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Veröffentlicht am 29.12.2019

Tolle Idee - schlechte Umsetzung !

Das Glück hat vier Farben
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Flannery ist schon seit Ewigkeiten in Tyrone verliebt und nun sieht sie ihre Chance: Sie müssen zusammen etwas erfinden.
Da sie beiden schon früher zusammen Zaubertränke "gemixt" haben soll das nun die ...

Flannery ist schon seit Ewigkeiten in Tyrone verliebt und nun sieht sie ihre Chance: Sie müssen zusammen etwas erfinden.
Da sie beiden schon früher zusammen Zaubertränke "gemixt" haben soll das nun die Beiden wieder näher bringen.
Zuerst scheint Flannerys Idee kein Erfolg zu sein, aber als die Zaubertränke zu wirken scheinen steht auch sie im Vordergrund. Nur leider nicht bei Tyrone. Oder etwa doch?

Meine Meinung:
Ich hatte von Beginn an große Schwierigkeiten mit dem Schreibstil von Lisa Moore. Die ersten 70 Seiten haben sich sehr gezogen und es war nur ein Klagelied über Flannerys Leben und das schwärmen über den Bad Boy Tyrone.
Ich bin mit Flannery einfach nicht warm geworden. Mit der Zeit wurde es zwar etwas besser und ich habe ihr Handlungen besser verstanden, musste jedoch trotzdem noch oft den Kopf schütteln. Faszinierend war jedoch ihre innere Stärke, egal was schief lief hat Flannery nie aufgegeben.
Im Gegensatz zu Tyrone, der es schwer hat im Leben, aber trotzdem nicht aus seinen Fehlern zu lernen scheint. Auch die Chance mit Flannery an einem Schulprojekt zu arbeiten und sich eine gute Note zu sichern lässt er verstreichen. Er ist unzuverlässig und auch unsympathisch, sodass ich als Leserin gar nicht wusste, was Flannery überhaupt von ihm wollte. Viel eher hat sie ihm Eigenschaften angedichtet, die er nicht besitzt.

Von der Handlung bleibt insgesamt nicht viel im Gedächtnis, die Idee mit den Zaubertränken ist sehr gut geht allerdings im Buch unter.

Mein Fazit:
Die Idee mit den Zaubertränken ist super, die Umsetzung lässt allerdings sehr zu wünschen übrig. Durch die unsympathischen und teilweise nervigen Charaktere Flannery und Tyrone machen es einem schwer das Buch zu mögen. Leider ein Reinfall!

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Ein weiteres gelungenes Werk von Samantha Young!

Boston Nights - Wahres Verlangen
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Ava hat eine schwierige Woche hinter sich und als sie am Flughafen auf Caleb Scott trifft wird es nur noch schlimmer. Der grummelige und zu Streit aufgelegte Schotte ist schließlich auch ihr Sitznachbar. ...

Ava hat eine schwierige Woche hinter sich und als sie am Flughafen auf Caleb Scott trifft wird es nur noch schlimmer. Der grummelige und zu Streit aufgelegte Schotte ist schließlich auch ihr Sitznachbar. Auch wenn sie sich permanent über ihn ärgert ist eine gewisse Anziehung zwischen ihnen, der sie auch bei einem One-Night-Stand nachgeben.
Als sie sich später in Boston wiedersehen beschließen sie eine Freundschaft Plus anzufangen. Doch kann das wirklich etwas werden?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön und passt zum Feuerwerk an Gefühlen, die während des Lesens auf einen ein prasseln. Der Schreibstil von Samantha Young ist wie gewohnt sehr angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten.
Der Einstig in die Handlung ist mir dadurch auch sehr einfach gefallen, jedoch war ich mir die ersten Kapitel nicht sicher, ob ich Ava mögen sollte oder nicht. Auch Caleb war nicht die Sympathie in Person.
Dies hat sich jedoch geändert und mal ernsthaft: Flughäfen sind doch für jeden der pure Stress, dass man da mal ausrastet kommt vor.

Die Handlung wurde aus Avas Sicht geschrieben und so hat man als Leser einen guten Einblick in ihr Handeln und die Hintergründe dazu. So wird einem bewusst, dass sie sich im Laufe der Handlung immer mehr öffnet, Freunden mehr von sich selbst preis gibt und sich auch über Gefühle Gedanken macht. Sie kommt über ihre spezielle Kindheit mit Hilfe von Caleb und Harper hinweg und entwickelt sich weiter.
Caleb dagegen bleibt bis zum Schluss verschlossen und auch etwas einsam, wenn man von seinem Bruder absieht der bei ihm wohnt. Auch wenn er eifersüchtig reagiert bleibt er stets ein kleines Rätsel für den Leser, der sich fragt wie Caleb zu diesem Mann geworden ist.
Natürlich erahnt man den Knall zwischen den Beiden schon früh, aber ist die Handlung weiterhin spannend und interessant, was auch an Ava und Caleb liegt, die sich gut gegenseitig ergänzen und trotzdem sehr ähnliche Ängste vor Beziehungen haben.

