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Veröffentlicht am 11.02.2018

Eiszeit für die Liebe

Verliere mich. Nicht.
3

„Verliere mich. Nicht.“ ist der zweite und abschließende Band der „Berühre mich. Nicht“-Reihe.

Zum Inhalt:
Sage und Luca haben in Band 1 nach doch recht vielen Umwegen zueinander gefunden. Doch leider ...

„Verliere mich. Nicht.“ ist der zweite und abschließende Band der „Berühre mich. Nicht“-Reihe.

Zum Inhalt:
Sage und Luca haben in Band 1 nach doch recht vielen Umwegen zueinander gefunden. Doch leider wehrte das Glück nicht lange. Sage schleppt aus ihrer Vergangenheit einiges an Ballast mit sich herum. Dieser ist auch der Grund dafür, dass sie im Finale des ersten Bandes einen Rückzug macht und Luca verlässt.
Sie steht also wieder am Anfang: alleine in einer fremden Stadt, gehemmt durch all ihre Sorgen. Doch das stimmt nicht ganz. Denn Lucas Schwester April lässt nicht locker. Zwar weiß sie nicht, was zwischen ihrem Bruder und ihrer neuen Freundin vorgefallen ist, doch setzt sie alles daran, dass Sage zumindest wieder in der Wohnung der Geschwister einzieht. Ganz klar, dass das nicht ohne Probleme abläuft. Wer würde mit einem solchen Gefühlschaos schon zurecht kommen? Luca und Sage versuchen es zumindest.
Nach und nach nähern sie sich wieder einander an und kommen dabei auch den Geheimnissen, die zwischen ihnen stehen, wieder näher.

Zum Cover:
Das Cover ist wieder mega! Es ist an das Cover des ersten Bandes angepasst, nur dass hier blaue Farben zum Einsatz kommen. Eine klasse Idee, um die auf Eis liegende Liebe zu symbolisieren.


Meine Meinung:
Nachdem Band eins mich restlos in seinen Bann gezogen hatte, konnte ich es kaum erwarten lesen zu können, wie es mit Sage und Luca weitergeht. Doch nicht nur die beiden hatten es mir angetan, sondern auch ihre Freunde April und Gavin und Co.. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die Autorin sich sehr viel Mühe mit der Gestaltung der Clique gegeben hat und man sich wünschen würde, auch über die anderen –insbesondere April- noch mehr zu lesen. Doch ich schweife ab. Das Gefühlschaos, das Sage und Luca durchmachen, konnte ich voll und ganz nachvollziehen. Der Schreibstil ist einfach toll. Vielleicht hätte ich mir gewünscht, dass man einen Schlenker weniger macht, bevor man das große Finale erreichte. Auch kam mir das Ende ein wenig kurz. Gerne hätte ich noch mehr darüber erfahren, wie Sages und Lucas Familie und Freunde reagieren. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte. Der größte Kritikpunkt ist, dass die Reihe schon zu Ende ist. ☺


Meine Bewertung
Da Band zwei nicht ganz an Band eins heranreichen kann, vergebe ich 4 von 5 Sternen.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 09.05.2019

Ein Städtchen voller Geheimnisse und merkwürdiger Begegnungen

Dunmor Castle - Das Licht im Dunkeln
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Kathryn Taylor – Dunmor Castle. Das Licht im Dunkeln


Ein Städtchen voller Geheimnisse und merkwürdiger Begegnungen


Zum Inhalt:
Dunmor Castle soll verkauft werden. Vor Abschluss des Kaufvertrages soll ...

Kathryn Taylor – Dunmor Castle. Das Licht im Dunkeln


Ein Städtchen voller Geheimnisse und merkwürdiger Begegnungen


Zum Inhalt:
Dunmor Castle soll verkauft werden. Vor Abschluss des Kaufvertrages soll sich die junge Designerin Lexie den alten Herrensitz schon einmal anschauen und Pläne für (nötige) Renovierungsarbeiten ausarbeiten. Ein toller Auftrag, über den sie sich eigentlich sehr freut. Doch vor Ort liegt eine mehr als seltsame Stimmung in der Luft. Warum wird Lexie von einigen Bewohnern so merkwürdig angestarrt? Und warum hat sie das Gefühl den Ort bereits zu kennen?


