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Veröffentlicht am 26.11.2020

Winterlich magisch - Wunderschön

Emelys Blut
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Vielen Dank an Laurah Schneider für das Rezensionsexemplar.

In "Emelys Blut - Der Zauber des Schnees" geht es um Emely und ihre Liebe zum Schnee. Sie nimmt sich nach dem Abitur eine kleine Auszeit und ...

Vielen Dank an Laurah Schneider für das Rezensionsexemplar.

In "Emelys Blut - Der Zauber des Schnees" geht es um Emely und ihre Liebe zum Schnee. Sie nimmt sich nach dem Abitur eine kleine Auszeit und genießt die winterliche Zeit mit vielen Spaziergängen. Emely freut sich sehr auf den Schnee, denn er ist für Emely besonders und lässt sie Wunder bewirken. Doch ihr Nachbar Johann scheint etwas zu wissen, das Emely unbedingt erfahren möchte. Und dann taucht auch noch Raphael auf. Er ist einerseits sehr anziehend und auf der anderen Seite so voller Trauer und Wut. Was hat es mit Emelys Gabe und dem Zauber des Schnees auf sich?

Das Cover des Buches ist so schön winterlich und gleichzeitig magisch. Es fällt sofort ins Auge. Auch innen ist es mit Schneekristallen verziert und mit Liebe gestaltet.

Der Schreibstil von Laurah Schneider ist flüssig und bildhaft. Ich kam sofort in der Geschichte an und konnte mit Emely ihr Abenteuer erleben. Der Winter, vor allem der Schnee, sind die wichtigsten Bestandteile der Geschichte. Die Atmosphäre war einfach magisch. Die Geschichte lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Man ist so gespannt, wie es weiter geht, dass man nicht aufhören kann, zu lesen.

Die Hauptcharaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Emely spürt, dass sie etwas Besonderes mit dem Schnee verbindet. Sie ist viel in der Natur an der frischen Luft und genießt die Stille, spielt Cello, trinkt gerne Tee und isst viele Kekse. In Johann findet sie einen Vertrauten, der zu ihr steht und ihr hilft. Raphael ist ein Rätsel für Emely, aber sie fühlt sich zu ihm hingezogen und verbringt etwas Zeit mit ihm. Auch
Emelys Eltern sind authentisch und bringen Farbe in die Geschichte.

"Emelys Blut" ist eine absolute Leseempfehlung für alle, die den Winter und Magie mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2020

Eine magische Weihnachtsgeschichte

Das wunderbare Weihnachtshotel
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Vielen Dank an NetGalley und den Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

In "Das wunderbare Weihnachtshotel" von Karen Schaler geht es um Haley Hanson, die für ihre Arbeit lebt. Als ihr Kollege und ...

Vielen Dank an NetGalley und den Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

In "Das wunderbare Weihnachtshotel" von Karen Schaler geht es um Haley Hanson, die für ihre Arbeit lebt. Als ihr Kollege und Konkurrent einen großen Weihnachtsauftrag an Land ziehen möchte, gerät sie in die Bredouille. Sie mag Weihnachten nicht und hat so ihre Probleme mit dem Ausarbeiten einer Präsentation. Und dann schickt ihr Boss sie auch noch zu einem Christmas Camp in die Berge. Wie soll sie nur die Präsentation vorbereiten, wenn sie in der Pampa feststeckt? Dort angekommen, trifft sie auf Jeff, den Sohn des Hotelbesitzers. Eigentlich findet Haley ihn sehr nett...

Das Cover ist wunderschön, es hat mich sofort angesprochen. Es ist einfach und trotzdem so schön weihnachtlich.
Der Schreibstil von Karen Schaler ist angenehm und flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Sie schreibt bildhaft, sodass ich in die Geschichte abtauchen konnte und mich im Weihnachtshotel sehr wohl fühlte. Die festliche und romantische Atmosphäre konnte ich spüren.