Toll eingeflochten fand ich auch die Story um Harper, denn Gewalt innerhalb einer Beziehung ist auch für die nahen Angehörigen eine schwierige Sache. Die Autorin hat das super und sehr authentisch umgesetzt und diese Nebenhandlung hat die Geschichte nochmals besser gemacht.

Mein Fazit:
Die Geschichte von Ava und Caleb hat mich total überzeugt und ich kann nur jedem empfehlen sie zu lesen!
Einerseits gab es viele lustige Situationen in denen ich lachen musste und andererseits hat Samantha Young genauso ernsthafte Themen eingestreut, die mich zum Weinen gebracht haben. Ein absolut gelungenes Buch!

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Veröffentlicht am 26.12.2019

Reality Show wider Willen

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Abby ist nicht wirklich Fan von Reality Shows und nun muss sie selbst an einer teilnehmen, denn sonst wird sie alls Journalistin von ihrem Verlag entlassen. So landest sie schließlich in einem Survivorcamp, ...

Abby ist nicht wirklich Fan von Reality Shows und nun muss sie selbst an einer teilnehmen, denn sonst wird sie alls Journalistin von ihrem Verlag entlassen. So landest sie schließlich in einem Survivorcamp, um die Insiderinformationen anschließend in einem Buch niederschreiben zu können.
Allerdings werden bereits am ersten Tag Zweierteam zusammengestellt und so wird Dean ihr Partner - den sie schon von der ersten Sekunde an nicht leiden kann.
Das ändert sich schnell und die Beiden kommen sich näher. Allerdings kann nur eine Person die Show gewinnen und so bleibt es nicht lange harmonisch...

Meine Meinung:
Das Cover des eBooks ist nichts besonderes und unterscheidet sehr vom Cover des Buchs, welches sehr viel schöner aussieht. Der Schreibstil der Autorin ist locker und angenehm, allerdings gab es immer wieder Stellen, an denen ich nicht wusste wie man hierher gelangt ist. Das hat mich öfters mal verwirrt.
Super hingegen fand ich es, dass zu jedem Kapitalanfang ein Statement von Dean zum Tag abgedruckt wurde, da die Kapitel selbst aus Abbys Sicht beschrieben werden und ich so trotzdem Einblicke in beide Charaktere hatte.
Besonders Abby hat mir gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die sich nicht aus der Bahn bringen lässt und zu ihrer Meinung steht. So kommt sie mit der seltsamen Situation auf der Insel gut klar und es wird schnell deutlich, dass sie durch ihren Beruf als Buchrezensentin schon viel über Survivaltechniken gelernt hat.
Auch wenn Dean und Abby sich zu Anfang gar nicht verstehen und eher gegeneinander statt miteinander kämpfen, ändert sich das nach nur wenigen Tagen uns sie kommen zusammen.
Auch Dean ist sehr dickköpfig, jedoch ebenso ehrgeizig und liebevoll Abby gegenüber.
Dieser Eindruck wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als Abby in den Einzelrunden rausgewählt wird und die Show nur noch vom Bildschirm aus verfolgen kann, hat sie sich so sehr in Dean getäuscht und dieser hat einfach nur alles getan um zu gewinnen?
So sollte es der Leser zumindest denken, was jedoch nur mittelmäßig funktioniert und der Geschichte leider die Spannung nimmt. Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen, aber kam nicht überraschend, da ich nichts anderes erwartet hatte.

Fazit:
Eine tolle und interessante Idee, die besonders in den ersten zwei Dritteln des Buchs gut umgesetzt wurde. Die Charaktere sind sehr interessant und harmonieren gut miteinander und machen die Geschichte lustig und interessant.
Leider geht zu einem gewissen Punkt die Spannung und somit auch die Lesefreude verloren, was sich nun auch auf die Bewertung auswirkt.

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Veröffentlicht am 24.12.2019

Tolle neue Reihe des Autorenduos!

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Maddie und ihre beiden Freundinnen ersteigern sich gegenseitig auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung ein Date. Leider hat Maddie dabei Mauro Bianco erwischt, in den sie zu Highschoolzeiten sehr verliebt ...

Maddie und ihre beiden Freundinnen ersteigern sich gegenseitig auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung ein Date. Leider hat Maddie dabei Mauro Bianco erwischt, in den sie zu Highschoolzeiten sehr verliebt war und der sie damals bis auf einen Abend nicht beachtet hat.
Doch auch jetzt bemerkt sie schnell, das da noch immer etwas von ihrer Schwärmerei übrig geblieben ist. Dass sie sich nun als Partner zusammen schließen und Häuser renovieren macht das ganze nicht einfacher.