Zum Cover:
Das Cover lädt zum Träumen ein. Es hat alles, was einen in Irland spielenden Roman ausmacht: ein Castle oberhalb einer Klippe, unten das tobende Meer, Wiesen und Wildblumen. Und auch Lexie, die wir nur von hinten sehen, wirkt durch ihr rosa Kleid und den lässig zum Dutt frisierten blonden Haaren sehr freundlich und offen. Einzig die nach oben hin dunkler werdenden Wolken deuten darauf hin, dass vor Ort vielleicht doch nicht alles so rosig ist wie Lexies Kleid.


Meine Meinung / Bewertung:
Erwartet habe ich einen Roman im idyllischen Irland, der ein Geheimnis aus Lexies Vergangenheit aufdeckt. Bekommen habe ich eine Art Schnitzeljagd durch das Dorf, bei der ein Bewohner verdächtiger wirkte als der andere. Doch das ist keinesfalls was Schlechtes! Die Geschichte nimmt recht schnell an Fahrt auf und es wird auch nicht allzu lange um den heißen Brei herum geredet. Auch werden einige Charaktere recht schnell hintereinander eingeführt – was für den weiteren Verlauf der Geschichte absolut Sinn macht, mir persönlich aber teilweise zu viel war. Jeder Charakter wurde schön ausgearbeitet. Man erfahre recht schnell recht viel über die einzelnen Personen, wodurch man selber miträtseln kann, wie alles miteinander verknüpft sein könnte. Leider habe ich bei zwei Charakteren immer noch nicht herausgefunden, welchen Nutzen sie für den Fortgang der Handlung haben, aber das zeigt sich vielleicht noch im nächsten Band. Denn Dunmor Castle ist ein Zweiteiler. Es ist unterhaltsam aber in erster Linie spannend zu erleben, was Lexie nach und nach von und über die Dorfbewohner erfährt. Dabei stellt sie sich auch einige Fragen. Ich habe es so empfunden, dass man mit diesen Fragen den Leser gezielt auf etwas aufmerksam machen wollte, so nach dem Motto: „Merk dir das. Das wird noch wichtig.“ Da ich mich dabei ein wenig wie an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt werden fühlte, hätte es für mich weniger solcher Stellen bedurft. Sie stören nicht, so ist es nicht, aber irgendwie fühlten sie sich auch nicht immer ganz richtig an.
Die Geschichte hätte gute 4 von 5 Sternen verdient.
Aber... Das Buch ist nicht in sich geschlossen. Wartet also unbedingt mit dem Lesen von Teil eins bis zum Erscheinen von Teil zwei! In meinen Augen endet das Buch auf dem Höhepunkt des Spannungsaufbaus. Bei einer TV-Serie mag das gehen. Aber bei einem Buch bin ich da kein Fan von, insbesondere wenn zwischen den Erscheinungsterminen mehrere Monate liegen.

Mein Fazit:
Toller Schreibstil.
Guter Spannungsaufbau.
Liebevolle Charakterbeschreibungen.
Aber kein „zufriedenstellendes“ Ende für ungeduldige Leser.


Sterne: 3,5 von 5!
(im Zweifel wird auf 4 aufgerundet)

Viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 02.01.2019

Die Emotionen gehen „All In“

All In - Tausend Augenblicke
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Emma Scott – All In Duett 1 – All In. Tausend Augenblicke

Die Emotionen gehen „All In“


Zum Inhalt:
Kacey ist ein gefeierter Rockstar. Ganz das Klischee erfüllend lebt sie recht ausschweifend und ist ...

Emma Scott – All In Duett 1 – All In. Tausend Augenblicke

Die Emotionen gehen „All In“


Zum Inhalt:
Kacey ist ein gefeierter Rockstar. Ganz das Klischee erfüllend lebt sie recht ausschweifend und ist dem Alkohol alles andere als abgeneigt. So kommt es auch, dass sie verwirrt in der Wohnung von Jonah aufwacht. Jonah war am Abend zuvor als Fahrer engagiert. Als er Kacey in ihre Villa bringen sollte, gestaltete sich das etwas schwieriger. Die vom Alkoholkonsum nahezu bewusstlose junge Frau hatte nämlich keine Schlüssel bei sich und mangels Alternativen entschied sich Jonah entgegen aller Regeln und Richtlinien dazu Kacey mit zu sich zu nehmen. Schließlich konnte er sie – eine junge Frau und bekannte Musikerin – ja wohl kaum alkoholisiert und nicht ganz bei Sinnen vor der Villa auf dem Bürgersteig absetzen.
Dass ein Rockstar sein geordnetes und ruhiges Leben ordentlich durcheinander bringen würde, hätte er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht geahnt.


Zum Cover:
Das Cover bietet viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Habe ich zunächst nur den dunklen Hintergrund mit lila und rotfarbenen Punkten (Lichtkegel?) wahrgenommen, so ist mir erst später aufgefallen, dass die helle orangefarbene Fläche ein brennendes Streichholz darstellt. Der Titel „All In“ erinnert mich mit seiner Gestaltung an Wunderkerzen. Kurz und gut: es ist schön anzusehen.
(Und nach dem Lesen kann ich auch sagen, dass die Symbolik des Streichholzes super zu der Story passt: man entzündet aktiv ein Feuer. Löscht man es nicht rechtzeitig, schreckt es einen auf und verbrennt einem die Finger.)


Meine Meinung / Bewertung:
Zu Beginn war ich hin und her gerissen. Mir gefiel der Gedanke, dass es endlich einmal um eine weibliche Rockband ging und nicht um eine männliche. Über Jungsbands habe ich nämlich bereits die ein oder andere Reihe gelesen. Nicht ganz zugesagt hat mir in der Leseprobe jedoch Kaceys Ton. Ihre Wortwahl ist so gar nicht meins und hat etwas abschreckend auf mich gewirkt. Es passte zu ihr, aber halt nicht zu mir.
Dennoch hat mich das Buch nicht losgelassen. Ich hatte mich nun also auf eine Story über eine Rockband bestehend aus weiblichen Bandmitgliedern eingestellt. Dass das Leben auf der Bühne letztlich jedoch nicht im Vordergrund der Geschichte stand, hat mich zunächst ein wenig überrascht – allerdings auf eine positive Art. Rasch zeigt sich, dass Jonahs Wohnung und somit Jonahs Welt eine größere Rolle für die Handlung einnimmt als zunächst gedacht. Eine interessante Wendung, die ich mit Spannung hinsichtlich des weiteren Geschehens verfolgt habe.
An dieser Stelle ist es schwierig mehr zu erzählen ohne zu spoilern. Ich kann euch daher nur sagen, dass dieses Buch absolut lesenswert ist. Es hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen, was nicht nur an dem genialen Schreibstil der Autorin lag, sondern insbesondere an ihren charismatisch gestalteten Charakteren und der intensiven Storyline, die das Herz berührt.
Ich kann nur von mir sprechen, aber das letzte Drittel oder letzte Viertel etwa habe ich Wasser in den Augen gehabt und geriet mehr als einmal ins Stocken, da mir eine Träne die Wange herunter lief.


Sterne: 5 von 5!

Viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 01.01.2019

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln

Nebenan funkeln die Sterne
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Lilly Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln


Zum Inhalt:
Emma arbeitet von Zuhause aus. Alles was sie dafür braucht ist ihr Laptop. Ziemlich praktisch ...