Die Charaktere sind authentisch und mit Leben gefüllt. Sie haben Farbe in die Geschichte gebracht. Der Leser muss sie einfach lieben.
Haley Hanson war mir von der ersten Seite an sympatisch, obwohl sie ein Weihnachtsmuffel ist und auch den Schnee nicht gerne mag. Trotzdem gefiel mir ihre Art. als sie im Christmas Camp ankam, hat sie sich nach kurzer Eingewöhnung auf die Weihnachtsstimmung eingelassen.
Ben, der Besitzers des Hotels, gibt sich alle Mühe, um Haley einen schönen Aufenthalt zu bieten und schafft es, dass sie sich wohl fühlt.
Jeff, der Sohn des Besitzers, unterstützt seinen Vater, wo er nur kann. Allerdings verfolgt er auch seinen eigenen Plan, was das Hotel betrifft.

Der Roman garantiert ein wunderbares Weihnachtsgefühl mit glitzernden Bäumen und Weihnachtselfen. Bei den vielen Weihnachtsaktionen hätte ich so gerne mitgemacht und zur Belohung eine heiße Schokolade getrunken!

Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Das Stadtmädchen und der Biobauer

Nur noch ein bisschen Glück
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Vielen Dank an NetGalley und den Forever Verlag für das Rezensionsexemplar.

In " Nur noch ein bisschen Glück" von Simona Ahrnstedt geht es um Stella, die innerhalb eines Tages ihren Job, ihre Wohnung ...

Vielen Dank an NetGalley und den Forever Verlag für das Rezensionsexemplar.

In " Nur noch ein bisschen Glück" von Simona Ahrnstedt geht es um Stella, die innerhalb eines Tages ihren Job, ihre Wohnung und ihren Verlobten verloren hat. Glücklicherweise haben ihr ihre Großeltern ein kleines rotes Holzhaus in dem kleinen Ort Laholm vererbt. Kurzentschlossen packt Stella ihre sieben Sachen zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Doch leider findet sie dort nichts wie erwartet vor. Lediglich ihr Nachbar Thor hilft ihr, sich zurecht zu finden.

Das Cover ist so schön bunt und lebendig. Es strahlt ein wunderbares Sommergefühl aus.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und humorvoll. Simona Ahrnstedt schreibt bildhaft, so dass ich mir den kleinen Ort richtig gut vorstellen konnte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Stella und Thor sind lebendig und authentisch. Auch die Nebencharaktere bringen viel Farbe in die Handlung.
Stella ist niedergeschlagen, als sie in Laholm eintrifft. Und anstatt sich von ihrem Kummer ablenken zu können, werden die Probleme immer größer. Sie ist jedoch eine starke Persönlichkeit und lässt sich nicht so leicht in die Enge treiben. Außer vielleicht von Thor.
Ihr verwitweter Nachbar bringt sie ein wenig aus der Fassung. Er ist ruhig, schweigsam und sehr hilfsbereit. Thor hatte es seit dem Tod seiner Frau nicht sehr leicht und lässt sich von Stella aus seinem Schneckenhaus locken. Die Dialoge zwischen Stella und Thor haben mir sehr gut gefallen. Thors schmollende Teenietochter ist Stella gegenüber anfangs sehr feindselig und verschlossen. Im Laufe der Geschichte wird Stella eine Art Verbündete. Diese Entwicklung fand ich sehr schön.

"Nur noch ein bisschen Glück" ist eine locker leichte und unterhaltsame Geschichte. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch und ich kann es nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2020

Ein neuer Lebensabschnitt...

Weil alles jetzt beginnt
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Vielen Dank an NetGalley und den Lübbe-Verlag für das Rezensionsexemplar.

In "Weil alles jetzt beginnt" von Linda Holmes geht es um Evvie, die ihre Jugendliebe geheiratet hat. Doch leider verläuft ihre ...

Vielen Dank an NetGalley und den Lübbe-Verlag für das Rezensionsexemplar.