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Autorenpaars ist sehr angenehm und man findet sich schnell in der Geschichte zurecht. Die Perspektive wechselt zwischen Mauro und Maddie hin und her und gibt so Einblicke in die Handlungen und das Leben von Beiden.
Sowohl Mauro und auch Maddie fand ich von Beginn an sehr sypathisch, jeden auf seine eigene Art. Sie sind sehr gegensätzlich aufgebaut, während Maddie eher schüchtern und unsicher erscheint, ist Mauro selbstsicher und weiß was er möchte. Die Spannung legen die Beiden zu Beginn als Abneigung gegeneinander aus, als sie jedoch anfangen zusammen zu arbeiten merken schnell, dass es eher knistert als knallt. Beide wachsen in der Beziehung über sich hinaus und lernen auch viel über sich selbst. Auch die Situation aus der Vergangenheit können sie als Paar aufarbeiten und ich muss sagen, dass sie mir super zusammen gefallen.
Aber auch die anderen Bianco Brüder und Maddies Freundinnen sind tolle Charaktere, die sich gegenseitig aufpushen und mich regelmäßig mit den lustigen Sprüchen zum lachen gebracht haben.

Fazit:
Ein tolles Buch, insgesamt sehr rund und beinhaltet viel Humor, Liebe und Leidenschaft. Ich freue mich schon sehr auf die anderen Bände der Reihe, den diese will ich auch unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 04.12.2019

Gejagen werden oder selbst jagen? Wie überlebt man am Besten?

Er wird dich jagen
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Die Journalistin Carmen macht eine Auszeit in den Bergen, als sie einen Umschlag vor ihrer einsamen Hütte findet. Darin enthalten sind ein Brief und Bilder von toten Frauen. Auch der Brief wurde mit dem ...

Die Journalistin Carmen macht eine Auszeit in den Bergen, als sie einen Umschlag vor ihrer einsamen Hütte findet. Darin enthalten sind ein Brief und Bilder von toten Frauen. Auch der Brief wurde mit dem Spitznamen von einem der Serienmörder unterschrieben, den Carmen für ihr Buch interviewt hat.
Als sie von der Polizei keine Hilfe bekommt, sucht sie bei dem IT-Genie Griffin Archer Unterstützung, mit dem sie schon eine Vorgeschichte hat. Gemeinsam versuchen die Beiden trotzdem herauszufinden, was hinter dem Brief steckt und begeben sich dabei in große Gefahr.

Meine Meinung:
Das Buchcover gefällt mir leider nicht. Starke Farben, großer Titel und eine Rose, leider etwas fantasielos.
Gefallen hat mir dagegen der Schreibstil von Alexandra Ivy, der stark dem von Karen Rose, die als Königin dieses Genres gilt.
In den Kapiteln wird häufig die Perspektive gewechselt, sodass die Leser sowohl Einblicke in die Handlungen von Carmen, Griffin und der des Mörders bekommen.
Mit der Hauptprotagonistin Carmen bin ich allerdings trotzdem nicht ganz war geworden. Sie hat ihre Familie früh verloren und ist seitdem auf sich allein gestellt. Dies ist bestimmt einer der Gründe, warum sie sich besonders zu Beginn oft egoistisch benimmt. Im Laufe der Handlung ist sie allerdings dazu gezwungen Hilfe von Griffin anzunehmen und sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzten.
Griffin dagegen ist sympathisch und agiert sehr fokussiert und gefasst. Er ist unterstützt und schützt Carmen zu jedem Moment und lässt ihr viel Zeit, als sie sich nicht sicher ist ob aus ihnen Beiden ein Paar werden kann. Manchmal kam er mir allerdings zu perfekt vor.

Nun aber zum spannenden Teil:
Ich fand es sehr interessant, dass es nicht nur ein Mörder in der Handlung gibt, sondern das es sich um eine Gruppe handelt, die als Verbund agiert. Dadurch kommt viel Spannung auf, allerdings habe ich mir schön früh gedacht, wer Teil dieses Verbunds ist. Das hat die Geschichte leider etwas eintönig gemacht.
Die Spannung bleibt allerdings die ganze Zeit erhalten, da die Geschehnisse nicht vorauszuahnen sind.

Nur der Epilog ist mir etwas zu aufgesetzt. Es geht mir zu schnell und beinhaltet zu viele Situationen und Informationen, einfach nicht gut ausgearbeitet.

Mein Fazit:
Wer eine kurzweilige Krimiromanze lesen möchte macht mit diesem Buch alles richtig. Der Spannungsbogen ist durch das gesamte Buch da und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet, leider manchmal etwas drüber.
Das lesen macht viel Spaß und das Buch ist für zwischendurch auf jeden Fall zu empfehlen!

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