Lilly Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Ich hätte mir gewünscht die Sterne würden heller funkeln


Zum Inhalt:
Emma arbeitet von Zuhause aus. Alles was sie dafür braucht ist ihr Laptop. Ziemlich praktisch für jemanden, der ein Nachtmensch ist und erst so richtig aktiv wird, wenn die Sonne untergegangen ist.
Nur leider ist dieser scheinbar perfekte „Arbeitsplatz“ für einen Menschen, der sich einigelt ungeeignet: die Einkäufe bringt der Lieferservice und für das Sportprogramm gibt es die Dachterrasse – mehr braucht Emma nicht.
Nur blöd, wenn auf einmal in der Wohnung nebenan ein neuer Nachbar einzieht, der im Gegensatz zur Vormieterin beabsichtigt seine Hälfte der Dachterrasse zu nutzen.


Zum Cover:
Das Cover ist traumhaft. Unten rechts ist es dunkelblau und wird im Verlauf nach oben immer heller. Warum es heller wird? Wegen der Lichterketten, die gespannt sind. Oben links sieht man dann viele goldene Punkte, die für die einzelnen Lichter stehen.

Meine Meinung / Bewertung:
Ich hatte über das Buch nur Gutes gehört und wollte mich nun selber davon überzeugen. Die Leseprobe sagte mir zu und versprach eine tolle Story.
Zu Beginn fand ich es erschreckend zu lesen wie realitätsnah die Autorin die Gefühle und das Verhalten der Protagonistin Emma beschreibt. Ich habe mich hier und da wiederfinden können. Dadurch wurde das Buch nur umso interessanter für mich.
Jetzt kommt das große Aber: Emma ist mir durch und durch unsympathisch. Mir ist bewusst, dass soziale Unbeholfenheit zu ihrem Charakter gehört. Und auch mit ihrem kleinen Lügenkonstrukt habe ich kein Problem. Aber ihre Gedankengänge im Bezug auf Nathan waren für mich absolut nicht nachvollziehbar. Besonders gestört hat mich ihre Eifersucht.
Nathan hingegen ist ein super Charakter, über den ich gerne noch mehr gelesen hätte. Er ist super sympathisch, versucht seinen Platz im Leben zu finden und mit der Vergangenheit abzuschließen bzw. sie zu verarbeiten.
Denn genau wie Emma hat auch Nathan ein traumatisches Ereignis erlebt, das sein Leben weiterhin beeinflusst. Nur geht er ganz anders als Emma damit um. Ich erkenne dieses gegensätzliche Verhalten der Protagonisten als ein von der Autorin gekonnt eingesetztes rhetorisches Mittel an. Generell hat sie einen sehr schönen Schreibstil, durch den sich das Buch sehr flüssig liest. Auch die Nebencharaktere sind liebenswert und das Finale ist auch toll. Insgesamt ein wirklich schönes Buch über zwei junge Erwachsene, die ein wenig vom Weg abgekommen sind. Wirklich zu empfehlen – wenn da nur nicht Emma wäre.

Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen, aber „Nebenan funkeln die Sterne“ konnte mich leider nicht überzeugen. Um das Cover aufzugreifen: meine Lichterkette hat nicht hell gestrahlt, sondern vielmehr immer mal wieder geflackert.

Sterne: 3 von 5!

Viel Spaß beim Lesen!

Veröffentlicht am 01.01.2019

Nicht alle Bandmitglieder stehen auf der Bühne

VIP-Reihe / Idol - Gib mir dein Herz
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Idol. Gib mir dein Herz – Kristen Callihan

Nicht alle Bandmitglieder stehen auf der Bühne


Zum Inhalt:
Gabriel Scott ist Manager der Band „Kill John“. Obwohl er deswegen an das Reisen gewohnt sein sollte, ...

Idol. Gib mir dein Herz – Kristen Callihan

Nicht alle Bandmitglieder stehen auf der Bühne


Zum Inhalt:
Gabriel Scott ist Manager der Band „Kill John“. Obwohl er deswegen an das Reisen gewohnt sein sollte, kostet es ihn jedes Mal erneut Überwindung in ein Flugzeug zu steigen. Er gönnt sich daher den Luxus eines Fluges ohne Sitzpartner. Nur blöd, wenn auf einmal eine junge und ziemlich gesprächige Frau auf dem eigentlich leeren Sitz neben ihm Platz genommen hat. Es gelingt ihm sogar die Anwesenheit von Sophie Darling für ein paar Augenblicke zu genießen. Sogar so sehr, dass es ihm gar nicht gefällt zu erfahren, dass Sophie scheinbar für die Band arbeiten wird.


Zum Cover:
Das Cover wirkt durch seine Farben recht modern. Das gefällt mir. Insbesondere die Darstellung des Schriftzugs „IDOL“ in verschiedenen ineinanderübergehenden Pastelltönen sticht mir ins Auge. Der dargestellte Mann im Anzug ist für mich eher Nebensache, da ich reale Personen auf Covern nicht mag.

Meine Meinung / Bewertung:
Der vorherige Band hatte mich nicht wirklich überzeugen können. Ich hatte mich geärgert, dass ich trotzdem neugierig darauf war zu lesen wie es mit den Jungs von „Kill John“ weitergeht.
Und ich muss sagen ich bin mehr als glücklich darüber, die Reihe weiter gelesen zu haben. Auch wenn Scott kein eigentliches Mitglied von „Kill John“ ist, gehört er doch zur Band. Soll heißen: man muss nicht auf der Bühne stehen um Teil einer Band zu sein. Die Jungs und er sind in ihrer Studienzeit zusammengewachsen. Ohne einen stabilen familiären Hintergrund sind seine Freunde seine Familie geworden. Natürlich macht es ihn ein bisschen zum Außenseiter – aber das ist nicht schlimm. Es ist vielmehr so, dass Scott hin und wieder Momente für sich und somit seine Privatsphäre braucht.
Umso mehr verwundert es alle, als er Sophie, die die Band als Fotografin auf ihrer Tournee begleitet, näher an sich heran lässt als so manch anderen. Doch Sophie muss man auch einfach nur gernhaben. Wie kann es anders sein bei dem Namen Darling? Ihr Start in der Band war alles andere als gut. Und obwohl es eigentlich heißt für einen ersten Eindruck gebe es keine zweite Chance, schafft sie es sich in die Herzen der Band zu schleichen und einen eigenen – wenn auch kleinen – Platz einzunehmen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass vergessen wurde, dass Sophie eine quasi-Mitschuld an der schwärzesten Stunde der Band trägt. Ein Ereignis, das weiterhin allgegenwärtig ist und für Schlaflosigkeit bei Scott sorgt.

All dies und noch mehr hat die Autorin Kristen Callihan gekonnt in ein literarisches Werk verpackt. Der Schreibstil ist absolut flüssig. Lediglich zu Beginn waren die Namen der verschiedenen Bandmitglieder noch etwas verwirrend, aber das legt sich sehr rasch.

Das Buch wäre fast ein fünf-Sterne-Kandidat geworden, doch aus folgenden Gründen habe ich mich letztlich für vier Sterne entschieden:
- Wie bereits im ersten Band sind die Protagonisten für mein Verständnis viel zu schnell viel zu sehr vertraut miteinander und sprechen sich fast nur noch mit Spitz- bzw. Kosenamen an.
- Das Finale hatte für mich einen Schlenker zu viel. Ein Missverständnis weniger hätte an der Dramatik des finalen Geschehens nichts geändert und diese auch nicht gemindert.
- Auch hier war das einschneidende Ereignis der Vergangenheit (wegen Spoilergefahr gehe ich nicht näher darauf ein) wieder Thema. Es wurde kurz zu Beginn und zum Schluss erwähnt und das war es. Ich komme immer mehr zu der Einstellung, dass es vlt. besser gewesen wäre mit der Geschichte eines anderen Bandmitglieds zu beginnen. Doch es wird schon seine Gründe haben, warum die Jungs in dieser Reihenfolge die Protagonisten in den Büchern sind.

Diese Punkte sind Meckern auf hohem Niveau und greifen lediglich Gedankengänge auf, die mir während und nach dem Lesen gekommen sind.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich würde meine volle Empfehlung aussprechen.

Sterne: 4 von 5!

Viel Spaß beim Lesen!