In "Weil alles jetzt beginnt" von Linda Holmes geht es um Evvie, die ihre Jugendliebe geheiratet hat. Doch leider verläuft ihre Ehe nicht so, wie sie es sich erhofft hat. Evvie leidet jahrelang still unter ihrem Mann und hat es endlich geschafft, ihn verlassen zu wollen. Als sie das Auto packt, kommt der Anruf, der alles verändert... Ihr bester Freund Andy steht ihr bei, doch auch ihm vertraut sie sich nicht an. Denn keiner wusste, wie Tim wirklich war. Eines Tages taucht Dean auf, ein Freund von Andy, um bei ihr einige Monate zu wohnen. Auch Dean hat sein Päckchen zu tragen. Beide beginnen, sich zu öffnen...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben gern.
Der Schreibstil von Linda Holmes ist angenehm und leicht. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt. Mir fehlte dadurch ein wenig Tiefe und Gefühl. Ich hätte an manchen Stellen gerne gewusst, wie sich Evvie oder Dean wirklich fühlen.
Anfangs fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte zu finden. Evvies Alltag nach dem Tod wurde sehr langatmig beschrieben. Doch als Dean auftauchte, wurde es lebendiger und interessanter.
Evvie ist eine sympatische kluge Frau, die es nicht einfach hat. Sie hatte sich in Tim unsterblich verliebt und war so glücklich, ihn zu heiraten. Nach der Hochzeit zeigte er ihr sein wahres Gesicht. Evvie litt still vor sich hin und vertraute sich niemandem an. Sie war sehr einsam.
Tim schien nach außen hin der perfekte Ehemann zu sein, der nach seinem Studium wieder in sein kleines Heimatdorf zurückkam, um sich dort als Arzt nieder zu lassen.
Dean scheint sich damit abzufinden, dass seine Karriere zu Ende ist. Er kommt in die Kleinstadt, um sich dort eine Auszeit zu nehmen. Er ist nicht so verschlossen wie Evvie und lockt sie so aus der Reserve.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir die Geschichte gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Dystopie in der Eifel

Wir Verlorenen
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Vielen Dank an NetGalley und den Kirschbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.

"Wir Verlorenen" von Jana Taysen ist der erste Teil einer Reihe, in der es um einige Überlebende in der Eifel geht. Nach ...

Vielen Dank an NetGalley und den Kirschbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.

"Wir Verlorenen" von Jana Taysen ist der erste Teil einer Reihe, in der es um einige Überlebende in der Eifel geht. Nach einer Seuche ist fast die ganze Menschheit ausgelöscht und die, die übrig geblieben sind, müssen sich nun durchbeißen. Es gibt kein System mehr, kein Recht, kein Schutz, keine Ordnung. Jeder ist auf sich alleine gestellt, denn wem sollte man noch trauen?

Smilla und ihre kleine Schwester Jera haben nach dem Tod der Mutter Köln verlassen, um ihren Vater zu finden. Jedoch war der Weg zu beschwerlich und so landeten sie bei einer kleinen Gruppe Überlebender in der Eifel. Eines Tages trifft Smilla am Fluss auf Falk, einen früheren Bekannten aus Köln. Doch kann sie ihm vertrauen? Was ist aus ihm durch die Seuche geworden?

Diese Geschichte hat mich sehr berührt, da sie gar nicht so unvorstellbar ist. Ein Virus hat dafür gesorgt, dass die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. Die ganze Technik ist ausgefallen, keine Telefone, elektrisches Licht oder Internet. Auch das Geld hat keinen Wert mehr. Um sich etwas beschaffen zu können, muss man etwas zum Tauschen haben. Smilla hat sehr mit dieser Situation zu kämpfen. Sie hofft, dass die "alte" Welt bald wieder existiert. In Brüssel soll angeblich alles wieder aufgebaut sein.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und flüssig. Die Geschichte war sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig. Smilla ist sehr sympatisch und hilfsbereit. Das bringt sie auch in Schwierigkeiten. Sie ist sehr besorgt um ihre Schwester.
Falk ist von Anfang an sehr zwielichtig. Ich konnte ihm nicht so über den Weg trauen. Er hat sich durch das Geschehen sehr verändert, was auch in Smilla etwas Misstrauen weckt. Es gibt eine Szene auf dem Markt, in der er sein wahres Gesicht zeigt.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Es wird gezeigt, was aus Menschen werden kann, wenn sie ums nackte Überleben kämpfen. Im letzten Drittel nimmt das Geschehen Fahrt auf. Es passiert so einiges und am Ende bleibt der Leser mit so vielen Fragen zurück.Ich bin so sehr auf den nächsten Teil gespannt.

Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung. Die Geschichte regt zum Nachdenken an.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere