen und bleibt bei seinem Beschluss den Heiligen Orden der Magischen Erleuchtung zu verlassen. Doch was macht ein Workaholic, der nichts zu tun hat? Da kommt ein Serienkiller doch ganz recht!
In meinen Augen schwächelt Rafi ein bisschen – insbesondere im Vergleich zu Ivy. Ich habe ihn als starken Charakter kennengelernt. Hier ist er zunächst recht orientierungslos. Das passt natürlich zu seiner Situation und daher ist seine Darstellung vermutlich auch so gewollt. Dennoch fand ich das ein bisschen schade, da ich ihn nicht mehr so authentisch fand. Das ändert sich allerdings mit Fortgang der Handlung.
Und an alle Brutus-Liebhaber: keine Sorge! Brutus sorgt auch wieder für einige ganz besondere Szenen.


Mein Fazit:
Detektivgeschichte mit Witz und Magie – teilweise mit einer gewissen Tiefe.
Ich habe beim Lesen absolute abgeschaltet und alles andere um mich herum ausblenden können. Daher klare Leseempfehlung!


Sterne: 5 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2020

Wenn einem Spion die Liebe in die Quere kommt

London Gentleman
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Louise Bay – London Gentleman (Teil 2 der Kings-of-London-Reihe)

Wenn einem Spion die Liebe in die Quere kommt

Meine Meinung / Bewertung:
Den Protagonisten Landon haben wir bereits in dem Vorgänger „King ...

Louise Bay – London Gentleman (Teil 2 der Kings-of-London-Reihe)

Wenn einem Spion die Liebe in die Quere kommt

Meine Meinung / Bewertung:
Den Protagonisten Landon haben wir bereits in dem Vorgänger „King of London“ kennengelernt. Erwartet hatte ich einen charismatischen und lebenslustigen Mann, der im Sicherheits- und Überwachungsgeschäft tätig ist. Und genau das habe ich auch bekommen – wenn auch etwas anders als gewartet. Da in der Inhaltsangabe von „CEO“ die Rede ist, hatte ich allerdings –lasse ich mein Wissen aus dem Vorband beiseite– ein gewisses anderes Bild vor Augen: knallhart, kalt, Workaholic. Dieser Kontrast passte für mich nicht zusammen und machte mich umso neugieriger zu lesen, wie er sich denn nun wirklich gibt.
Letztlich ist Landon ein erfolgreicher Geschäftsmann, der im Gegensatz zu vielen anderen den Absprung geschafft hat. Er ist nicht der „typische CEO“. Er weiß, dass man das Leben auch wirklich leben und nicht hinterm Schreibtisch sitzend an einem vorbeiziehen lassen sollte. Auch wenn er sich gerade quasi im Urlaubsmodus befindet, kann er einen spontanen Auftrag doch nicht ausschlagen. Erst recht nicht, als er erfährt, dass er an Bord einer Yacht spionieren soll. Meer und Sonne plus Spionage – das hört sich nach der perfekten Mischung von Arbeit und Vergnügen an.
Bevor die Arbeit beginnt lernt er Skylar kennen –der wir ebenfalls bereits in „King of London“ begegnet sind– und die beiden verbringen eine Nacht miteinander. Dabei sollte es eigentlich auch bleiben. Als sich beide auf der Yacht begegnen, er als Deckmaat, sie als Chefstewardess, ist die Überraschung groß. Landon gerät in einen Konflikt, lenkt ihn Skylar doch von seiner eigentlichen Aufgabe ab, insbesondere als sie ungewollt in die Machenschaften an Bord hineingezogen wird.
Man merkt Landon den Konflikt richtig an. Er versucht das Richtige zu tun und zwischen Herz und Verstand abzuwägen. Er hat mir als Protagonist wirklich gut gefallen, fand ich seine Handlungsweise doch nachvollziehbar. Er war mir durchweg charismatisch.
Skylar fällt ein wenig hinter Landon zurück. Das mag aber einzig daran liegen, dass Landon so viel Raum einnimmt. Skylars Charakter ist daher in meinen Augen nicht so stark ausgeprägt. Dennoch war auch sie mir sympathisch.
Ich mag es immer, wenn es innerhalb einer Reihe Wiedersehen mit anderen Charakteren gibt – hier mit Avery und Hayden aus „King of London“.
Die Geschichte spielt nicht in London, sondern auf dem Mittelmeer. Ein Umstand, den ich sowohl positiv als auch negativ empfinde. Mir gefällt welche Leichtigkeit man mit diesem Setting in die Geschichte bringt. Allerdings habe ich mich bis zum Schluss gefragt, wozu es des „Londons“ bedurfte. Ich kann diesbezüglich nur Vermutungen anstellen. Eine davon habe ich bereits im Rahmen der Kings-of-New-York aufgestellt: ich könnte mir vorstellen, dass die Unterschiede zwischen Amerikanern und Engländern – sowohl was ihr Auftreten als auch ihren Sprachgebrauch betrifft – im Original einen gewissen Witz mit in die Geschichte bringen, der in der Übersetzung verloren geht.

