Drachen, Metalle und ein Gnadenhof
When Dealing With Dragons. DrachengoldFarren kann James nicht ausstehen und sieht ihn als Konkurrenten. Bei einem Drachenrennen stürzt James ab und Farren rettet ihn. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass er den Sommer über auf dem Gnadenhof ...
Farren kann James nicht ausstehen und sieht ihn als Konkurrenten. Bei einem Drachenrennen stürzt James ab und Farren rettet ihn. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass er den Sommer über auf dem Gnadenhof ihrer Familie verbringen wird. Ihre Familie hat ein Geheimnis und wenn James dahinterkommt, könnte er sie verraten.
Farren mag man auf Anhieb. Sie ist eine liebenswerte und kluge Person, die das Herz am rechten Fleck hat und sich um andere sorgt. James kann einem im ersten Moment arrogant vorkommen, eigentlich ist er aber ein netter, korrekter und schüchterner Kerl.
Die Handlung hat mich überrascht und überzeugt. Die Idee, Drachen mit Metallen zu verbinden, ist originell und gut umgesetzt. Auch der Gnadenhof als Setting mochte ich gerne. Man wird schnell in einen Bann gezogen, weil viel passiert und man wissen möchte, wie es mit Farren und James weitergeht. Sie haben ihre Geheimnisse, die sie für sich behalten wollen, aber Geheimnisse kommen immer ans Licht. Die Geschichte kann mit den vielen Geschehnissen und den Wendungen überraschen, und ich mochte auch die unterschiedliche Darstellung der Familien. Farrens Familie kümmert sich gut um die Drachen und sie möchte, dass es ihnen gut geht, während James Familie nur den Profit in den Drachen sieht und sie beseitigt, sobald sie keinen Nutzen mehr haben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin erzählt die Geschichte in einem eher schnellen Tempo und es passiert viel, weshalb man sich nicht so leicht von der Geschichte losreißen kann. Sie beschreibt bildgewaltig, weshalb man sich die Welt sehr gut vorstellen kann und auch in die Protagonisten kann man sich leicht hineinversetzen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man eine Drachenfantasy mit besonderen Aspekten lesen möchte, die sich von anderen abhebt. Farren und James sind sympathisch und ihre Gefühle werden authentisch dargestellt. Die Welt ist interessant und man hält sich gerne in ihr auf.