Mein Fazit:
Katz und Maus Spiel zwischen Herz und Verstand auf einer Yacht, begleitet von drohendem Unheil.
Schöne Geschichte für entspannte Lesestunden, die sich deutlich von anderen CEO-Romanen abhebt.

Sterne: 4 von 5!

Viel Spaß beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2020

Ein paar wenige Lichtscheine in ansonsten drückender Dunkelheit voller Verluste

Wenn du bei mir bist
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Renée Carlino – Wenn du bei mir bist


Ein paar wenige Lichtscheine in ansonsten drückender Dunkelheit voller Verluste


Meine Meinung / Bewertung:
Von der Autorin Renée Carlino hatte ich zuvor „Nur einen ...

Renée Carlino – Wenn du bei mir bist


Ein paar wenige Lichtscheine in ansonsten drückender Dunkelheit voller Verluste


Meine Meinung / Bewertung:
Von der Autorin Renée Carlino hatte ich zuvor „Nur einen Herzschlag entfernt“ gelesen, ein Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich „Wenn du bei mir bist“ von ihr entdeckte.
Die Geschichte an sich gefällt mir auch ganz gut: Journalistin Kate soll den zurückgezogen lebenden Multimillionär R.J. Lawson interviewen und verbringt dazu ein paar Tage auf seinem Weingut im Nappa Valley. Während sich ihr Interviewpartner als absolutes Ekel entpuppt, hat sie in dem Arbeiter Jamie quasi die liebe Seele des Weingutes gefunden. Jamie kümmert sich fortan um sie und zeigt ihr alles. Bald schon knistert es derart zwischen den Beiden, dass Kate ihre Zukunft in ihrer Heimat Chicago in Frage stellt. Doch dann muss sie feststellen, dass Jamie scheinbar ohne ein Wort des Abschieds verschwunden ist.
Bereits die Inhaltsangabe lässt einen eins und eins zusammenzählen und so überrascht es mich, dass dies Kate als Journalistin nicht ebenfalls gelingt. Sie sollte doch eigentlich auf Zack sein. Stattdessen ist stets tief in Gedanken versunken. Sie hat einige Schicksalsschläge erlebt und noch nicht allesamt verarbeitet, dennoch kann das in meinen Augen nicht alles entschuldigen. Sie wirkt auf mich recht naiv und geht blind durchs Leben. Auch fühlt sie sehr extrem. Sie ist der alles-oder-nichts-Typ. Leider wurde ich mit ihr bis zum Schluss nicht warm.
Jamie stellt ihren Gegenpart dar. Während Kate eine eher deprimierende Stimmung umgibt, scheint Jamie von Sonnenschein begleitet zu sein – und das, obwohl auch er es im Leben nicht immer leicht hatte und aufgrund seiner Diabeteserkrankung weiterhin nicht leicht hat. Und doch ist auch er mir dadurch zu einseitig.
Die Storyline bietet echt viel. Doch leider wird nicht das volle Potential ausgeschöpft – zumindest habe ich das so empfunden. Und das ist so schade! Denn der Schreibstil der Autorin ist an sich besonders. Sie schafft es mich zu berühren und mich in ihren Worten wiederzufinden. Nur das Drumherum hat mich hier gestört. Denn ohne das hätte ich mich auf die Aussagen, die in der Geschichte versteckt sind, konzentrieren können.
So spricht die Autorin davon, dass man auch umgeben von Menschen alleine sein kann. Ein Umstand, den zumindest ich bereits gespürt habe. Auch sagt sie, dass man sich selbst genug sein soll. Eine wichtige Aussage wie ich finde. Denn recht machen kann es man letztlich doch eh nicht allen. Doch mit sich selber sollte man im Reinen sein. Dies sind nur zwei von vielen wunderbaren und so wahren Aussagen über das Leben, die einem in dem Buch begegnen.
Leider kommen sie nicht so ganz zur Geltung, da in der Story zeitgleich viel zu viel und eigentlich nichts passiert. Für meinen Geschmack gab es zu viele Komponenten bzw. zu viele schwere Themen, die sich nicht entfalten konnten. Ich fühlte mich von ihnen erschlagen – nicht berührt, sondern eher runtergezogen. Auch waren es mir zu viele Charaktere, die darüber hinaus zumeist sehr weise auftraten. Es fehlen die authentischen Reibereien. Auch ging mir der Schluss zu schnell und hätte mir an gewissen Stellen gewünscht, dass diese umfangreicher ausgeschrieben worden wären.



Mein Fazit:
Vermutlich waren meine Erwartungen aufgrund der Lektüre von „Nur einen Herzschlag entfernt“ (absoluter Tipp!!) zu hoch. Aber Leider konnte mich „Wenn du bei mir bist“ nicht abholen. Es war mir alles in allem zu deprimierend, zu schwer. Dennoch gab es ein paar wenige Stellen bzw. ein paar Aussagen, die mich berührt haben.
Vermutlich werde ich es in einiger Zeit noch einmal mit „Wenn du bei mir bist“ versuchen – jetzt, da ich weiß, dass ich meine Erwartungen zu hoch gesetzt hatte.

Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Weniger Weihnachtsfeeling als gedacht.. insgesamt okay, aber nicht ganz überzeugend

Alaska Love - Weihnachten in Wild River
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Jessica Snow – Alaska Love. Weihnachten in Wild River


Weniger Weihnachtsfeeling als gedacht.. insgesamt okay, aber nicht ganz überzeugend


Meine Meinung / Bewertung:
Erwartet hatte ich eine Geschichte, ...

Jessica Snow – Alaska Love. Weihnachten in Wild River


Weniger Weihnachtsfeeling als gedacht.. insgesamt okay, aber nicht ganz überzeugend


Meine Meinung / Bewertung:
Erwartet hatte ich eine Geschichte, in der vorweihnachtliche Stimmung allgegenwärtig ist. Doch wie das mit Erwartungen nun mal so ist – man bekommt nicht immer, was man erwartet. Zwar spielt Weihnachten eine Rolle bzw. wird eine Rolle spielen, doch eher zum Ende hin. Mehr wie „Weihnachten in Wild River?“.
Davon abgesehen ließ sich die Geschichte im Großen und Ganzen gut lesen.
Erika ist Ärztin und bekommt von ihrem Krankenhaus, in dem sie gemeinsam mit ihrem Vater arbeitet, Zwangsferien aufs Auge gedrückt. Durch und durch Workaholic weiß sie mit dieser Auszeit nicht wirklich etwas anzufangen. Letztlich besucht sie ihre beste Freundin aus Kindertagen in Wild River. Doch über die Jahre sind die einstigen Freundinnen einander recht fremd geworden – was zu unangenehmer Stille zwischen den beiden führt und in meinen Augen ziemlich authentisch dargestellt ist. Was „hilft“ in einer solchen Situation? Alkohol! Und hier kommt Reed ins Spiel – Cassies Bruder, der den beiden Frauen in der Bar ausschenkt.
Von Anfang an hatte ich ein kleines Problem mit dem Tempo, in dem die Geschichte voranschreitet. So empfand ich an mancher Stelle die Story als geradeso vor sich hinplätschernd, während ich mich an anderer Stelle fragte, ob ich etwas verpasst habe. Das war mir zu unausgeglichen und nicht immer so ganz schlüssig.
Das Setting für die Liebesgeschichte war gut gewählt. Insbesondere die Teilnahme an Missionen des Search-and-Rescue-Teams bot viel Raum, der nicht immer optimal genutzt wurde. Man wurde in eine Situation hineinkatapultiert, die dann ganz plötzlich endete.
Ähnlich empfand ich es hinsichtlich der Vater-Tochter-Storyline, deren Auflösung mich nicht überzeugen konnte. Für mich gab es einfach zu viele Baustellen: Karriere, Forschung, Beziehung zum Vater, Liebe, Aufarbeitung einer alten Freundschaft und das Search-and-Rescue-Team. Ein oder zwei Punkte weniger hätten der Geschichte in meinen Augen gut getan.

Mein Fazit:
Alles in allem eine nette Geschichte, die sich unterm Strich gut lesen lässt – wenn auch mit ein paar kleinen Schwächen

Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Spürbares Knistern, das das Eis zum Schmelzen bringen kann

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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Sarina Bowen – The Brooklyn Years 1. Was von uns bleibt


Spürbares Knistern, das das Eis zum Schmelzen bringen kann


Meine Meinung / Bewertung:
Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Autorin, ...

Sarina Bowen – The Brooklyn Years 1. Was von uns bleibt


Spürbares Knistern, das das Eis zum Schmelzen bringen kann


Meine Meinung / Bewertung:
Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch die Autorin, von der ich bereits die True-North-Reihe gelesen habe, und durch das Cover der Printausgabe.
Der Brooklyn-Years-Reihe geht die Ivy-Years-Reihe voraus, wie ich nach dem Lesen herausgefunden habe. Die Reihen lassen sich jedoch unabhängig voneinander lesen. Wer die Ivy-Years-Reihe gelesen hat, wird wohl in der Brooklyn-Years-Reihe auf bekannte Gesichter treffen. Da ich die vorherige Reihe nicht gelesen habe, waren die Charaktere für mich einfach alle neu, was meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat.
Doch nun zu „Was von uns bleibt“: Von Anfang an habe ich mich in die Protagonistin Georgia reinfühlen können. Sie versucht sich in einer männerdominierten Welt als Pressesprecherin eines NHL-Eishockeyvereins einen Namen zu machen. Zu einem für ihre Karriere entscheidenden Zeitpunkt kommt es zu zweierlei drastischen Veränderungen: ihr Vater wird Coach und ihre Jugendliebe Leo stößt als neuer Spieler zum Team!
Mit ihrem Vater versteht sie sich gut, doch muss sie um ihr hart erarbeitetes Image als taffe junge Frau fürchten, wenn ihr Vater sie vor dem Team „Prinzessin“ nennt. Die Szenen mit Vater und Tochter haben mir sehr gut gefallen. Sie waren wie kleine Highlights, da sie mir sehr authentisch rüberkamen.
Auch die Szenen mit Leo haben mir gut gefallen. Um ehrlich zu sein, hat er mir zu Beginn regelrecht Leid getan. Er stößt als Neuling zum Team und ist ganz aufgeregt endlich in der NHL, der Eishockey-Profiliga Nordamerikas zu spielen, nur um am ersten Tag zu erfahren, dass seine Ex-Freundin die Pressesprecherin und der Vater der Ex-Freundin sein Coach ist. Keine wirklich rosigen Aussichten. Doch gerade das und sein Verhalten machten ihn mir von Anfang an sympathisch.
Man merkt recht schnell, dass das unerwartete Aufeinandertreffen weder Georgia noch Leo kalt lässt. Zwischen den Beiden knistert es spürbar und scheinbar haben beide doch noch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Zwar hat es mich nicht besonders emotional berührt, aber solch ein Buch ist es einfach nicht. Und da ich letztlich an diesem Buch nichts zu meckern habe gibt es von mir die volle Punktzahl.

Sterne: 5 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere